Nanamibi on Tour durch ein grünes Namibia.

52 Antworten · 27,5k Aufrufe · gestartet 16. Feb. 2011 von Nanamibi
Bilder klein
Antworten
Themenstarter113 Beiträge · seit 201022. Feb. 2011 · #21
Auf der D 707

Die Fahrt in Richtung Namtib war traumhaft. Die D 707 gehört zu den schönsten Abschnitten, die wir auf unserer Reise gefahren sind. Immer wieder stoppen wir um Fotos zu machen.
Da gibt es auch garnicht viel zu erzählen. Man ist sprachlos über soviel Schönheit. Ich lasse einfach ein paar Bilder sprechen.

Schon die Strecke in Richtung D 707 macht großen Spaß.



Unglaubliche Farben







Einfach schön!






Fortsetzung folgt!
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
Themenstarter113 Beiträge · seit 201023. Feb. 2011 · #23
Namtib

Schon die Fahrt auf dem Farmpad macht uns großen Spaß.



Bei unserer Ankunft werden wir sehr nett von der jungen Farmerin begrüßt. Sie erklärt uns den Weg zum Camp und nach einer kurzen Fahrt sind wir auch schon da.
Wir sind die einzigen Camper und haben die freie Auswahl. Die Camps sind schön angelegt und liegen nicht zu dicht beisammen.
Ein sauberes Sanitärhäuschen mit Kerzenbeleuchtung und Warmwasser per Donkey. Alles da, was das Camperherz braucht.

Wir suchen uns einen Baum aus für unser Camp



Erstmal sind wir zu faul, zum spazieren gehen. Wir setzen uns in den Schatten und genießen die Aussicht auf die Wüste und das schöne Farmland.
Hier werden wir zwei Tage bleiben und morgen ist ja auch noch ein Tag zum erkunden der Gegend.





Am Abend färbt sich der Himmel rot. Das Feuer flackert vor sich hin und das Savanna schmeckt immer besser. Habe sowas vorher noch nie getrunken. So genießen wir die Abendstimmung. Später gibt es noch lecker Salat und gegrillten Oryx.





Ausgeschlafen gibt es erstmal ein lecker Frühstück.
Wir sind immer noch faul und irgendwie ist es an unserem Platz auch zu gemütlich. Es ist schön einmal nicht das Zelt abbauen zu müssen. (Obwohl wir inzwischen darin schon ganz gut sind)
Wir verschieben den Spaziergang auf den Nachmittag, dann auf den späten Nachmittag und schließlich auf den nächsten Urlaub. 😎

So verleben wir zwei sehr ruhige und entspannte Tage. Nach der ganzen "Action" der letzten Tage tut es auch mal gut einfach die Seele baumeln zu lassen. Zu sehen gibt es ja immer irgendwas.

Am letzten Morgen fahren wir noch ein wenig auf der Farm herum.
Es entstehen unzählige Fotos.



Es gibt sehr viele Oryxe auf der Farm.




Unser nächstes Ziel ist Hauchabfontain. Fortsetzung folgt!
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
915 Beiträge · seit 201023. Feb. 2011 · #24
...sehr schön die Bilder von Namtib. Da werden Erinnerungen geweckt.
Wir haben zwar nicht gecampt, haben uns jedoch sehr wohl gefühlt auf Namtib und werden bestimmt wieder kommen !
Gruß Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
180 Beiträge · seit 201023. Feb. 2011 · #25
Hallo Nanamibi
Ganz tolle Fotos sind das von Namtib, so wie alle anderen auch. Ich freue mich immer mehr auf unsere 2 Tage dort im Juli.
Gruss
Jacqueline
http://www.TickerFactory.com/
Themenstarter113 Beiträge · seit 201026. Feb. 2011 · #26
Hallo,

zuerst einmal vielen Dank für das viele Lob. 🙂

Hier ein kleines Update.


Hauchabfontein


Wir verlassen die D707 und machen einen kurzen Tankstop bei Betta.
Wir hofften hier Brot einkaufen zu können. Leider Fehlanzeige.
Wir kommen in eine Gegend, wo ein ganz zartes, junges grün einen tollen Kontrast zum blauen Himmel ergiebt. Herrlich.



Auch die weitere Strecke veranlasst uns immer wieder zu Fotostopps.



Bei Hauchabfontein werden wir nett von einem Mitarbeiter begrüßt. Er fährt voran zum Camp. Feuerholz liegt schon bereit und wir bekommen Fleisch und Gemüse angeboten.
Wie schön. Das Brai ist gerettet.
Ich frage nach Brot. "Nein, Brot haben wir leider nicht..." ist die Antwort.
"Aber wir können Euch Brot backen..." Wie genial ist das denn?
Wir bauen unser Zelt auf und kurze Zeit später kommt ein Wagen. Wir bekommen einen kleinen geflochtenen Korb. In einer Schale liegt das Oryxfleisch. Frische Möhren, Petersilie und Kartoffeln sind auch dabei.
Das Brot soll pünklich zum Brai fertig sein und so ist es auch.
Das Feuer brennt vor sich hin und wir bekommen ein warmes, knuspriges und sehr leckeres Brot zum Camp gebracht. Toll.

