CHcheeta155 Beiträge · seit 200722. Aug. 2011 · #21hi swakop,
nicht nur touris, was ich noch nicht gesehen habe, stören elis.
im huab habe ich an einem tag 2 mal gesehen, wie die autos von den lodgen mit touristen an einer eliherde im ersten gang mit vollgas sehr dicht vorbeigefahren sind. in der herde waren kühe mit ganz jungen kälbern. ist natürlich spektagulär, wenn die kühe mit abstehenden ohren wild am trompeten sind. und die nennen sich dann guide oder ranger.
das ist keine paüschalierung, habe auch andere gesehen.
am selben nachmittag habe ich zwei autos von einheimischen aus den sand gezogen. die fragten mich, ob in der nähe eilis wären.
auf meine gegenfrage, ob sie angst vor den tieren haben, antworteten sie, dass die tiere von den fahrern der lodgen verrückt gemacht werden.
@ jakkel, ich bin schon viele tausende kilometer im nordwesten unterwegs gewesen und habe solche und solche leute getroffen. touris, wie ich und auch guids.
lg
wolfgang
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200622. Aug. 2011 · #22Bloke schrieb:
EXPERTENFRAGE :
Greift ein Elefant ohne Vorwarnung an, wenn man auf ihn zukommt ????
Gegenfrage:
Bist Du in der Lage, die entsprechende Reaktion als Vorwarnung zu erkennen und Dich dann aus Sicht des Elefanten richtig zu verhalten?
Ich bin mal mit dem Auto einem Elefanten näher gekommen, ohne ihn rechtzeitig zu bemerken. Vielleicht hat er mich gewarnt, bevor ich ihn gesehen habe. Jedenfalls kam er mit angelegten Ohren langsam trabend, aber beschleunigend auf mich zu. Ich habe es als Angriff interpretiert und mal lieber die Distanz vergrößert, bevor er mir den Weg abgeschnitten hat.
Ein anderes Mal (Liwonde Nationalpark, Malawi) waren wir zu zweit mit dem Fahrrad unterwegs und wussten durch Einheimische, dass auf der Strecke gerade Elefanten unterwegs waren. Wir haben uns also möglichst laut unterhalten, damit die Elefanten uns rechtzeitig hören konnten. War wohl aber nicht laut genug. Plötzlich kamen drei Elefanten, offenbar Vater, Mutter, Kind, 20 Meter entfernt aus dem Dickicht und waren sichtlich überrascht. Zum Glück sind sie in Trab verfallen und auf der anderen Seite der Piste wieder im Dickicht verschwunden. Das war schon ein komisches Gefühl ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Swakop521'223 Beiträge · seit 201022. Aug. 2011 · #23Hi Wolfgang,
Du hast völlig Recht. Manche Guides verhalten sich auch wie Vollidioten, weil sie hoffen, für den Adrenalin-Kick dicke Trinkgelder zu erhalten.
Und das schlimme ist: sie bekommen die auch! Glück gehabt wenn bisher kein Zirkuswagen voll Besucher gekippt worden ist.
Aber verlassen Dich darauf: das kommt.
Dann möchte ich das Geschrei hören!
Diese Leute sollten im Interesse des Naturschutzes sowohl bei den Lodges als auch bei der Behörde in Windhoek UND der AZ unter Angabe des Kennzeichens gemeldet werden. Sie mögen alles, aber nicht die Publizität über ihr Fehlverhalten. Nur so kann man sie im gemeinsamen Interesse stoppen, möglichst mit Bildern.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
eggitom1'247 Beiträge · seit 200923. Aug. 2011 · #24Hallo zusammen
da kommt mir unweigerlich der Bibelspruch in den Sinn: "Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein". Wer von uns hat nicht schon Situationen erlebt, zu welchen er nachträglich sagen musste "Puh, mal wieder Glück gehabt!". Man schaue sich nur die Fotogalerie an: da hat es zuhauf Bilder von Elefanten, Hippos und Nashörnern, die ziemlich nahe am Fotografen stehen...
Zum Spanier: Ob und in welcher Form er sich falsch verhalten hat, wissen nur diejenigen, die dabei waren - und vielleicht nicht mal die so richtig. Dass Zeitungspapier alles annimmt, ist ja hinlänglich bekannt. Also enthalten wir uns doch lieber eines Urteils über sein mögliches Fehlverhalten und darüber, ob er zu Recht zu Tode gekommen ist, oder nicht.
