CoraThemenstarter1'335 Beiträge · seit 200610. Sept. 2011 · #1
Liebe Fomis,
ich möchte gerne fragen, wie Ihr Besuche von Fremden auf Euren Campsites bewertet. Wir haben im letzten Urlaub sehr unterschiedliche Dinge erlebt.
Wir befinden uns auf unserer Campsite, die groß ist und nicht von uns ausgefüllt wird.
Während einige Campnachbarn grüßend die Campsite kreuzen, ggf.noch ein nettes Gespräch beginnen, gibt es auch die:
Es nähert sich ein Pärchen aus der Hummeldummtruppe. Es grüßt nicht, sieht sich um, fotografiert den Baum und die Vögel, unterhält sich laut,... bleibt ein bisschen und geht dann wieder. Ich bleibe kopfschüttelnd zurück.
Zweite Situation: Früh morgens, auf Nambwa, die Sonne war gerade aufgegangen, kommt ein deutsches Ehepaar auf die Campsite, spaziert locker darüber, als gehörten sie dazu, hocken sich in den Kwando, unserem geplanten Frühstücksplatz, beschauen alles in Ruhe, so als ob sie die Site gemietet hätten. Getoppt wird alles, als die Frau den Camcorder zückt und die Campsite filmt, mit allen Ecken und Ausblicken (ich würde natürlich unfreiwillig Hauptdarstellerin des Films!!!).
Ich fand diese letzte Situation unmöglich!! (Herzliche Grüße an ein Ehepaar mit zwei Mädchen im frühen Teenageralter aus dem Süden Deutschlands, die Ende August auf Nambwa waren!)
Ich selbst tangiere Campsites, die besetzt sind, nicht, auch wenn mich der Aufbau und Ausblick interessiert. Ggf. frage ich, ob ich mal schauen darf. Schon gar nicht filme oder fotografiere ich dort, und schon überhaupt nicht ungefragt.
Haben diese Leute kein Benehmen, keine Empathiefähigkeit? Ist der Egozentrismus so groß, dass die eigenen Bedürfnisse gegenüber der Intimsphäre des anderen aufgehoben werden? Ich verstehe das nicht!
Oder muss ich mich fragen, ob mein Hoheitsanspruch an meine Campsite zu hoch ist?
Hallo Cora, du sprichst mir aus dem Herzen.... Haben ähnliche Situationen oft erlebt ... Ich glaube die Leute die sich so verhalten können nur Ihr Fehlverhalten erkennen wenn mann sie darauf hinweist. Ich tue es dann meist so: Willkommen auf unserem Stellplatz ... Was kann ich Ihnen abieten ...?B) Hummeldummreisende kennen wahrscheinlich keine Privatsphäre - woher auch - sie haben ja den ganzen Tag auch keine ...;) Meist löste sich dann meine Verärgung eher in Belustigung über die Verlegenheit der "Eindringle" 😵 auf ... Ist jedenfalls für meinen Seelenfrieden besser als wenn ich mich vor mich hin ärgere ....B) Nette Grüße von Martina
Eines meiner Erlebnisse: Etosha Picknic Site - Auto stand offen da (Hecktür) - ich saß 2 m daneben - Rotel Tours kam mit der dt. Fracht an - die Horde stieg aus - einige entdeckten das deutsche Kennzeichen - gingen zu meinem Auto - bückten sich nieder um die KennzeichenPlakete zu lesen aus welchen Landen das Auto kommt - begutachteten den Kofferrauminhalt gründlichst aus einem Abstand von 10 cm, die Nase war schon im Auto - schatteten die Seitenscheibe mit den Händen ab um zu sehen, was wohl im Fahrerhaus ist - schauten mich an - gingen und berichteten ihrer Gruppe über das Gesehene. Kein guten Tag, kein Hallo, kein Tschüß, Servus o.ä. nix
Hallo, eigentlich wollte ich nicht schreiben, weil wir ja keine Camper sind.:(
Cora Schreibt :
„Getoppt wird alles, als die Frau den Camcorder zückt und die Campsite filmt, mit allen Ecken und Ausblicken (ich würde natürlich unfreiwillig Hauptdarstellerin des Films!!!). ich fand diese letzte Situation unmöglich!! (Herzliche Grüße an ein Ehepaar mit zwei Mädchen im frühen Teenageralter aus dem Süden Deutschlands, die Ende August auf Nambwa waren!)…..“
Unglaublich solch ein Verhalten, was für ein tolles Vorbild für die Kinder.😈
Sambezi schreibt : „nein wir Deutschen sind so......“
„So sind wir nun Mal..... “
Das kann ich so nicht stehen lassen, es gibt in jede Nation Solche und Solche.:)
Liebe Grüße Cécile 🙂 Holländerin 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200610. Sept. 2011 · #5
Dazu passt eine kleine Geschichte, die ich vor ein paar Jahren im Ngepi Camp erlebt habe.
