GeyerwallyThemenstarter11 Beiträge · seit 201001. Mai 2010 · #1Hallo Namibia/Botswana Fans,
wir planen gerade weitere Details unserer Reise die in 14 Tagen mit einem 4x4+DZ über Windhoek -> Etosha -> nach Maun gehen soll.
Bislang bin ich davon ausgegangen über die Popa-Fall -> Sepupa Strecke zu fahren.
Aber es würde sich ja auch die Strecke Tsumkwe -> Dobe -> Nokaneng anbieten.
Wer kennt beide Routen und kann mir sagen welche die "bessere" ist, sprich Strassenzustand, Sehenswertes, Reisedauer etc.
vielen lieben Dank
Ralf&Kathi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Mai 2010 · #2Hi Ralf&Kathi,
erst einmal willkommen im Forum!
Wenn ihr eh nur über Rundu und dann gleich wieder Mohembo aus dem Caprivi raus fahren wolltet, dann würde ich nicht nur wegen der Popa Falls den "Umweg" auf mich nehmen sonder über Tsumkwe fahren. Ist aber dann alles Sandpad.
Wie viele Tage habt ihr denn von Etosha bis Maun vorgesehen?
Sonnige Grüße
Christian
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GeyerwallyThemenstarter11 Beiträge · seit 201003. Mai 2010 · #3Hallo Christian,
wir haben 6-7 Tage Zeit um von Etosha nach Kasane zu kommen.Der Kasane Termin ist fix da wir von dort den zweiten Teil unseres Urlaubs in geführter Tour durch Zimbabwe&Mosambique starten.
Vorher möchten wir natürlich diese 7 Tage optimal nutzen.
Muss zugeben dass ich das erste mal einen 4x4 fahre, aber bin fest davon überzeugt auch sandige Pisten machen zu können.Allerdings traue ich mir nicht die Route Maun über die Sandridge Road nach Kasane.
Maun muss also nicht unbedingt das Ziel im Delta sein, wenn wir weiter oben ins Delta "reinschauen" können wäre das auch ok.
Zurück müssten wir dann halt über Sepupa/Shakawe ins Caprivi.
Übrigens hatte ich Popa Falls nur als Durchfahrt geplant, hab gelesen das das wohl nix besonderes sein soll.
lieben Gruß und vielen Dank für jeden Input
Kathi&Ralf
Erika2'338 Beiträge · seit 200703. Mai 2010 · #4Hallo Kathi & Ralf
Die Landschaft bis Tsumkwe ist abgesehen von der Möglichkeit, die Buschmänner zu besuchen, ziemlich eintönig , aber die Schotterstrasse ist recht gut.
Auf der Botswanaseite wird’s dann abwechslungsreicher, z.B. der Weg über Drotsky’s Caves mit der tollen Möglichkeit, “wild” zu übernachten, hat uns sehr gut gefallen. Die Piste besteht aus Tiefsand und teilweise grobem Schotter mit Wellblech, geholpert hat’s immer, sodass man nicht sehr zügig vorankommt.
Der Grenzübergang Dobe ist ganz klein und wird nicht sehr oft von Touristen benutzt. Und das ist vermutlich auch der Grund, weshalb dort nur der Pass abgestempelt wird. Man benötigt aber auch eine Autoversicherung, welche einem in Dobe nicht verkauft werden kann, weil schlicht und ergreifend die Formulare dazu fehlen. Da wir geplant hatten, von Maun via Gweta nach Kubu Island zu fahren, war uns ganz klar, dass wir so eine Versicherung in Maun besorgen mussten, da erfahrungsgemäss ca. 50 km östlich von Maun eine permanente Polizeikontrolle stationiert ist, welche jeweils genau diesen Versicherungsnachweis sehen will.
So machten wir uns in Maun auf die Suche nach diesem Versicherungsbüro. Ich hab mir den Ablauf aufgeschrieben, weil’s ziemlich kompliziert wurde.
21.12.2009:
1.) 11.15 Uhr Fahrt zur Polizei um herauszufinden, wer zuständig sei = schickt uns zu
2.) Botswana life bei Bata = schickt uns zu
3.) Botswana Insurance beim Flugplatz, Mann telefoniert rum und fuhr mit uns zu
4.) burs (Botswana unified Revenue Service), wir müssen eine Stunde warten, da gerade Lunchtime ist
5.) 13.45 Uhr = burs schickt uns zu
6.) Transport = 1 Std. in Schlange warten, dann abgewiesen
7.) Customs = schickt uns zu
8.) burs = jagt uns weg und sagt wir sollen ja nie mehr hier auftauchen = schickt uns zu
9.) MVA bei Old Mall = sagt nein und schickt uns zurück nach burs = 16.15 Uhr und damit Feierabend.
