OshivamboThemenstarter1'159 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #1
Spanier von Elefant getötet
Beim Purros Camp wurde am vergangenen Donnerstag ein spanischer Tourist von einer Elefantenkuh angegriffen und getötet, nachdem er sich zu nah an zwei Dickhäuter gewagt hatte. [...] Allem Anschein nach hatte die Frau eines spanischen Touristen ihren Mann immer wieder gebeten nicht so nah an die Elefanten heranzugehen, aber dieser hatte die Warnungen ignoriert. [...] Widersprüchlich ist natürlich der folgende Absatz, aber das kennt man ja von der AZ... "Er hat wenige Meter neben dem Campingplatz die Elefantenkuh nicht gesehen, die in den dichten Büschen stand. Da er dem Tier zu nahe kam, habe der Elefant den Mann gegriffen und auf den Boden geschleudert“, sagte der Sergeant auf Nachfrage.
... und die Konsequenz für alle wird sein, dass das MET darüber nachdenkt Selbstfahrer im Kakokveld komplett zu verbieten. So hört man zumindest erste Stimmen... 🙁
Sonnige Grüße Christian
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OshivamboThemenstarter1'159 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #3
Hallo Christian,
gab es da nicht vor ein paar Jahren im Etosha auch so einen tollen Guide, der die offiziellen Straßen verlassen hat und die Touristen ein paar Tage(?) "verschollen" waren, weil der Depp sich fest fuhr?
Guides sind nicht immer die Lösung...
Sonnige Grüße
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
ja, den gab es, war sogar letztes Jahr soweit ich mich erinnere. Warten wir es mal ab was das MET für Schlüsse aus dem Vorfall zieht... vielleicht keine Spanier mehr ins Land lassen 😉
Sonnige Grüße Christian
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200922. Aug. 2011 · #5
Der Spanier dachte wahrscheinlich, was beim Stierkampf geht, funktioniert auch bei Elefanten.
Wenn ich nicht mehr ins Kaokoveld darf, ist Namibia für mich gestorben.
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #10
Eto schrieb:die Überschrift dieses Themas scheint mir in diesem Zusammenhang nicht passend zu sein.
Gruß Eto
Ja, habe auch so meine Probleme mit der Überschrift. So berechenbar Elefanten in der Regel sind, gibt es auch dort Ausnahmen - und es scheint eine "Vorgeschichte" zu geben.
Hoffen wir, dass sich die Gerüchte bezüglich Reisebeschränkungen nicht bewahrheiten...
Bye bye Forum
Bloke1'920 Beiträge · seit 200822. Aug. 2011 · #11
Hallo
einerseits heiss es im Bericht der Spanier sei trotz Warnung seiner Ehefrau auf die Elefantenkuh zugegangen, andere seits heisst es auch, er hätte den Elefanten ned gesehen, als er auf dem Weg zum Office war..... Alle a bissle Widersprüchlich.
Ich hoffe dass da noch Licht ins dunkle kommt, und dass es keinerlei Kosequenzen für die anderen Bewsucher nach sich zieht
EXPERTENFRAGE : Greift ein Elefant ohne Vorwarnung an, wenn man auf ihn zukommt ????
LG Bloke
La Leona2'779 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #12
hallo bloke, ich bin weit davon entfernt Elefantenexperte zu sein, aber denke dass in einer solchen Situation wo sowohl Elefant als auch Mensch erschrecken wenn sie sich plötzlich im dichten Buschwald gegenüberstehen keine Zeit für Vorwarnung mehr ist, sondern nur noch Instinkt und Re- Aktion .
Wie auch immer, die Überschrift ist jedenfalls einfältig und pietätlos. Der Verfasser sollte das schnellstens korrigieren.
