Sambia - Malawi, Ende September/Oktober 2010

17 Antworten · 3'852 Aufrufe · gestartet 18. Mai 2010 von beate
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Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · #1
Hallo,

nach ein paar Jahren Abstinenz solls heuer wieder nach Afrika gehen.
Nach einigen Wochen Recherche haben wir nur ein 4x4 mit Dachzelt in Lilongwe gebucht und wollen, nachdem wir den Süden Malawis angeschaut haben, bei Chipata nach Sambia einreisen. Für die weitere Tour habe ich ncoh einige Fragen:

Geplant ist die Fahrt nach Mfuwe, einige Tage South Luangwa NP, weiter über Luambe NP zum North Luangwa NP. Durch den Park nach Mpika und weiter nach Norden. Dort müssen wir irgendwo mal wieder nach Malawi einreisen. Nur wo??
Trotz allem suchen konnte ich keine genauen Auskünfte bekommen, ob der Grenzübergang bei Katumbi oder der weiter im Norden bei Mulembe - Chisenga, offen ist. Teilweise heisst es, man könne die Formalitäten in Isoka (Sambia) oder in Mzuzu (Malawi) erledigen.

Den Reisebericht von Southerndreams (hallo Namensvetterin 😁 ) habe ich in den letzten Stunden hier "verschlungen" und habe hier auch wieder einige gute Tipps rausgelesen. Vielen Dank!

Es wäre schön, wenn sich die Sambia-Kenner melden würden.

Danke
Beate
2'338 Beiträge · seit 200718. Mai 2010 · #2
Hallo Beate

Eine Information kann ich dir geben, leider ist sie nicht ganz neu, sondern vom Januar 2004:

Wir haben damals die Pässe und das Carnet bei der Immigration in Isoka abstempeln lassen. Dann sind wir auf der T2 ca. 40 km nach Norden (Richtung Nakonde) gefahren und dann auf die RD 69 abgebogen. Die ersten 44 km ging es recht zügig voran aber als wir dann auf die “Old Stevenson Road” stiessen, wurde es ziemlich prekär. Ueber viele Kilometer mussten wir bei strömendem Regen auf einem sehr glitschigen Weg fahren, der abnormal hoch aufgeschüttet und ganz schmal war. Links und rechts war ein tiefer Graben. Wenn das Auto abgedriftet wäre, hätten wir es nie mehr hochgebracht. Die anschliessende felsige Etappe war dagegen geradezu erholsam.

Der Zambia-Zoll bei Chitipa war tatsächlich verlassen, aber wir hatten ja unsere Stempel. Auf der bemannten Malawiseite wurden wir zügig abgefertigt und fuhren anschließend noch bis Karonga an den Malawisee. Für die 230 km benötigten wir 8 Std. Fahrzeit.

Wenn ihr nach Isoka kommt, könnt ihr euch ja bei der Immigration erkundigen, die wissen schon, ob der Zambia-Zoll bemannt ist, falls nicht, werden sie das für euch machen.

Viel Spass und Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200622. Mai 2010 · #3
Hallo Erika,

vielen Dank für Deine Antwort. So wie ich das verstehene, seid Ihr wahrscheinlich die "Old Stevenson Road" gefahren. Soweit nördlich wollen wir aber nicht, da wir von dieser Strasse bisher nur gewarnt worden sind, wg. schlechtem Zustand.

Aber vielleicht kannst Du mir noch eine ganz andere Frage beantworten, die sich in den letzten Tagen aufgetan hat:

Auf den Camingplätzen ist ja anscheinend immer ein "Caretaker", der Feuerholz bringt, den Boiler anheizt etc. Erwartet der ein Trinkgeld, und wenn ja, wieviel? Ich habe da keine Ahnung, da wir auf unseren bisherigen Reisen einen solchen "Caretaker" nirgends hatten.

