Van Zyl's Pass

50 Antworten · 19,8k Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2010 von ukli
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1'309 Beiträge · seit 200914. Nov. 2010 · #21
Hallo Zusammen,

schöne Filme vom Van Zyl's Pass kann man auf Youtube bewundern. Einfach nach Van Zyl suchen.

Ob das wirklich stimmt, dass innerhalb von 15 Jahren nur 80 Fahrzeuge dort ohne Schaden runtergekommen sind? Das behauptet
http://www.youtube.com/watch?v=TiEsqX5GOrY

oder mein Englisch hat mich temporär verlassen 😉 !

Liebe Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2010
114 Beiträge · seit 200914. Nov. 2010 · #22
Video

Hallo,
ich hab auch noch mal ein Video von Bekannten, das verdeutlicht dass der Pass nicht alleine bewältigt werden sollte.

Video[/url


Gruß aus Kiel
579 Beiträge · seit 201014. Nov. 2010 · #23
Hallo,

Für mich stimmt bei der Strecke das Verhältnis von Aufwand zu Erlebnis nicht. Wer meint, dass die Aussicht auf das Marienflusstal so einmalig ist, dass man die keinesfalls verpassen darf, kann auch vom Marienflusstal aus bis unten an den Beginn des Aufstiegs fahren und dann von da aus hoch laufen. Das dauert 15-20 Minuten und ist allemal schneller, als wegen der Aussicht den Pass abzufahren.

Aber seien wir ehrlich: Vielen geht es wahrscheinlich weniger um die Aussicht, sondern man möchte sich ein imaginäres Sternchen an die Brust heften: "Ich habe den legendären Van-Zyls-Pass bezwungen".

Sonnige Grüße
1'223 Beiträge · seit 201014. Nov. 2010 · #24
Carsten Möhle schrieb:
Der Van Zyls Pass ist mit übergewichtigen Individualistenfahrzeugen Mercedes 1017, IFA W 50 und Magirus Trucks natürlich zu befahren. Die südafrikanische Armee hat hier Unimogs 404 und Samil Trucks bei Kontrollfahrten eingesetzt und den Pass instand gehalten.
Wer es mit so einem Fahrzeug heutzutage tut ist ein ignorantes Arschloch und gehört ordentlich verprügelt, weil er den nachfolgenden mit angepassten Fahrzeugen die Strecke kaputt macht. Breit fahren, schmal denken.
Genauso gut kann man mit diesen Trucks auch gerne die Brücken im Moremi kaputtfahren, die Zufahrt zum Lebenden Museum in Grashoek vertiefen, so dass nur noch Allradfahrzeuge diese Strecke nutzen können oder tiefe Spuren auf dem Weg nach Kubu Island produzieren, in denen später die Anderen versinken.
Man kann es machen, aber man sollte es nicht.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
Diesen Aussagen kann ich mich nur 100% anschließen. Wer solch ein Fahrzeug mit breiten Spuren am van Zyls einsetzt ist egoistisch und rücksichtslos, und fährt allen Nachkommenden die Strecke kaputt. Was haben wir auch an Platten und Steinen gelegt, die Nachkommende nutzen konnten!
Wir haben schon oben einen Sauer mit CH Kennzeichen getroffen, der gottseidank umdrehen mußte weil er nicht weiter kam aufgrund der Spurbreite. Aber vorher die ganze Strecke kaputtgefahren!

Wir saßen zuletzt im Savute Marsh mit dem Landcruiser an eingentlich unproblematischen Durchgängen im Modder fest, weil auch Leute mit solchen Fahrzeugen die Spuren rücksichtslos kaputtgefahren haben.

Solche Fahrzeuge gehören von solchen Strecken ganz einfach gebannt!

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
1'223 Beiträge · seit 201014. Nov. 2010 · #25
lowflyer schrieb:
Hallo,

Für mich stimmt bei der Strecke das Verhältnis von Aufwand zu Erlebnis nicht. Wer meint, dass die Aussicht auf das Marienflusstal so einmalig ist, dass man die keinesfalls verpassen darf, kann auch vom Marienflusstal aus bis unten an den Beginn des Aufstiegs fahren und dann von da aus hoch laufen. Das dauert 15-20 Minuten und ist allemal schneller, als wegen der Aussicht den Pass abzufahren.

