Hunters Road

10 Antworten · 2'984 Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2011 von petramrs
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Themenstarter106 Beiträge · seit 200626. Sept. 2011 · #1
Hallo liebe Fomis

in 10 Tagen geht's endlich wieder los. Nun habe ich noch eine Frage zur einem Teilabschnitt unserer Route, weil ich nicht weiss, wieviel Zeit wir dafür brauchen. Wir wollen von Baines Baobabs / Nxai Pan in einem Tag zum Senyati Camp vor Kasane fahren und ich liebäugle damit, ein Stück auf der alten Hunters Road zu fahren. Es gibt ja dazu schon ein paar Berichte im Forum, aber die betreffen immer nur das letzte Stück vor dem Camp. Ich habe insgesamt für die Tagesetappe 520 km ausgerechnet. Die Hauptstrecke ist wohl bis auf die Zufahrt zum Baines Baobabs Camp geteert und dürfte gut zu bewältigen sein, aber ab wo lohnt es sich, in die Grenzpiste einzubiegen, und wie ist die Pad zu fahren - sehr sandig, rau, langsam? Beginnen tut die Hunters Road ja schon kurz hinter Nata, aber da habe ich gelesen, dass manche Leute für die 250 km 10 Stunden gebraucht haben, das ist ja dann für uns nicht machbar. Wer hat Erfahrung mit dieser Strecke?

Gruss
Petra
306 Beiträge · seit 200826. Sept. 2011 · #2
Hallo Petra, das interessiert mich auch. Fahren die Strecke Mitte November und machen aber unterwegs noch einmal einen Stop. Uns ist das sonst zu weit.
Wir wollen auch nur den oberen Abschnitt der Hunters Road fahren. Dazu hatte ich hier im Forum schon Anworten erhalten. Die aktuelle Situation dort wäre also für uns auch wichtig.
Liebe Grüße und einen tollen Urlaub
wünscht Andrea
2'338 Beiträge · seit 200726. Sept. 2011 · #3
Hallo

Die Hunters Road lohnt sich erst ab Pandamantenga! Der südliche Teil ist sehr buschig und teilweise zugewachsen. Obwohl wir im südlichen Teil mehr Tiere gesehen haben, würde ich das niemandem empfehlen.

Für den nördlichen Teil (ab Panda) bis zum Zollhäuschen in Kazungula sind es ca. 100 km. Für diese Stecke benötigten wir 3 ½ Stunden.

Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
1'247 Beiträge · seit 200926. Sept. 2011 · #4
Nxai Pan (Stand Oktober 2009): Ab Einfahrt in den Park bei Phuduhudu bis zur Abzweigung Richtung Baines Baobabs tiefsandige, holprige Piste; Fahrzeit Gate bis Baines Baobabs rund 1h. Die Pad war zwar neu angelegt, aber nichtsdestotrotz...

Aber vielleicht hat sich daran inzwischen was geändert.

Gruss
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
3'080 Beiträge · seit 200926. Sept. 2011 · #5
Hallo Petra,

520km ist an einem Tag eigentlich nicht zu machen, bitte bedenk auch das du nördlich von Nata 135 (in Worten einhundertfünfunddreissig) Kilometer Baustelle dabei hast, da kannst du von Glück sagen wenn du 50 km/h fahren kannst.

Ich fand unsere 400km schon sportlich, mehr würde ich nicht machen wollen, du hast keinerlei Reserve wenn irgendetwas passiert unterwegs. Und für die Hunters Road brauchst du definitiv Zeit (die du bei der jetzigen Planung nicht hast).

LG Sasowewi
3'700 Beiträge · seit 200926. Sept. 2011 · #6
Hallo Petra,

ich kann Sasowewis Ausführungen nur bestätigen. Die lange Baustelle zieht sich ewig hin und sie Behelfspiste zeigt seit Juni 2011 sicherlich noch mehr Abnutzungserscheinungen. Von Panda bis Kasane sind es dann allerdings auf der A33 nur noch ca. 45 Minuten bis 1 Stunde Fahrt. Auf der Hunters Road würdet ihr dagegen sicher ca. 3 Stunden und mehr benötigen. Da mittlerweile auch alle natürlichen Wasserlöcher an der HR ausgetrocknet sein dürften, solltet ihr dort auch nicht so viele Tiere erwarten.

Von Senyati aus habt ihr immer noch die Möglichkeit die HR ein Stück Richtung Süden zu fahren.