Lumela
JABULANI250 Beiträge · seit 201022. Aug. 2011 · #14
Hallo Bloke
Eigentlich nicht, von Ausnahmen abgesehen. Die Wüstenelefanten kommen mir persönlich immer sehr „speziell“ rüber. Dieser nette Zeitgenosse unten hat jeweils ohne Vorwarnung angegriffen, mehrmals !...über einige Tage verteilt. Dies obwohl wir ihn in keiner Situation bedrängt hatten… mit Wüstenelefanten kommt es immer wieder zu „Zwischenfällen“ bei denen in den letzten Jahren schon einige Touristen getötet wurden… Gruss Tom
..jetzt reichts doch wieder..., die Tierwelt Namibias ist kein Streichelzoo !!!,Bergsteiger fallen von Felsen,Flieger und Ballone stürzen ab und manche müssen dazutun das sich löwen den Magen verderben ! Halt beinah vergessen,die grössten Mörder und Krüppelmacher sind ja Namibias Strassen,die besserwisser verunglücken lassen...... ...ich denke was Kaokoveld und Riverbedtrips anbelangt kann ich einiges erzählen...,und wie sich so manche selbsternannten Spezialisten verhalten (denk jeder 4x4 vermieter kann auch mitreden) müssten eigentlich noch viel mehr horrorgeschichten in der AZ stehen !!! ..so jetzt dürft ihr auf mir rumhacken.... 🙂 grüsse jakkal
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CHcheeta155 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #16
hi tom, den bullen haben wir im okt 09 im hoanib getroffen. war sehr friedlich, ist an einem auto gegangen und hat nur mit dem rüssel über die motorhaube gerochen. der ist aber als ungehalten bekannt. die puros campside ist bekannt für elibesuche. 2004 standen 6 elis fünf meter neben meiner hängematte, da atmet man schon mal flacher. lg wolfgang
Joerg3'175 Beiträge · seit 200622. Aug. 2011 · #17
cheeta schrieb:hi tom,
....der ist aber als ungehalten bekannt. die puros campside ist bekannt für elibesuche. 2004 standen 6 elis fünf meter neben meiner hängematte, da atmet man schon mal flacher. lg wolfgang
Das kannste sagen, 1999 hatte ich 5 Spanier dabei , die sassen 1,5 Stunden im Baum waehrend ich unten das Esssen zu bereitete und dauernd eine Gruppe von 6 Halbstarken verscheuchen musste. da war ein ranger da der hat dann elefanten boeller mit diesel uebergossen und angezuendet, dann war der Spuk vorbei, Chilli hilft auch
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Gobobos191 Beiträge · seit 200922. Aug. 2011 · #18
....wie geschmacklos und roh muß man sein, um bei einem tödlichen Unglück, wie auch immer es geschehen ist, eine solche Überschrift zu wählen???
jakkal schrieb:..jetzt reichts doch wieder..., die Tierwelt Namibias ist kein Streichelzoo !!!,Bergsteiger fallen von Felsen,Flieger und Ballone stürzen ab und manche müssen dazutun das sich löwen den Magen verderben ! Halt beinah vergessen,die grössten Mörder und Krüppelmacher sind ja Namibias Strassen,die besserwisser verunglücken lassen...... ...ich denke was Kaokoveld und Riverbedtrips anbelangt kann ich einiges erzählen...,und wie sich so manche selbsternannten Spezialisten verhalten (denk jeder 4x4 vermieter kann auch mitreden) müssten eigentlich noch viel mehr horrorgeschichten in der AZ stehen !!! ..so jetzt dürft ihr auf mir rumhacken.... 🙂 grüsse jakkal
Kann Dir da nur zustimmen. Bazi
Swakop521'223 Beiträge · seit 201022. Aug. 2011 · #20
Das grundliegende Übel besteht darin, daß Menschen, hauptsächlich unwissende Touristen, die Tiere in ihrer "ROUTINE" stören. Man sollte ein Permitsystem und eine zwingend vorgeschriebene Verhaltensschulung vor jeglichem Besuch solcher Gebiete einführen.
Wo Elefanten sich bewegen, muß man seine Augen öffnen. Selbst ein Fastblinder kann erkennen, ob er sich mit seinem Auto oder zu Fuß auf einem Elefanten-Tretpfad befindet, man campt nicht auf Elefantenspuren, man stört Elefanten nicht beim Fressen, und man bleibt weg von Elefanten mit Nachwuchs.
Das gilt nicht nur für das Kaokoland, sondern für ganz Afrika.
Und wenn der Spanier sich trotz Warnungen an den Elefanten herangepirscht haben sollte, dann tut er mir nicht leid, weil er das hirnlos provoziert hat. Das Schlimme ist nur, daß solche Idi´s allen anderen Besuchern die Freude und Spaß durch darauf folgende Verbote kaputt machen. Ganz einfach weil sie nicht in der Lage sind, den Unterschied zwischen Streichelzoo und der Wildnis zu erkennen. Ähnliche Dinge haben deutsche Touristen auch schon provoziert, weil sie dort Camp aufgeschlagen haben wo die Elefanten regelmäßig durch ziehen. Die Folge ist dann eben der Heimflug im luftdicht verlöteten Zinksarg.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)