Aber seien wir ehrlich: Vielen geht es wahrscheinlich weniger um die Aussicht, sondern man möchte sich ein imaginäres Sternchen an die Brust heften: "Ich habe den legendären Van-Zyls-Pass bezwungen".

Sonnige Grüße
Guter Vorschlag: Hoch LAUFEN.
Zur Erinnerung: Die Befahrung der Strecke von West nach Ost ist VERBOTEN, gerade daß dieser Teil der Strecke geschont bleibt und nicht kaputtgefahren wird durch hochfahrende Fahrzeuge und "Spin-Kings".
Im Übrigen steht das auf jeder Landkarte.

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
1'223 Beiträge · seit 201014. Nov. 2010 · #26
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 14. Nov. 2010
4'129 Beiträge · seit 200814. Nov. 2010 · #27
Hallo, ukli!
Gut dass ihr fragt.
Versucht es gar nicht erst mit Eurem Großen, er ist für diese Strecke zu breit.


Wieso ist dieser Pass eigentlich so attraktiv?

Die Gegend ist recht hübsch, kleine schroffe Berglandschaft, einsam und unwegsam. Selten Ovahimbas. Landschaftlich nicht wirklich etwas Besonderes in Namibia, es gibt ähnliche Landschaften und schöne Aussichten zu hauf. Selbst der finale Ausblick in das Marienflusstal ist zwar sehr schön im späten Licht, aber nicht einmalig (und wenns bedeckt ist, ist der Ausblick ziemlich banal). Man könnte die Passstrecke auch gut wandern (da kann ich lowflyer nur zustimmen).
Weite Teile der Strecke bin ich gelaufen. Das muss man beim Spuren ansehen und Spuren legen ja zwangsläufig, dann steigt man irgendwann erst nach langen Strecken wieder ein, weil’s laufen Spaß bringt. Wunderbar. - Das Auto, die Tatsache, dass man sich permanent darum kümmern musste, dass es gut die schwierigen Passagen überwindet, hat dabei eher gestört. Man fotografiert und filmt sich ’n Wolf und hat hinterher viel zu gucken, - insbesondere der Fahrer, der ja nix von der Außenansicht mitkriegt.
Wir sind da im August 09 lang. Und wir hatten sehr viel Arbeit. Die Strecke war in einem erbärmlichen Zustand. Direkt vor uns waren zwei südafrikanische Familien über den Pass, die nicht einmal ausgestiegen sind und alles mit Power gemacht haben. Entsprechend weggefetzt waren die kritischen Passagen. Das war ziemlich sch….
Woher wir wissen dass die nicht ausgestiegen waren? – Naja. Es waren Rollstuhlfahrer.
Sehr nette Leute. Plus Kleinkind. Wir trafen sie Tags zuvor auf der D3703, da waren sie unseren Spuren auf einem falschen Weg ins hübsche Nirgendwo gefolgt… Sie waren sehr besorgt um uns Alleinreisende, weil wir doch wegen des Umwegs nun weniger Treibstoff hätten. Als wir ihnen versicherten dass wir schon immer allein fahren, gut ausgerüstet sind und noch über 180 l Diesel verfügen, konnten sie uns hinter sich lassen und düsten davon. Tags drauf passierten wir ihre Scheißhaufen direkt auf der Piste, zwischen zwei Himbasiedlungen, - man machte sich offensichtlich über große leuchtend weiße Klopapierhaufen unter einem kleinen Steinchen in knochentrockener Gebirgslandschaft keinen Kopf.
Nach einem arbeitsreichen Tag sind wir dann im Marienflusstal angekommen und konnten feststellen, dass nicht jeder die Strecke so hinterlässt wie wir. Die nach uns gefahren sind fanden, der Pass war in einem guten Zustand. JA! War er auch. Gute Arbeit haben wir da geleistet, große Felsbrocken haben wir bewegt. Das hält dann länger als nur einmal drüberfahren.
Gut, vielleicht sind wir zu vorsichtig, wir sind halt nicht die Harten, aber wir lieben unser Auto und unser unversehrtes Leben. Da arbeiten wir dann gerne mal und uns kommt das Prinzip der Langsamkeit dabei nur gerade recht.

