GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200718. Juni 2011 · #1
Hallo Sambia- und Malawi-Kenner
Am 16.09.2011 landen wir (meine Frau und ich)in Lusaka und starten (mit einem Landcruiser mit Dachzelt von Limo Hire)unseren 33-Tage Trip durch Sambia und Malawi. Aufgrund von intensiven "Erfahrungen" aus Namibia und Botswana haben wir folgenden Reiseplan erdacht: Tag 1: Ankunft Lusaka / Fahrzeugübernahme / Einkauf / ---> Camping (Pioneer Campsite oder Fringilla-Farm Camping) Tag 2: ---> Kafue NP (Mc Brides Camp) Tag 3: Walking Safari / Pirschfahrt (Mc Brides Camp) Tag 4: Pirschfahrt / ---> Lufupa (Lufupa River Camp) Tag 5: Bootsfahrt / Pirschfahrt (Lufupa River Camp) Tag 6: ---> Puku / Pirschfahrt (Puku Pan Lodge Camping) Tag 7: Walking Safari / Bootsfahrt (Puku Pan Lodge Camping) Tag 8: ---> Nanzhila Plains / Pirschfahrt (Nanzhila Plains Safari Camp) Tag 9: ---> Kalomo ---> Lusaka (Village Rest Chalets & Campsite oder Eureka Camping Park) Tag 10: Reservetag / Einkauf (Village Rest Chalets & Campsite) Tag 11: Fahrtag ---> Kasanka NP (Ponton Camping) Tag 12: Pirschfahrten (Ponton Camping) Tag 13: ---> Mutinondo Wilderness / Wanderung (Mutinondo Wilderness Camping) Tag 14: ---> Escarpment ---> Mfuwe (the Wildlife Camp oder Croc Valley Camp) Tag 15: Ausruhen / Pirschfahrt / Night Drive (The Wildlife Camp) Tag 16: Pirschfahrten (The Wildlife Camp) Tag 17: ---> Nsefu Sector ---> Luambe NP / Night Drive (Luangwa Wilderness Lodge) Tag 18: Reservetag (für bisher Unvorhergesehenes) (???) Tag 19: ---> Lundasi ---> Malawi ---> Viphya Forest Reserve (Luwawa Forest Lodge) Tag 20: ---> Mzuzu / Einkauf ---> Vwaza (Kazuni Camp) Tag 21: Game Walk ---> Nyika (Chelinda Camp oder Chalet) Tag 22: Wanderungen (Jalawa Rock + ev. Casaramba) (Chelinda Camp) Tag 23: ---> Mzuzu ---> Chinteche (Camping Chinteche Inn oder Makuzi Lodge oder Nkwhazi Lodge) Tag 24: Baden / Relaxen / Vogelpirsch (Camping Chinteche Inn) Tag 25: ---> Kasungu NP (Lifupa Camp) Tag 26: Bush Walk / Pirschfahrt (Lifupa Camp) Tag 27: ---> Lilongwe ---> Liwonde NP (Mvuu Camp oder Nkalango Safari Camp) Tag 28: Pirschfahrten / ev. Bootsfahrt (Mvuu Camp) Tag 29: ---> Cape Maclear (Chembe Eagle's Nest) Tag 30: Baden / Schnorcheln / Relaxen (Chembe Eagle's Nest) Tag 31: ---> Lilongwe ---> Sambia ---> Petauke (Chimwemwe Lodge) Tag 32: ---> Lusaka / Fahrzeugabgabe (Pioneer Campsite) Tag 33: Rückflug Lusaka-Jo'burg-Zürich (Nachtflug)
Nun ist Eure Meinung zu obigem Programm gefragt, liebe Sambia- und Malawi-Experten: a) Was ist unmöglich daran? b) Welches Highlight fehlt? c) Was kann verbessert werden?
Ich bin sehr gespannt auf Eure Rückmeldungen, auch wenn diese nur einzelne Tage, Orte oder Aktivitäten betreffen.
Girwal
JABULANI250 Beiträge · seit 201018. Juni 2011 · #2
Eine imposante Planung : -O
... ich plane schon seit ewig nichts mehr, lasse mich lieber treiben. Mein Erfahrung mit Sambia, Malawi und Afrika generell…
Von A-B dauert oft länger als geplant. Wie sind die Strassen nach der Regenzeit? Ich will ein Tag länger an einem schöne Ort bleiben...weniger ist oft viel mehr und bitte für mich nie eine Buchung!!! ...das sichert die nötige Flexibilität… den oft kommt es in Afrika anders als geplant : -)
Ich würde den Süden des Kafue auslassen. Wenn du aus dem tierreichen Norden kommst, wirst die enttäuscht sein. Die angrenzenden Jagdgebiete machen das Wild sehr scheu!
