DRdreiErbsenThemenstarter10 Beiträge · seit 201130. Aug. 2011 · #1Hallo an Alle,
nachdem ich nun schon einige Zeit im Forum stöbere und unsere Planung langsam Formen annimmt hätte ich nun mal ein paar Fragen und würde mich über Tipps und Anregungen freuen. Ich habe so langsam das Gefühl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen!?
Bis jetzt planen wir einen Hilux double Cab mit 2 Dachzelten zu mieten, da wir gerne Camping machen und auch die Kinder ( dann 8,10 und 11 Jahre alt) outdooor-erprobt sind.
Wir wollen von Windhoek die Runde zum Sossusvlei, Swakopmund, Etosha, Waterberg, Windhoek drehen.
Natürlich ALLES 😉 ?! sehen
Meine Route sähe in etwa so aus:
1. Windhoek - Lake Oanob 2 Ü
2. Sesriem - Namib Desert Camsite
3. Solitäre - Solitäre Guest Farm
4. Mirabib oder Homeb 1Ü
5. Swakopmund 3 Ü mit Delphin Tour, Desert Tour, ... Weiter Tipps? evtl Alte Brücke
jetzt hätte ich einige Sachen auf meiner Liste, die ich örtlich nicht ganz sortiert bekomme und nicht weiß, ob alles Sinn macht, oder 'doppeltgemoppelt' ist?
Omandumba (& lebendiges Museum)
Bambatsi
Kamanjab - Duncans Campsite (Himba)
Vreugde
dann Etosha mit Okaukuejo, Halali, Namutoni
weiter evtl Roys Camp oder Treesleeper in Tsintsabis
Waterberg Wilderness evtl Abstecher zum CCF
und dann noch was zum Abschluß vor dem Heimflug
Vielen Dank für Tipps und Kritik - wir sind für alles offen 😉
DreiErbsen und die restliche Familie
Namibianer1105 Beiträge · seit 201103. Sept. 2011 · #2Hallo Drei Erbsen,
also zu den Touren in Swakopmund, die Delphin Tour kenne ich nicht, aber wir haben schon mit Mola Mola eine Tour von Walvis Bay aus gemacht und sie war super. Hatten Delphine, Robben und auch zwei Mola's (Also Mondfische = Sonnenfische)gesehen. Sie waren beeindruckend. Wenn man das nötige Kleingeld hat, kann man auch einen tollen Flug von Swkopmund aus machen über die Wüste/Dünen. Auch die Kristall Gallery in Swakop ist sehenswert auch mit Kindern.
Treesleeper Camp wollten wir in diesem Jahr auch erst hin, hat aber Zeitlich dann nicht rein gepasst. Auf dem Weg von Etosha nach Tsintsabis kann man auch gut die Ombili Stiftung besichtigen (Sollte man sich 2-3 Tage vorher aber anmelden oder vorher von Deutschland aus. Waren selber auch schon dort)
Waterberg im Camp waren wir auch, hatten aber einen Bungalow gehabt. Hatte uns sehr gefallen und die Fahrt am Nachmittag auf das Platou war wirklich toll und unser Guide sehr lustig, also auf jeden fall auch was für Kinder.
Vielleicht wäre es toll mit Kindern eine Nacht bei der Spitzkoppe zu verbringen und dort mit klettern und Bushman Zeichungen suchen alles zu erkunden. (Spitzkoppe/Bushmans Paradies)
So das waren so ein paar Hinweise von mir.
Gruß Namibianer
im Fieber südliches Afrika
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200803. Sept. 2011 · #3Hallo,dreiErbsen!
Dass ihr Campingerprobt seid, ist schon mal gut, das entspannt den alltäglich Ablauf.
1. Windhoek - Lake Oanob 2 Ü
Oanob ist zwar ein sehr schöner See und ein gutes Freizeitgebiet, doch als typisch Namibisches erlebnis würde ich es nicht einstufen und deshalb bei einem 3 Wochenaufenthalt auslassen, zumal im Juli, das Wasser ist A....kalt...