Manch einer fährt den Van Zyls nur, um diese „Trophäe“ in Gesprächen ins Gewicht fallen lassen zu können? Nun, von mir aus, ist mir schnurz, wenn man sich entsprechend vorbereitet und sich auf der Strecke angemessen verhält… dazu gehört übrigens auch Gastfreundlichkeit den ansässigen Himbas gegenüber!
Aus welcher Motivation heraus auch immer man dort lang fahren mag, man sollte doch bitte die Strecke pflegen und unverkackt lassen! Ein anderes Verhalten auf solchen Strecken in solchen Gebieten halten wir für völlig daneben.

Gruß Lilytrotter

Und zu guter letzt -
Man sollte sich vor der Planung klar sein, was man dort will.
Man kann die gesamte Strecke 3703 Okongwati bis zum van Zyls hardcore in ca. 8 Stunden Fahrzeit machen.
Cool.
Manch einer hat offensichtlich Spaß daran.
Empfinden wir als sinnfrei.
Aber jedem das Seine.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
2'779 Beiträge · seit 200714. Nov. 2010 · #28
je mehr wir hier vom van Zyl's Pass schreiben desto mehr Leute wollen da aus Neugierde, Abenteuerlust, Selbstbestätigung und wahrscheinlich falschen Vorstellungen drüber.
Wie schon gesagt wurde ist der extrem niedrige Pass kein landschaftliches oder fotogenes Erlebnis. Es ist jedoch zweifelsfrei ein Erlebnis für jeden offroad fan diese Strecke mindestens einmal im Leben zu bewältigen. Vorallem dann wenn man im nachhinein sagen kann dass man dies unbeschädigt mit dem eigenen Fahrzeug oder mit derselben Sorgfalt mit einem Mietauto tat.
Gruss Leona
283 Beiträge · seit 200614. Nov. 2010 · #29
aber nicht vergessen:
sagt es eurem Autovermieter wo ihr fahren wollt,könnte sonst ein teurer spass werden....
und wer denkter ist der hero,der sollte da mal bei nässe fahren....
viel vergnügen!!!
jakkal
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1'223 Beiträge · seit 201015. Nov. 2010 · #30
jakkal schrieb:
aber nicht vergessen:
sagt es eurem Autovermieter wo ihr fahren wollt,könnte sonst ein teurer spass werden....
und wer denkter ist der hero,der sollte da mal bei nässe fahren....
viel vergnügen!!!
jakkal
Spaßig wird´s, wer mit einem extrabreiten Truck da in der Regenzeit fährt. Dann ist die Spur auch weg, neben dem Truck....

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
1'287 Beiträge · seit 200615. Nov. 2010 · #31
Die Namibiaforumstour 2011 geht übrigens über den van Zyls Pass. Tourguide ist dabei Himba-Uwe:

Do 08.09.2011 Epupa
Epupa Campig The Beach, das geheime Tal, Himba Kraal
Fr 09.09.2011 Otjitanda
Otjitanda Camping Zufahrt van Zyls Pass
Sa 10.09.2011 Marienfluß
Marienfluss Camping Aussichtspunkt and van Zyls Pass
So 11.09.2011 Marienfluß
Marienfluss Camping Stromschnellen Kunene

Chrigu wird sicherlich in Kürze Details veröffentlichen.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
Gast15. Nov. 2010 · #32
Hallo,

Hmmm...

LKW Fahrer die das tun möchten sind die ignoranten A.....

Trupps von 10 Autos mit Anhänger sind willkommen....

Das versteh wer will.

Ohne die Anzahl zu kennen, vl. 5 LKW p.J machen alles kaputt - 60 4x4 p.J nicht.....

Empfehle dann, den Kaudom nicht zu befahren - dort erfolgt die Zulieferung mit LKW und gerade die nördl. Zu- Ausfahrt im Tiefsand existiert nur die LKW Spur, wo keine normale 4x4 Spur reinpasst.....