Es ist auch so, dass du von Kasanka sehr wahrscheinlich nicht in einem Tag bis nach Mfuwe kommen wirst. Du kannst vor dem Park campen und dann am nächsten Tag durch den SLNP fahren. Wi rhaben im Track & Trails Camp geschlafen und waren zufrieden damit.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass du den Liwonde NP vergessen kannst. Es gibt ein paar Elefanten, Büffel und Säbelantilopen. Die Nashörner sind in einem Gehege und du darft nur mit dem Jeep der Mvuu Lodge hinein. Die im Hupe angegebenen Löwen gibt es nicht mehr!
Die gesparten Tage würde ich lieber länger im McBridge und anderen Parks verbringen. Kasanka liegt auch extrem abseits der Route und die Fahrt durch das Escapement und den SLNP sind 4x4 Enthusiasten vorbehalten. Ihr solltet also Erfahrung um Durchqueren von Fluessen und tiefen Sandpassagen haben.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200618. Juni 2011 · #5
Hallo,
da muss ich Andreas aber widersprechen. Wir waren letztes Jahr im Oktober u.a. im Liwonde NP und das war ein absolutes Highlight. Natürlich gabs keine Löwen und es stimmt, dass die Nashörner in einem (allerdings sehr sehr grossen) Gehege sind, aber wir haben in diesem Park so viele Tiere gesehen, wie ansonsten in ganz Malawi nicht. Besser war nur noch der South Luangwa.
Im South Luangwa hatten wir im Wildlife Camp übernachtet. Wir haben uns dann die anderen Camps angeschaut und festgestellt, dass wir die beste Auswahl getroffen hatten.
Ob Euer Tag 31 so klappen wird, wage ich zu bezweifeln. Vom Eagles Nests bis Petauke dürfte doch etwas weit werden, noch dazu ist ja der Grenzübertritt dazwischen.
Die gesparten Tage würde ich lieber länger im McBridge und anderen Parks verbringen. Kasanka liegt auch extrem abseits der Route und die Fahrt durch das Escapement und den SLNP sind 4x4 Enthusiasten vorbehalten. Ihr solltet also Erfahrung um Durchqueren von Fluessen und tiefen Sandpassagen haben.
Hallo
Bin im Oktober 10 die Escarpment von Mfuwe aus nach Mutinondo, also genau entgegengesetzt gefahren. Es war nur eine Flussdurchquerung zu meistern, aber die war mit Sandsäcken befestigt , und somit gut machbar !!! Hab den Namen des Flusses leider vergessen !!!
Die Escarpment runter zu fahren ist entspannter als hoch zufahren, aber auf grund der Steilheit ist hohe Konzentration gefragt,bei Regen absolut NICHT zu empfehlen...
Ich für mich kann sagen, dass die ESCARPMENT ein Hightlight war 😉
LG Bloke
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200918. Juni 2011 · #7
Hallo,
das Lufupa River Camp bietet kein Camping mehr an.
Grüße
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200619. Juni 2011 · #8
ich kenn mich in Sambia nicht sooo gut aus, als dass ich die Fahrtstrecken einschätzen könnte (war nicht mit eigenem Auto unterwegs). Aber ist das nicht ein wenig tierlastig ? Ich mein In Sambia und Malawi gibt es doch mehr als das 🙂
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200719. Juni 2011 · #9
Vielen Dank, liebe Sambia- und Malawi-Experten, für die ersten Kommentare.
@ Jabulani: Tolle Foto. Stehst du mit deinem Auto dahinter oder bist du im Loch verschwunden? Woher hast du nur all deine aussagekräftigen Fotos (auch in anderen Threads)?
@mafrot: Auch eine sehr kurze Bemerkung kann zum Überdenken anregen: ich habe bereits den Liwonde NP gestrichen.
@Andreas: Vielen Dank für deine detaillierten und begründeten Kommentare (wovon ich schon früher wiederholt profitiert habe). Deine indirekte Warnung vor dem Escarpment finde ich gut, schlage sie aber aus, weil ich schwierige Stellen liebe (und deswegen auch schon wiederholt stundenlang schaufeln durfte in Gluthitze).
@Beate: Nach deinen mehrfachen Voten (in verschiedenen Threads)ist für mich das Wildlife Camp tatsächlich Nummer 1. Und auf deine Zweifel am Tag 31 habe ich neu 2 Tage daraus gemacht (Eagle's Nest bis Chipata bzw. Chipata bis Lusaka).