Wir hatten damals die Campsite Nr.6 gebucht. Da befindet sich meine Lieblingstoilette "The Trone" 🙂 Auf dieser Open Air Toilette hat man einen wunderbaren Ausblick über den Okavango. Die Toilette gehört wie gesagt zur Campsite Nr. 6 und ist nicht einfach öffentlich zugänglich.
Nun sitze ich da gemütlich drauf als plötzliche eine Gruppe Deutscher Hummeldummer erst über die Campsite laufen und dann direkt auf die Toilette zu stürzen. Obwohl eine Kette mit Schild den Eingang versperrt, kommen Sie einfach rein. Sie wollen sich jetzt die Toilette anschauen. Hallo? Ich war für einen Moment nur noch sprachlos! Was sind das für Manieren?
So Situationen passieren leider ab und zu mal. Glücklicherweise aber nicht immer und überall. Meist kommt es zu netten Gesprächen und häufig trifft man sich dann auf der einen oder andern Campsite zum gemütlichen Sundowner?
Kann es sein, dass viele Leute die swo über eine Campsite laufen, selber gar keine Camper sind oder zum erstem Mal selber campieren? Die haben vielleicht noch gar nicht gemerkt, dass die Campsite das Wohnzimmer des Campers ist. Da würden wir zu Hause auch nicht einfach reinplatzen.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
SWSwakop138 Beiträge · seit 200810. Sept. 2011 · #6
Hallo,
ich schließe mich der Meinung von Cecile an.
Außerdem glaube ich, dass einige dieser Personen ihr Fehlverhalten als solches gar nicht erkennen.
Gestern ein Himbadorf besichtigt, und morgen eben eine Campsite 🤩
Swakop
Die nichts schlimmes an Bustouren findet, aber nie auf die Idee käme andere Touris zu nahe zu kommen 😄 Bin eine ganz brave von der Hummeldummsorte 😎 Aber natürlich habe ich auch schon alleine Namibia bereist und war auch schon mit einem 4x4 mit Dachzelt unterwegs. Hab also die Berechtigung fürs Forum.
P.S. Ich habe Township Tours gemacht, ein Himbadorf angesehen .... - und selbst da fühlte ich mich nicht ganz wohl, obwohl organisiert und angemeldet. Ist auch irgendwie jemanden ins "Schlafzimmer" zu schauen, oder?
Champagner8'684 Beiträge · seit 201010. Sept. 2011 · #7
Das Problem liegt sicher darin, dass Ihr Camper vergesst, den weißen Gartenzaun und die Zwerge aufzustellen - daran erkennt man normalerweise die Grenze der Campsite 😛
Spaß beiseite: ich war ja dieses Jahr zum ersten Mal auf einer solchen namibischen Campsite (als Hummeldumm-Teilnehmerin, hoffentlich mehr hummel als dumm.. 😉 ) - vorab, sie war leer und wir konnten uns daher nicht daneben benehmen!
