NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201016. Feb. 2011 · #1
Hallo Zusammen,
wie versprochen werde ich einen "kleinen" Bericht über unsere Reise schreiben. Wir waren 4 Wochen mit 4x4 und Dachzelt unterwegs. Das ist eine lange Zeit und so wird es wohl auch eine Weile dauern, bis der Bericht fertig ist.
Na, dann mal los.
Flug mit Air Namibia. Ankunft. Einkauf.
Das Flugzeug hebt pünklich in Frankfurt ab. Es dauert nicht lange und schon geht der "Service" los. Zumindest im Gang auf der anderen Seite. Überhaupt gibt es auf der anderen Seite schneller und öfter etwas zu essen und trinken. Bestimmt ist das Essen sogar besser. 😉 Egal, hauptsache sicher ankommen. Es gelingt ein wenig zu schlafen und am frühen morgen betreten wir zum zweiten Mal den Boden Afrikas. Es ist angenehm warm. Die Passkontrolle zieht sich etwas , aber schon bald sitzen wir im Auto auf dem Weg zu Kalahari Car Hire (Hester) um unser Auto zu übernehmen. Das ist schnell erledigt und wir schaffen es noch rechtzeitig unseren Einkauf zu erledigen. Zwei Einkaufswagen geschnappt und rein in den Supermarkt. Zu Hause haben wir einen großen Zettel geschrieben, was wir alles einkaufen wollen. Wochenlang lag er auf dem Tisch um spontane Einfälle dort einzutragen. Dummerweise liegt der Zettel dort immer noch. Naja, hauptsache genug Bier, Savanna, Wein und Fleisch....
1.Station: Lake Oanob.
Kurz vor dem Camp begrüßen uns schon die ersten Giraffen. So langsam kommt Afrikafeeling auf.
Wir haben einen Platz dicht am See. Es ist Samstag und hier herscht irgendwie Partystimmung. Jetskies und Bananenboote kurven über den See. Macht nix. Wir wollen hier sowieso nur unsere Sachen sortieren und morgen geht es dann richtig los. Im Canopy ist Chaos. Zwei Einkaufswagen voller Sachen fliegen unsortiert in Kisten und Tüten herum. (Stand wirklich soviel auf dem Zettel?) Inzwischen ist es ganz schön warm und wir haben den Trick vergessen, wie man das Zelt schnell aufbaut. Kaputt vom Flug und der "Aufregung" kommen mir Zweifel. Kurz denke ich etwas in der Art: " Wie blöde bin ich eigentlich? Ich könnte jetzt irgenwo in der Karibik unter einer Palme rumliegen, in der einen Hand einen Pina Colada in der anderen eine Havanna. Irgendwer fächert mir mit Palmenblättern ein wenig Luft entgegen und Abends gibt es alles "all inclusive". Das wäre auch nicht teurer.... Stattdessen bin ich hier am rumwühlen und der Schweiß läuft mir den Rücken runter.
Es dauert nur wenige Stunden. Die Sachen sind sortiert, und das Fleisch brutzelt am Feuer vor sich hin. Nach einem kühlen Savanna sieht die Sache schon viel freundlicher aus. Wir sind wieder hier. Nach drei Jahren zum zweiten mal in Namibia. Vier Wochen Freiheit, weites Land, Abende am Feuer, Tiere.... Wer will sich bei dieser Aussicht unter eine Palme legen und langweilen? Manchmal bin ich schon komisch...
Die erste Nacht im Zelt ist toll. So nahe an der Natur. Die Geräusche der Grillen und Vögel... Wir schlafen recht gut.
2.Station: Red Dune Camp Kalahari
Die Fahrt auf der Teerpad geht zügig. Irgendwann biegen wir dann auf die Schotterpad. Das fühlt sich schon viel besser an. Die Landschaft ist überaschend grün. Der rote Sand der Kalahari und der blaue Himmel....... traumhaft.
Wir erreichen das Red Dune Camp. Der Farmer fährt voran und bringt uns zur Düne. Hier sind wir ganz alleine. Die Aussicht über die weite Kalahari ist genial. Es gibt eine Sundownerplattform und ein Open Air Badezimmer. Ich habe im Fernsehen mal einen Bericht von einem Milliardär gesehen (Chef von Virgin). Der hat eine Insel mit einem Klo im freien. Er kann beim ..... über die ganze Insel schauen. So ähnlich fühle ich mich beim Gang auf die Toilette.