Gruß
71 Beiträge · seit 200815. Nov. 2010 · #33
Hallo,

ein sakrosankter Carsten Möhle kann sich hier ganz offensichtlich jegliche noch so unverschämte Entgleisung leisten und Lkw-Fahrer im Kollektiv beleidigen.

Zwischen den Zeilen steht hier übrigens auch:

- raus aus dem Kaokoveld
- raus aus der Kalahari
- rührt Euch von der Teerpad nicht runter.

Welche eine überhebliche Arroganz.

Aber Herr Möhle muss aufgrund seiner Nähe zum Herrn Administrator sicherlich mit keinerlei Sanktionen rechnen. Es ist auch hier wie im richtigen Leben: Alle Menschen sind gleich, nur manche sind gleicher

Im übrigen wundere ich mich seit zwei Tagen wo die selbsternannten Stil- und Ethikzensoren dieses Forums bleiben.

Gruß

P.s: Ich bin selbst mit einem 7,5 Tonner unterwegs, habe den van Zyl´s noch nie befahren und werde ihn auch nie befahren, allein weil mir das Risiko zu groß ist.
0
Gast15. Nov. 2010 · #34
Hallo KWH,

5x Daumen hoch - 100%ige Übereinstimmung....

Gruß
931 Beiträge · seit 200615. Nov. 2010 · #35
Na ja, dem Lordsiegelbewahrer des einzig aufrechten Safaritourismus widerspricht man natürlich nicht... Aber eigentlich ist Carsten auch öffentlich nicht so bissig. Vielleicht hatte ihm nur gerade jemand in den Old Brown Sherry gepinkelt oder es kneift einfach das Lederhöschen etwas 😄

Überhaupt kann Carsten das ja so auch nicht gemeint haben. Ist er doch gerne selber mit dem Unimog unterwegs - meist natürlich mit zahlenden Gästen. Aber wahrscheinlich beschädigt man in so einem Fall keine Straßen. Genauso wenig übrigens, wenn man in einer 'nicht-kommerziellen' Forumstour im Konvoi mit 6 oder 8 Fahrzeugen irgendwo lang kutscht....

Breit fahren und schmal denken ist schlimm, schmal fahren und gar nicht denken ist aber auch nicht besser!

Gruß

Ulli
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1'287 Beiträge · seit 200615. Nov. 2010 · #36
Ach KWH,

im zwischen den Zeilen lesen sind sie gar nicht mal so gut.

Im Angesichts neuerer pädagogischer Konzepte nehme ich natürlich das "verprügeln" aus meinem Verhaltensvorschlag ausdrücklich zurück. Danke für den Hinweis.

Vielleicht verdeutlicht diese kleine Begebenheit meine Position zum Fahren von übergewichtigen Fahrzeugen auf nicht dafür gebauten Strecken:

Hein A und Hein B sind mit einem 3m hohen LKW unterwegs. Plötzlich stehen Sie vor einer Brückenunterquerung auf der das Schild "Maximale Höhe 2,80" steht. Sagt Freund Hein A zu Freund Hein B: Los, lass uns schnell fahren, es guckt gerade kein Polizist her.

Sie machen vielleicht 10 Safariurlaube in Ihrem Leben im südlichen Afrika. Wir haben hier tagtäglich mit Beschädigungen durch unangepasste Fahrweisen zu tun. Zu schwere und überladene Fahrzeuge sind ja nur eine kleine Komponente aus den reichlichen Möglichkeiten an falschem Fahrverhalten aus, Unkenntnis, aus Unerfahrenheit, aus technischem Unvermögen, aus Überschätzung und auch aus Ignoranz und Besserwisserei.
Diejenigen, die solche Dinge mit Vorsatz angehen, gehören sanktioniert.
Das ist einer der beiden Sachaussagen in meinem Beitrag zum Titel Van Zyl's Pass.

Ein erfahrener Guide in dieser Region hilft, wenn es auch keine Garantie ist, im Normalfall tatsächlich nicht viel mehr als kleine Spuren und positive Eindrücke bei den Menschen vor Ort zu hinterlassen. Die Selbstfahrerei von Touristen in diesem Gebiet ist ja kaum 10 Jahre alt.