@Bloke: Deine "Erfahrung" zum Escarpment ist mir (und vielleicht noch mehr meiner nicht ganz so mutigen Frau) sehr wertvoll. Ich freue mich trotz eines leicht mulmigen Gefühls fast kindlich darauf (ich bin schon 60).
@ DummiYummi: Kennst du eine (fast gleichwertige) Alternative in der Anfahrt zu den Busanga Flood Plains?
@ Konno: Ein wenig tierlastig darf es aus unserer Sicht schon sein. Pflanzen, Landschaften und Menschen interessieren uns fast ebenso. Eigene Bewegung, Relaxing und die Seele baumeln lassen gehören aber auch dazu.
@alle, welche noch einen Kommentar auf der Zunge haben: --> welcher Höhepunkt in Sambia (ausser Victoria Falls)oder in Malawi fehlt noch in unserem Programm?
Gruss von Girwal
Bloke1'920 Beiträge · seit 200819. Juni 2011 · #10
girwal schrieb:Vielen Dank, liebe Sambia- und Malawi-Experten, für die ersten Kommentare.
@Bloke: Deine "Erfahrung" zum Escarpment ist mir (und vielleicht noch mehr meiner nicht ganz so mutigen Frau) sehr wertvoll. Ich freue mich trotz eines leicht mulmigen Gefühls fast kindlich darauf (ich bin schon 60).
Gruss von Girwal
Hi Girwal
hier noch ein paar Pics zur Escarpment
Die letzten 2 h Richtung Mfuwe sind hingegen nicht mehr so spektakulr, da fährste überwiegend durch Mopanewald
LG Bloke
JABULANI250 Beiträge · seit 201019. Juni 2011 · #11
@Girwal
..bin halt schon seit ein paar Jahren dort unten unterwegs und hab so einiges an „aussagekräftigen“ Fotos 😉
Und ein weiteres Highlight… für mich der Hauptgrund nach Sambia zu fahren sind die Menschen ...immer gut drauf und an einem Schwätzen interessiert…
mir wäre die gesamte Tour zu voll gepackt. Uns macht es mehr Spaß, spontaner zu entscheiden und uns auf Land und Leute einzulassen. Jabulani sagte es ja schon: die Menschen in Zambia und Malawi sind freundlich und aufgeschlossen. Wenn man es möchte und sich die Zeit nimmt, kann man interessante Begegnungen machen. Fragt einfach mal, ob ihr bei einem Farmer oder einer Ansiedlung campieren könnt, leiht euch ein großen Topf, kocht auf dem Feuer mit Reis oder Nudeln ein einfaches Abendessen und ladet die Menschen zum essen ein. Das kann interessanter sein als jeder Gamedrive!
Aber unabhängig davon ein paar konkrete Anmerkungen zu eurer geplanten Tour:
Den Kasanka NP würde ich zu eurer Reisezeit weglassen. Das Interessanteste dort sind die Flughunde - und die kommen zumindest in größeren Mengen erst Ende Oktober / Anfang November. Zudem ist das Ponton Camp auch nicht gerade ein Highlight auf den Pirschfahrten von dort werdet ihr nicht all zu viel zu sehen bekommen.
Mutinondo finde ich eine gute Wahl. Nur zum Übernachten lohnt sich das nicht. Und für eine Wanderung reicht bei eurer Planung die Zeit nicht, oder allenfalls bis zum Klohäuschen 😉 Ich würde dort mindestens 2 Übernachtungen einplanen und wirklich ein Tag wandern gehen.
Bezüglich der berühmt/berüchtigten 05 oder auch Escarpment Road würde ich direkt vor Ort nach dem Zustand und den Wasserständen fragen. Aussagen von Reisenden aus den Vorjahren sind in dieser Region wertlos. Wahrscheinlich werdet ihr Ende September keine großen Probleme mehr haben. Aber bei der sehr intensiven Regenzeit kann es diesmal lange dauern bis die Wasserstände gesunken sind. Schön sind an der Strecke die zum Teil tollen Ausblicke auf das Escarpment, der eigentliche Teil im South Luangwa NP ist dagegen langweilig. Man fährt nur durch den Wald und es gibt eigentlich nichst zu sehen. Teilweise wird die Strecke sehr selten befahren. Wir waren das letzte Mal im Oktober dort und mussten wegen einer Panne 5 Tage campieren. In dieser Zeit kam dort niemand vorbei...