Herzliche Grüße und eine schöne Zeit!
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
571 Beiträge · seit 200626. Sept. 2011 · #7
Hi,
wir sind 2006 und 2007 die Hunters Road komplett gefahren. Damals war sie nirgends verbuscht, 2007 wurde der südliche Teil zumindest auf den ersten ca. 30km ab Pandamatenga sogar frisch, sehr breit und damit unansehnlich geschoben. Wenn Erika in späteren Jahren dort war, ist ihre Verbuschungserfahrung natürlich sicher korrekter. Einfahrt von Süden (Nata) ist ein paar km hinter der Elephants Sands Lodge rechts. Landschaftlich hat uns der nördliche Teil ab Pandamatenga bis Kasane bzw. Kazungula besser gefallen. Wenn die Teerpiste jedoch auf zig km Baustelle ist, würden wir immer die Hunters vorziehen, und zwar die komplette. Ansonsten liegt die Zufahrt 200m vor der Grenze Pandamatenga (nach Nord wie nach Süd).Klasse Übernachtungsmöglichkeit Höhe Kazuma Pan wenige km nördlich Pandamatenga, aber auch sonst auf der Strecke gibt es einige schöne Stellen. Vorsicht bei eventuellen Grenzübertritten, ist nicht immer klar und es gibt Patrouillen. Das Fahrtempo würde ich mit etwa 25 bis 30km/h im Schnitt veranschlagen. Plus Pausen.

steinbeisser
41 Beiträge · seit 201026. Sept. 2011 · #8
langer pad für einen tag.:( die baustellenfahrt ist elendig man denkt die strasse nimmt kein ende und bist du aus einem abschnitt draussen kommt schon der nächste. 🤨 wir haben dann in der touch of afrika lodge ungefähr 5km hinter pandamantenga übernachtet. von dort hat man eine direkte zufahrt zur hunters route. waren von der lodge bis zum senyati safari camp 92 km. einrechnen an reiner fahrtzeit muß man für diese strecke, wie erika schon geschrieben hat, ca. 03h00 bis 03h50. ist allerdings, für meine begriffe, nicht die reizvollste strecke in botswana. an den wasserlöchern war im vergangenen jahr ziemlich viel betrieb und man sollte dann zur tierbeobachtung noch etwas zeit mitbringen. also schon 'ne tagestour, wenn man es nicht eilig hat...und wer hat das schon in africa.
grüessli
"I never knew of a morning in Africa when I woke that I was not happy" Ernesto Hemingway
Themenstarter106 Beiträge · seit 200627. Sept. 2011 · #9
Liebe Fomis

vielen Dank für alle eure Hinweise, die wir beherzigen werden. Ich habe das schon geahnt/befürchtet, dass der Tag überfrachtet sein wird, deshalb habe ich mich ja an euch gewandt. Also Hunters höchstens ab Panda, falls wir dann noch mind. 4 - 5 Std. Tageslicht vor uns haben, ansonst direttissima bis Senyati und ausruhen vom langen Fahrtag. Es ist der einzige auf der fast 5-wöchigen Tour! An die Baustelle mag ich vorerst gar nicht denken, das wird ja heiter! Augen zu und durch.... 😉

Noch 9 Tage - fliegt von euch sonst noch jemand am 6.10. ab Frankfurt?

Gruss
Petra
3'700 Beiträge · seit 200927. Sept. 2011 · #10
Hallo Petra,

Ausruhen auf Senyati ist kein Fehler. Ab ca. 15:00 Uhr bis in den späten Abend treffen sich dort hunderte Elis am Wasserloch!😁 Da gibt es sicherlich mehr zu sehen, wie auf der Hunters Road.

HG Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
68 Beiträge · seit 201027. Sept. 2011 · #11
moin,

vor ca. 25 Jahren bin ich mal die Strecke gefahren und werde das nie vergessen!
Die Strecke kam mir vor wie eine Spielwiese von unzähligen Elefanten - aber abgetrocknet und steinhart. Nachst haben wir dann gegen 11h aufgegeben und unser Camp gebaut. Am nächsten Morgen bin ich dann zu Fuss (aber in Begleitung wegen der 4 Augen) auf "Erkundung" gegangen, um zu sehen wie und wo es weiterging. Wir trauten unseren Augen nicht - keine 500 Meter weiter war ein Jagdcamp und noch 2 km weiter die Strasse nach Kasane ca. 5 km weiter.

Vor 2-3 Jahren bin ich die Strecke mal wieder gefahren, nur diesmal von Kasane Richtung Maun und tagsüber. Schöne Landschaften und frisch geschoben, also kein Problem und nicht sooo langweilig wie die Strasse.
Gruss Gernot
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2011