Das Camp ist überhaupt sehr schön. Die Wege zur Dusche werden am Abend mit Kerzen beleuchtet. Alles ist in einem Top Zustand. Der Donkey wird angeheizt und so ist für eine warme Dusche auch gesorgt.

Nur wenige 100 Meter vom Camp entfernt im Flußbett kann man das ganze Jahr über in kleinen Naturpools baden. Im Moment ist sogar etwas mehr Wasser da, als ich es auf Fotos gesehen habe. Ein Bach plätschert von Pool zu Pool. Teilweise sind sie sehr flach, aber oft auch so tief, das man schwimmen kann.





Zum Camp gehört ein privater Köcherbaumwald. Das ist aber eine ganze Ecke entfernt. Im Gästebuch lesen wir, daß Leute mit dem Farmer dorthin gefahren sind und es sehr schön war. Uns wird die Tour nicht angeboten. Der Farmer selber ist aber auch garnicht zu Hause. Wir wollten es aber sowieso nicht machen. Köcherbäume hatten wir ja schon.

Hier unser Camp. Reichlich Platz und eine schöne Aussicht auf einen merkwürdig geformten Berg.



Das Klohäuschen.



Wir verbringen zwei schöne Tage in diesem Camp. Bis dahin war es von der Ausstattung unser bestes Camp. (nicht von der Lage. Die war zwar toll, aber woanders war es auch schön. Da könnte ich mich nicht entscheiden).
Später kommen wir aber noch zu einem Camp, was dieses noch toppen wird.

Unsere nächste Station ist Sesriem.

Fortsetzung folgt.
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
Themenstarter113 Beiträge · seit 201026. Feb. 2011 · #27
Sesriem

Die fahrt von Hauabfontain nach Sesriem war recht kurz. Wir erreichen Sesriem gegen Mittag.
Erstmal zum zugewiesenen Campplatz geschaut. Ein paar Camps neben uns, lag ein Baum. Hoffentlich hat darunter niemand gestanden.



Wir beschließen zum Sesriem Canyon zu fahren. Es ist ziemlich heiß und ich habe im Grunde keine große Lust auf rumlaufen.
Meine Frau möchte aber gerne in den Canyon und so bleibt mir nicht viel übrig. Wo wir schonmal hier sind.
Wie Schade, daß wir nicht sehr weit kommen. 😉 Nach wenigen Metern ist der Canyon voller Wasser. Also doch nicht spazieren gehen. Ich wäre doch so gerne...



Wir beschließen noch Richtung Sossusvlei zu fahren. Wenigstens bis zur Düne 45 wollen wir noch. Morgen früh geht es dann zu den Vleis.
Unterwegs kommen wir an eine unglaublich grüne Wiese voller Springböcke. Was für Farben. 🙂



Ein Stückchen weiter mache ich noch ein Foto von einem Staubteufel.



Abends gehen wir in das Restaurant am Camp. Das Essen hat uns gut geschmeckt. Nicht sensationell, aber durchaus lecker.

Am nächsten Morgen stehen wir bei Toröffnung am Gate und los geht die Fahrt durch die Dunkelheit. Ist nicht so ungefährlich, wegen der Tiere. Vor uns halten Overländer und einge Fahrzeuge an der Düne 45. Wir fahren weiter.
Am 2x4 Parkplatz haben wir noch genau ein Fahrzeug vor uns. Der Fahrer lässt gerade Luft aus den Reifen.
Ich überlege kurz und entschließe mich für die "spannendere" Variante. 2.ter Gang 4x4 low und ordentlich Gas.
Ich traue mich nicht zu schalten. So schwimmen wir ganz schön hochtourig durch den Sand.
Erster am Parkplatz vom Sossusvlei. 🙂
Es fängt gerade an etwas zu dämmern. Wir laufen zum Vlei und genießen den Sonnenaufgang.
Irgendwann wird die Ruhe durch eine Familie gestört, die lautstark eine Düne hochläuft.
"Gleich, dahinten. Gleich kommt die Sonne. Da, da sie kommt. Gleich geht es los mit den Schatten... "
Naja, was sollt. War ganz lustig und sie hatten Spaß.

Ich mache unterdessen ein paar Fotos.