Abends sitzen wir dann auf der Sundownerplattform. Der Sternenhimmel ist gigantisch. Wir legen uns auf den Rücken und schauen in den Himmel. 3 oder 4 Savanna später bin ich dann eingeschlafen. Ich schrecke irgendwann hoch. Meine Frau hat inzwischen mit Taschenlampenlicht im Tagebuch geschrieben. Sie wollte mich nicht wecken. Ich hätte so schön friedlich vor mich hin geschnarcht...
Hallo, ein unterhaltsam geschriebener Bericht mit informativen Bildern.
Vielleicht hab ich das überlesen, aber wann seid Ihr denn da gewesen !? Handelt es sich bei dem Red Dune Camp um jenes was zur Farm Tranendal gehört !? Danke und schöne Grüße. Günter Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.
jacquisuiza180 Beiträge · seit 201016. Feb. 2011 · #3
Hallo Nanamibi
Vielen Dank für deinen Reisebericht mit den tollen Fotos. Mit jedem Reisebericht, den ich lese, steigert sich die Vorfreude auf unsere Reise im kommenden Juli, auch 4 Wochen mit Dachzelt.
NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201016. Feb. 2011 · #4
Günter Franz schrieb:
Hallo,
Vielleicht hab ich das überlesen, aber wann seid Ihr denn da gewesen !? Handelt es sich bei dem Red Dune Camp um jenes was zur Farm Tranendal gehört !?
Hallo,
wir sind erst seid drei Tagen wieder zu Hause. Sind am 13.Januar gestartet.
Ja, das Red Dune Camp ist bei Tranendal.
Werde versuchen den Bericht möglichst täglich fortzuführen. Bin nebenbei noch am Fotos sortieren und über 12 Stunden Video wartet noch auf den Schnitt.
Freue mich schon auf die Fortsetzung. Ich finde Reiseberichte toll zum lesen und danke dir für deinen Einsatz.
Gruss
NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201016. Feb. 2011 · #6
Und weiter gehts:
Vom Red Dune Camp zum Kgalagadi
Auf der Düne war es sehr sehr windig. So haben wir die Nacht im Auto verbracht. Liegesitze sind garnicht mal so unbequem. Nach einem guten Frühstück brechen wir in Richtung Kgalagadi auf. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und wir erreichen Mata Mata am frühen Nachmittag. Auf dem Camp gibt es jede Menge niedlicher Erdhörnchen.
Es sind nur wenige Leute hier. Wir haben noch Zeit für einen ersten Gamedrive. Die Landschaft ist meiner Meinung nach schöner als Etosha. Wir sehen zunächst einige Springböcke, Oryxe , Gnus und noch so einige Tiere mit Hörnern auf dem Kopf.
Wunderschön. Es müssen ja nicht immer gleich Löwen sein. Apropos Löwen. Wäre schon schön, welche zu finden. Auf vielen Bildern vom Kgalagadi habe ich Löwen gesehen. Sie müssen hier also irgendwo stecken. Aber erstmal sehen wir einen Schakal beim Mittagessen.
Irgendwann ruft meine Frau: "STOP"! Unter einem Baum haben es sich zwei Geparden gemütlich gemacht. Sie sind wach und heben immer wieder den Kopf um die Gegend zu inspizieren. Großartig. Das geht ja gut los. Kaum unterwegs und schon Geparden. Da hätte ich mir die Buchung bei Düsternbrook ja sparen können, denke ich kurz. Geparden habe ich ja nun gesehen. Aber immerhin gibt es dort ja auch noch Leoparden. Wir beobachten die beiden eine ganze Weile.
Ungezählte Antilopen später am Wegesrand sehen wir sie schon von weit weg. Löwen. Direkt am Weg. Hoffentlich verjagen wir sie nicht, wenn wir uns nähern. Die Löwen denken garnicht daran, ihren gemütlichen Platz aufzugeben. So stehen wir direkt vor ihnen und können schöne Fotos machen.
Nun ist auch der große aufgewacht.
Sieht gemütlich aus.