Viele Grüsse und schöne Pfingsten
Beate
2'338 Beiträge · seit 200725. Mai 2010 · #4
Hallo Beate

Die Frage wegen dem Holz ist schnell beantwortet. In Zambia und Malawi kaufen wir nämlich meistens Briketts aus dem Supermarket oder Holzkohle welche man am Strassenrand oder auf dem Markt bekommt. Der Heizwert des Holzes ist sehr schlecht und oft ist es nass. Du müsstest schon ein riesiges Feuer machen, damit du eine schöne Glut bekommst. Falls du trotzdem Holz kaufen möchtest, solltest du das im Office melden und dort bezahlen, und wenn die keines haben, kannst du den Caretaker immer noch fragen ob er dir was “organisieren” kann und ihm dann ein kleines Trinkgeld geben. Für andere Arbeit, wie putzen oder warmes Wasser machen usw. musst du ihm nichts geben, da das ja sein Job ist und er dafür seinen Lohn bekommt. Aber Caretaker gibt es längst nicht überall, oder sie arbeiten so im Hintergrund, dass man sie kaum bemerkt.

Auf dem Bild sieht man, wie die Holzkohlesäcke aussehen.

Grüessli Erika

Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200625. Mai 2010 · #5
Hallo Erika,

danke für die schnelle Antwort. Da werden wir dann wohl auch Holzkohle kaufen.Wir haben auch einen kleinen zusammenfaltbaren Grill dabei, damit wir nicht immer die grossen Feuerstellen beheizen müssen.
Der reicht genau für 2 Steaks.
😁

Gruss Beate
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #6
Hallo,

jetzt muss ich mal meinen thread wieder nach oben holen.

Nachdem wir über die Grenzübergänge im Norden Sambias keine klaren Auskünfte bekommen konnten, haben wir jetzt unsere Route umgestellt und werden von Lilongwe aus über Chipata nach Sambia einreisen. Dort dann ein paar Tage im North Luangwa NP und noch ein paar Tage im South Luangwa NP bleiben und dann wieder über Chipata zurück nach Lilongwe fahren.

Meine Fragen jetzt: Könnt Ihr mir in beiden NP schöne Campingplätze empfehlen? Wir brauchen kein Restaurant, wenn die Duschen mal nicht funktionieren ist es auch nicht schlimm. Auch grössere Gruppen Overlander müssen nicht unbedingt sein. Allerdings wollen wir eine schöne Lage, evtl. mit Aussicht auf den Fluss und die Chancen, dass dort Tiere sind.

Und das Zweite: ich habe jetzt gelesen, wenn man bei der Einreise nach Sambia eine Lodge-Buchung in Sambia vorweisen kann, dann muss man keine Visa-Gebühren zahlen. Stimmt das noch? Denn dann wäre es eine Überlegung, einen "Komfort-Tag" in einer Lodge einzulegen.

Vielen Dank einstweilen
Beate
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2010
33,1k Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #7
Hi Beate,

eine Unterkunfts-Empfehlung habe ich nicht, aber dieser Link hilft Dir sicherlich weiter: http://www.zambiatourism.com/travel/nationalparks/sluangwa-where-to-stay.htm

North Luangwe ist laut aktueller Auskunft von Zambia Wildlife Authority für Individualreisende gesperrt, was auch u.a. hier nachzulesen ist: http://www.zambiatourism.com/travel/nationalparks/nluangwa.htm (UNterkünfte hier siehe http://www.zambiatourism.com/travel/nationalparks/nluangwa.htm)

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2010
931 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #8
Hallo Beate,

in beiden Parkteilen gibt es keine Campsites.

Im South Luangwa kannst du auf einem der Camps am Parkeingang übernachten. Sie liegen alle am Südufer des Luangwa, der auch die Nationalparkgrenze bildet. Von dort kommst du in einer halben Stunde über die Brücke am Parkeingang in den NP selbst. Da sich das Wildlife ohnehin überwiegend am Fluss oder im südlichen Zipfel des Parks abspielt, ist die Anfahrt durchaus vertretbar.