Einige Zeit später ist die Familie die Düne wieder runter. Mich packt der Ehrgeiz. Da laufen wir auch hoch. Meine Frau beschließt auf halben Weg sitzen zu bleiben.
Ist garnicht so einfach. drei Schritte vor, einen zurück.
Ich laufe weiter. Blöderweise ohne etwas zu trinken. Es wird immer steiler und meine Lunge hatte schonmal bessere Zeiten.
Ich sollte wohl mal mehr Sport treiben.
Dreiviertel der Düne ist geschafft und ich bin kurz davor aufzugeben.
Dann muß ich an den Film Rocky denken. Ich summe die Filmmusik vor mich hin. "Gonna fly now".
Irgendwann bin ich oben. Ich fühle mich wie Rocky Balboa, als er das erste mal beim Training die Treppe raufgelaufen ist und reiße die Arme nach oben. Naja. Nicht sofort. Aber nach fünf Minuten kann ich wieder atmen und denke den Rückweg zu überleben.

Aufstieg



Und hier ein Foto von oben. Schöne Aussicht. Sieht garnicht so steil aus. Ist es aber.



Zurück am Parkplatz machen wir erstmal Kaffee und Frühstück. Im Baum sitzt eine Eule.



Dann fahren wir zum Parkplatz vom Deadvlei. Hier waren wir vor drei Jahren auch schon einmal. Wir laufen los. Es ist kurz nach Mittag. Tja, so sind wir. Die heißeste Zeit des Tages...
Wir haben dreiviertel des Weges geschafft, als sich zuerst die rechte Schuhsohle von meinem Schuh löst und kurz darauf die linke. Der Kleber ist geschmolzen.
Nur noch eine dünne Schicht trennt meine Füße vom heißen Sand.
Was nun? Wir drehen um. Hoffe ich kommme noch zurück zum Auto. Sonst muß ich mich ausziehen und meine Sachen um die Füße binden.
Sieht bestimmt toll aus, wenn ich halbnackt durch die Wüste latsche.
Aber barfuß laufen geht nicht auf dem heißen Sand.

Am Schild zum Deadvlei mache ich ein letztes Foto meiner Schuhsohlen. Meine Frau ist froh. In den Schuhen haben abends meine Füße gemufft wie doof. Ich wollte sie aber nicht wegschmeißen. Immerhin haben die 30 Euro bei Lidl gekostet und sind erst gut 5 Jahre alt. 😉



Wir fahren zurück zum Camp. Kurz vor dem Revier stehen Autos. Ich sage aus Spaß zu meiner Frau: "Die kommen nicht durch, weil das Revier läuft".
Wir hatten weit und breit keinen Regen. Wir nähern uns und siehe da. Es läuft wirklich. Die PKW standen seit dem Morgen schon dort und kamen nicht weiter. Auch Leute die mit PKW zum Vlei wollten hatten keine Chance. Wir konnten mit unserem Hillux durchfahren.



Es kamen immer mehr Namibianer und ein Auto voller Leute vom NWR um dieses seltene Schauspiel zu bewundern.

Wir hatten eine schöne Zeit in Sesriem. Das Camp ist nicht so der Knaller, aber was solls. Am zweiten Abend hatten wir dann noch ein heftiges Gewitter.

Weiter geht es in Swakopmund.

Fortsetzung folgt
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
7 Beiträge · seit 201126. Feb. 2011 · #28
Hallo,

mit großer Begeisterung lese ich den gut bebilderten und schön beschriebenen Reisebericht von dir. Wir freuen uns schon riesig auf unseren Namibiaurlaub, der in 3 Wochen beginnen wird und bis jetzt ein sehr ähnlichen Routenverlauf hat. Im übrigen sind wir auch auch der Namtib Farm mehrere Tage und deinen schönen Fotos lassen erahnen, wie schön diese Gegend erst in Wirlichkeit sein muss. Hoffentlich bleibt auch noch etwas von dem grünen Namibia bis zu unserem Aufenthalt.

LG Uwe
1'242 Beiträge · seit 200927. Feb. 2011 · #29
Hallo Nanamibi,

wunderschöne Fotos von einem wirklich grünen Namibia. Super finde ich dein Bild mit der grünen Wiese und den vielen Springböcken 😁 . Wahnsinn.

Danke fürs Mitnehmen auf die Reise.
Liebe Grüsse aus Luxembourg
Lil
Namibia das 1. Mal http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/163129-namibia-das-1-mal-reisebericht.html Endlich Hippos - SA 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280235-endlich-hippos-sa-2013.html ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283689-zim-bot-2014-traeume-werden-wahr.html
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2011
154 Beiträge · seit 201028. Feb. 2011 · #30
wirklich sehr schöne Bilder!
8 Beiträge · seit 201101. März 2011 · #31
Hallo,

wirklich ein schön zu lesender Bericht! Und die Bilder machen Lust auf Urlaub!

Du schreibst, als Du vom Camp von Hauchabfontein erzählst, dass Dein Lieblingscamp noch kommt! Verrätst Du auch, welches das ist? Würde mich brennend interessieren!