Alternativ würde ich ohnehin überlegen, diesen Teil der Route umzustellen. Soll heißen, ich würde von Mutinondo zu Kapishya fahren und von dort in den North Luangwa NP. Im Park würde ich 2-3 Tage z. B. im Buffalo Camp verbringen und dann weiter südlich fahren. Der North Luangwa ist mein persönlicher Favorit in dieser Gegend.
Gruß
Ulli
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GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200720. Juni 2011 · #13
Hi Bloke
Deine Bilder der Flussquerung stellen mich richtig auf.
Und wenn ich richtig sehe, schickst du deine Frau mit der Kamera voraus (oder ist es wegen der Furttiefe oder gar wegen den Krokodilen ???).
Meine konkrete Zusatzfrage: Ab welcher Wassertiefe würdest du auf die Querung verzichten und umkehren?
Gruss von Girwal
GIgirwalThemenstarter88 Beiträge · seit 200720. Juni 2011 · #14
Hallo Ulli
Ich bin erstaunt und sehr dankbar, wenn sich jemand soviel Zeit und Zeilen nimmt für einen konstruktiven Kommentar. Also recht herzlichen Dank.
Mindestens deine erste Idee als "Wanderkoch" fasziniert mich. Mal schauen, ob meine Frau ebenso begeistert reagiert (und dann meine nichtexistierenden Kochkünste effizient kompensieren will).
Dein Vorschlag für einen zweiten Tag im Mutinondo kommt uns Wandervögeln eigentlich ganz gelegen. Nach früheren Monsterfahrten und -Programmen neigen wir zunehmend auch zu jeweils 2 Tagen am gleichen Ort (mindestens wenn vorher eine tagfüllende Fahrt war).
Deine 5 Tage unfreiwilliges Camping auf der Escarpment-Strecke bewirken aber zwei Zusatzfragen: 1. Wie kommuniziert ihr dort mit der Umwelt, d.h. dem Vermieter: mit dem Handy oder mit dem Satelliten-Telefon? 2. Wie hält man sich (und die Begleitperson) bei Laune über so lange Wartezeit?
gestatte mir vorab, auf deine Fragen an Bloke zu antworten:
1. Dort wo das Foto entstanden ist, gibt es keine Krokolile 2. Das hängt natürlich vom Fahrzeug ab: bei einem normalen 4x4 würde ich je nach Strömung und Untergrund ab 40-60cm sehr vorsichtig sein oder auch abwarten / umkehren. Bei einem Unimog würde ich mich auch bei 1 m bis 1,20 m noch trauen...
Zu deinen an mich adressierten Fragen:
Handyempfang hast du dort nicht. Wenn du kommunizieren willst oder musst hilft dann nur noch Funk (was bei Mietfahrzeugen eher nicht geht) oder aber ein SatPhone.
Grundsätzlich hatten wir mit unserer Laune auch bei der längeren Wartezeit überhaupt kein Problem. Eine 'kleine' Herausforderung hatten wir aber schon, nämlich einen Buschbrand, der auf unser Fahrzeug zu kam. Das veranlasste uns dann zu einer nächtlichen 'Walkingsafari' über mehrere Kilometer zur nächsten Rangerstation. War aber eine interessante Erfahrung 😉
Gruß
Ulli
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Bloke1'920 Beiträge · seit 200820. Juni 2011 · #16
girwal schrieb:Hi Bloke
Deine Bilder der Flussquerung stellen mich richtig auf.
Und wenn ich richtig sehe, schickst du deine Frau mit der Kamera voraus (oder ist es wegen der Furttiefe oder gar wegen den Krokodilen ???).
Meine konkrete Zusatzfrage: Ab welcher Wassertiefe würdest du auf die Querung verzichten und umkehren?
Gruss von Girwal
Hi Girmal
das mit der Wassertiefe ist so ne Sache Im stehenden Gewässer würde ich mir mit dem Hillux gut und gerne 80-90 cm bei festem Untergrund im Low Range zutrauen,wobei ENTSPANNT sieht dabei anders aus..
Bei fliessendem Gewässer können 50 cm schon grenzwertig sein !!
Generell, würde ich JEDE Wasserdurchfahrt vorher ablaufen, denn sonst kanns schnell SPASSBEFREIT werden 🙁
und wenns Krokodilgewässer ist, dann schickste halt deine FRAU durch 😄
Wie Ulli schon richtig gesagt hat, sind alte AUSSAGEN wertlos ! Auch die idee über den N.Luangwa zu fahren wäre ne Option, zumal es nach der Flussqerung bis MFUWE ziemlich eintönig ist, wenn du ned grad in ein Bushfeuer kommst 😗
LG Bloke
@ Ulli, was war die Ursache des Breakdown,und wie wurde Euch geholfen ???