Im North Luangwa bieten nur 2 Camps nach Absprache und Vorbuchung Self-Catering an: das Buffalo Camp und das Delia Camp. Self-Catering bedeutet: du musst dich um deine Verpflegung selber kümmern und wenn du es möchtest kannst du auch im eigenen Zelt schlafen. Dafür sind dann die Preise etwas reduziert, wenn auch immer noch deutlich teurer als eine normale Campsite. Die Möglichkeit wird nur angeboten wenn das Camp nicht ausgebucht ist. Die Besucherzahlen pro Camp sind streng limitiert. Wenn du eine Buchung hast, darfst du mit dem eigenen Fahrzeug zu den Camps. Sonst ist für Individualreisende nur die langweilige Transitroute offen. Gamedrives mit dem eigenen Fahrzeug sind aber verboten. Der NLNP ist vornehmlich ein Walking Safari Gebiet. Die Walks werden von den Camps aus organisiert. Autos werden nur im Notfall bzw. für kurze Transferfahrten benutzt.

Gruß

Ulli
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2'338 Beiträge · seit 200728. Juni 2010 · #9
Hallo Beate

Das Bonafide-Visum oder wie immer es heisst, gibt es nicht mehr.

Der für uns beste Campingplatz in der Nähe des South Luangwa Gates ist das Wildlife Camp mit Strom, Pool, Bar usw. Man ist ein wenig erhöht und hat einen tollen Ausblick auf den Fluss. Allerdings wissen das die Overlander auch. Man kann sich aber ein bisschen separat hinstellen, wenn es stört.

Letztes Mal als wir dort waren, kamen Löwen ins Camp und auch ein Hippo statte uns einen Besuch ab.

Auch das Flatdog Camp ist nett am Fluss gelegen und empfehlenswert.

Es gibt einige andere Camps, leider kenne ich nicht alle.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
120 Beiträge · seit 200728. Juni 2010 · #10
beate schrieb:
Meine Fragen jetzt: Könnt Ihr mir in beiden NP schöne Campingplätze empfehlen? Wir brauchen kein Restaurant, wenn die Duschen mal nicht funktionieren ist es auch nicht schlimm. Auch grössere Gruppen Overlander müssen nicht unbedingt sein. Allerdings wollen wir eine schöne Lage, evtl. mit Aussicht auf den Fluss und die Chancen, dass dort Tiere sind.

Und das Zweite: ich habe jetzt gelesen, wenn man bei der Einreise nach Sambia eine Lodge-Buchung in Sambia vorweisen kann, dann muss man keine Visa-Gebühren zahlen. Stimmt das noch? Denn dann wäre es eine Überlegung, einen "Komfort-Tag" in einer Lodge einzulegen.

Vielen Dank einstweilen
Beate
Hoi Beate

Bin gerade aktuell in Sambia unterwegs und lese nun im Hotel in Lusaka Deinen Anfragen.

1. Wir waren im CrocValley. Und zwar deshalb, weil dieses Camp sehr sehr nahe am Gate liegt (ich glaube ist das nächste). Es war sehr freundlich und alles okay (USD 15). Flatdogs und Wildlife sehen aber auch auf der Webiste ganz toll aus.

2. Stimmt leider nicht - habs auch versucht. Die haben mir ins Gesicht gelacht und die USD 80 (allerdings für einen Double Entry dankend entgegengenommen.

Das mit dem Grenzübergang in Mulembe würde mich aber auch sehr interessieren....ich hatte geplant in 1 Monat da durch zu fahren...
www.vollenweiders.ch
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #11
Hallo Zusammen,

also auf einmal flutschen hier die Antworten nur so rein. Vielen Dank an alle.

@ Christian:
Danke, die links hatte ich schon, muss allerdings gestehen, dass ich nur "quergelesen" habe. Muss mich jetzt mal rein vertiefen.

