Hallo Camelthorn
Wir waren im Januar 2011 drei Wochen als Selbstfahrer mit Dachzelt in Nordmosambik unterwegs. Einreise beim Grenzübertritt bei Mutare (Zimbabwe) und Ausreise im Norden über die Unity1-Brücke nach Tansania.
Ich zähle mal unsere Übernachtungsplätze ab Quelimane auf (die südlicheren scheinen dich nicht zu interessieren).
Praia do Zalala, nördlich Quelimane:
Komplexo Kas-Kas. Wunderschöne Anfahrt durch malerische Kokospalmen-Wälder. Der Campingplatz ist direkt neben der Lodge und am Wochenende durch ohrenbetäubende Musik bis in die Morgenstunden unerträglich laut. Strom ja, Duschen + WC ja, aber ohne Wasser. Für uns kein Platz zum lange bleiben.
Pensao Gurué, in Gurué:
Camping im Hinterhof, warme Dusche und WC in der Pension. Oesterreichisches Management. Sehr schöne Landschaft, deshalb ein lohnender Abstecher.
Nampula, Montes Nairucu:
Camping an einem leider leer gelaufenen Damm. Guter Platz mit Strom, Unterstand und sauberen, warmen Duschen. Tolle Umgebung. Nettes Restaurant.
Chocas Mar, Carrusca Mar e Sol:
Hier hatten wir ein Selfcatering Bungalow für ca. 45 U$ pro Nacht gemietet, da der Campingplatz an unattraktiver Lage ist. Sehr sauberes Wasser, weisser Sand, Uferbereich leider voller Seegras. Gutes, beliebtes Restaurant. Es gibt aber auch private Veranda (seeeehr einfach) am Strand zu mieten.
Libélula Lodge zwischen Nacala + Fernao Veloso:
Etwas erhöht gelegen. Kleiner, malerischer Strand zwischen Felsen. San. Anlagen akzeptabel. Strom. Schönes Restaurant mit Pool. Kein Fisch auf der Speisekarte, aber Hamburger und Spareribs.
Ilha de Moçambique:
Campingplatz neben der Brücke. Wir übernachteten aber auf der Insel in einer Pension.
Pemba Dive + Bush Camp, Pemba:
Für uns der schönster Platz von Nordmosambik. Strom, Grillstelle, Unterstand mit Tisch und Sitzgelegenheit, Gemeinschaftsküche. Ausgezeichnete san. Anlagen mit warmen Duschen. Jeden Morgen wurde ein Thermoskrug mit heissem Wasser gebracht. Wunderschöner Strand mit sauberem Wasser. Restaurant und Strandbar. Mit Strom 10 U$, ohne Strom 8 U$ pro Person.
Pangane, Hashim’s Camp:
Sensationell schöne ca. 12 km lange Zufahrt durch Kokospalmen am Ende einer Landzunge. Einfachste san. Einrichtung, netter Besitzer dessen Frau gut kocht. Strand leider öffentliche Toilette und total vermüllt, viel Seegras, zum Baden deshalb ungeeignet. Teilweise grimmige Einheimische.
Mucojo, Messano Flower Lodge (wird irgendwann in Savanna Lodge umgetauft):
Ganz neue, hübsche Anlage, sehr sauberer Strand, einer italienischen Hotelkette (Orahotel) gehörend. Camping gestattet. Schönes Restaurant, Pool, Strom stundenweise vom Generator. Man darf sich einfach einen Platz bei der Lodge aussuchen, ganzes Areal Tiefsand.
Weiter nördlich auf dem Weg nach Tansania haben wir “wild” übernachtet.
Einige Fotos dazu findet ihr hier:
http://www.namibia-forum.ch/community/photos/album.html?userid=1790&albumid=11890Grüessli Erika