ChriguThemenstarter7'272 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #1Hallo
in der AZ. stand gestern ein Artikel, der es leider nicht in die Online-Ausgabe geschafft hat. Hier eine kurze Zusammenfassung:
An verschiedenen Tankstellen werden Schlüsselanhänger kostenlos verteilt. Diese Anhänger haben unter anderem einen Sender eingebaut der von aussen nicht sichtbar ist. Mit einem Signalverfolger ist es nun möglich, das Fahrzeug zu orten.
Kriminelle können somit den Besitzer eines solchen Schlüsselanhänger einfach aufspüren und ausnehmen.
Also weist das "nette Geschenk" einfach zurück.
Gruss Chrigu
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rebecca935 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #2Danke für die Info Chrigu.
Da muss man auch erst mal drauf kommen - einen Sender dort zu verstecken.
Hoffentlich ist noch niemand geschädigt worden.
Gruß Rebecca
eggitom1'247 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #3Hallo Chrigu
Kann durchaus sein, dass an dieser Meldung was dran ist; entsprechende Schlüsselanhänger kannst du im Internet kaufen - wobei es dort natürlich darum geht, den eigenen Schlüssel wieder zu orten, wenn man ihn verlegt hat 🤨
Aber ich würde das Geschenk annehmen und, falls ich wirklich Bedenken hätte, bei nächster Gelegenheit entsorgen. Zumindest habe ich den Schenkenden dann nicht brüskiert, wenn er es denn wirklich ernst gemeint hat.
Grüsse aus dem Herbstnebel
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
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Hanne6'152 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #4Hallo Chrigu,
von mir ein dickes Danke für die Info.
Gruss Hanne
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OBainkys4 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #5Hallo Thomas,
ich würde auch so handeln, wie Du.
Sonnige Grüße
Nathalie
SHshanti454 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #6in der regel haben solche sender/ empfaenger eine reichweite von max 150 metern, da fragt man sich fuer was die solche sachen brauchen, da habe ich das fahrzeug im blick....(unabhaengig vom nummernschild)
Erika2'338 Beiträge · seit 200725. Nov. 2009 · #7Hallo zusammen
Ich bin jetzt mal ganz böse: Schon allein die Tatsache, dass man von einem Afrikaner was geschenkt bekommt ist sehr suspekt und absolut unüblich.
Wenn ich alles zusammen zähle, hab ich mich in meinem Leben schon fast 8 Jahre in Afrika aufgehalten (gewohnt und bereist). Eines Tages ist mir bewusst geworden, dass ich in dieser gesamten Zeit nicht ein einziges Mal in irgend einer Form von einem Afrikaner etwas geschenkt bekommen habe. 🙁
Ich würde so ein Geschenk annehmen, mit dem Geologenhammer drauf hauen und schauen, ob etwas drin ist. Schlüsselanhänger hab ich sowieso genug daheim. 😛
So, jetzt könnt ihr mich wieder fertig machen.
Danke Chrigu für die Warnung.
Grüessli Erika
eggitom1'247 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #8Erika schrieb:Hallo zusammen
Ich bin jetzt mal ganz böse: Schon allein die Tatsache, dass man von einem Afrikaner was geschenkt bekommt ist sehr suspekt und absolut unüblich.
Wenn ich alles zusammen zähle, hab ich mich in meinem Leben schon fast 8 Jahre in Afrika aufgehalten (gewohnt und bereist). Eines Tages ist mir bewusst geworden, dass ich in dieser gesamten Zeit nicht ein einziges Mal in irgend einer Form von einem Afrikaner etwas geschenkt bekommen habe.
Hallo Erika
fertig machen will ich dich nicht, aber eventuell hast du in den fast 8 Jahren irgend etwas falsch gemacht 😮
Ganz abgesehen davon, dass ich das fast nicht glauben kann: Ein freundliches Wort oder ein Lächeln ist für mich auch ein Geschenk - und davon habe ich jede Menge bekommen 🙂
Sonnige Grüsse aus der Schweiz
Thomas
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Lumela562 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #9Danke für die Warnung, Chrigu - was es nicht alles gibt
@ Erika
wir (meine Kinder und ich) haben in Tanzania von unserem Massai-Guide selbsgemachte Geschenke bekommen
- das war demnach etwas ganz Aussergewöhnliches.
Grüsse vom Bodensee
Lumela
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #10Danke Chrigu für den Hinweis.
Der GPS-Empfänger für meinen Fotoapparat hat etwa die Größe einer Streichholzschachtel.
Ein Handy ohne Bedienteil laesst sich auch leicht
auf die Abmessungen einer Streichholzschachtel bringen.
Noch ein kleiner Li-Ionen Akku dazugelegt.
Zusammen passt das in eine niedliche Holzschnitzerei.
