tarentaal167 Beiträge · seit 200812. Jan. 2013 · #81Die von mir oben genannte Zahl von 633 Rhinos muss ( leider ) nach oben korrigiert werden. Nachdem jetzt alle Meldungen vorliegen wird die Zahl mit 668 angegeben.
Bezeichnend ist auch die unbegreifliche Brutalität mit der hier vorgegangen wird.
http://m.timeslive.co.za/scitech/?articleId=7708834Ich habe grosses Verständnis für die ausgegebene "shoot to kill policy"
Und bei den Hintermännern, Organisierern und Dealern müsste ebenfalls sehr kurzer Prozess gemacht werden.
Die rotten einfach wegen Geld eine Spezies aus die schon lange vor dem Erscheinen des Homo Sapiens existiert hat. Tierischer Genozid ! Und ausser Absichtserklärungen, Konferenzen und Diskussionsrunden seitens derjenigen die einschreiten könnten passiert nichts. Was zum Teufel hindert diese Regierung daran, der Armee eine sinnvolle Aufgabe zuzuweisen, nämlich die Grenzen wirklich für die Wildererbanden zuzumachen und die Parks zu schützen ???
Gruss Karl
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200912. Jan. 2013 · #82Hallo Karl,
viel wichtiger wie alle armen Teufel abzuknallen wäre den Hintermännern das Handwerk zu legen und penetrante Aufklärungsarbeit in den Abnehmerländern zu leisten.
Was zum Teufel hindert diese Regierung daran, der Armee eine sinnvolle Aufgabe zuzuweisen
Möglicherweise Geld, keine Einsicht hinsichtlich Kosten-Nutzen-Faktor, etc.
Dank für die "schlechten Nachrichten"!
Gruß
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
tarentaal167 Beiträge · seit 200812. Jan. 2013 · #83Hallo Butterblume
penetrante Aufklärungsarbeit ? In den Abnehmerländern können es sich nur reiche oder "hochgestellte" Persönlichkeiten leisten, Nashornpulver zu kaufen. Denen ist dann doch ein gewisser Intelligenzgrad zu unterstellen ? Muss/kann man solchen Personen die Zusammensetzung und Wirksamkeit von gemahlenen Fingernägeln erklären ??
Du hast recht, die Hintermänner und die "Offiziellen" die die Hand aufhalten und die Augen zumachen müssen erledigt werden, das haben die jüngsten Prozesse ja auch bewiesen.
Für die "armen Teufeln" an der Basis kann ich kein grosses Verständnis aufbringen, sie sind schwer bewaffnet und legen auch mal einen Ranger oder Polizisten um - und sie wissen genau was sie tun.
Grüsse Karl
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200610. Feb. 2013 · #84
tarentaal167 Beiträge · seit 200813. Feb. 2013 · #85
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201213. Feb. 2013 · #86tarentaal schrieb:Weiter so !
http://www.sapromo.com/news/item/980-3-poachers-shot-dead-–-lekker
Ja, genau dieses ist wirklich eine Nachricht zur Freude und Jubel!
Michael8396 Beiträge · seit 201013. Feb. 2013 · #87Das ist ja mal schön
tarentaal167 Beiträge · seit 200813. Feb. 2013 · #88Leider wieder ein Rückschlag:
Nach der aktuellen Meldung steht es jetzt 98 : 34 im 2013 Trauerspiel Poachers / Rhinos
Umgekehrt wäre es schöner, wobei ich über ein 0 : 34 direkt jubeln würde.
98 Rhinos in nur 44 Tagen 😈
http://maroelamedia.co.za/blog/nuus/reno…oodgeskiet/?n=1
tarentaal167 Beiträge · seit 200813. Feb. 2013 · #89Leider wieder ein Rückschlag:
Nach der aktuellen Meldung steht es jetzt 98 : 34 im 2013 Trauerspiel Poachers / Rhinos
Umgekehrt wäre es schöner, wobei ich über ein 0 : 34 direkt jubeln würde.
98 Rhinos in nur 44 Tagen 😈
http://maroelamedia.co.za/blog/nuus/reno…oodgeskiet/?n=1
tarentaal167 Beiträge · seit 200813. Feb. 2013 · #90Sorry, ist mir gerade aufgefallen, war nicht der richtige Link zum Beitrsg
Hier korrigiert:
http://maroelamedia.co.za/blog/nuus/96-renosters-reeds-in-2013-gestroop/Gruss Karl
tarentaal167 Beiträge · seit 200803. März 2013 · #91Passt eventuell nicht zum Thread "Wilderei" da es sich um eine lizensierte und legale Jad auf Nashörner handelt - das macht es in meinen Aiugen noch schlimmer:
http://blog.africageographic.com/africa-…hino-challenge/Hier hilft nur noch Abstimmen mit den Füssen : Wegbleiben, auf andere Anbieter ausweichen.