Freue mich schon auf die Fortsetzung!

Beste Grüße,

Dessert
Themenstarter113 Beiträge · seit 201002. März 2011 · #32
Dessert schrieb:
Du schreibst, als Du vom Camp von Hauchabfontein erzählst, dass Dein Lieblingscamp noch kommt! Verrätst Du auch, welches das ist? Würde mich brennend interessieren!

Hallo,

es freut mich, daß Dir mein Bericht gefällt. 🙂
Ich hatte ein paar Tage keine Zeit, werde aber gleich ein wenig weiter schreiben.
Das schönste Camp auf unserer Reise war das Erongo Plateau Camp welches zur Farm Eileen gehört.
Das ist die übernächste Station im Reisebericht und da schreibe ich dann mehr und habe auch schöne Fotos.

Frank
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
Themenstarter113 Beiträge · seit 201002. März 2011 · #33
So, weiter geht es.

Swakopmund und Walvis Bay

Die Fahrt von Sesriem nach Swakopmund war besser zu schaffen als befürchtet. Die letzten Kilometer durch die Wüste sind Öde. Die Gegend ist sowas von Öde, das es schon fast wieder gut ist.

In Walvis Bay schauen wir kurz bei Mola Mola vorbei. Wir haben von Deutschland eine Tour für den nächsten Tag gebucht und wollen eben checken ob alles geklappt hat. Ja, wir stehen auf dem Zettel. 🙂
Weiter geht es nach Swakopmund. Hier waren wir vor drei Jahren schon einige Tage und diesmal bleiben wir nur zwei Nächte.

Wir campen im Alte Brücke Camp. Nach all der "Wildnis" der letzten zwei Wochen ein komisches Gefühl. Rasen und ein eigenes Klohaus.
Ich rufe im Hansa Hotel an und reserviere einen Tisch für den Abend. Normalerweise stehe ich nicht so auf Restaurants, wo Dir ein Kellner nach jedem Schluck den Wein nachschenkt.
Das Hansa Hotel ist hierbei aber so konsequent, daß es schon wieder lustig ist. Außerdem ist das Essen sowas von lecker.

Wir haben vorzüglich gespeist. Hier der Nachtisch.



Am nächsten Tag starten wir früh Richtung Walvis Bay. Nach einer kurzen Wartezeit geht unsere Boottour auch schon los.
Wir haben ein eher kleines Boot. Insgesamt sind wir ca. 10 Leute. Sehr schön. Erstmal geht die Fahrt durch den Hafen. Uns begleiten viele Möven.
Es dauert nicht lange und die erste Robbe kommt auf das Boot. Was für ein Spaß. 🙂



Es ist bewölkt aber trocken. Durch den Fahrtwind ist es angenehm. Ich mache den Fehler und schmiere mich nicht mit Sonnenmilch ein. Ja, man kann auch bei bewölktem Himmel Sonnenbrand bekommen. Das habe ich nun kapiert.

Ein paar Pelikane bekommen ihren Fisch.



Weiter geht die Fahrt zu einer Landzunge. Ein "einsamer" Schakal liegt am Wasser.



Ein Stück weiter treffen wir dann auf eine große Robbenkolonie. Zur Zeit sind sehr viele Jungtiere da. Das blöken erinnert ein wenig an Lämmer.



Die Tour macht wirklich großen Spaß. Das Boot nimmt an Fahrt auf und es dauert nicht lange und einige Delfine schwimmen in der Bugwelle. Toll.





Irgendwann stoppen wir. Es gibt Austern, belegte Brötchen und andere Kleinigkeiten. Dazu einen schönen Sekt.
Meine Frau und ich haben noch nie Austern gegessen. Die anderen Gäste scheinen nicht so begeistert. Sie probieren zaghaft oder garnicht. Glück für uns. Die Dinger sind richtig lecker. Nur mit ein wenig Zitrone beträufelt mampfen wir so nach und nach den Teller leer. Mjamm.



Wir schippern zurück Richtung Bootanleger. Zwei Robben kommen noch auf das Boot und bekommen den restlichen Fisch.
Die Tour hat sich sehr gelohnt. Schön, daß wir es diesmal geschafft haben.

