kameras und sand

13 Antworten · 5'124 Aufrufe · gestartet 31. Juli 2011 von babarazzi
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Themenstarter10 Beiträge · seit 201031. Juli 2011 · #1
servus, habe jetzt mit mehreren gesprochen die schon in namibia waren und alle warnten mich ich solle meine DSLR zu hause lassen da die mit sicherheit kaputt oder schaden nehmen könnte vom sand. ich muß halt auch öfters mal das objektiv wechseln. ich denke aber das da ja nicht regelmäßig ein sandsturm ist (ich fahre ende sep.anfang okt.). einpacken in leinentüchern und plastik werde ich das equipment ja sowieso.ich will aber auch nicht auf meine kamera verzichten in so einem schönen land und mit ner digi fotografiere ich nicht gerne.

für tipps und ratschläge würde ich mich freuen

gruß babarazzi
Gast31. Juli 2011 · #2
Hallo,
babarazzi schrieb:servus, habe jetzt mit mehreren gesprochen die schon in namibia waren und alle warnten mich ich solle meine DSLR zu hause lassen da die mit sicherheit kaputt oder schaden nehmen könnte vom sand.
Die Wahrscheinlichkeit da einen Kameraschaden zu erleiden, ist sehr gering. Es waren schon zigtausende Menschen mit DSLRs in Namibia unterwegs - ohne Sandschaden. Sicherlich ist die Gefahr etwas höher als hier, aber wenn Du Angst um die Kamera hast, kannst Du eine Fotoversicherung abschließen.

Beste Grüße

Guido
3'883 Beiträge · seit 201131. Juli 2011 · #3
Die Frage hat uns auch geplagt, deshalb werden wir nur mit einem Tamron-Objektiv 18-270mm reisen. Das hat zwei Vorteile: Weniger Gewicht, kein Objektivwechsel. Es gibt hier Threads, in denen einige professionelle "Hobby"-fotografen schreiben, dass sie gut damit zurecht gekommen sind.
Außerdem haben wir zusätzlich zur Fototasche ein Banana Hammock (von Crumpler), in das wir die Kamera einpacken, wenn wir zu Fuß unterwegs sind und möglichst wenig tragen wollen. Sicher ist sicher!
Meine Schwester hat ihre DSLR schon zweimal durch die algerische Wüste geschleppt, Sandsturm und Nächte unter freiem Himmel im Sand inklusive. Die Kamera hat's bis jetzt überlebt.

Gruß
freshy
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110 Beiträge · seit 201031. Juli 2011 · #4
Ein wenig vorsichtiger als hier reicht völlig aus. Also keine Objektive bei viel Wind wechseln etc. Andere Objektive in Ziploc-Beuteln verschliessen und in die Tasche damit. Damit war letztes Jahr bei unseren drei Kameras und sechs Objektiven alles i.O. Dieses Jahr werden es aber nur zwei Kameras mit drei Objektiven werden. War dann dochnetwas viel...

Mischa
Tier- und Landschaftsbilder Namibia 2010/ 2011 - Südafrika 2013
652 Beiträge · seit 200731. Juli 2011 · #5
Wir dachten nach der ersten Reise: Gehen wir mal lieber in ein Fotogeschäft und lassen die Kamera vom vielen Sand reinigen.Es stellte sich aber heraus,dass es unnötig war. Sie war sauber. Im Auto verpacken wir sie -alles andere hält sie aus.Und das schon viele Jahre.
Grüße
Mutsel
10 Beiträge · seit 201131. Juli 2011 · #6
Keine Angst, pack die Kamera ein und freu dich nach dem Urlaub über tolle Bilder 🙂 Du würdest es bereuen, wenn du sie daheim lässt.

