OLOliver1967Themenstarter6 Beiträge · seit 200909. Aug. 2010 · #1Hallo,
nachdem wir (4 Erwachsene) über einige Erfahrungen in Südafrika, Namibia und Botswana verfügen (immer Selbstfahrer) geht es nun nach Tansania und Kenia.
In Tansania geht es ab Arusha 10 Tage auf Safari. Geführte Tour für uns vier mit Guide und Koch. Hauptsächlich in Zelten, die Stehhöhe haben und mit Feldbetten ausgestattet sind und zwei Nächte in einer Lodge.
Nun einige Fragen:
1. Haben diese Zelte eine Boden?
2. Wie macht man das am besten mit dem Geld? US Dollar in Checks oder bar, und wo kann man dann tauschen, oder EC Karte? Hab da wirklich die verschiedensten Sachen gelesen, speziell in Bezug auf Kursverluste.
3. Darf man Pfefferspray und ein Messer mitnehmen?
4. Besteht in den Geländefahrzeugen die Möglichkeit eigene Getränke zu kühlen? Also ein Gläschen Wein oder ein kühles Bierchen am Abend genießen wir schon gerne.
Uber einige Antworten oder auch zusätzliche Tipps würden wir uns echt freuen.
Gruß
Oliver
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200909. Aug. 2010 · #2Hallo Oliver,
zu 1, warum fragst du nicht den Guide?
zu 2, Suchfun ktion?
zu 3, Willst du in den Krieg oder auf Safari?
zu 4, siehe 1
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Erika2'338 Beiträge · seit 200709. Aug. 2010 · #3Wie macht man das am besten mit dem Geld?
ausgeben!!!!!!!!!!! verjubeln!!!!!!!!! 🙂 😄 🤩
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200609. Aug. 2010 · #4Hallo Oliver,
Bargeld in US$ sind immer noch Weltweit ein gerngesehens Zahlungsmittel.
Wenn möglich keine alten Scheinen, keine ganz Kleine und ganz Grosse Noten sind von Vorteil
10,20 und 50er
Ich denke schon das die Zelte einen Boden haben, aber hierzu und zum Getränkeproblem fragst du am besten den Veranstalter, ich gehe davon das sie zur
Erstversorgung Gin, Wiskey und ähnliches mit haben. Den Rest kannst du erfragen.
Pfefferspray, vergiss es, bevor du den hervorgeholt hast ist die Action vorbei,
zudem könntest du ein noch aggresiveres Verhalten hervorrufen, die kommen wenn schon nicht alleine.
Messer, wenn's dich beruhigt kannst du überall für wenig Geld ein Küchenmesser kaufen, zur Not kann man es auch in der Küche brauchen 🙂
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200909. Aug. 2010 · #5Hallo Oliver,
die Fragen gehen an die falsche Adresse. Einzig und alleine der Reiseveranstalter kann Dir Deine Fragen beantworten. Alles andere wäre reine Spekulation.
Gruß Klaus
SQsquirrel111 Beiträge · seit 200610. Aug. 2010 · #6Hallo <First Time East Africa>
meinst Du unter Punkt 2 :
-capital loss
-exchange loss
-loss by exchange
-loss by redemption
-loss due to market fluctuations
-loss from exchange rate fluctuation
-loss on echgange
-stock market loss ... oder was ??!
🙄
In einem Punkt kann ich Euch beruhigen : Die Frage ob Messer oder Pfefferspray spielt eh keine Rolle , die Black Bandidos sind alle mit Kalaschnikows ausgerüstet ... 😵
Ruaha167 Beiträge · seit 200910. Aug. 2010 · #7Hallo First Timer!
Eine gute Entscheidung auch Tanzania kennen zu lernen 😁
Wie von den Anderen bereits empfohlen solltest Du zu Punkt 1 und 4 tatsächlich den Veranstalter fragen. Ich kenne allerdings in TZ auch nur Zelte mit Böden. Wenn Ihr einen Koch dabei habt, wird der auch einige Lebensmittel kühlen müssen. Von daher wird es wohl auch eine Kühlbox geben ... aber sicherer wäre die direkte Frage beim Veranstalter!