Am Nachmittag wollen wir einkaufen. Erstmal brauche ich neue Schuhe. Meine haben sich ja in der Namib verabschiedet.
Auf dem Parkplatz ziehe ich die Handbremse und nix passiert. Kein Wiederstand. Unsere erste und einzige "Panne" im Urlaub.
Ich rufe bei Hubert Hester an. Er verspricht einen Rückruf. Wir fahren zur Küste und warten. Meine Frau schreibt ein paar Postkarten. Ich bin bei sowas sehr ungeduldig.
Wir fahren zum Camp und ich lege mich unter das Auto. Das Problem ist schnell erkannt. Ein Bautenzug ist ab. Ohne Werkzeug kann ich da garnichts machen.
Nach einer Stunde rufe ich nochmal bei Hester an um ihne zu berichten, was ich rausgefunden habe. Er wollte mich auch gerade anrufen. Es kommt sofort! jemand zum Camp.
Super. Dann schaffen wir es noch bis abends. Wir wollen in Kückis Pub etwas essen.
Es ist ca. 16 Uhr. Swakopmund ist klein. Sofort bedeutet, daß gerade jetzt jemand einen Werkzeugkasten in den Wagen packt und in spätestens 20-30 Minuten hier ist.
Also stelle ich mich neben das Auto und schaue gespannt auf die Einfahrt zum Camp.
Einige Bierdosen weiter, fange ich an meiner Frau zu glauben, daß "sofort" in Afrika bedeutet: "warscheinlich noch heute".
Um 19 Uhr rufe ich nochmal bei Hester an. Ich frage nach, ob noch jemand kommt. Wir wollen ja gleich Essen gehen.
Er sagt wir sollen noch 15 Minuten warten. Tatsächlich kommt ein Wagen angefahren. Zwei Leute steigen aus.
Sie sind mit einer Kombizange bewaffnet. Das ist ihr ganzes Werkzeug. Tatsächlich dauert die Reperatur nur eine halbe Stunde. Die Handbremse hat den ganzen restlichen Urlaub gehalten. Wir sind auch noch in Situationen geraten, wo sie wichtig war. Dachte zuerst, wir können auch ohne Handbremse weiterfahren.
Ein Lob an Hesters. Er war sehr nett und hat schnell geholfen.

Abends waren wir dann in Kückis Pub. Es gab leckeres Straußensteak und gutes Bier. Ein Kontrast zum Hansa Hotel, aber eher meine Welt.

Morgen früh müssen wir den Einkauf nachholen und dann geht es weiter zum Erongo Wilderness Camp.

Fortsetzung folgt!
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
Themenstarter113 Beiträge · seit 201003. März 2011 · #34
Erongo Plateau Camp

Am nächsten morgen kaufe ich mir schnell noch ein paar Schuhe und wir erledigen den Einkauf für die nächsten Tage.
Gegen 10 Uhr starten wir dann in Richtung Erongo.

Da wir sehr gut auf dem Teerpad vorankommen, machen wir noch einen kurzen Abstecher zur Spitzkoppe. Wir fahren dort ein wenig herum und beschließen ein andermal hier länger zu bleiben.
Nachmittags sind wir dann auch schon auf den letzten Kilometern zum Erongo Plateau Camp.



Das letzte Stück Weg ist schon ein wenig holprig, aber die Fahrt lohnt sich. Das Camp gehört zur Farm Eileen. Wir werden von Israel am Camp begrüßt. Er drückt uns einen Zettel in die Hand. Dort steht alles aufgeschrieben, was wir wissen müssen. Israel spricht sehr wenig englisch.
Wir sind wieder einmal die einzigen Camper und belegen Platz 1.
Von allen Plätzen hat man eine schöne Aussicht.





Es gibt ein sehr gutes Sanitärhaus mit Kerzenbeleuchtung. Alles ist Tip-Top gepflegt und schön angelegt. Israel leistet hier wirklich ganze Arbeit. Im Klohäuschen liegen Infos und Fotos über die Entstehung des Camps. Sehr informativ und beeindruckend.

Abends bringt Israel uns Holz und heizt den Donkey ein. So haben wir sogar am nächsten morgen noch warmes Wasser zum duschen.
In der Ferne zucken ein paar Blitze. Wir bleiben aber vom Regen verschont.
Der Himmel sieht sehr genial aus.



Eine Weile später erleben wir dann den schönsten Sonnenuntergang der ganzen Reise. Obwohl da schon einige tolle dabei waren. Das ist der Vorteil der Regenzeit. Es gibt Wolken und diese machen Sonnenuntergänge erst zum Spektakel.





Es gibt ein paar schön angelegte Wanderwege auf der Farm. Wir verbringen die zwei Tage dort mit lesen und die Weite genießen. Es ist wirklich wunderschön.
Von der Ausstattung ist es das beste Camp der Reise. Von der Lage ist es auch toll, aber das war es woanders auch. Da habe ich keinen Favoriten.

Nach zwei Tagen geht es dann weiter Richtung Etosha.

Fortsetzung folgt!
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
44 Beiträge · seit 201103. März 2011 · #35
😄 sehr schöner Bericht
vor allem grandiose Fotos!!!!
Wie wenig wir wissen, erkennen wir, wenn unsere Kinder anfangen zu fragen. Wer reisen will, muss zunächst Liebe zu Land und Leute mitbringen, zumindest keine Voreingenommenheit. Er muss guten Willen haben, das Gute zu finden, anstatt es durch Vergleiche tot zu machen. (Theodor Fontane)
Themenstarter113 Beiträge · seit 201007. März 2011 · #36
So, weiter geht es.