Timbavati Concession:
Zur Klarstellung des Timbavati Gebiets die Auflistung der dort operierenden Lodges, und nicht alle unterstützen diese Jagdabsichten:
http://www.krugerpark.com/timbavati.htmHier einige Gegenstimmen:
http://blog.africageographic.com/africa-…nature-reserve/Hier kann man eine Petition gegen das Timbavati Vorhaben unterzeichnen.. Jede Stimme zählt
http://www.avaaz.org/en/petition/Stop_Ti…e_rich/?wWjIGabBitte stimmt dagegen, im Blog „Ivory“ hat es Wirkung gezeigt.
Die Jagd auf Rhinos - die ein paar Kilometer weiter mit immensem Materialaufwand und unter Lebensgefahr von Rangern, Soldaten und Polizisten geschützt werden - zuzulassen ist absolut nicht nachvollziehbar. Wer so Geld verdienen will versteht nichts von Conservation und sollte seine Lizenz verlieren.
Danke für eure Unterstützung
Sollte man sich auch angucken:
http://www.facebook.com/pages/Animal-Shame/225598740853762Gruss Karl
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200904. März 2013 · #92Hello Karl
Ich bin absolut deiner meinung, gehe sogar noch wEiter. Jagen muss fuer touristen komplett untersagt werden. Wer nach afrika kommt um zu jagen, wer dièses kranke beduerfnis hat in seiner freizeit und zum spass tiere abzuknallen, will meist dann auch mal grosswild schiessen , das hat nix mit conservation zu tun.solange das eine erlaubt ist wird es das andere immer geben. Farmer die bestand angeblich regulieren muessen sollten das selber tun. Erst wenn die welt weiss das afrika kein touristen jagdgebiet mehr ist kann es besser werden. Daher respect fuer président khama, der hat es erkannt.
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
lionfight1'324 Beiträge · seit 201304. März 2013 · #93Nachvollziehen kann ich das nicht wie man auf solche Tiere Trophäenjagd machen kann.
Trotzdem sollte man das wirklich nicht mit der Wilderei unter einen Hut stecken. Das ist absolut nicht vergleichbar. Auch wenn so etwas im Timbavati absolut nichts zu suchen hat.
Auch wenn es schwerfällt:
Jagdfarmen bringen ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und auch oft genug zur Erhaltung der Arten.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201204. März 2013 · #94Der Joe hat völlig Recht.
Wenn es die Jagd nicht gäbe, dann gäbe es viele private Hegegebiete auch nicht. Dann könnten viele Farmer heute auch nicht mehr existieren.
Ich kenne noch die Zeiten in NAM als es keine offiziele Jagd gab, da wurde die Weide für das zum Überleben notwendige Vieh gebraucht, und dementsprechend wenig Wild gab es in freier Natur auf den Farmen. Seit der Jagd konnten viele Farmen ihren Viehbestand reduzieren und damit den Wildbestand erhöhen.
Wie dieser Mix heute abläuft, das finde ich erheblich besser, und man sieht wieder viel mehr Wild wo es vor Jahren keines mehr gab.
Dank der Jäger aus der ganzen Welt.
Jedoch teile ich die Meinung vieler, wenn kranke Geister Löwen züchten um diese zahmen Löwen von ebenso kranken Geistern abschießen zu lassen, oder wenn es bedrohte Wildarten gibt, die aufgrund asiatischer Sexualperversion bedroht sind, und dann noch durch irgendwelche verspinnerten "Jäger" für viel Geld abgeknallt werden.
Genau da unterscheidet sich Hege von Abknallerei um irgendeinen unergründlichen Trieb zu befriedigen.
Katzen sind rar, und sie wurden früher nur abgeschossen, wenn sie Viehbestände dezimiert haben. Hier wird der Begriff "Jagd" m.E. doch sehr strapaziert. Hier muß das gesunde Mittelmaß gefunden werden, ebenso mit dem Schutz der Elefanten, der auch nicht zum Exzeß getrieben werden kann und eine Wüste, wo die Spezies nicht überleben kann, zurück bleibt aufgrund von Überpopulation.
Nur, die Jagd verbieten zu wollen ermöglich das Überleben der Tierarten nicht, weil sie ansonsten im Überlebenskampf mit dem Menschen den Kürzeren ziehen werden. Dann bleibt den eifrigen Jagdgegnern nur noch ihre Wiese zuhause übrig, wo sie sich an ihren überlebenden Igeln und Maulwürfen im Garten erfreuen können. Sagt ein überzeugter Nicht-Jäger.
tarentaal167 Beiträge · seit 200813. März 2013 · #95
tarentaal167 Beiträge · seit 200829. März 2013 · #96Zur Abwechslung mal gute Nachrichten zum Thema:
http://bit.ly/100p1KMGruss Karl
maggus785 Beiträge · seit 200829. März 2013 · #97Hi,
also, ich bin ganz klar gegen Wilderei!!!
