Arche Noah

24 Antworten · 10,3k Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2011 von Jagger
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4'129 Beiträge · seit 200821. Jan. 2011 · #21
Irgendjemand hatte mal im letzten Jahr in einem Kurzreisebericht? erwähnt, dass er/sie seine/ihre Ausbildung zum Field Guide gerade erfolgreich beendet hat…
Vielleicht liest es derjenige ja und kann mal was darüber berichten.

Pathfinder find ich ja‘ne Klasse Adresse!
Sehr interessant sind auch die angegebene Preise!!

Field Guide Ausbildung (1 FGASA) bei Pathfinders: 28 Tage/3260 € (Lectures, Game Drives, Walks, Accomodation, Meals, Tea&Coffe included!)

Da kommt einem ja bei einem Blick auf die Preise für den Arbeitsdienst bei „Arche Noah“ gleich nochmal die Galle hoch: 4 Wo 2929 € - viel Geld „for nothing“


Lieber Jagger!
Kostenlos gibt es sowas wie „den Tieren nahe kommen“ sicher nicht, jeder will von seiner Attraktionen leben und die Betreuung solcher Tiere kostet auch einiges.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Gast21. Jan. 2011 · #22
Hallo Lilytrotter,

der Preis auf der Seite ist in US Dollar angegeben - die 28 Tage würden in Euro ca. 2.397,- kosten....

Gruß
154 Beiträge · seit 201023. Jan. 2011 · #23
Hallo,

ich finde auch,dass es Ausbeutung ist. Was mir besonders bei dem Beitrag im ZDF aufgefallen ist: es waren nur Weiße zu sehen, selbst die Putzarbeiten wurden durch Weiße durchgeführt.

Ich frage mich da: wird durch diese Freiwilligen Arbeit nicht den Einheimischen die Lebensgrundlage entzogen, in dem man die Projekte nur noch durch die Arbeit der Volunteers durchführt?

Euch allen noch eine schönes Wochenende.

Gruß Moochi
41 Beiträge · seit 200704. Okt. 2011 · #24
Arche Noah ist auch ein Project von Fam. Julius. Es ist fuer Kinder gedacht. Sie haben ein Kindergarten auf Tsintsabis gebaut fuer die San Kinder. Dann unterstuetzen Sie behinderte Kinder in Swakopmund mit Reitunterricht und noch einiges.
1 Beiträge · seit 201218. Jan. 2012 · #25
Das Thema ist schon etwas älter, dennoch möchte ich noch darauf antworten.
Ich stimme euch absolut zu - was an Geld von den Freiwilligen aus Deutschland genommen wird ist enorm. Dazu kommt noch, dass die Freiwilligen häufig mit Aufgaben betreut werden, denen sie überhaupt nicht gewachsen sind - selbst wenn sie drei Monate auf einer dieser Farmen verbringen. Bestes Beispiel ist die Sendung über Harnas, wo deutsche Jugendliche mit Löwen, Geparden und Wildhunden kuscheln und behaupten solche Tiere könnten tatsächlich noch ausgewildert werden.

Falls jemand tatsächlich Interesse an einem weniger kostenintensiven Aufenthalt hat und mit Tieren arbeiten möchte, aber nicht auf Nambia beschränkt ist: Bei Cheetah Outreach (http://www.cheetah.co.za/), sowie Monkeyland (http://monkeyland.co.za/) sind Freiwillige willkommen und müssen nichts bezahlen, außer ihrer eigenen Verpflegung - die Unterkunft wird gestellt. Ich habe selbst dort 10 Monate verbracht.

Zu den Field-Guide-Kursen: Wer naturbegeistert ist, das Geld hat und wirklich etwas lernen will, dem kann ich es nur empfehlen. Das ganze nennt man auch Ecotraining und es gibt einige Anbieter, z.B. http://www.bushwise.co.za/ oder http://www.ecotraining.co.za/ um nur zwei zu nennen.