mineraliasThemenstarter17 Beiträge · seit 201030. Jan. 2011 · #1Guten abend
wenn mann in juni juli august in Namibia campt
is dan ein dachzelt oder boden zelt besser ?
grusse
Klarin
Bloke1'920 Beiträge · seit 200830. Jan. 2011 · #2mineralias schrieb:Guten abend
wenn mann in juni juli august in Namibia campt
is dan ein dachzelt oder boden zelt besser ?
grusse
Klarin
Hallo
ich würde Dachzelt IMMER dem BODENZELT vorziehen 😉
Der einzigeste Vorteil in meinen Augen ist beim Bodenzelt, dann du ned immer auf und ab bauen musst, wenn du mehrere Tage am selben ort bist
LG Bloke
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200830. Jan. 2011 · #3Hallo Klarin
Ist eine Frage die schon oft diskutiert wurde.
Konkret geht beides, kalt ist es Juni / Juli sowieso.
Vielmehr ist dir Frage wie du reist - bei mehreren Tagen an einem Ort kannst du das Zelt für en Gamedrive stehen lassen.
Beim Dachzelt ist es einfach gut untergebracht und mir persönlich passt es besser.
Zeitersparnis für Dachzelt auf und zu je 5-10 Minuten.
Gruss
Tom
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200930. Jan. 2011 · #4Hallo, Klarin
genau aus diesem, von Bloke genannten Grund, würde ich immer ein Bodenzelt bevorzugen. Einmal aufgebaut steht es auf deinem Platz.
Der zweite Aspekt ist die Grösse des Zeltes...
bei einem 3-Mann Bodenzelt hast du Stehhöhe und jede Menge Platz für andere Sachen. Wenn es regnet kannst du sogar darin Kochen.
Und aufgebaut ist es ebenso schnell.
Sorry, lese gerade deine Reisezeit, dann regnet es natürlich nicht, aber es könnte an manchen Orten empfindlich kalt in der Nacht werden...
LG
Birgitt
Rocky1964709 Beiträge · seit 201130. Jan. 2011 · #5Hi,
aus meiner Sicht:
-Bodenzelt
Vorteile: einfach begehbar; günstiger bei Gebrechen usw; kann stehenbleiben, wenn man Tagesausflüge macht
Nachteile: Krabel- und Großtier-gefährdeter; bei Witterung anfälliger; gerader Boden notwendig
-Dachzelt
Vorteile: einfacher Aufbau; sicher vor Krabel- und den meisten Großtieren; schöne Aussicht
Nachteile: bei Gebrechen ungünstiger, wo bleiben die Schuhe?
Trotz alter- und verschleißbedingter Problemchen würde ich mich in Afrika eher für ein Dachzelt entscheiden.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
maddy2'167 Beiträge · seit 200931. Jan. 2011 · #6Hallo Rocky,
du schreibst, fuer's Bpodenzelt:
gerader Boden notwendig
Und fuers Dachzelt nicht??!
Hab mich schon oefters gewundert wie ihr das macht mit den Autos. Gibt doch nichts bloederes als eine ganze Nacht schraeg liegen zu muessen!
Ich bin uebrigens auch fuer Dachzelt, vorausgesetzt es ist auf einem Trailer montiert, den man stehen lassen kann!
Bei Regen tun mir die Dachzelter jedefalls leid, weil meistens hats ja da kein zusaetzliches Dach wo man drunter sitzen und kochen kann....
Gruss aus Sodwana
Maddy
jaw2'048 Beiträge · seit 200731. Jan. 2011 · #7Hallo Klarin,
ich bin Bodenzeltbesitzer und habe in den fast 30 Jahren südl. Afrika noch nie im Dachzelt geschlafen.
Ich kann mein Zelt stehen lassen, es ist viel größer und komfortabler, ich lagere nachts hier Gegenstände, die ich evtl. brauche etc.
Ein anderer Gesichtspunkt ist für mich, dass ich das Zelt unabhängig vom Atio / den Autos aufstellen kann. Ich passe damit mein Lager optimal den Gegebenheiten an. Morgens zur Frühpirsch mache ich mir Kaffee und fahre los - fertig. Abbauen kann ich einige Stunden später, und dann ist auch der Tau, den es an vielen Stellen nachts gibt und meine kondensierte Atemfeuchtigkeit Innen im Zelt schon längst getrocknet. Dachzeltbesitzer packen das alles unter die Wasserdichte plane und ich finde das riecht man.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Rocky1964709 Beiträge · seit 201131. Jan. 2011 · #8maddy schrieb:Hallo Rocky,
du schreibst, fuer's Bpodenzelt:gerader Boden notwendig
Und fuers Dachzelt nicht??!