Zum Titel des Threads: Natürlich ist er im Licht von Absatz zwei "daneben", aber unter der Prämisse von Absatz eins betrachtet...
Versöhnliche Grüsse
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Bloke1'920 Beiträge · seit 200823. Aug. 2011 · #25BikeAfrica schrieb:Bloke schrieb:
EXPERTENFRAGE :
Greift ein Elefant ohne Vorwarnung an, wenn man auf ihn zukommt ????
Gegenfrage:
Bist Du in der Lage, die entsprechende Reaktion als Vorwarnung zu erkennen und Dich dann aus Sicht des Elefanten richtig zu verhalten?
Gruß
Wolfgang
Hi Wolfgang
Nein bin ich mit Sicherheit nicht....
Und ich werd auch ned so blöd sein auf nen Elefanten zuzugehen, aber manchmal ist es auch so, dass die Tiere auf dich zukommen, und da bleibt mir fast immer das Herz stehen 😕
Ich könnte mir vorstellen, dass die Elefanten so speziell reagieren, einfach auch weil sie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht haben. oder weil sie Junge haben
LG Bloke
Swakop521'223 Beiträge · seit 201023. Aug. 2011 · #26Wenn der Elefant von Dir Wind bekommen hat und Dir durch ein Tänzeln, Rüsselbewegungen und vermehrtes Bewegen der Ohren anzeigt, daß er Dich nicht mag, dann verschwinde besser oder zieh Dich zurück. Wenn er weit genug weg ist, kann man ja warten. Das Trompeten kommt meist erst wenn er wirklich sauer ist. Man sollte das möglichst nicht abwarten.
Ist man plötzlich von einer Herde umgeben, ruhig verhalten, Fenster zu, keine fahrigen Bewegungen, Gequatsche einstellen.
Befindet man sich außerhalb eines Fahrzeuges im Camp, ganz ruhig und unbeweglich verharren, Mund halten, auch wenn er etwas demoliert. Man hat eh keine Chance, also "take it like a man". Es ist noch niemand daran gestorben, daß er oder sie sich vor Angst die Hose voll gemacht hat. Nur kein hysterisches Geschrei!
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Jan.ek86 Beiträge · seit 201023. Aug. 2011 · #27Ein Mensch ist zu Tode gekommen.
Er kam als Gast, um ein wunderbares Land zu besuchen.
Er starb an einer Stelle, die ich persönlich mit sehr schönen Erinnerungen verbinde. Die Nachricht will nicht mit meinem Bild dieses Orts harmonieren.
Seine Frau muß ihn nun in einem Sarg nach Hause, hierher nach Spanien fliegen.
Sicher war sie auf vieles gespannt und auf anderes vorbereitet. Nicht aber ihren Mann betrauern und begraben zu müssen. Diese Frau erlebt dieser Tage ganz privat und persönlich, wie aus einem Urlaub, ein Horrortrip wird.
Sie verdient Mitgefühl, Hilfe und Respekt.
Der Vorgang an sich muß mit der gebotenen Sorgfalt und von Profis untersucht werden und die notwendigen Konsequenzen (so sich denn sachlich begründete ergeben) gezogen werden.
Darüber kann man sich dann unterhalten, zum Beispiel auch in Internetforen.
Bis das aber der Fall ist, darf man erwarten, daß Respekt und Pietät gezeigt werden.
Viele Grüße aus Barcelona, Spanien.
heuchef911 Beiträge · seit 200723. Aug. 2011 · #28@Jan.ek
Das muuste wirklich mal gesagt werden!
Aber eigentlich ist nur die Überschrift des Thread etwas provozierend, die Beiträge eher sachlich.
Zu den Elefanten:
Wir fuhren auch mal im Ugap hinter einem einzelnen vor sich hin fressenden Elefanten bullenher mit etwa 50 m Abstand. Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, bis ich versehentlich beim Fotografieren auf die Hupe kam 😵 . Er drehte sich um, stellte die Ohren und hob den Rüssel. Der Rückwärtsgang war schon drin und ich fuhr langsam vielelicht 20 m rückwärts, was ihm als Zeichen meines Respekts wohl genügte - er fraß in aller Ruhe weiter.
Dieses Jahr begegneten wir im oberen Hoarusib drei Wüstenelefanten. Wir warteten halt ruhig - nur das Klicken der Kamera - im Auto in vielleicht 40 m Abstand (da hatten wir sie gesehen) und sie liefen ruhig vorbei. Auch hier war es sicher besser zu warten, als weiter zu fahren und vielleicht Ärger zu erregen.