Alten. 1. Nacht WHk-nah oder in WHK
2. Sesriem - Namib Desert Camsite
2 Nächte!
3. Solitäre - Solitäre Guest Farm
4. Mirabib oder Homeb 1Ü
zuvor buchen und NP Gebühren zahlen!
5. Swakopmund 3 Ü mit Delphin Tour, Desert Tour, ... Weiter Tipps? evtl. Alte Brücke
- oder, da es nicht die warme Jahreszeit ist, nach Sophia Dale, ein wenig ins Landesinnere
dann Etosha mit Okaukuejo, Halali, Namutoni
ich würde alle drei Camps ansteuern, wenn möglich
Bambatsi und Treesleeper in Tsintsabis - stehen auch noch auf unserer Wunschliste...
Zu den anderen Orten kann ich leider nix beisteuern, die kennen wir noch nicht.
Zwischen Swakopmund und Etosha habt ihr zwei Möglichkeiten: Über die Erongo Region oder Damaraland. Da müsst ihr mal sehen, was euch mehr interessiert.
Grundsätzlich, denkt dran, es wird abends schnell kalt und ihr werdet auch Nachtfrost haben, die Tage sind kurz.
Soll heißen, es ist sinnvoll sich zuvor etwas zu überlegen, was man in der täglichen rel. langen Zeit in Kälte und Dunkelheit so machen wird, und sich entsprechend präparieren, damit man sich nicht auf den Keks geht.
Und früh aufstehen, der Tag ist soo kurz...
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt VOVogel22 Beiträge · seit 201004. Sept. 2011 · #4Hallo drei Erbsen,
wir waren bis gestern für drei Wochen in Namibia und Botswana mit 3 x 4x4 und Dachzelten unterwegs.
Kann mich nur anschließen, in der Nähe der Küste ist es Nachts schw....kalt. Wir waren nur in Duesternbroeck und da war es Mitte August unter 5 Grad( gefühlt!) Wir haben uns in Windhoek am nächsten Tag noch Zusatzdecken besorgt!
Vllt.ist eine feste Unterkunft in Swakopmund zu dieser Jahreszeit sinnvoller!
Eine Adresse danach wäre z.Bsp. Spitzkoppe, Natur pur tolle Destination, aber sonst nichts, kein Strom , kein Wasser.
Toller Platz zum Campen!
Danach kann ich nur Palmwag empfehlen, ein idyll. Platz zum Campen, z.T. mit Tierbesuch nachts und die Möglichkeit durch das Konzessionsgebiet am nächsten Tag zu fahren.Haben da eine Menge Tiere gesehen!
Ich persönlch würde nicht alle drei Camps im Etoscha Park ansteuern, ein wenig Ruhe , nicht ständig das Zelkt ab- aufbauen , den Kinder ein Möglichkeit zum Baden zu geben und dabei das tolle Wasserloch in Okaukuejo zu nutzen scheint mir persönlich besser zu sein. Habe alle drei Camps gesehen inkl,. der Wasserlöcher, aber Okaukuejo war herausragend von den Tiersichtungen, eigentlich den ganzen Tag und die Nacht über.
Den Rest kenne ich nicht !
Viel Freude bei der Planung eurer Reise! Last euch ein wenig mirt den Entscheidungen Zeit und bucht nicht zu früh, sondern versucht die Erfahrungen anderer in eure Planungen einzubeziehen!
Lg
Matthias
helga655 Beiträge · seit 200605. Sept. 2011 · #5Liebe Drei Erbsen,
wir waren mit zwei Enkeln (13/11) im Juli 2010 auch mit zwei Dachzelten unterwegs. Es war in der Tat nachts z.T. a..kalt. Auf Camps mit Stromanschluss konnten wir unsere elektrischen Heizdecken bestens einsetzen (ca. 25 € das Stück). Auch Wollmützen haben den Kindern beste Dienste geleistet. Wir waren alle mit Skiunterwäsche ausgestattet und haben es wahrlich nicht bereut, hatten auch gute Schlafsäcke.