Hab mich schon oefters gewundert wie ihr das macht mit den Autos. Gibt doch nichts bloederes als eine ganze Nacht schraeg liegen zu muessen!
Ich bin uebrigens auch fuer Dachzelt, vorausgesetzt es ist auf einem Trailer montiert, den man stehen lassen kann!
Bei Regen tun mir die Dachzelter jedefalls leid, weil meistens hats ja da kein zusaetzliches Dach wo man drunter sitzen und kochen kann....
Gruss aus Sodwana
Maddy
Hi,
bei einem Dachzelt muß lediglich das Fahrzeug geeignet stehen. Manchmal muß man einen Stein unter ein Rad legen, bzw. darauf fahren oder eine Kuhle unter ein Rad machen.
Bei einem Bodenzelt sollte der gesamte Untergrund eben sein.
Und ein Tarp ist bei Regen sinnvoll.
Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
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http://www.baja-deutschland.de/ SASambeziGast31. Jan. 2011 · #9Hallo,
für mich eindeutig Dachzelt.
Boden ist immer eben und ohne durchdrückende Steine. (und das ohne vorher den Standplatz abzusuchen oder zu kehren)Auf nem Mauseloch steht man auch nicht...
Kein Ärger, das die Heringe krum "gekloppt" werden, weil felsiger Untergrund. Oder das Gegenteil sie halten nicht, weil zu sandig, dann heißt es Steine schleppen...
Sauberer - nach 14 Tagen Namibia und einigen Windrosen ist das Zelt drinnen genauso verstaubt wie draußen.
kein rumgekrieche auf dem Boden beim Einpacken bzw. Zusammenlegen.
Abends Staub, Morgens Tau - Du siehst nach dem Einpacken aus wie ...... (reimt sich sogar)
Und wenns regnet, nen nasses Zelt einpacken mag ich auch nicht.. (Dachzelt ist zwar auch nass, aber mit weniger Handgriffen zusammenbaubar)
und noch vieles mehr.
Gruß
Aber wie alles - Geschmackssache.
Angel34 Beiträge · seit 200902. Feb. 2011 · #10Ich bin auch eher für Dachzelt. Hab mich da wohl gefühlt. Genug Abstand zu allem was am Boden herum kräucht und Fleucht... 😛 . Ne Kombination könnte ich mir schon vorstellen. Wenn man z.b. länger bleibt und nicht direkt weiter fährt, man aber nichts gröberes (also etwas mit Zähnen oder Rüssel) erwarten muss, könnte ich mir auch ein Bodenzelt vorstellen.
Hab mal Geschichte gehört, dass ein Safaritourleiter sich an einem Freund "gerächt hat" und ihm Orangenschalen in die Seitentaschen des Dachzeltes gepackt hat. In der Nacht kam dann irgendwann ein Rüssel ins Dachzelt und hat nach den Orangen gesucht 🤪 . Der Arme war ganz ruhig und kann sich sicher heut noch dran erinnern 🙂.
Schuhe kann man übrigens super ans Ende unter die Matratze schieben. Dann muss man sich morgens nicht als Kammerjäger betätigen. In Purros am Campingplatz habe ich angesichts der kreisrunden tellergroßen Fusspuren auch lieber im Dachzelt geschlafen als am Boden (lieber Rüssel als Fuss :))
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200702. Feb. 2011 · #11Hi,
ich oute mich auch als ein Anhänger der Dachzelte. Das Zusammenklappen geht ratzfatz und man hat auch immer ein bißchen Schatten, wenn es aucfgeklappt ist (darunter lässt es sich auch kochen, wenn es regnet).
Ach - und die Schuhe kommen in eine Plastiktüte und werden am Gestänge aufgehängt 🙂
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200604. Feb. 2011 · #12Hallo
Da wir ja schon seit langem immer wieder mal campen und selber sowie Dach- und Bodenzelte nutzen hier noch meine Gedanken dazu.
Wir nutzen mittlerweile meistens das Bodenzelt und zwar weil sich unsere Reiseweise geändert hat. Früher sind wir eigentlich täglich weitergefahren. Zum Teil vielleicht nur 20 oder 50 km, aber eigentlich fuhren wir jeden Tag. Da ist das Dachzelt perfekt. Wir konnten es schnell auf- und abbauen. Meist habe ich das sogar alleine gemacht. Wenn man mal Routine hat geht das gut. Je nach Zelt, kann man auch mehr oder weniger Gepäck, sprich Schlafsäcke und Kissen, im Zelt lassen.