Und auf der Purros Campsite liefen vor drei Jahren mehrere Elefanten nachts nahe an unserem Auto mit Dachzelt vorbei - kein wirkliches Poblem.
Fazit: Nie auf Elefanten zugehen (zufahren), wenn Sie uns anschauen, ruhig verhalten und bei Anzeichen von Verärgerung langsam zurückziehen und Respekt zeigen.
Das steht eigentlich in jedem Reiseführer und ist nix Neues....
Dennoch mein wirkliches Mitgefühl mit der spanischen Familie!
Helgi
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200723. Aug. 2011 · #29cheeta schrieb:hi swakop,
nicht nur touris, was ich noch nicht gesehen habe, stören elis.
im huab habe ich an einem tag 2 mal gesehen, wie die autos von den lodgen mit touristen an einer eliherde im ersten gang mit vollgas sehr dicht vorbeigefahren sind. in der herde waren kühe mit ganz jungen kälbern. ist natürlich spektagulär, wenn die kühe mit abstehenden ohren wild am trompeten sind. und die nennen sich dann guide oder ranger.
das ist keine paüschalierung, habe auch andere gesehen.
am selben nachmittag habe ich zwei autos von einheimischen aus den sand gezogen. die fragten mich, ob in der nähe eilis wären.
auf meine gegenfrage, ob sie angst vor den tieren haben, antworteten sie, dass die tiere von den fahrern der lodgen verrückt gemacht werden.
@ jakkel, ich bin schon viele tausende kilometer im nordwesten unterwegs gewesen und habe solche und solche leute getroffen. touris, wie ich und auch guids.
lg
wolfgang
Hallo Wolfgang,
Du sprichst eine Facette an, die auch mich beschäftigt. Nicht immer sind es die vermeintlich unwissenden Touristen, die sich im Busch vielleicht nicht regelform verhalten, sondern auch professionelle Guides, die i.d.R. ihre Fähigkeiten in entsprechenden Ausbildungen vermittelt bekamen. Dazu gehört sicherlich nicht, Elefanten in freier Wildbahn zu bedrängen, z.B. mit dem Auto. Aber auch der Naturfilmer Andreas Kieling hat in seiner Reportage über die Wüstenelefanten in meinen Augen eine Grenze überschritten und einige Tiere gereizt. In Xakanaxa im Moremi konnte ich mit eigenen Augen beobachten, wie ein Safarifahrzeug, wenn ich mich recht erinnere ohne Passagiere, einen Eli bedrängte und in den Busch zurück drängte. Vermutlich sind es auch solche Begebenheiten, die Elefanten aggressiver werden lassen - neben der Jagd.
Und wenn es ganz schief geht, kommen beide Seiten zu Tode - Mensch wie Tier, meistens ist es aber das Tier.
Auch mein Mitgefühl gilt der Familie, so einen Ausgang wünscht man Niemanden, auch nicht den stierkampferprobten Spaniern (und nicht alle Spanier lieben den Stierkampf). Es ist immer so leicht, in bekannte Muster/Vorurteile zu verfallen.
Nachdenkliche Grüße,
Volker
bewunderer4 Beiträge · seit 201123. Aug. 2011 · #30das mit dem Spanier trifft mich sehr. Haben voriges Jahr im Oktober ebenfalls mit einem Elefanten im Puros Camp bekanntschaft gemacht. Beim Abendessen stand er keine 5 m neben uns im Busch. Beim Versuch ihn zu fotografieren, machte er eine Drohbewegung die wir zuum eiligsten Rückzug veranlasst sahen. am nächsten Tag machten wir mit einem einheimischen Führer einen Walk und sahen wieder in der Nähe eine Eli gruppe. Unser Führer bestätigte uns was schon ein Vorsprecher anschnitt. Ruhe bewahren, klein machen, keine Geräusche, nicht bewegen. Mir war damals schon unser falsches Verhalten (nachher) bewußt. Jedoch nach dieser Meldung mit dem Spanier bekomme ich heute noch Gänsehaut.