Den Kindern hat der Einstieg auf Düsternbrook richtig gut gefallen. Auf Ombili, das eine eigene Schule hat, haben sie sich durch intensives Sammeln von Schreibgeräten zu Hause vorbereitet. Die Führung hat sie beide sehr beeindruckt. In Halali haben sie nachts bis halb 1 am Wasserloch gesessen. Es gibt da einen Stellplatz dicht am Weg zum Wasserloch, und die Kinder konnten sich völlig frei bewegen. In Halali sind nachts die Honigdachse unterwegs und plündern Mülltonnen, so nah kommt man selten an sie heran😃 .
Falls noch Fragen, gerne. Zum Nachlesen, auch von den Kindern, gibt's was auf www.blog.goamus.de
Lb Gruß von Helga
Cora1'335 Beiträge · seit 200605. Sept. 2011 · #6Hallo 3Erbsen,
um mit Kindern in Namibia gut zu reisen ist es wichtig, dass man kurze Routen wählt und Orte findet, an denen die Kinder Platz und Möglichkeit haben mal zu laufen. Das habt Ihr ja schon mal gut ausgewählt!
In Swakopmund kann man in den namibischen Wintermonaten, die dauern nach meiner Cousine, die dort seit ihrer Geburt lebt, von Mai bis Dezember, nur sehr unentspannt campen!
In den deutschen Schulferien kann man m.E. nur dann in Swakopmund campen, wenn man in Sibirien geboren und aufgewachsen ist oder über einen außergewöhnlich starken Haarwuchs verfügt, der fellähnlich ist.
Hautpolsterung durch Fetteinlagerung hilft auch sehr!
Wenn Ihr keine dieser Vorrausetzungen erfüllt: Nehmt eine feste Unterkunft.
Ich kann Euch Meikes Gästehaus empfehlen, die haben sogar ein schönes Familienzimmer.
Falls Ihr dann doch das Glück habt zur Zeit des Ostwindes in Swakop zu sein, dann freut Euch! Ansonsten bringt für Swakopmund alles an warmen Klamotten mit, was Ihr im Schrank habt! 🙂
Cora
Günter Franz915 Beiträge · seit 201005. Sept. 2011 · #7Hallo,
insbesondere hinsichtlich Sesriem (2 Üb.)und Etosha (Üb.in allen 3 Camps)schließe ich mich lilytrotter an.
Bambatsi hat schöne Campsites (sh.mein Reisebericht unten mit Bildern dazu).
In Flughafennähe kann ich Etango (sh.unten) empfehlen.
vg günter
Barth_Wolfgang201 Beiträge · seit 200807. Sept. 2011 · #8Hallo 3 Erbsen,
wir (d.h. ich und der 9 Jährige) waren im Juli 2011 in Namibia mit 4x4 Dachzelt unterwegs.
Kälteschock nach der Landung in WDH um 4:400. -6 Grad in kurzen Hosen und T-Shirt.
Wegen der Kälte im Süden und auch wegen den sehr kurzen Tage haben wir nach einem Schlenker nach Seriem dann folgende Tour gefahren:
Swakopmund (verdammt kalt und ein heftiger wind, aber wunderschön), Spitzkoppe, Brandberg, Aabadi Mountain Camp, Camp Aussicht bei Marius (Steine klopfen), Opuwo, Epupa Falls (wunderschön), Kunene River lodge, am Kunene entlang (tollste Strecke) nach Sachsenheim (Etoscha unbedingt vorbuchen- wir konnten nirgendswo innerhalb Etoscha campen- war alles ausgebucht), 3 Tage in Etoscha und weiter nach Düstenbrok und zurück zum Airport.
Im Juli 2012
habe ich auch wieder eine 3 Wochen Tour vor. Mein 10jähriger will Unterhaltung und auch hier im forum suchen wir noch nach einem idealerweise Begleitfahrzeug zum Zusammentun, damit für mehr Unterhaltung gesorgt ist. Allerdings ist alles bisher an den sich praktisch nicht überschneidenden Schulferien gescheitert an die wir gebunden sind .Wir kommen aus Rheinland-Pfalz (hat sehr frühe Sommerferien).
Uns zieht es allerdings dieses Mal etwas mehr nach Zimbabwe, was wunderschön ist, sind aber im Prinzip flexibel.
mfg,wolf