Bei sauberer Arbeit (Chinesische Kinderhände!) fällt das von aussen noch nicht einmal auf.
Und schon schickt der Schlüsselanhänger regelmäßssig
eine SMS mit exakter Positionsangabe.
Das kann dann ein PC auswerten, der dann
die Serviceteams zur Kundenbetreuung lenkt.
Wissenschaftler verwenden die Technik um die Reiserouten von Tieren zu erforschen.
Die Batterieleistung der Sender reicht für
mehrere Jahre.
Reichweite: Weltweit (bei Handyempfang)!
Gruss Bernd
Tipp: Geschenk unbedingt annehmen. 🙂
In eine geschlossene Blechbüchse stecken(kein Emfpang) 😛
und einen netten Polizisten als Glücksbringer
überreichen. 🤩
Alternativ auf die Ladefläche eines vorbeifahrenden
LKW werfen.
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
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lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200825. Nov. 2009 · #11@ Erika
Keine Geschenke? Doch ganz viele!
Wir sind zwar noch nicht so lange in Afrika unterwegs, wie Du, aber wir haben in Afrika
in allen möglichen Formen schon Hilfe, sowie Einladungen zum Chai, zu Pombe und zum Essen erhalten. Kleine und größere Geschenke in Form von Steinen, Kettchen, Gemüse, Obst … von den Ärmsten bis zu wohlhabenden Afrikanern.
Und - das große Geschenk, wenn man eine gute Zeit miteinander verbracht hat, Fotos machen zu dürfen!!
Natürlich gibt es genauso die andere Seite, das versucht wird einen zu melken und auszunehmen, wie überall auf der Welt und deshalb:
Vielen Dank an Chrigu für Deinen Hinweis!
Übrigens, auch wir würden den Schlüsselanhänger annehmen, aber dann zügig diskret entsorgen (siehe Kiboko). Ist doch der beste Weg, dass sich die Dinger dezimieren und das „verlockende Projekt“ irgendwelcher Kleinkrimineller schneller zum Verlustobjekt wird. Denn schließlich müssen sie für die Dinger auch irgendwo bezahlen.
Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Kiboko1'250 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #12Lilitrotter,
so lange, wie die Batterie intakt ist,
bzw ein Handy Funkmast in Reichweite ist,
wird der Schlüsselanhänger seine Position verraten.
Egal wo er entsorgt wird, die Kriminellen
werden ihn wiederfinden oder wieder holen!
Wenn Du diesen schicken Schlüsselanhänger,
einen armen Schwarzen an seinen Eselkarren hängst,
dann kann der richtig Ärger von Kriminellen bekommen.
Schuld ist dann der Touri, der ihn in die
Situation gebracht hat!
Auch der freundliche Polizist, wird gegen
einen angemessenen Finderlohn gerne
das Teil den früheren Besitzer überreichen ...
... und wieder ist ein Fall gelöst.
Gruss Bernd
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foto-kiboko.de ULUlli931 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #13Das ist ja 'ne interessante Diskussion. Kann vielleicht jemand aus Namibia mal verifizieren bzw. bestätigen ob diese Story wirklich stimmt?
Mir kommt das ein bisschen wie Hightech Jägerlatein vor - Schlüsselanhänger die per GPS und SMS ihren Standort übermitteln. Was hätten den Kriminelle davon? Mal unabhängig vom Aufwand: ein einziger Anhänger zur Polizei gebracht und man weiß welche SIM Karten wo gekauft wurden und wer der Empfänger der SMS ist. Wenn man wirklich ein Auto klauen will geht das nun echt einfacher.
Gruß
Ulli
Bernd1'182 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #14Genau - wozu das alles, das habe ich mich auch gefragt. Was hätten denn die Gauner davon? Eigentlich nur, dass sie ziemlich leicht entdeckt werden könnten.
Gruß,
Bernd
eggitom1'247 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #15Ulli schrieb:Das ist ja 'ne interessante Diskussion. Kann vielleicht jemand aus Namibia mal verifizieren bzw. bestätigen ob diese Story wirklich stimmt?
Kannst du einfacher haben: nur den ersten Eintrag lesen. Der stammt nämlich von Chrigu selbst und der ist a) in Namibia und hat b) nichts von SMS und GPS oder so geschrieben. Macht doch nicht aus einer Mücke einen Elefanten 🤩
@Chrigu: Hättest du dir wohl nicht gedacht, dass du damit so eine Riesendiskussion auslöst, oder 😉
(inzwischen auch) sonnige Grüsse aus der Schweiz
Thomas
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Kiboko1'250 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #16Ulli schrieb:Das Mir kommt das ein bisschen wie Hightech Jägerlatein vor - Schlüsselanhänger die per GPS und SMS ihren Standort übermitteln. Was hätten den Kriminelle davon? Mal unabhängig vom Aufwand: ein einziger Anhänger zur Polizei gebracht und man weiß welche SIM Karten wo gekauft wurden und wer der Empfänger der SMS ist. Wenn man wirklich ein Auto klauen will geht das nun echt einfacher.
Prepaid SIM-Karten kann man z.B. anonym in Portugal an jeden Kiosk kaufen.
Oder nimmt die von geklauten Handys.
Server können in Gegenden stehen, wo die Staatsgewalt keinen Zugriff hat
oder für ein paar Dollar die Augen verschliesst.
Für so eine Hightechlösung gibt es bestimmt
einen "Buiness Case" und ein "Profitables Geschäft".
Aber das wäre vom Ausland - Mafia - gesteuert.
Eine afrikanische Lösung des "Problems"
wäre viel viel einfacher.
Gruss Bernd
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swisschees1'715 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #17Ich würde den Schlüsselanhänger auch nehmen und dann an Chrigus Büssli hängen. Den klaut eh keiner, jednfalls keiner der sein Blog gelesen hat. Vermutlich hat sich das in NAM auch schon rumgesprochen. 😛
Gruss
Emanuel
VMVM26 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #18Wenn man das Auto mit diesem System orten möchte, würde es ein Sender+Magnet, der an der Tankstelle/Parkplatz o.ä. unbemerkt unter dem Auto angebracht wird, auch tun (kennen wir ja alle --- wie in James Bond 😄 ).
Langsam mache ich mir über unsere erste Namibia Reise Sorgen. Wenn ich jeden "Einheimischen" als potentielle Bedrohung einstufen muss, wird mir das den Urlaub ganz schön vermiesen. 😐
Gruß
Volker
swisschees1'715 Beiträge · seit 200625. Nov. 2009 · #19Leider kann ich den Artikel bei AZ nicht finden. Mich würde genauere Angaben zur Technik interessieren.
Auch ich stelle mir das etwas schwierig vor. Ein kleines Teil hat auch eine beschränkte Reichweite, sei es nur Funk oder per SIM. Vorallem aus dem inneren eines Fahrzeugs.
Ich mal so ein Teil gesehen das wie ein Armbanduhr aussah, damit konnte man seine Kinder überrwachen. 🙁 Aber da musste man über einen Anbieter gehen und der würde wohl nicht lange bei so einer Geschichte mitmachen. Zudem war das Teil und der damit verbundene Dienst nicht gerade billig.
So was gibts hier.Gruss
Emanuel
WOWoMaGast25. Nov. 2009 · #20VM schrieb:Langsam mache ich mir über unsere erste Namibia Reise Sorgen. Wenn ich jeden "Einheimischen" als potentielle Bedrohung einstufen muss, wird mir das den Urlaub ganz schön vermiesen. 😐
Sorry, aber diese Reaktion halte ich für übertrieben. Um eine erneute Sicherheitsdiskussion zu vermeiden möchte ich doch mal auf die Tatsachen hinweisen:
- es werden Schlüsselanhänger an Tankstellen kostenlos verteilt die mit einem Sender versehen sind.
- AZ-Leser warnen davor, und die AZ hat darüber einen winzigen Bericht veröffentlicht der nicht mehr aussagt als das was Chrigu geschrieben hat.
- es steht nichts darüber dass tatsächlich ein Autobesitzer ausgeraubt wurde weil er einen solchen Anhänger besaß.
Also betrachte ich die Schlussfolgerung der kriminellen Absicht zunächst mal als reine Mutmaßung, und die daraus gefolgerte Besorgnis bezüglich einer potenziellen Bedrohung von Touristen durch jeden Einheimischen als nicht nachvollziehbar. Diese Art von Paranoia kann einem wirklich den Urlaub verderben - dabei gibt es überhaupt keinen Grund für solche Ängste.
Da ich außerdem ein Bild von diesem Anhänger vor mir liegen habe und tatsächlich das Emblem einer hier bekannten Tankstellenkette darauf prangt bin ich mir nicht sicher darüber dass dies ein Fake sein soll um Leute auszurauben. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen aus welchem legalen Grund so etwas verschenkt werden sollte wenn man nicht gleichzeitig das Peilgerät bekommt...
Ich würde wahrscheinlich bei der Tankstelle nachfragen was es damit auf sich hat. Wäre schön gewesen wenn die AZ da mal ein bisschen genauer recherchiert hätte.
Ansonsten ist man halt eben auf der sicheren Seite wenn man solcherlei Geschenke einfach nicht annimmt, so wie all die anderen weltweit üblichen Sicherheitsvorkehrungen meist dafür sorgen dass man unbehelligt seinen Urlaub genießen kann.
Also, macht doch einfach was Chrigu sagt, nehmt das "Geschenk" nicht an (es gibt wahrlich schönere Schlüsselanhänger) und macht euch nicht verrückt.