Mein größtes Mitgefühl mit der (dabeigewesenen) Frau
alfred
CHcheeta155 Beiträge · seit 200723. Aug. 2011 · #31hallo volker,
es ist in namibia genau wie überall, wir machen immer mal fehler, passiert jeden. nur mit absicht die tiere jagen und sich darüber freuen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
damit meine ich nicht die geschichte mit dem spanier in puros.
das ist tragisch und kann jedem passieren. wobei ich den guten mann keinen vorsatz unterstelle.
ich habe übrigens doch ein bild gefunden, wo der wagen einer lodge direkt und ganz dicht neben der eliherde zu sehen ist.
wir sind mit einer herde über drei stunden mitgefahren, den abstand haben die tiere bestimmt. die waren vor, hinter und neben uns. ein junger bulle kam direkt ans auto und schaute mich durch fenster an. der bursche war völlig entspannt.
schade, ich bin einfach zu blöd bilder einzustellen.
ich habe auch festgetellt, dass die richtigen guidesauf die fahrer der lodgen nicht immer gut zu sprechen sind. die haben diese erfahrung auch schon gemacht.
lg
wolfgang
AFafrocheetah1 Beiträge · seit 200923. Aug. 2011 · #32Ich muß Dir Recht geben mit Deinen Bericht,wir wissen garnicht wie alles gelaufen ist.Wir hatten auch schon zwei dumme Situationen wo wir ganz schnell abgehauen sind.Man muß sich an die Regeln halten.Vlg afrocheetah
Habumi46 Beiträge · seit 200923. Aug. 2011 · #33Puros Oktober 2010: Wir fallen frühmorgens aus dem Zelt und überall sind Elis. Ihnen auszuweichen war kaum möglich, sie waren im Auto (mit Rüssel) ums Auto herum, entfernten sich auch mal wieder, waren aber ständig anwesend und ich habe es nachmittags um 15:00 Uhr(!!!) erstmalig an diesem Tag auf die Toilette (20m) geschafft!
Bei jedem Schritt ins Ungeschützte starteten die Elis Scheinangriffe, also blieb man schön wo man war, krabbelte notfalls ums Auto herum, denn hastig zur Autotüre zu springen getraute ich mich noch weniger.
Es war nicht nur die Vorsicht an diesem Tag, sondern schon auch ein bisschen Glück, denke ich - das niemandem auf dem Campingplatz was passiert ist, zumal ja auch Elefantenbabies dabei waren.
Tragisch die ganze Sache!
LG
Andrea
GUGuido.Gast23. Aug. 2011 · #34Hallo,
travelNAMIBIA schrieb:... und die Konsequenz für alle wird sein, dass das MET darüber nachdenkt Selbstfahrer im Kakokveld komplett zu verbieten. So hört man zumindest erste Stimmen...
Überlegungen in der Richtung gibt es vom MET schon seit mehr als 10 Jahren. Insbesondere geht es dabei auch immer wieder um Störungen der Tiere im Hoanib. Tödliche Unfälle mit Tieren dürften ein großer Argumentationsverstärker hinsichtlich eines Verbotes sein.
Daneben gibt es vom MET schon länger Bestrebungen, in der Gegend einen neuen Nationalpark zu schaffen: den Kunene Peoples Park.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kunene-VolksparkIn dem Zuge möchte man auch den Tourismus in der Region neu strukturieren und hat dazu umfangreiche Konzepte/Studien anfertigen lassen, deren Umsetzung für Individualtouristen wohl auch deutliche Beschränkungen bedeuten würde. Campende Individualtouristen haben bei solchen Prozessen eben keine Lobby.
http://www.asl-foundation.org/documents/KuneneParkTourismStrategy-final.pdfBeste Grüße
Guido
raro2880 Beiträge · seit 201023. Aug. 2011 · #35Wie... SCHNELL KANN ES GEHEN !
Wir hatten dieses Jahr in BW auch ein paar Begegnungen, die nicht vorauszusehen waren. Plötzlich stand ein Elefant vorm Auto, obwohl wir die anderen viel viel weiter vorn gesehen haben. So schnell war der Rückwärtsgang noch nie drin!!
Später beim Nambwa Camp standen wir kurz hintereinander in zwei Herden, die letzte hatte ca. 40 Tiere. Trotz Ruhe und "sicherer" Entfernung ist uns fast eine Stunde sehr warm in unserem Auto geworden, denn ein paar junge Halbstarke wollten es wissen und kamen uns mit aufgestellten Ohren recht nahe.
Angesichts dieses tragischen Zwischenfalles haben wir noch mehr Respekt vor den Tieren, zu denen wir schließlich als Gast kommen.
Gruß
Ralf
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200624. Aug. 2011 · #36Bloke schrieb:
EXPERTENFRAGE :
Greift ein Elefant ohne Vorwarnung an, wenn man auf ihn zukommt ????
LG Bloke
Neee, eigentlich nicht.