Allerdings war ich sehr überrascht über die Größe und Weitläufigkeit der jeweiligen Sites, auch die privaten sanitären Anlagen waren mir in dieser Form unbekannt (wobei ich früher eher wild als auf Plätzen gecampt und daher wenig Vergleich habe). Von daher könnte ich eventuell... gegebenenfalls... vielleicht... verstehen, wenn sich ein Erstbesucher "verläuft", weil er gar nicht verstehen kann, dass all dies zu einer "privaten" Campsite gehört.
Wie man sich dann benimmt, wenn man den Irrtum bemerkt (sofern man ihn bemerkt ?!? 😊 ), ist natürlich wieder etwas ganz anderes....
Erika2'338 Beiträge · seit 200710. Sept. 2011 · #8
Hallo zusammen
Auch ich kann zu dem Thema ein Liedchen singen. Hier nur einige wenige Beispiele:
Campingplatz Elisenheim, Windhoek: Wir stehen auf Parzelle Nr. 2. Parzelle 3, 4 und 5 sind leer. Gegen Abend kommt ein Tourist und stellt sich ohne zu fragen unmittelbar neben uns auf, obwohl drei andere Plätze leer gewesen wären 🙁 . Dann fragt er uns, ob wir unser Kabel irgendwo anders einstecken könnten, da er kein Verlängerungskabel dabei hätte, worauf wir ihm klar machten, dass er auf unserer Parzelle stehe und deshalb das Kabel so belassen wollten, wie es war. Auch wiesen wir ihn darauf hin, dass wir in Kürze ein Feuer für unser Braai machen würden. Als das Feuer schön brannte, kam er nochmals um uns zu sagen, dass ihn der Rauch störe und dass wir bestimmt nichts dagegen hätten, wenn er das Feuer ausmachen würde 🤩 . Das war natürlich zuviel des Guten, und dann brach der wilde Eidgenosse in Toni durch 😠 .
Nochmals Elisenheim, Windhoek: Ein Touristenpaar mit Kind stellt sich neben uns auf. Toni hatte schon den Donkey angeheizt, um warmes Duschwasser zu machen. Die Familie nimmt die Gelegenheit wahr und geht sogleich duschen. Als wir kurze Zeit später das selbe machen wollten, war kein warmes Wasser mehr da, weil dieser hinterhältige Kerl die glühende Kohle für sein Grillfeuer geklaut hatte 🤢 ! Die darauffolgende Diskussion möchte ich hier lieber nicht im Einzelnen wiedergeben 😊 .
Savuti Campingplatz, Botswana: Wir stehen auf dem uns zugewiesenen Platz. Vier Touristen mit zwei Fahrzeugen kommen daher und fragen uns, ob sie sich bei uns aufstellen dürfen, da alles ausgebucht sei. Man kann ja nicht so sein und wir sagten zu. Den ganzen Abend quatschen sie ziemlich laut vom Skifahren und auch darüber, dass sie vom Chobe NP in Sachen Tiere sehr enttäuscht seien. Als wir sie darauf aufmerksam machen, dass einige Hyänen um unseren Platz schleichen, unterbrechen sie kurz um zu sagen “aha, Hyänen” und diskutieren dann sehr laut und besäuselt bis weit nach Mitternacht weiter 😈 .
Ich habe bewusst nicht erwähnt, woher die Übersee-Touristen jeweils waren 😉 .
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. Sept. 2011 · #9
Streifenkarl schrieb: Ich glaube die Leute die sich so verhalten können nur Ihr Fehlverhalten erkennen wenn mann sie darauf hinweist. Ich tue es dann meist so: Willkommen auf unserem Stellplatz ... Was kann ich Ihnen abieten ...?B)
... und wenn Du dann mal auf völlig Merkbefreite triffst, freuen die sich noch über die Einladung und bleiben noch auf 'n Bier.