UPPPS, jetzt hat sich Ulli`s und mein Posting überschnitten 😎
@ Bloke Wir hatten 'ne einfache Reifenpanne - leider an 2 Rädern gleichzeitig. Da wir nur ein Ersatzrad haben, mussten wir ein defektes Rad abholen, reparieren und wieder zurück bringen lassen. Das dauerte ein bisschen und solange mussten wir eben warten.
@ Girwal Ich habe mir deine Tour noch mal angeschaut. Ich würde wirklich überlegen, den Südteil des Kafue wegzulassen (das hatte -so glaube ich- Andreas auch schon angemerkt) und stattdessen lieber Richtung Norden aus dem Park zu fahren. Ihr könntet dann noch einen Abstecher zum Chimfunshi Orphanage machen. Das hätte auch den Vorteil, dass ihr nicht erst wieder nach Lusaka zurück müsstet. Stattdessen könntet ihr über die T3 direkt auf die T2 fahren.
Gruß
Ulli
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Erika2'338 Beiträge · seit 200721. Juni 2011 · #18
Hallo
Das Nyika Plateau würde ich weglassen. Im September/Oktober ist es dort oben nachts sehr kalt. Wir sind mal im Januar (Hochsommer) trotz Riesenfeuer fast erfroren. Landschaftlich ist es schon schön, aber die An- und Wegfahrt ist sehr zeitraubend, ihr könntet die gesparten Tage am Malawisee einsetzen. Euer Programm ist sowieso sehr gestrafft. Aber da ihr ja (hoffentlich) nichts vorbucht, seid ihr flexibel und könnt jeweils vor Ort entscheiden, was noch drin liegt und was nicht. Wie Beate schon sagte ist die Strecke von Cape Maclear bis Petauke für einen Tag viel zu weit.
Für mich ist es schwer, guten Rat zu geben, da wir es wie Jabulani machen: Nichts vorbuchen, einfach treiben lassen und nichts fest planen, denn meistens kommt es anders als man denkt. Das ist die schönste Art zu Reisen.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200621. Juni 2011 · #19
Hallo Girwal,
ich kann nur empfehlen den Aussagen von DummiYummi, Erika und Ulli beachtung zu schenken.
Ratschäge über Strassenbeschaffenheiten können zutreffen - in Afrika können aber 7 Tage alte Tips bereits überholt sein. Aus meiner Erfahrung würde ich in Zukunft meine Reiseplanung viel grosszügiger ansetzten. Die Reisezeiten die man(n) gewohnt ist aus Namibia und Botswana, plus 25-30% mehr dürften in den allemeisten Fällen hinkommen.
Die "O-Five" ist spannend und bietet einen sehr schönen Blick über den OA-Grabenbruch. Die Fahrt durch den SLNP ist nicht sehr prickelnd. Jedoch kann es sein das es an ein oder zwei Stellen schwierig werden könnte wenn Wasser liegen bleibt, dies könnte dieses Jahr der Fall sein - aber wer weiss das schon 🙂
Wenn du den SLNP durchfährst von Nord nach Süd, dann teile dem Beamten am Eingang mit "only Transit" für das durchfahren zahlst du keine Gebühren, musst dich aber bei der Ausfahrt melden. Ohne Transit also im "Visit" drückst du 100US$ Parkgebühren ab, bei 2 Personen und Auto je Tag. Die Fahrt quer durch dauert mehrere Stunden durch eintöniges Gelände im Wald. Lasst euch aber nicht verleiten zu campieren oder spazieren, es hat auch dort Löwen 🙂
Wenn du magst kannst du meinen kleine Reisebericht von Sambia lesen - was haben wir geflucht und gelacht 😄
Auf jeden Fall ist Zambia etwas besonderes und eine Reise Wert, Gruss Kurt
PS Ich würde auch nie mehr im Voraus buchen 🙂
PSS
Durch oder nicht durch das ist hier die Frage? Die Böschungen sind steiler als auf dem Foto erkennbar ORT: SLNP
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200921. Juni 2011 · #20
Das Nyika Plateau würde ich weglassen - Ich nicht! Das ist ein Highlight und man kann auch mal eine Hütte buchen, wenn es zu kalt sein Sollte. Wir hatten im August ca. 5 ° und habens auch überlebt.
Viele Grüße
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.