Normalerweise senden sie im Voraus einen eingeschriebenen Brief und vereinbaren einen Termin mit dir 😄
Ein Südafrikaner sagte mir mal, die Meisten würden die deutlichsten Zeichen eines Angriffs nicht merken - also bleibt einfach in respecktvollem Abstand zu den Tieren.
Auf die Frage, wie merkt man das er nun "echt" angreiffen will
Er: mach dir keine Sorgen Junge - du wirst es merken 🙂
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200724. Aug. 2011 · #37
mike16147 Beiträge · seit 200924. Aug. 2011 · #38Auch wir haben die Situation falsch eingeschätzt.
Wir waren vor zwei Wochen im Xakanaxa Camp für eine Nacht. Wir waren am CL 3, ziemlich am Anfang. Wir hatten am Nachmittag eine Bootstour von 17:00 - 18.00 Uhr vereinbart. Als wir von unserem Gamedrive zurückkamen, war ein Eli in der Nähe unsers Platzes, wir machten uns auf den Weg Richtung Bootsverleih. Der Eli ca. 20 m entfernt registrierte uns nicht einmal.
Als wir um 18:00 Uhr wieder zurück zu unserer Site gehen wollten war der Eli auf der CL 7 und frass von einem Baum. Ich machte schnell ein zwei Bilder, Abstand ca. 20m, und wollten dann weiter gehen. Als der Kerl plötzlich die laut posaunte. Wir trauten uns nicht mehr weiter. Der Eli ging zum Platz wo ich vorher stand. Dort blieb er lässig stehen und legte seinen Rüssel auf seine Stoßzähne, ich machte wieder ein Bild. Plötzlich posaunte er wieder und rannte voll auf uns zu!!!
Wir haben uns umgedreht und sind gelaufen was das Zeug hält. Irgendwann habe ich mich umgedreht um zu schauen wie die Lage sei. Meine Freunding ist hat eine andere Richtung eingeschlagen, dass dürfte in verwirrt haben.
Das war uns eine große Lehre! 😊
Wir hatten scheinbar mehr Glück als der arme Spanier.:(
gruß mike
MAMarko796 Beiträge · seit 201131. Aug. 2011 · #39Ich finde auch, dass der Titel des Threads ganz und gar nicht gut gewählt ist.
Wir waren 3 Tage zuvor da gewesen und es waren keine Elefanten im Camp. Die Guides sagten uns, dass die Elefanten schon eine halbe Woche nicht mehr da waren. Mit einem Guide sind wir Richtung Norden gefahren, um Elefanten zu suchen, fanden aber nur zwei. Die anderen waren im Busch versteckt. Das zeigt, dass man wirklich keine Vorwarnungen bekommt, wann Elis auftreten.
Auf der Hinfahrt von Sesfontein nach Purros hatte 20km vor Purros uns ein Spitzmaulnaßhorn einen gehörigen Schrecken eingejagt. Es stand direkt am Fahrweg und wir bremsten sofort ab. Als wir noch rollten, rannte es im vollen Galopp auf unseren Wagen zu. Als wir ganz standen, rannte es an uns nur knapp vorbei. Daß wir ein Naßhorn kurz vor Purros gesehen haben, hatte selbst die Guides verwundert.
Also, immer Augen und Ohren aufsperren, wie als wenn man im Zoo im Gehege unterwegs ist.
Grüße, Marko
jakkal283 Beiträge · seit 200631. Aug. 2011 · #40... ja,ein Rhino bei Purros verwundert mich auch.....
...aber nem Elefanten nicht den Rücken zukehren und davon rennen,der kann da nähmlich schnell werden..!!!
..habt ihr schon mal Elefanten am Fels klettern sehen,dachte auch immer ne Felswand im Rücken ist der ideale Lagerplatz wenn schon Elefantenmist auf der Pad liegt.... denkste !
Ihr müsst euch immer über die Gefahr im klaren sein,ihr dringt in das Reich der tiere ein und nicht umgekehrt !!!
Find es nicht unbedingt toll,wenn wegen eines Willi wichtig Fotos oder you Tube flick ein Tier anschliessend zum Abschuss freigegeben wird !
Es gibt genügend Lodges und Farmen die Abenteuer mit grossen Tieren anbieten
Ein wenig Vernunft und Selbsteinschätzung hilft beiden Parteien...
Grüsse vom
jakkal
@ marko : dein letzter Satz im Thread,mit dem Zoo.... war schon irgendwo bokmist, oder ?