Zu diesem Thema gibts übrigens auch ein Buch. Ein Afrikaner und ein Inuit, jeweils in Landestracht, sind gemeinsam durch Deutschland (oder Europa) gereist, haben bei wildfremden Leuten geklingelt und sind dann an den verdutzten Leuten vorbei einfach in die Wohnung spaziert und haben sich alles angeschaut und fotografiert. Sie wollten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, wie es ihren Landsleuten in der Heimat vielfach durch deutsche (europäische) Touristen ergeht.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo zusammen Wir waren im Juli auf der Campsite von Mata Mata und konnten uns selber einen Stellplatz aussuchen. Irgendwie sind die Plätze dort etwas unklar markiert und das Fahren ist wegen der Erdhörnchenlöcher erschwert. Uns gefiel ein Platz direkt am Zaun gut und wir stiegen aus dem Auto, um den Stromanschluss und die Feuerstelle zu inspizieren. Neben an hatte sich eine südafrikanische Grossfamilie mit vier Autos, Zelten, Anhängern und Kinderlaufstall eingerichtet. Der Clanführer kam zu uns und meinte, dass das eigentlich alles ihre Campsite sei, aber wir könnten schon hier bleiben, wenn uns das Geschrei des Babys in der Nacht nicht stören würde. Wir entschuldigten uns und suchten einen anderen Platz. Wenig später kamen zwei andere Autos gefahren und stellten sich ungefragt ebendort auf. Zuvor übernachteten wir mal in der Namib Desert Lodge. Dort hatten wir die zwei allerhintersten Zimmer mit privater Terrasse mit Blick auf die versteinerten Dünen. Als wir von unserem Tagesausflug zurückkamen, sahen wir schon von Weitem zwei Frauen auf unserer Terrasse sitzen. Wir sprachen sie auf Englisch an, ob sie uns den Kaffee schon zubereitet hätten. Es stellte sich dann heraus, dass es Landsleute waren, die sich ihres Verhaltens gar nicht bewusst waren. Hinterher fragte ich mich selber, ob diese Gartenzaun/Gartenzwergmentalität wirklich angepasst war. Gruss Jacqueline
Ich denke, 90% aller Touristen in Namibia sind Deutsche. Da liegt die Vermutung nahe, woher auch diese Zeitgenossen kamen.
Um genau zu sein sind es 9 % (80.000 von 900.000), d.h. die dürften eigentlich nicht witer auffallen unter den ganzen angolanischen Campern 😉
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Also bis jetzt sind wir nie zu Preisverhandlungen über das eisgekühlte Bier gekommen, da die "Eindringlinge" immer beschämt und verlegen 😊 die Flucht ergriffen haben. Wahrscheinlich habe ich unsere "Revieransprüche" ziemlich klar rübergebracht .... 😠
Auch der Spruch an die die uns beäugen oder unser Auto: "Guck mal Schatz wir haben Wildbesuch auf UNSEREM Stellplatz - ist dass nicht ein hübsches Exemplar von dieser Gattung ... Das hat sogar einen Foto umhängen ..." wirkt Wunder ...
Um alle Mißverständnisse nochmal auszuräumen: ich bin ein netter geselliger Mensch sofern man an bei mir "anklopft" und freundlich "Hallo" sagt ... 🙂 LG Martina
Schmettau265 Beiträge · seit 201011. Sept. 2011 · #16
Hallo,
unter den Südafrikanern gibt es auch so manche erstaunliche Exemplare. Ich saß am Luangwa Bridge Camp vor meinem Zelt, Lagerfeuer, Gitarre und mein alter Benz waren meine Begleiter und es herrschte wunderbare Stille – bis plötzlich 3 südafrikanische 4x4’s ankamen und einen Höllenspektakel machten. Obwohl die Campsite komplett leer und ich der einzige Camper dort war, stellten sie sich mit ihren Anhängern (unglaublich, was manche Leute alles zum Campen brauchen, uff), direkt neben mich. Nahmen ohne zu fragen mein Feuerholz, bauten ihren Tisch auf und taten so, als gehöre ihnen die Welt. Ganz sicher aber diese Campsite. Ich fragte dann höflich, ob sie wohl auch etwas Holz mitgebracht hätten, da sie meines ja nun vereinnahmt hatten, das war ihnen denn doch peinlich. Wenigstens etwas. Im Rudel darf man einzelne Camper dominieren oder wie? Unglaublich.