So ne Spiegelreflex ist nun mal ein Gebrauchsgegenstand und hält einiges aus.
Sicherlich sind die Kameras nicht für ein Sandbad gebaut, aber eine sterile Gegend brauchen sie eben auch nicht 😉
meine Homepage :)
1'483 Beiträge · seit 200931. Juli 2011 · #7
Hallo Babarazzi,
tue das, was du vor Ort und zu Hause als sinnvoll erachtest. Auch hier zu Hause bist du bei Wind und Regen wahrscheinlich mit dem Apparat draußen gewesen. Moderne Kameras sind in der Regel spritzwsssergeschützt. Das reicht eigentlich. Objektivwechsel findet im Auto statt. Das Verpacken ( Beutel etc. ) kann manchen Schnappschuss verhindern. Auspacken - Motiv weggeflogen!
Das Foto aus dem Bereich Sossusvlei zeigt, was wir an Sand in der Luft hatten. Ich habe den ganzen Tag fotografiert und selbst da hat der Pustepinsel gereicht.



Gruß Reinhard
290 Beiträge · seit 200701. Aug. 2011 · #8
Für um die 4 Euro gibt es von dem bekannten Camping-Ausrüster "Melitta" 10 Zipper-Gefrierbeutel. Die haben so eine Art Reisverschluss.
Sie schützen die Kamera nicht nur vor plötzlich auftretenden Sandstürmen, sondern auch vor Regen und wenn man dem Poler bei Mokoro-Fahrten nicht 100%ig vertraut.
Geht aber leider nur mit kleineren Objektiven, da der Inhalt nur 3l beträgt.

Viel Spaß!
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2011
1'271 Beiträge · seit 200701. Aug. 2011 · #9
Hallo Babarazzi,

nimm Deine Kamera auf jeden Fall mit. Was nützt Dir eine schöne Spiegelreflex, wenn Du sie im Urlaub zuhause läßt. Vor allem, wenn Du ein so schönes Reiseziel hast. Du würdest Dich wirklich in den Allerwertesten beißen, wenn Du sie nicht mit nimmst.

Du hast ja schon viele schöne Tipps bekommen, wie Du Deine Kamera schützen kannst. Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir. Damit die Kamera immer griffbereit und startbereit ist, nehme ich immer ein größeres Handtuch mit, und decke damit die Kamera während der Autofahrt ab. Das funktioniert z.B. auch hervorragend bei Fahrten in einem offenen Game-Drive Fahrzeug, das von Lodges oft benutzt wird.

Die Tüten sind mit Sicherheit ein guter Schutz, allerdings ist es dann schwieriger an die Kamera heranzukommen (wie Reinhard ja auch schon beschrieben hat) und einige Motive sind dann einfach "vorbei". Aber zur Lagerung im unbenutzten Zustand definitiv eine gute Wahl.

Grundsätzlich kann ich aber aus meiner Erfahrung sagen, dass die Gefahr definitiv überschätzt wird. In all meinen Reisen im südlichen und östlichen Afrika hatte ich noch nicht wirklich große Probleme mit Sand oder Verschmutzung. Abends einfach noch mal die Objektive kontrollieren und wenn nötig reinigen (hier für empfiehlt sich z.B. ein Lenspen, funktioniert super, einfach mal im Netz schauen). Ich habe mir jetzt den Luxus eines zweiten Bodies gegönnt, dadurch muss ich nicht mehr so häufig die Objektive wechseln. Das ist bequem und minimiert das Risiko nochmals, aber unbedingt nötig ist es nach meiner Meinung nicht. Auch vor dem zweiten Body hatte ich keine großen Probleme mit Sand. Und auch das manchmal als "Staubpumpe" gescholtene Canon 100-400 mm hält bei mir tapfer durch und bereitet keinerlei Probleme.