Zu 2: Das Thema Geld ist in der Tat nicht so einfach in TZ. Wenn Ihr über den Veranstalter schon alle Eure Parkeintritte im Voraus bezahlt habt, braucht Ihr gar nicht so viele Dollar (eigentlich nur für den "feel-good-factor" als Notgroschen). Wir heben mit der DKB-Kreditkarte kostenlos an den Geldautomaten TZ-Shillinge ab. Auf Eurer Route werdet Ihr wohl nur in Arusha einen Geldautomaten vorfinden. Ansonsten in allen großen Städten.
Zu 3:Pfefferspray würde ich definitiv Zuhause lassen, da man sich damit eher selbst schädigt. Wir haben immer Taschen- und Küchenmesser dabei aber ausschließlich als Küchenutensilie und nicht zum Schutz. Hattet Ihr in BOT oder NAM doch auch nicht als Schutz dabei, oder?
In welche Nationalparks werdet Ihr fahren?
Viele Grüße
Ruaha
bilo287 Beiträge · seit 200910. Aug. 2010 · #8Hallo Oliver,
Zeltboden ist eigentlich üblich, aber das erfragst du wohl tatsächlich besser beim Veranstalter. Ebenso ob ihr Getränke kühlen könnt.
Zum Geld würde ich empfehlen, Euro (falls du aus Euroland kommst) und USDollar mitzunehmen. Wenn du hier die Dollar tauschst und in Tnanzania diese dann wieder in Tshs hast du ja tatsächlich einen Kursverlust. Wenn die Safari incl. Park- und Campingfees schon bezahlt ist, braucht ihr tatsächlich nicht viele US$, nur für Getränke und evt. Souvenirs beim Aufenthalt in der Lodge. Alles andere würde ich grundsätzlich mit Tshs bezahlen, die ich in einer Wechselstube in Arusha tauschen würde.
Schöne Grüße
Birgitt
moochi154 Beiträge · seit 201010. Aug. 2010 · #9Hallo Oliver,
wir nehmen immer einen "Notgroschen" in USD mit, da z.T. eher akzeptiert wird. Visum in Kenia kostet 25 USD p.P.(keine Euro!!). Und die Scheine müssen nach 2002 gedruckt worden sein, sonst werden die (in Kenia) nicht akzeptiert.
Schöne Grüße
Brigitte 😎
OLOliver1967Themenstarter6 Beiträge · seit 200910. Aug. 2010 · #10Hallo noch mal,
also danke erst mal für die Antworten.
Also zu dem Messer und dem Pfefferspray habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich wollte wissen ob man es auf Grund der Einfuhrbestimmungen im Gepäck mitnehmen darf. Zum Nutzen, Pfefferspray als eventuellen Schutz vor Tieren (hat schon mal seine Dienste getan) und das Messer beim Campen, als Universalwerkzeug.
Wir buchen alles direkt übers Internet vor Ort, die Safari ist noch nicht kpl. bestätigt, deshalb vorab die Fragen zu dem Zelt und den Getränken.
Musste ich noch kurz hinzufügen, macht ja sonst den Eindruck als wenn wir alkoholkranke Möchtegernrambos sind, die nicht mal richtig lesen können.
Danke und viele Grüße
Oliver
SSsstar526 Beiträge · seit 200810. Aug. 2010 · #11Hallo Oliver, hallo liebe Fomis,
wir haben nächstes Jahr eine ähnliche Tour (Camping) vor und
haben bereits einige Angebote erhalten.
Die Übernachtungen dabei sind zumeist auf den Campsites
im Park z.Bsp. Lobo, Seronera (beide Serengeti), Paradise
(Tarangire). Meine Frage an alle:
sind diese Campsites nachts bewacht (wegen der Tiere)?,
ein Veranstalter hat mir dazu gesagt, ja. Ich konnte jedoch
in diversen Reisberichten nichts davon lesen.
Desweiteren interessiert mich ebenfalls das "Geld besorgen"
vor Ort. Gibt es direkt am Kili-Airport einen Automaten oder
nur in Arusha?