Zufrieden fahren wir irgendwann wieder zum Camp. Ein Feuer wird entfacht und die Wurst und das Fleisch aus dem Campladen landen auf dem Grill. Wir gehen früh schlafen. Morgen geht es weiter nach Nossob, wo wir dann zwei Tage bleiben werden.
Wolfjanck57 Beiträge · seit 200916. Feb. 2011 · #10
Genau, auf dem Klo habe ich mich auch schon wie Richard Branson gefühlt. 😉 Wir waren vor ein paar Tagen das vierte Mal bei Pieter, diesmal floss der Auob aber so stark, dass wir beim Farmhaus campten und nicht auf unsere geliebte Campsite auf der Düne konnten.
Schöne Fotos und ein netter Bericht. Bin schon gespannt auf die kommenden Tage!
Beste Grüße
Wolfjanck
NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201017. Feb. 2011 · #11
Hallo Zusammen,
erstmal vielen Dank für Eure netten Kommentare. 🙂
Weiter gehts:
Kgalagadi
Wir sind insgesamt fünf Nächte im Kgalagadi. 1 Nacht Mata Mata, 2 Nächte Nossob, 1 Nacht Twee Rivieren, 1 Nacht Mata Mata. Die meiste Zeit kurven wir kreuz und quer durch die wunderschöne Gegend. Wir können uns an den Farben und Tieren garnicht sattsehen.
Die Nächte im Zelt waren toll. Bei Nossob hat ein Löwe nicht weit vom Camp die halbe Nacht lautstark auf sich aufmerksam gemacht. In Twee Rivieren allerdings sind wir in das Auto geflüchtet. Es gab mitten in der Nacht ein heftiges Gewitter. Jede Gegend hatte ihren Reiz. Twee Rivieren war das größte Camp, aber es war überall nicht viel los. In Twee Rivieren waren wir abends lecker im Restaurant essen. Eine schöne Abwechslung.
Ich kriege die Gamedrives nicht mehr chronologisch geordnet. Ist aber für den Bericht auch nicht so wichtig.
Irgendwann kommen wir an zwei schlafenden Löwen vorbei. Wir stehen dort ca. eine halbe Stunde und warten ob sie sich regen. Die Löwen rühren sich nicht. Das ist ziemlich langweilig auf die Dauer. Für unsere "Löwenstatistik" tragen wir sie aber in unser Buch ein. Löwen Nr. 5 und 6. 🙂
Die Tiere brauchten nicht zu den Wasserlöchern kommen. Überall standen große Wasserpfützen. So waren meistens auch "nur" Vögel dort. Hier nochmal eines der wirklich zahlreichen Gnus.
Am dritten Tag sind wir morgens bei Toröffnung rausgefahren. Es heißt ja, das man um diese Zeit die besten Chancen auf Tiere hat. Ich glaube an diesem Tag haben die Tiere einfach verpennt. Wir fahren und fahren und sehen so gut wie nichts. Naja. Antilopen waren schon hier und dort. Davon hatten wir aber schon so viele, daß wir nicht jedesmal lange gestoppt haben.
Gegen zehn Uhr morgens haben wir dann eine sehr beeindruckende Begegnung. Ein Leopard auf freier Fläche. Nicht sehr weit vom Auto. Er streift hin und her. Wir beobachten ihn ca. 1.5 Stunden lang und ich mache bestimmt 100 Fotos. Toll. 🙂 Oben am kleinen Hügel steht ein Schakal und heult. Unten ein weiterer. Ich weiß nicht, ob die Schakale vor dem Leoparden warnen wollten, oder ob sie auf Reste einer Beute gehofft haben. Jedenfalls habe ich nun Geparden und Leoparden in freier Wildbahn gesehen. Zu diesem Zeitpunkt ärgere ich mich fast darüber noch Düsternbrook gebucht zu haben (war aber toll. Dazu später mehr). Aber auf Düsternbrook gibt es ja noch Hippos. Die werde ich hier wohl kaum treffen. Aber bei unserem Glück. Wer weiß?
Er streift hin und her.
Unglaublich schön.
Egal was uns nun noch an Tieren erwartet. Hier oder in der Etosha. Das ist wohl nicht mehr zu toppen, denke ich. Naja, man kann sich auch irren...
Travelboy705 Beiträge · seit 201017. Feb. 2011 · #12
Schöner Bericht und tolle Fotos.