Etosha in der Regenzeit

Hier im Forum taucht ja immer wieder die Frage auf, ob sich Etosha in der Regenzeit lohnt. Alle folgenden Fotos sind im Februar 2011 entstanden. Es gab schon sehr viel Regen in der Etosha. Jede Menge Wasser für die Tiere. An den Wasserlöchern war nicht viel los.

Aber seht selbst.


Vom Erongo fahren wir zügig Richtung Etosha. Ein kleiner Einkauf unterwegs und am späten Nachmittag sind wir auch schon im Safari Camp. Hier wollen wir nächtigen, bevor es dann morgen zur Toröffnung in den Etosha geht.
Es regnet. Und wie! Sturzbäche. Das Klohaus steht schon 30-40 cm unter Wasser. Es soll schon seit Tagen immer wieder heftig regnen.
Na toll. Das wird ja was werden, denke ich.
Ganz schön egoistisch. Namibia braucht das Wasser. Hoffentlich ist morgen etwas besser.
Da nicht so viele Camper dort sind, findet das Dinner in der Lodge statt. Sehr lecker.

Am nächsten Tag geht es dann los. Es regnet nicht, aber der Himmel ist ganz schön düster.
Wir haben Zeit und fahren gemütlich durch die Gegend.
Erstes "Ziel" ist Okaukuejo.

Hier eine lustige Begegnung. Tarnung ist alles!



Zwischendurch gibt es immer wieder etwas Regen. Das ist nicht so schön, aber wir sehen trotzdem jede Menge Antilopen.
Vor allem gibt es viele Jungtiere.
Ich finde junge Gnus sehen irgendwie komisch aus. Meine Frau findet sie toll.



Auch die Zebras haben Nachwuchs.



Wir fahren so vor uns hin und plötzlich kommt eine Löwin direkt auf das Auto zu. Sie kreuzt ein paar Meter vor uns die Strasse, geht zu einem Wasserloch und säuft. Dann nimmt sie den selben Weg zurück. Toll! Erster Löwe gleich am ersten Tag. 🙂



Wir sehen noch jede Menge Tiere. Große Herden Zebras, Gnus, Springböcke ohne Ende usw. usw...

Am nächsten morgen sieht der Himmel schon freundlicher aus und es ist trocken. Wir fahren in Richtung Märchenwald. Es ist toll. Alles schön grün. Wieder jede Menge Antilopen, Zebras usw.
Später sehen wir die ersten Giraffen.

Wir fahren noch einmal zu der Stelle, wo gestern die Löwin war. Am Wasserloch ist sie nicht. Ich will wieder zurück. Meine Frau möchte ein paar Meter in die Richtung, wo sie gestern die Strasse kreuzte. Tja, da lag sie nun. Mitten auf der Strasse.



An dieser Stelle ist unter der Strasse ein Rohr, wo Wasser durchfließen kann. Wir beobachteten die Löwin und plötzlich entdeckte meine Frau ihren Liebhaber. Er war im Wasserrohr.



Die beiden paarten sich. Dann verschwanden sie wieder kurz unter der Strasse. Dann kamen sie wieder raus und paarten sich wieder. Das ganze haben wir bestimmt 2 Stunden oder länger beobachten können. Ich habe auch gute Videos gemacht. Mit Sound! So eine Löwenpaarung ist nicht zimperlich.





Ein schönes Paar!



So, genug Löwen beobachtet. Die beiden sind immer noch dort, aber inzwischen haben sich auch drei weitere Autos eingefunden und wir machen ein wenig Platz.
Wir fahren ein Stückchen weiter und nach ca. 20 Minuten treffen wir die nächsten Löwen.
Wir haben viele Leute getroffen, die tagelang rumfahren und nicht einen Löwen gesehen haben. Wir haben im ganzen Urlaub insgesamt 28 verschiedene Löwen gesehen. Kgalagadi + Etosha zusammen zu gleichen Teilen.



Der ist ganz schön Müde.



Komm mir nicht zu Nahe!




Die zwei Tage in Okaukuejo waren toll. Es hat am zweiten Tag nur kurz ein wenig geregnet. Jede Menge Tiere gesehen.
Ja, auch in der Regenzeit lohnt Etosha. Man muß nur ein wenig rumfahren und die Augen offenhalten. Glück gehört sicher auch dazu. Davon hatten wir heute reichlich.