@ Ulli:
Ich hatte irgendwo in einem Reisebericht gelesen, dass man trotzdem in den NLNP reinfahren und auch rumfahren darf, dass eigentlich nur die Lodge-BEsitzer dagegen sind, aber die Parkrancher nichts dagegen haben. Aber es würde uns ja schon genügen, wenn wir, so wie im SLNP an der Parkgrenze am Luangwa-Fluss irgendwo übernachten könnten und von dort aus evtl. eine Fuss-Safari machen. Die Camps im Park sind ja sowieso unverschämt teuer.

@ Sascha:
CrocValley klingt gut. Hat man da auch ein bischen Blick auf den Fluss?

@ Erika:
Schade, dass es dieses kostenlose Visum nicht mehr gibt, aber kann man nichts machen.
Im Wildlife-Camp wollte ich eigentlich nciht übernachten, wegen der Bar. Ich nehme an, da wirds am Abend dann noch recht laut.

Gruss Beate
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2010
931 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #12
Hallo Beate,

im North Luangwa darfst du nur die Transitstrecke befahren. Der Park ist -wie schon erwähnt- ein Paradies für Walking Safaris. Und deswegen möchte man gerade nicht die Leute in Autos dort umher fahren sehen (und hören...) Das ist eine Parkregel und die sehen die Ranger durchaus ernst.

Zu den Preisen muss man wissen, das die Kosten für die Campbetreiber dort immens hoch sind. Wenn man aber ein Self-Catering Angebot ergattern kann sollte man wirklich überlegen, sich ein paar Tage zu gönnen. Es gibt nur wenige vergleichbare Ecken in Afrika - und die sind bestimmt nicht billiger.

Am South Luangwa kann ich sonst noch das Tracks and Trails River Camp empfehlen. Übrigens: alle Camps dort liegen direkt am Fluss, Tierbesuch ist inklusive.

Gruß

Ulli

PS: es gibt ein Sonderheft zum Thema Afrika von National Geographic (in Englisch). Dort kannst du einen interessanten Artikel über den North Luangwa finden, auch mit ein paar Hintergundinformationen zu den Owens, die den Park faktisch ins Leben gerufen haben. Einer der Mitarbeiter von den Owens war jahrelang der Camp Manager von Mark Harvery's Buffalo Camp.
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zuletzt bearbeitet 28. Juni 2010
70 Beiträge · seit 200929. Juni 2010 · #13
Hallo Beate,

Croc Valley hätte ich jetzt auch vorgeschlagen.

Ja, es liegt direkt am Fluß, Hängematten direkt an der Böschung...

Wenn ich es richtig weiß ist Croc Valley der frühere Platz von Flatdogs.

Als wir 2006 dort waren, waren weit und breit keine Overlander zu sehen...

Im Wildlife Camp waren Verwandte von uns. Die waren begeistert von der Lage.

Gruß,
Mkango
Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200629. Juni 2010 · #14
Hallo Ulli,

das Heft von Nat.Geog. werde ich mir gleich mal besorgen. Danke für den Tipp.

Hallo Mkango,

Hängematten an der Böschung, das klingt gut. Da könnte man direkt mal vorbeischauen.

Viele Grüsse und Danke
Beate
13 Beiträge · seit 200914. Juli 2010 · #15
Hallo Beate

Ich würde Dir empfehlen, unbedingt in den North Luangwa NP zu gehen. Zugegeben, der Park ist recht teuer, es kommen ja auch noch die Eintrittsgebühren + Bed levy + Fahrzeuggebühr dazu, aber es lohnt sich. Meine Frau und ich waren dieses Jahr Ende Mai / Anfang Juni für 4 Nächte im Buffalo Camp auf Self-Catering Basis und wir waren begeistert. Die Natur und die Wildniss sind wirklich einmalig und man findet kaum vergleichbare Orte in Afrika. Auf alle Fälle würde ich das Buffalo Camp bevorzugen. Es liegt sehr zentral im Park und die Erfahrung der Guides und Manager ist beeindruckend.
Und es ist wirklich, wie die anderen geschrieben haben. Man darf nur als Übernachtungsgast die Transitroute verlassen. Wir haben den Park als einen der am strengsten überwachten und kontrollierten Parks in Afrika erlebt. Liegt wohl an der seit einigen Jahren laufenden Ansiedlung von schwarzen Nashörnern im Park.