Wilderei bedroht Tierbestände extrem und ist mit allen Mitteln zu bekämpfen!!!
Ich bin allerdings nicht gegen die Jagd von Nashörnen, gerade das Breitmaulnashorn wurde in den letzten Jahren in Südafrika extrem gezüchtet, die Bestände sind, soweit sie nicht von der Wilderei bedroht sind, stabil und nicht durch die Jagd gefährdet!
Ihr müsst euch jetzt mal fragen, welchen Anreiz ein Farmer hat ein Nashorn für seine Farm zu kaufen ( denn diese werden gehandelt, sind aus Nachzüchtungen und kommen aus Gebieten die gute Nashornbestände haben ).
Er kauft es um:
a) Nachzucht zu betreiben um:
1) Touristen anzulocken, denn Nashörner sind beliebte Fotomotive,...
2) Jagdtouristen anzulocken, denn für Abschüsse wird viel Geld bezahlt
Er wird bei der Jagd sicherlich nur eine bestimmte Anzahl von Tieren schießen lassen, dass auf jeden Fall die Nachhaltigkeit gewährleistet ist, denn sonst währe er ein doofer Farmer!
Touristen gehen nicht auf jede Farm wo ein Nashorn rumläuft, denn oftmals liegen diese Farmen in nicht so interessanten Gebieten und Nashörner kann man ja auch im Krüger,....,sehen.
Wenn ihr jetzt die Nashornjagd verbieten wollt, dann wird der Farmer bestimmt in Zukunft keine Nashörner mehr kaufen und das lukrative Nachzuchtprogram verliehrt an Reiz.
Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, warum es viel mehr Breitmaulnashörner wie Spitzmaulnashörner in ZA gibt, obwohl ja eigentlich die Breitmaulnashörner so extrem schon vor vielen Jahren vom Aussterben bedroht waren?
Ein Grund hierfür ist vielleicht auch, dass Spitzmaulnashörner nicht für die Jagt freigegeben sind, d.h. sie sind für viele Farmer uninteressant zu kaufen, da hieraus kein Profit für die Jagt gemacht werden kann, währe dies anders würden vielleicht auch mehr Spitzmaulnashörner gezüchtet werden!
Meine Theorie ist, gebt dem Tier einen marktwitschaftlichen Wert und somit schafft man Anreize zur Nachzucht und zur Bekämfung der Wilderei, so blöd dass vielleicht klingen mag, es hat sich bewährt und ich könnte endlos viele Beispiele hierfür aufzählen.
Viele liebe Grüße und frohe Ostern
Markus
WEwernerbauerGast30. März 2013 · #98Hallo, ich finde Markus hat recht. In SA ist ca. ¼ der Breitmaulnashörner in „Privatbesitz“. Was sonst sollte wohl das Motiv und der Anreiz für viele Züchter gewesen sein? Idealisten mal bei Seite gelassen, würde ich auch annehmen, dass es einfach die Aussicht auf eine ertragsreichere Landnutzung war. Und dieser Ertrag kommt hauptsächlich vom Horn. Es muss doch bitte immer klar gewesen sein, dass hier auch in letzter Konsequenz Horn für den TCM-Markt gezüchtet (produziert) wird. Und zwar völlig legal, in dem das Horn nach dem natürlichen Tod des Tieres oder via „Jagdfarm“ als Trophäe geerntet wird, wobei jetzt noch das Absägen zu Lebzeiten dazu kommt.
Nachdem in den letzten Jahren die Anzahl lizenzierter Abschüsse durch „Jäger“ aus Malaysia, Vietnam etc. auffällig wurde, versucht es die Behörde nun mit einer Art „Endverbaucherzertifikat“. Damit will sie sicher stellen, dass das als Trophäe ausgeführte Horn an der Kaminwand des Besitzers bleibt und nicht für TCM pulverisiert wird. Sicher gut gemeint, aber angesichts der Praxis in diesen Ländern im Umgang mit derartigen Verpflichtungen…….man wird sehen.
Grüße Werner
tarentaal167 Beiträge · seit 200804. Apr. 2013 · #99
tarentaal167 Beiträge · seit 200827. Apr. 2013 · #100Bald gibt es in SA nur noch "gezüchtete" Rhinos. In Moz wurde das letzte freilebende Rhino schon erlegt.
Naja, dann können KNP und andere Parks die Tiere ja stets nachkaufen, die sind dann auch nicht so scheu und evtl sogar handzahm. Auch gut für den Tourismus (Sarkasmus Mode aus)
http://m.mg.co.za/index.php?view=article&urlid=2013-04-26-video-of-dying-rhino-shows-desperation-of-sas-poached-animals#.UXzQbEpNWrhGruss Karl