Gefahrene km ab Audi Camp und zurück = 45 km, verplemperte Zeit = 5 Stunden
22.12.2009:
Da uns diese verflixte Versicherung immer noch fehlte und sie halt einfach nötig war, fuhren wir am nächsten Tag nochmals zu burs und sagten den Leuten, sie sollen uns wenigstens eine Bestätigung schreiben, dass man uns nicht helfen konnte. Es wurde wieder endlos rumtelefoniert und nach ca. 1 Stunde konnten wir 50 Pula bezahlen und erhielten dafür eine Quittung mit Stempel, Datum, Betrag und Unterschrift. Den obligatorischen Kleber für die Scheibe konnte man uns aber nicht geben, weil keiner vorhanden war.
Nun fuhren wir endlich Richtung Gweta. Ca. 50 km später wurden wir tatsächlich von der Polizei angehalten und prompt nach dem Versicherungskleber gefragt. Wir zeigten die Quittung und es bedurfte einiger Erklärungen gefolgt von heftigen Diskussionen, bis man uns weiterfahren liess. Hätten wir das Papier nicht gehabt, hätten wir alt ausgesehen.
Ich schreibe dies für alle, die über Dobe nach Botswana einreisen wollen. Wenn man über Maun in den Moremi und Chobe fährt, bekommt man kaum Probleme, da auf dieser Strecke wohl kaum eine Polizeikontrolle ist, aber wenn man von Maun nach Gweta - Nata fahren will, ist es sehr ratsam, eine Versicherung abzuschließen.
Grüessli Erika
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Mai 2010 · #5Hi Kathi&Ralf,
dann würde ich durch den Caprivi fahren. 1 Nacht an den Popa-"Fällen" und den Rest im Caprivi (Mudumu, Mamili etc.) verbringen und dann direkt nach Kasane fahren. Tipps zu Unterkünften bekommt ihr hier reichlich über die Suche.
Sonnige Grüße
Christian
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klaus63630 Beiträge · seit 200803. Mai 2010 · #6Christian schrieb
und den Rest im Caprivi (Mudumu, Mamili etc.) verbringen
nur damit hier kein falscher Eindruck aufkommt:
Ich glaube nicht, dass man im Mai 2010 in den Mamili fahren kann!
... außer natürlich mit einem Boot 😉
Viele Grüße
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
ROron74324 Beiträge · seit 200803. Mai 2010 · #7Hallo,
ich würde mich würde mich vorab erkundigen, ob die Strecke Dobe-Nokaneng im Mai fahrbahr ist. Wir waren im Dezember da und hatte bis auf eine Stunde Gewitterregen keine Probleme. Ich hatte vorher aber den Manager der Tsunkwe Country Lodge gefragt und der meinte die Strecke sei in der richtigen Regenzeit zumindest teilweise schwierig. Gerade der erste Teil nach der Grenze bestätigte durch die noch vorhandenen Spuren diese Aussage. Auf alle Fälle würde ich etwas mehr Zeit einplanen.
Das mit der Versicherungsmarke stimmt. NAchdem wir auf der Country-Lodge zu einem Wucherpreis einige Pula gestauscht hatten, teilte man uns in Dobe mit, dass sie die nicht hätten. Da wir eingentlich von Nokaneng nach Shakawe und dann wieder in den Caprivi wollte, haben wir das nicht so problematisch gesehen. Wenn es dort keine gibt, was soll man machen?
Da aber in Shakawe sämtliche Unterkünfte ausgebucht waren haben wir uns dann doch nach Maun orientiert. Mehrere Polizeikontrollen haben nicht beanstandet. In Maun konnte uns auf der Lodge keiner weiterhelfen, also sind wir dann "ohne" weiter über Nata nach Kasane. Auf der "Baustellenstrecke" wurde ich dann herausgezogen, weil ich nicht am Stopschild sondern erst 5 m weiter bei dem winkenden Polizisten gehalten habe. Ursprünglich wollte man glaub ich 50 EUR, dann 20 EUR. Wegen der Versicherung hat aber keiner gefragt. Erst als wir dann aus Zimbabwe zurück sind und ich die Marke kaufen wollte kam der "Versicherungsmann" irgendwie drauf, dass ich die ja schon längst hätte haben sollen. Als ich dann aber sagte, dass ich über Dobe rein bin, war alles ok.
Glück oder normal? Keine Ahnung. An dem Grenzübergang habe ich dann ein Plakat gelesen, dass es dafür eine Strafe geben kann. Soweit ich weiß, war diese aber noch in einem überschaubaren Bereich.
Viele Grüße
ronald
GeyerwallyThemenstarter11 Beiträge · seit 201004. Mai 2010 · #8vielen lieben Dank für Eure Tips!
Werden Euch dann von unseren Erlebnissen nach unserer Rückkehr berichten.
Bald gehts los 🤩
liebe Grüsse
Kathi&Ralf