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist ja ein Abheben
mit der Kreditkarte problemlos möglich.
Danke und Viele Grüße,
Silvia
Topobär5'479 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #12Hinsichtlich der Bewachung gibt es meiner Kenntnis nach keine einheitliche Linie. Es gibt anscheinend Campsites auf denen ein bewaffneter Ranger übernachtet, Ihr solltet aber davon ausgehen, dass dies bei den meisten Campsites nicht der Fall sein wird.
Ich halte die bewaffneten Ranger auch mehr für einen Placebo, um die Ängste etwaiger Besucher zu beschwichtigen. In Anbetracht der Größe der Campsites, deren Unübersichtlichkeit und der Tatsache, dass die Ranger mit Ihren kleinen Taschenlampen nur sehr eingeschränkt die Umgebung beobachten können hat ihre Anwesenheit keinen großen praktischen Nutzen.
Das wichtigste ist aber, dass man sie bei richtigem Verhalten in der Wildnis auch nicht braucht.
Tobias499 Beiträge · seit 200611. Aug. 2010 · #13Hallo,
wir waren vor 3 Jahren ua. im Ruaha NP und im Arusha NP. Im Arusha NP ist ein bewaffneter Ranger mit uns mitgegangen. Der hat mit seiner Taschenlampe im Dunkeln sicher nicht allzuviel gesehen. Allerdings vermittelt es einem das Gefühl der sicherheit. Zumal er dabei war, um uns vor den Tieren und die Tiere vor uns zu schützen. Ein aufmüpfiger Büffel lässt sich von einem Schuss bzw. dem Knall noch vertreiben.
Im Ruaha NP bzw. in der Ruaha River Lodge haben Massai die Nachtwachen übernommen und uns abends im Dunkeln auch von und zu den Chalets begleitet. Die haben ihre Lampe nur hinter sich gehalten, um uns den Weg zu beleuchten. Sie selbst sind im Dunkeln umhergelaufen und haben uns in stockfinsterer Nacht Tiere gezeigt, z.B. Skorpione, auf die wir vielleicht getreten wären. Die Massai waren sicher der effektivere Schutz. Ich hab mein Messer auch immer dabei, als Universalwerkzeug und Besteckersatz...
Liebe Grüsse
Tobias
PS.: Soweit ich mich erinnere hat es am Arusha-Airport zumindest eine Wechselstube...
SASascha120 Beiträge · seit 200718. Aug. 2010 · #14Bezüglich Bewachung und Sicherheitsgefühl von Campingplätze - ich bereise gerade einige Länder mit meiner Frau (u.a auch Tanzania) und kann Dir sagen, dass diese "Guards" genau gar nichts im Ernstfall bringen werden.....sie schlafen nämlich praktisch ausnahmslos alle in der Nacht (mehrmals bei nächtlichen Toilettengängen erlebt). Bei Luxuslodges kann ich mir eher vorstellen, dass nicht geschlafen wird....aber auch dann bringt es nicht viel. Wenn eine Räuberbande überfallen will, dann kriegt sie das auch hin.
Aber macht Euch bitte nicht zu viel Sorgen. Wir hatten bisher noch nie...aber auch wirklich noch nie auch nur annährend eine "brenzlige" Situation erlebt (weder auf noch neben Campingplätzen). Wir fühlen uns hier sehr sicher....Pech haben kannst Du überall.
Erika2'338 Beiträge · seit 200718. Aug. 2010 · #15Hallo
Der grösste Teil der Nachtwächter schläft! Manche schnarchen so laut, dass sie einem den Schlaf rauben. Sie patrouillieren mit allen möglichen Waffen, von der Knarre bis zum Pfeil und Bogen geschäftig hin und her. Kaum ist man im Zelt verschwunden, legen sie sich hin.
Ich könnte in Sachen Nachtwächter einige unglaublich witzige Erlebnisse schildern.
Also, besser immer wachsam sein, selbst aufpassen und alles abschliessen. Das gilt nicht nur für Tanzania.
Grüessli Erika