Viele Grüsse

Markus
84 Beiträge · seit 200814. Juli 2010 · #16
Hallo Beate,

es gibt außerhalb der Parks am Luangwa in der Game Management Area noch drei Bushcamps der Communities: Mwanya, Chikwa und Chifunda.

Das Campen ist hier erlaubt, im Gegensatz zum Aufenthalt im NLNP selbst.
Man kann aber auch einfache Häuschen mieten.
Aktivitäten wie Walks werden auch angeboten. Die Preise sind vergleichsweise sehr günstig.
Weil wir recht wenig Zeit hatten, haben wir nur das Mwanya Bushcamp aufgesucht. Die Camps haben sehr wenig Besucher und sind sehr schön gelegen.
Wir wollten einen Walk machen, aber leider war der einzige ausgebildete Guide im Dorf krank, so dass das nicht möglich war.

Vielleicht haben andere Fomis schon mehr Erfahrung in den It'sWild Bushcamps und können mehr berichten.

Gruß Sybille
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Themenstarter1'450 Beiträge · seit 200614. Juli 2010 · #17
Hallo Markus und Sybille,

danke für Eure Beiträge. Leider lässt sich mein Mann icht überzeugen, bis zum Buffalo-Camp zu fahren, auch weil es so teuer, in seiner Meinung überteuert ist. Dazu kommt, dass es ja die Its Wild Camps gibt. Und da haben wir vorgesehen, 3 Tage in Mwanya Bushcamp zu bleiben, dann weiterzufahren zum Chifunda Bushcamp für 3 Tage kund auf dem Rückweg nochmal für 1 Nacht in Mwanya zu bleiben.

Ob wir eine Walking Safari machen wissen wir noch nicht. Ich würde schon gerne, aber auch hier bremst mein Mann. Bei uns bin nämlich ich der mutigere Teil. Allerdings habe ich auch keine Lust 4 oder 5 Stunden bei sengender Sonne durch den Busch zu laufen, da bin ich wieder zu bequem.
Aber ich glaube, das entscheiden wir am besten vor Ort, je nachdem, wie wir uns dann fühlen.

Ach ja, beim Buffalo Camp ist auch noch das Problem. dass wir da vorbuchen müssten. Und wir sind im Urlaub eigentlich gerne unabhängig, d.h. wir wissen zwar, wann wir in etwa dort sind, aber auf den Tag genau wollen wir uns dann doch nicht festlegen.

Könnt Ihr mir sagen, wie die Strasse vom South Luangwa zum North Luangwa ist?

Gruss Beate
84 Beiträge · seit 200815. Juli 2010 · #18
Hallo Beate,

die Piste ist nicht bequem, aber gut zu fahren. Wir waren eher gemütlich unterwegs, so aus dem Bauch würde ich sagen um die 35 km/h. Im September/Oktober sind die Flüsse entweder trocken oder führen wenig Wasser. Daher ist die Strecke nicht schwierig zu fahren, aber man braucht Zeit, die man sich gut nehmen kann, weil die Entfernungen nicht weit sind.

Tracks4Africa hat uns sehr geholfen, kontrolliert habe ich das Ganze mit den Angaben aus den Reiseführern (Hupe und Bradt).

Ich wollte mich vorab auch nicht völlig festlegen, daher haben wir nichts fest vorgebucht. Ihr könnt auch kurzfristig im Buffalo Camp anfragen, ob noch was frei ist. Wir haben vom Scout Camp per Funk fragen lassen, ob wir kommen könnten und eben Glück gehabt.

Die Walks machen echt Spaß und dauern so 2 Stunden. Man geht früh morgens und abends. Man muss nicht zu körperlichen Höchstleistungen auflaufen.

Zwischen den beiden Camps könnt Ihr auch im Luambe auf dem Campsite der Luangwa Wilderness Lodge übernachten.

Gruß Sybille
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