Ist wohl schon ein Erlebnis, diese grüne, blühende Wüste. Danke, dass du uns daran Teilhaben läst.
SG Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201017. Feb. 2011 · #13
Fortsetzung Kgalagadi
Das schöne an der Regenzeit ist, daß viele Tiere zur Zeit Nachwuchs haben. Hier eine kleine Herde Gnus. Auf unserer Reise haben wir mehrere Tiere gesehen, bei denen die Nabelschnur noch nicht abgeheilt war. Ich weiß nicht, wie lange sowas dauert, aber sie können wohl maximal einige Tage alt gewesen sein.
Es war zwar eine andere Gnuherde, aber offensichtlich leben die kleinen Gnus ganz schön gefährlich. Als wir so durch die Gegend kurven begegnen wir zwei Geparden auf der Pirsch. Sie schleichen sich an eine Herde Gnus heran. Es war später Nachmittag. Die Geparden bewegen sich wie in Zeitlupe. Immer ein Stück vorwärts und dann stehen sie minutenlang wie eingefroren auf der Stelle. Wieder ein Stück näher... und näher... Das beobachten wir ca. 1 Stunde lang. Dann plötzlich haben die Gnus die Geparden entdeckt. Ein Gnu bewegt sich etwas in Richtung Geparden und macht einen riesen Alarm. Es brüllt und hüpft auf der Stelle. Die Geparden sind ertappt. Die Jagd ist erstmal vorbei und die Geparden legen sich unter den nächsten Baum. Aber wehe wenn es dunkel wird...
langsam ranpirschen...
bloß nicht erwischen lassen...
entdeckt. Die Jagd ist verschoben...
Die Tage im Kgalagadi vergingen wie im Flug und schon brechen wir zu neuen Zielen auf. Die nächste Station ist das Mesosaurus Fossil Camp bei Keetmannshoop...
katja999387 Beiträge · seit 200917. Feb. 2011 · #16
Toll der Leopard und die Geparden! Da muss man sicher schon recht viel Glück haben! Gruß Katja
flip666290 Beiträge · seit 200718. Feb. 2011 · #17
Toller Bericht und super Fotos! Danke! Ich bin gespannt wie es weitergeht...
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201018. Feb. 2011 · #18
Heute nur eine kurze Fortsetzung. Am Wochenende habe ich immer wenig Zeit. 😉
Mesosaurus Fossil Camp
Wir starten direkt bei Grenzöffnung in Mata Mata. Die Einreise nach Namibia ist schnell erledigt. Die Fahrt macht großen Spaß. Zeitweilig kommt man sich vor wie in einer Achterbahn. Düne rauf-Düne runter-Düne rauf und runter... Hier ein schon flacherer Abschnitt.
Zwischendurch regnet es ein wenig und wir kommen durch die vielen Pfützen auf der Pad nicht so gut voran. Gegen Mittag erreichen wir das Mesosaurus Fossil Camp. Der nette Mitarbeiter an der Reception wird informiert, daß wir erstmal nach Keetmannshoop fahren um einzukaufen und später dann wiederkommen. Das "Wildernesscamp" ist frei und nun von uns reserviert. Es ist Samstag und wir erreichen Keetmannshoop kurz nach 14 Uhr. Der Spar Laden hat geschlossen und sonst auch alle Läden. Hmmmm. Feiertag? Keine Ahnung. Oder ist das Samstags hier immer so? Naja. Wir fragen Passanten, ob noch irgendwo ein Laden auf hat und ein freundlicher Herr fährt mit seinem Auto voran zu einem Geschäft in der Nähe der B1 gegenüber einer Tankstelle.
Meine Frau bleibt im Auto und ich hoffe hier alles nötige für unser Brai am Abend zu bekommen. Zumindest gibt es schonmal Brot und wenn man genau sucht auch Käse und Wurst deren Datum noch nicht abgelaufen ist. Und siehe da. Ein Kühlschrank mit Boerewurst. 🙂 Ich öffne die Tür und bekomme schlagartig Hunger auf unsere Spaghetti die wir im Canopy haben. Das roch doch ziemlich übel im Schrank. Bestimmt war die Wurst gut, aber irgendwas war definitiv schon zu lange tot, was da so rumlag.
Wir fahren zurück zum Camp. Es ist bewölkt und ziemlich windig. Auf dem Wildernesscamp sind wir ganz alleine. Toll. Ein Köcherbaumwald nur für uns. 🙂 Es gibt ein kleines "Badezimmer" aus Holz und Strohmatten und eine Feuerstelle an einem Baum. Sonnenuntergang fällt bei der Bewölkung leider aus. Es ist aber trotzdem eine tolle Stimmung mit den Wolken.
Zum Glück bleibt es trocken. Der Wind geht aber heftig und ich bin nicht sicher, ob unser Zelt das mitmacht. Also die zweite Nacht im Auto schlafen. Kein Problem, wir haben schon ganze Urlaube im Auto verbracht. In der Studienzeit ohne viel Geld (aber viel Zeit) und dem Kofferraum voller Raviolidosen.
Am nächsten morgen wache ich früh auf. Das Windhoek Lager Bier am Abend war lecker und drückt nun auf die Blase. Belohnt werde ich mit einem schönen Sonnenaufgang und so komme ich doch noch zu den allseits beliebten und bekannten Köcherbaumfotos. 🙂
Nach einem guten Frühstück starten wir in Richtung Fish River Canyon. Da waren wir vor drei Jahren schon und wir wollen nur eine Nacht dort verbringen und ein wenig am Canyonrand sitzen. Kurz hinter Seeheim steht ein Schild auf der Strasse. Road Closed! Zuviel Wasser. Da wir keine Lust auf große Umwege haben streichen wir den Canyon aus dem Programm und fahren weiter nach Klein Aus Vista.
Fortsetzung folgt! (aber warscheinlich erst Montag)
katja999387 Beiträge · seit 200918. Feb. 2011 · #19
Im April standen wir gleich mit vier Campern im Bush Camp! 😕 Dafür hatten wir aber einen netten Grillabend mit einem anderen deutschen Pärchen. 🙂 Schade, dass der Sonnenuntergang ausfiel, aber das Bild mit den Wolken ist trotzdem sehr stimmungsvoll!
Gruß Katja
NanamibiThemenstarter113 Beiträge · seit 201021. Feb. 2011 · #20
Und weiter geht dir Reise.
Klein Aus Vista
Auf unserer ersten Namibiareise vor drei Jahren (und bisher einzigen), waren wir schon einmal hier. Wir sind damals am Abend den Sunsetwalk gelaufen. Da wir recht spät losgegangen sind, wurde es irgendwann ziemlich schnell dunkler und wir hatten Sorge uns zu verlaufen und die Nacht im freien zu verbringen. Wir wollten die herrliche Landschaft noch einmal in Ruhe genießen und diesmal sind wir gleich früh am Morgen gestartet. Es sind ja nur ein paar Kilometer. Also eher ein Spaziergang, als eine Wanderung. Wanderwege gibt es dort allerdings einige und man kann ausgiebig wandern.
Auf dem Weg zum Viepoint hat man einen schönen Überblick über das Camp.
Dann geht es irgendwann rechts die Felsen hoch. Füße auf den Felsen weisen den Weg. Man muß hier und da ein wenig kraxeln, aber auch für "Passivsportler" wie wir es sind, ist das kein Problem. Feste Schuhe sollte man allerdings tragen.
Es erwartet einen eine traumhafte Aussicht auf die Wüste.
Wir haben uns in den Schatten eines Felsens gesetzt und die Weite genossen. Einfach nur schön. 🙂 Hier ein Foto von meiner Frau und mir.
Zurück am Camp haben wir erstmal schön gefrühstückt. Am Baum saß ein interessanter Gecko.
An den zwei Abenden haben wir sehr lecker im Restaurant gegessen. Am ersten Abend (Sonntag) war das Essen und vor allem der Nachtisch sehr opulent. Montag war alles doch wesentlich "einfacher", aber auch lecker.
Am zweiten Tag sind wir nach Garup zu den Pferden gefahren. Es waren schon viele Pferde direkt an der Strasse. Einige sahen ganz schön dürr aus. Es gab zu diesem Zeitpunkt auch noch sehr wenig Regen bei Aus.
Für alle Leute die ein wenig wandern wollen ist Klein Aus ein sehr guter Platz. Dazu leckeres Essen, was will man mehr?
Nach zwei Tagen brechen wir auf in Richtung Tirasberge. Wir fahren nach Namtib.