Vorteil: Schnell und relativ unkompliziert.
Nachteil: Kann man nicht stehen lassen, wenn man das Fahrzeug braucht.
Heute bleiben wir gerne zwei oder drei Tage an einem Ort. Erkunden die Umgebung mit dem Fahrzeug, komen aber spätestens Abends oder schon Mittags ins gleiche Camp zurück. Da ist das Bodenzelt natürlich genial. Wir haben viel mehr Platz (3x3 Meter), können im Zelt stehen, haben zwei Betten mit Matrazen, Düvets und Kissen drin und schlafen viel besser als im engen Dachzelt (wobei unseres schon immer sehr gross war).
Der Auf- und Abbau geht mit etwas Routine etwa gleich schnell wie beim Dachzelt. Ich kann es aber nicht fast nicht alleine Aufbauen. Das geht zu zweit wesentlich besser.
Vorteil: Kann man stehen lassen. Gerne machen wir am Mittag auch einen Mittagsschlaf. Die Grösse ist genial. Wir können auch den Tisch reinstellen wenn es regnet.
Nachteil: Es brauchst sehr viel Platz im Fahrzeug (nicht alleine das Zelt, sondern auch die Betten etc). Das Aufbauen geht zwar schnell, durch die Extras die wir halt gerne nutzen braucht es aber doch länger als mit dem Dachzelt.
Wir nutzen ab und zu auch noch ein kleines, leichtes Bodenzelt und lassen das grosse zu Hause. Das hat den Vorteil, dass der Aufbau sehr schnell geht, aber dass wir nicht drin stehen können.
Für uns hat es sich somit herauskristallisiert, dass es ganz egal ist was wir nutzen. Funktionieren tut alles. Es kommt am ehesten auf die Reiseart an.
Für die normalen Einstiegsreisen in Afrika mit relativ viel Fahrerei würde ich ein Dachzelt empfehlen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
multiline11 Beiträge · seit 201104. Feb. 2011 · #13ich sehe es wie chrigu, vom eigenen reiseprofil abhangig machen. bin auch schon so und so unterwegs gewesen.
es soll ja leute geben die tage und wochen in der ethosha auf fotosafari gehen, da ist ein festes basislager finde ich unverzichtbar. wenn es abends mal etwas lustiger geworden ist braucht man auch nicht um 3uhr aufzustehen um vor sonnenaufgang startklar zu sein. 😎
ich bin aber eher so der dachzelttyp 😉
güsse, marc
walu16 Beiträge · seit 200905. Feb. 2011 · #14... auch ich würde das Dachzelt immer dem Bodenzelt vorziehen! Hab´ beides schon probiert.
Viele Grüße
walu
SASambeziGast05. Feb. 2011 · #15Hallo,
so kann natürlich auch ein Dachzeltleben beendet werden...
http://nanjaandjelle.50webs.com/savuti-elephant.htmlGruß
bilo287 Beiträge · seit 200905. Feb. 2011 · #16so kann natürlich auch ein Dachzeltleben beendet werden...
Oh shit! Hoffentlich gab es nur den (sicher nicht unerheblichen) Sachschaden!!!
Trotzdem: Für mich kommt immer nur ein Bodenzelt in Frage. Ich möchte bei unseren Gamedrives oben aus dem Auto rausgucken und unseren mittlerweile ganz guten Schlafkomfort im Bodenelt zurücklassen!
Schöne Grüße
Birgitt
SASambeziGast05. Feb. 2011 · #17Hallo,
das mit dem oben rausgucken ist natürlich ein beneidenswerter Vorteil....
Gruß
Friese114 Beiträge · seit 200905. Feb. 2011 · #18Hallo,
das Dachzelt ist in der Regel auf den teuren 4*4 Autos, während ein einfaches Zelt in kleinen Autos mitgenommen werden kann.
Mir kam dieser Aspekt in den Sinn.
Gruß
myrio962 Beiträge · seit 200709. Feb. 2011 · #19Hi, Klarin
es kommt auch darauf an, ob man (je nach Alter) nachts öfter mal "raus" muss. Indiesem Fall ist es störungsfreier im Bodenzelt, den beim Ab-/Aufstieg wackelt das Fahrzeug.
In Botswana würde ich das dachzelt natürlich in den offnen Wildcamps bevorzugen,da unvorherseh- und unberechenbare Elibesuche 🤩 eine erhebliche Gefahr bedeuten können.
HG myrio