Die "Schwarmintelligenz" in diesem Forum macht ja die Rahmenbedingungen bei vielen Vorhaben deutlich. Der Informationsgehalt für verschiedene Strecken ist dadurch ja deutlich aktueller. Vom Prinzip wird durch diese Informationen die Urteilskraft der zukünftigen Streckennutzer ja gefördert.

Weitere Sachaussagen zum Van Zyl´s Pass mit unterschiedlicher Relevanz wären:
- Mit einem kleinen Kettenfahrzeug hinterlässt man noch weniger Schäden, da der Anpressdruck durch die Ketten besser verteilt wird.
- Der Pass wurde in den 40er Jahren vom örtlichen Kommissar für Eingeborenenfragen gebaut und ist bis heute eine öffentliche Straße ( DR 3703 ). Entlang der Straße wurden Abzugsrillen für das Wasser gebaut und hochgeschichtete Stützmauern.
Der eigentliche Abstieg führt auf nur 1,7km 400m ca. 15% Steigung steil abwärts ins Tal, denn er folgt teilweise einer Revierrinne und verläuft kaum in Serpentien. Die ehemaligen Stützkanten sind durch Überschwere Fahrzeuge ( beginnend in den 80er Jahren ) und der dann folgenden Wassererosion( man beachte hier Ursache und Wirkung ) weggebrochen.
- aus dem Camp Syncro kommt keine Hilfe, es ist abgebrannt und zur Zeit noch nicht wieder aufgebaut.
- insgesamt ist die Höhendifferenz auf den 8km Passstraße 600m
- Reifen haben bei der Fahrt zum und über den Pass wenig kleine Platten, sondern in der Regel sind die Seitenflanken der Reifen aufgeschnitten, was auf Fahr - oder Einweisungsfehler hindeutet.
- Ein Einweiser muss, bevor er einweist, eingewiesen werden.
- Die noch häufig in Reiseführer zitierten Himbas, die unten am Pass stehen und wetten, ob es dieses Fahrzeug schafft, gibt es an dieser Stelle nicht.
- Zu sehen ist links unten am Pass ein Sommerkraal für Rinder und kein Himbadorf.
- Bei der Zufahrt zum Pass, kurz vor dem Aussichtspunkt zum Marienfluss, schaut man nach vorne links auf mit das älteste Oberflächengestein - über 2 Mrd Jahre - unserer Erde. Es wird Okapuka Formation genannt.
- die Otjihiipa Berge im Nordwesten des Passes bestehen auf Schist und Quarzit aus der Nosib Gruppe und sind von Kalkstein und Dolomitgestein bedeckt
- der meiste Regen fällt Ende März bis Mitte April durch die Luft vom Congo
- in den Nischen des Abstiegs wachsen dekorative Commiphoren.
- es liegt kein Autowrack entlang des Passes.
- an einer Stelle im letzten Viertel soll man sich nicht dazu verführen lassen, den Schlot zu umfahren, da Fahrzeuge mit Dachzelten hier wegen des sandigen Untergrundes bereits in ungewohnte Schieflage geraten. Es sei denn, die Beifahrer hängen sich als Gegengewicht außen ans Auto.
- bei den Photos zum Pass fällt auf, dass immer die gleichen drei Stellen photographiert werden
- der Aussichtspunkt ist bei S 17 39 21 E 12 41 48


Wenn Wissen und Erfahrung aus 26 Safari-Jahren als Arroganz gewertet wird, dann muss ich mit diesem Vorwurf leben. Diese Protzerei mit dem Faktenwissen in der ergänzenden Aufzählung oben soll nur zeigen, dass wer eine anständige Frage stellt auch eine anständige Antwort bekommen sollte. Traudel und Udo haben in der Eingangsfrage anständig gefragt und zumeist auch anständige, sachliche Antworten bekommen.
Die Zuständigen für Meinungen werden sicher auch immer noch Senf dazugeben können.
Ab einer gewissen Erfahrung wird die Meinungsfreiheit leider durch Wissen immer weiter eingeschränkt.

KWH, Ihre Unverschämtheit Chrigus Neutralität in der Forumsleitung anzuzweifeln sollten sie allerdings schleunigst aus ihrem "Beitrag" entfernen; dann werde ich auch diese Bitte hier aus meinem Beitrag löschen, damit für Nachfolgende Generationen von Lesern nur die Fakten und nicht die Mutmaßungen bleiben.