Sonnige Swakop-Grüße Konny
Namibia Aktiv organisiert und vermittelt Aktivitäten an der Küste und in der Wüste OHNE AUFPREIS. Wir helfen mit jeder Buchung namibischen Familien in Not.
JABULANI250 Beiträge · seit 201011. Sept. 2011 · #17
... ja viele „Springbooks“ sind immer gute „Unterhaltung“ ... kommen oft im Rudel mit ihren voll beladenen 4*4 immer mit Trailer (auch vollbepackt) , selbstverständlich immer eine Stunde nach Sonnenuntergang, weil sie Fahrstrecke geteilt durch 90 km/h gerechnet haben, dann brauche sie etwa 3 Kameldornbäume für ihre Braaaai-Glut, damit sie 2 Stunden ihre BOEREWORS auf der Glut wenden können, während ihre leicht tussigen Frauen mit dem Beautycase durch die Gegend irren um das Abendmakeup aufzutragen...danach frisch geschminkt ihr Lachen, dass jede Hyäne in den Schatten stellt und bis spät ich die Nacht durch die Pampa halt 😉
Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
Schmettau265 Beiträge · seit 201011. Sept. 2011 · #18
Jo, Tom, voll erkannt
Eine der hoch geschminkten Damen, im roten Abendkleid mitten im Busch, versuchte, auf Stöckelschuhe elegant über den unebenen Boden zu schreiten, es war zum Piepen. Und sagte dann noch zu mir: Also ich würde ja nicht als Frau alleine durch Afrika fahren. Und warum nicht?, lautete meine Gegenfrage mit unschuldigem Gesicht. Sagt sie: Ich bin immerhin eine Lady! 😄 🤪
Cool, ich wollte immer schon wissen, was eine Lady ist! 😎
Sonnigst Konny
Namibia Aktiv organisiert und vermittelt Aktivitäten an der Küste und in der Wüste OHNE AUFPREIS. Wir helfen mit jeder Buchung namibischen Familien in Not.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200912. Sept. 2011 · #19
Ich denke, dass Thema ist sehr vielschichtig.
Häufig einstehen diese Probleme erst dadurch, dass es überhaupt abgegrenzte Parzellen gibt, die dann gerne gegen andere verteidigt werden. Scheint überwiegend ein deutsches Problem zu sein, viele hätten wohl gerne einen transportablen Gartenzaun dabei.
Dabei gibt es in vielen Regionen außerhalb des südlichen Afrikas überhaupt keine abgegrenzten Sites, so z.B. in Ostafrika. Häufig gibt es nur eine große Wiese und jeder stellt sich hin, wo er will. Hinzu kommt, dass im südlichen Afrika viele Menschen campen, die ansonsten überhaupt keine Camper sind und sich entsprechend merkwürdig verhalten.
Mich jedenfalls stört es nicht, wenn andere über meine Campsite laufen, oder die Aussicht von dort genießen.
Auf einem ganz anderen Blatt stehen natürlich so manch andere hier geschilderte Auswüchse, wie z.B. der Diebstahl von Feuerholz oder der Donkey-Befeuerung, sowie allgemein rücksichtsloses Verhalten.
Wenn alle Seiten mal reflektieren würden, wie das eigene Verhalten auf andere wirken könnte, gäbe es meiner Meinung nach deutlich weniger Streitpunkte und mann müsste sich nicht hinter den Grenzen der eigenen Campsite verschanzen. Mir sind jedenfalls rücksichtsvolle Menschen auf "meiner" Campsite deutlich lieber als rücksichtslose auf der Nachbar-Campsite.
spediteur1190 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 · #20
Jeder von uns hat seine positiven oder negativen Erfahrungen mit den Camp Nachbarn gemacht. nach zu lesen ,wer Lust hat, im GEO-Reisecommunity .de /Durch das südliche Afrika ;Kapitel Vom Moremi NP auf die Savuti Campsite LG Walter