Fortsetzung mit Halali und Namutoni folgt!
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
387 Beiträge · seit 200907. März 2011 · #37
Wow, so viele Löwenbegegnungen!
So viel Glück hatten wir bei fünf Tagen im Etosha im April leider nicht, obwohl wir auch immer die Stellen abgefahren sind, wo sich oft Löwen aufhalten sollen... Wir haben 2x Löwen im Gebüsch gesehen, und einmal weit weg. Sowie einmal ein brüllendes Männchen nur wenige Meter vom Auto entfernt, aber das war auf einer Nachtpirsch.
Gruß
Katja
zuletzt bearbeitet 07. März 2011
Themenstarter113 Beiträge · seit 201008. März 2011 · #38
Halali und Namutoni

Die dritte Nacht im Etosha campen wir in Halali. Rund um Halali sehen wir nicht ganz so viele Tiere wie bei Okaukuejo und später in Namutoni. Es gibt aber genug zu sehen. Abends verpassen wir ein Nashorn am Wasserloch.
Naja, man kann nicht alles haben.

Ein hübscher Vogel.



Etwas weiter entfernt von der Strasse entdeckt meine Frau eine Gruppe Löwen unter einem Baum. Wir zählen 6 Stück. Wir beobachten sie eine Weile. Löwen hatten wir auf unserer Reise schon reichlich und diese waren faul. Also fahren wir weiter.
Ich stoppe einen PKW und erzähle dem Pärchen von den Löwen. Abends treffen wir die beiden beim Essen im Restaurant. Wir kommen ins Gespräch und später trinken wir noch ein paar Bierchen an unserem Zeltplatz. Hat Spaß gemacht. Liebe Leute.
Ich hoffe sie verfolgen diesen Bericht und sind noch ein wenig in Urlaubsstimmung. 😉

Am nächsten Tag starten wir in Richtung Namutoni. Wir hoffen dort Elefanten zu finden. Um diese Jahreszeit ja nicht umbedingt so einfach. Wir haben bis jetzt niemanden getroffen, der Elefanten gesehen hat.
Zwei Kilometer hinter Halali ist ein kleiner Hügel. (Da wo die Antenne draufsteht).
Am Hügel ruft meine Frau laut STOP! ELEFANTEN!
Ja, ne ist klar. Hier gibt es keine Elefanten. Die sind wenn überhaupt in Namutoni und dann auch nur einzelne Bullen.
Heute ist es sehr schön, daß meine Frau mal wieder recht behält. 🙂 🙂

Eine Gruppe Elefanten mit einem jungen in der Mitte. Gut zu sehen, auf einer kleinen Lichtung. Wir sind ganz aufgeregt vor Freude.





Leider ziehen die Elefanten bald weiter. Ich kann sie noch eine Weile hören, aber das Dickicht versperrt uns die Sicht. Wir haben wieder einmal genau den richtigen Moment erwischt.

In Namutoni sehen wir sehr viele Tiere. Giraffen ohne Ende. Große Herden Antilopen, Zebras usw. usw...
Auch viele Vögel gibt es dort. Es sind überall kleine Seen.



Hier treffen wir dann auch auf den "erwarteten" Elefanten. Ganz schön groß.



Abends haben wir uns wieder mit unseren neuen Bekannten vom Vortag getroffen. Es gab lecker Buffet im Restaurant.
Unter dem Holzweg am Forteingang leben jede Menge Mangusten. Drollige Kerlchen. Waren auch viele Jungtiere dabei.



Am letzten Tag in der Etosha fahren wir in Richtung King Nehale Gate. Wir sind auf der Suche nach Elefanten. Es liegt überall recht frischer Elefantenkack herum. Irgendwo müssen sie doch sein.
Einige Tourguides stoppen uns und fragen, ob wir Elefanten gesehen hätten. Sie sind also auch auf der Suche. Und ohne Erfolg.
In der Nähe vom Gate sind große freie Grasflächen. Hier können die Elefanten sich nicht verstecken. Und irgendwer muß doch die ganzen Haufen gemacht haben.
Und siehe da. Zwei Elefanten an einer Schlammpfütze bei der Körperpflege.



Das war also Etosha in der Regenzeit. Tiere über Tiere. Und alles ist schön grün. Es gibt viele Jungtiere. Wir haben Gnus und eine Giraffe gesehen, wo die Nabelschnur noch nicht abgeheilt war.
Es lohnt sich! Ich war erst zweimal in Namibia und im Etosha. Beide Reisen waren im Januar/Februar zu guten Regenzeiten.
Wir haben viele Leute mit PKW getroffen, die wirklich Probleme hatten. Die meisten haben es bereut, kein höheres Auto gemietet zu haben. Sie hingen vor Revieren fest, wo wir durchkamen oder haben sich vor jeder schlammigen Pfütze (und davon gab es reichlich) gefürchtet.

So langsam geht der Urlaub zu Ende. Wir haben schon so viel erlebt. Ab und zu denke ich an den Beginn der Reise vor knapp vier Wochen. Es kommt mir vor, als wäre das in einem anderen Leben gewesen. Aber es ist tatsächlich immer noch die selbe Reise.

Weiter geht es zur letzten Station. Düsternbrook. Wir sind gespannt.

Fortsetzung folgt!
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
Themenstarter113 Beiträge · seit 201009. März 2011 · #39
Düsternbrook

Hätten wir vor der Reise gewusst, daß wir Leoparden und Geparden in der Wildnis beobachten können, hätten wir Düsternbrook warscheinlich nicht gebucht. Es waren aber dann 2 schöne Tage zum Ausklang des Urlaubs.

Wir starten gleich früh bei Toröffnung in Namutoni. Heute haben wir einen langen Weg vor uns. Die 500 km gingen aber besser als befürchtet. Ist ja alles Teerpad.
Auf der Pad nach Düsternbrook steht ein Schild. Umleitung wegen Wasser. Nun gut. Wir fahren also auf einem kleinen Nebenweg. Wir müssen durch ein fließendes Revier. Für einen normalen PKW wäre hier wieder einmal Endstation.

Bei der Farm werden wir freundlich begrüßt. Wir können uns einen Campplatz aussuchen, da wir die einzigen Camper sind. Es gibt einen eingezäunten Platz (wenn hier voll ist, dann ist das bestimmt ganz schön eng) und sehr schöne Plätze am Fluß.
Leider war die Toilette am Fluß gerade vom Wasser hochgedrückt und nicht zu benutzen. Die Arbeiter haben es aber am nächsten Tag gleich wieder gerichtet. Hier hat man reichlich Platz und es ist sehr schön.
Wir wollen aber nicht so weit zum Klo laufen müssen und entscheiden uns für den großen eingezäunten Platz. Ist ja sonst niemand hier.



Wir gehen ein wenig am Fluß spazieren. Hier gibt es viele Wanderwege in die Berge. Wir wollen aber nicht so viel laufen.
Abends beim Dinner sind wir mit dem Gastgeber alleine. Wir unterhalten uns nett über das Leben in Namibia und die Farm.
Das Essen war gut. Nicht sensationell, aber lecker. Es gab eine Suppe, Salat, Gemüse, Schweineschnitzel und einen leckeren Nachtisch.
Am nächsten Tag war das Essen dann noch besser. Da gab es Oryx.
Am zweiten Abend war noch ein älteres Ehepaar eingetrudelt.
Wir waren jedenfalls zufrieden.
Der Weg zum Camp war nicht beleuchtet. Auch auf dem Camp ging das elektrische Licht nicht. Wir hatten aber unsere Taschenlampen dabei. Das könnte man durchaus etwas besser gestalten.
Das Frühstück fand auf der tollen Terasse mit super Aussicht statt. Es gab leckeres frisches Brot, Käse, Wurst, Müslisachen, guten Kaffee, Ei nach Wunsch frisch zubereitet. usw. usw.
Eben alles, was man für ein gutes Frühstück braucht.

Hier die Aussicht von der Frühstücksterasse.



Zwischendurch kann man sich am schönen Pool erfrischen.



Nach einer guten Nacht, sind wir früh aufgestanden. Wir haben die morgendliche Rundfahrt in die Berge mitgemacht. Der Fahrer war sehr nett. Jetzt weiß ich erstmal, was so ein 4x4 so aushält. Das war ganz schön heftig teilweise. Tiere gab es außer reichlich Oryxen nicht viel. Aber alleine wegen der Landschaft hat sich die Fahrt gelohnt. Mit Glück kann man in den Bergen Zebras entdecken. Wir waren allerdings was Tiere anbelangt schon ausreichend glücklich.

Nachmittags ging es dann zu den Katzen. Das war ja der Hauptgrund unseres Aufenthaltes.
Bestimmt ist es schöner für Leoparden und Geparden in der Wildnis zu leben. Die Tiere haben hier aber reichlich große Gehege.
Als wir zu den Geparden gefahren sind, rannten sie eine ganze Weile hinter dem Auto her, bevor wir anhielten um sie zu füttern.
Wir hatten den Eindruck, daß es den Tieren hier gut geht.
Wer also tolle Fotos von Leoparden und Geparden machen möchte, oder nicht so viel Glück hat sie in der Wildnis zu sehen, hat hier die Möglichkeit. Wir fanden es sehr spannend, die Tiere von so Nahe zu sehen. Hat sich also doch gelohnt.





Nichts für Angsthasen






Den restlichen Tag verbringen wir mit Auto aufräumen und zusammenpacken. Morgen geht leider der Flieger.

In Windhuck hatten wir dann noch ein wenig Spannung...

Fortsetzung folgt
Reisebericht. Regenzeit in Namibia
6 Beiträge · seit 201109. März 2011 · #40
Hallo Nanamibi! Super Sache und toller Bericht. Infos aus erster Hand, hab ich gerade gebraucht. Wie gehts weiter?
Jedenfalls bedankt
Gruß
KHW