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle

P.S.: Ulli, Du hast Recht, irgendwie schmeckt der Old Brown Sherry in letzter Zeit etwas seltsam. Ich werde eine Flasche davon zurückbehalten, um bei Gelegenheit Dein Urteil dazu zu hören.
Liegt es daran, dass das "Mogl" immer nur die gleiche Strecke wie vor 100 Jahren fährt? LKW Fahrer beleidigen wäre ja in diesem Falle als "Nestbeschmutzung" zu werten.
Themenstarter7 Beiträge · seit 201015. Nov. 2010 · #37
Hallo, vielen Dank für die vielen Tipps, keinen Dank für die netten Titulierungen. Schließlich haben wir gefragt, um uns ein Bild zu machen, um an Hand anderer Erfahrungen zu lernen. Wir sind mit unserem IFA inzwischen über 4 Jahre in Afrika unterwegs,die ganze Ostroute runter gefahren und nun seit 2 Jahren hauptsächlich im südlichen Afrika, dabei fahren wir soweit es möglich ist kaum Touristenrouten. Da wir nächstes Jahr Freunde zu Besuch haben, die den van Zyl's Paß fahren möchten, wir sehr skeptisch waren, stellten wir die Anfrage. Aufgrund all unserer Erfahrungen stellt sich uns schon die Frage, was ein angemessenes Fahrzeug für welche Piste ist. Bisher haben wir nur erlebt, daß es angemessene Fahrweisen gibt. Wenn ich mit dem IFA mit einer Seite in einer Spur fahre, dann beschädige ich mitnichten mit der anderen Seite die zweite Spur.Gruß Udo u Traudel
mit dem Ifa-W50 längs & quer durch Afrika www.traudel-udo-on-tour.de
Gast15. Nov. 2010 · #38
Hallo Udo,

zu Deinem letzten Nachsatz mit der Spur, den verstehen aber die meisten nicht, die noch nie in einem LKW gesessen haben...

Viele betrachten einen "scharrenden" 4x4 als weniger schädlich als einen Truck, der durch den gröéren Raddurchmesser langsam und ohne Schlupf über diese Hindernisse rollen....

Hab nen Freund in Nam, der ist mit dem Magirus gefahren, hat aber 2 Reifen bei der Strecke eingebüßt - also solche Kosten must Du dort einrechnen. Auch hab ich etliche getroffen, die sich böse Schäden zugelegt haben. Deswegen hab ich den auch noch nicht gemacht - der Spaß ist mir zu kostspielig und auch aus diesem Grund machen etliche von Reisefreunden den Pass nicht, die ihr eigenes Auto haben.

Bin ihn mal ein Stück zu Fuss gegangen - also fahrtechnisch nicht die Herausforderung.

Gruß
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2010
115 Beiträge · seit 201016. Nov. 2010 · #39
Finger weg, Udo, das bringt Ärger. Der Pass hat in den vergangenen Regenzeiten stark gelitten. De Ifa schätze ich zu toplastig und zu breit ein. Bereits in den achzigern has Miltär mit Magirussen da Lehrgeld bezahlt.
Gruß,
Hugo
Themenstarter7 Beiträge · seit 201016. Nov. 2010 · #40
Hallo, wir werden am 7.12. nach Windhoek fliegen. Der IFA steht auf Eliseheim. Da wir dieses Jahr schon etliche Zeit in NAM waren, werden wir wohl Probleme mit der Aufenthaltsdauer bekommen, so daß wir zunächst nach Südafrika fahren werden, um dann Ende Januar, Anfang Februar hoch ins Kaokoveld zu fahren. Der Zyl's Paß steht nicht auf unserer Agenda, Freunde, die uns besuchen wollen,beabsichtigen ihn zu fahren. Wir möchten ins Hartmannstal und dann in das Marienfußtal, falls das Wetter dies zuläßt.
Wir wohnen auch in BS, Tel:128 64 26, vielleicht können wir ja mal Kontakt aufnehmen. Beste Grüße Udo
mit dem Ifa-W50 längs & quer durch Afrika www.traudel-udo-on-tour.de