Soweit von meinen Erfahrungen. Hab eine schöne Reise und bring wunderschöne Bilder mit. Sie werden Deine Freude an diesem schönen Land noch weithin verlängern.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
Themenstarter10 Beiträge · seit 201001. Aug. 2011 · #10
danke für die tipps an alle. klar nehme ich sie mit!!!!!eintüten und großes handtuch hört sich gut an. mach ich dann wohl auch so.
danke
562 Beiträge · seit 200901. Aug. 2011 · #11
Ergänzung zum Tip von AfricaDirect

ich hab mir aus einem Handtuch einen Beutel genäht. Da steckt meine Kamera staubgeschütz und doch griffbereit drin. Geht noch schneller als in ein Handtuch einwickeln 🙂

Schöne reise
Lumela
1'271 Beiträge · seit 200701. Aug. 2011 · #12
Lumela schrieb:Ergänzung zum Tip von AfricaDirect

ich hab mir aus einem Handtuch einen Beutel genäht. Da steckt meine Kamera staubgeschütz und doch griffbereit drin. Geht noch schneller als in ein Handtuch einwickeln 🙂

Schöne reise
Lumela
Hallo,

noch eine kurze Ergänzung nach Lumela's Eintrag. Ich decke wirklich die Kameras mit dem Handtuch nur ab und wickle sie nicht darin ein. Daher komme ich immer schnell an die Kamera, wenn ich sie benötige. Auf Game Drive mit offenem Auto habe ich die Kamera auf den Beinen liegen und decke sie auch dort mit einem Handtuch ab.

Das ganze ist aber auch nicht meine Idee, sondern war ein Tipp von einem sehr erfahrenen Fotografen in Afrika. Habe dort schon viel gelernt.

Schöne Grüße,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
1'250 Beiträge · seit 200901. Aug. 2011 · #13
Hallo Barabarazzi,

Kameras sind nicht unkaputtbar, aber robust genug, um den normalen Anforderungen
gerecht zu werden.
Die teureren Modelle sind in der Regel robuster gebaut, als die Einsteigermodelle. Sie haben ein Metallgehäuse und sind dadurch
auch deutlich schwerer. Sie haben Dichtungsringe, die nicht nur
gegen Feutchtigkeit, sondern auch gegen das Eindringen von Staub helfen.
Das gilt für Kameras und Objektive.

Mit meinen Kameras war ich schon über 10x in Afrika und Asien unterwegs,
auf mehrere tausend km Rüttelpisten, bei -30 und bei +45°C,
bei Sandsturm im Dead Vlei und bei hoher Luftfeuchtigkeit
im Regenwald. Neben Regen und Schnee, waren sie auch
Affenpipi 😮 , Vogel AA 🤢 und Himba-Schminke 😎 ausgesetzt.
Also keine Panik!

Das folgende Bild ist nicht von mir. Bei mir war der Mt. Bromo friedlich.
Aber es zeigt, was Kameras einstecken können:
Fotograf im Ascheregen am Mt. Bromo (Indonesien)

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
415 Beiträge · seit 201001. Aug. 2011 · #14
Auch ich meine: Kamera unbedingt mitnehmen - wozu hast Du sie sonst gekauft?

Ganz ohne sind die Bedenken allerdings nicht. Mir kam vor einigen Jahren an einer großen Sandbucht in Island auch ein Sandkorn in die Verschlusslamellen einer nagelneuen Canon D40... und das am 3. oder 4. Reisetag. Zum Glück hatte ich eine zweite Kamera dabei.

Mein Tele-Zoom (Canon 70-200mm) hat Glasschimmel bekommen. Grund: Eine ganze Nacht bei -34 Grad am Polarkreis Polarlichter fotografiert. Nach der Nacht wärmte ich mich in einer Hütte auf - dabei bildete sich Schwitzwasser im Zoom und irgendwann waren dann noch Pilzspooren dazugekommen.

Fazit: ich hatte Fehler gemacht und zum Glück daraus gelernt.

Ich packe mir für windige und/oder nasse Tage einen Überzug für Kamera und Objektiv ein ( LINK ).
Alle Objektive sind ansonsten in Zipptüten verstaut (wie hier ja schon gesagt)

Gute Reise wünscht
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen