SAsafariThemenstarter3 Beiträge · seit 200925. Aug. 2009 · #1
Hallo zusammen,
nachdem ich mich schon die ein oder andere Stunde durch eure BEiträge gelesen habe, wage ich es nun, direkt ein paar Fragen zu stellen (in der Hoffnung auf so kompetente Antworten wie immer;-))
Wir brechen demnächst auf zu unserem Namibia/Botswana Trip und konnten folgendes bisher nicht klären:
Wo ist der Horseshoe und wie kommt man dahin? Ist das vom Caprivi erreichbar?
Nacobta-Unterkünfte: Hier komme ich übers Internet nicht weiter. Reicht hier erfahrungsgemäß eine kurzfristige telefonische Buchung vor Ort?
In einem Beitrag ging es mal um Einkaufslisten für Namibia und Packlisten. Hab die nicht mehr gefunden?!?! Wo stehen die?
Da wir kein Geld/keine Zeit mehr für den Moremi haben, überlegen wir uns, von Shakawe weiter nach Sepupa zu fahren, dort einen Tag auf dem Wasser (Mororo?) zu verbringen. Lohnt das?
Weiss jemand ob man dort nach Seronga übersetzen und dann - machbar - nach Kongola (nicht über den CAprivi) ffahren kann?
Wo ist der Horseshoe und wie kommt man dahin? Ist das vom Caprivi erreichbar?
Wir waren dieses Jahr am Horseshoe. Wir sind vom Camp Nambwa aus dorthin gefahren. Das liegt in der Nähe von Kongola im Caprivi.
Da wir kein Geld/keine Zeit mehr für den Moremi haben, überlegen wir uns, von Shakawe weiter nach Sepupa zu fahren, dort einen Tag auf dem Wasser (Mororo?) zu verbringen. Lohnt das?
Bei Shakawe kann ich dir Drotzky empfehlen. Wir waren dort zwei Nächte und haben für einen Tag ein Boot mit Guide gemietet. Wir sind morgens raus und dann am Nachmittag nochmal. Das hat sich gelohnt.
Die anderen Fragen bekommst du mit Sicherheit auch noch ausführlich beantwortet.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Aug. 2009 · #3
helen schrieb:
Wo ist der Horseshoe und wie kommt man dahin? Ist das vom Caprivi erreichbar?
Wir waren dieses Jahr am Horseshoe. Wir sind vom Camp Nambwa aus dorthin gefahren. Das liegt in der Nähe von Kongola im Caprivi.
Hier hake ich mich mal ein. Bei unserer nächsten Reise nach Namibia will ich dort auch hin. Habe aber weder im Internet, noch in diversen Reiseführern eine detaillierte Zufahrtsbeschreibung gefunden. Insofern wäre ich für eine etwas präzisere Beschreibung sehr dankbar.
bei den NACOBTA-Camps hab ich bisher keine Probleme gehabt ohne Reservierung einen Platz zu bekommen. Kommt natürlich auch immer auf die Reisezeit an.
Vielleicht kann es bei dem Camp am Aba-Huab mal ein bischen eng werden, aber wenn du mit eigener/gemieteter Campingausrüstung oder Dachzelt unterwegs bist sollte es eigentlich immer ein Plätzchen geben.
Zum Horseshoe kann ich leider nix sagen, da war ich auch noch nicht.
LG Stephan
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200826. Aug. 2009 · #5
Hallo Topobär,
Wir haben auch vor nächstes Jahr da hin zu fahren.Um an den Horseshoe zu gelingen müsse man nach Susuwe (gehört zum Babwata National Park) fahren. Am Schönsten sei es am späten Nachmittag. Man kann im Nambwa Campsites übernachten oder in der Susuwe Island Lodge.
Vielleicht kann uns Derjenige der dort war noch genauere Infos geben.
Hallo, vielleicht kann ich ein wenig zur Aufklärung um Susuwe und Horseshoe beitragen. Wir waren letztes Jahr im September für 2 Tage in der Susuwe Island Lodge. Die geführten gamedrives von der Lodge gehen am Nachmittag zumeist zum Horseshoe, einer Schleife im Kwando-River eben wie ein Hufeisen. Vor Sonnenuntergang kommen zumeist große Elefantenherden zum Trinken an den Fluß, bei uns waren es gerade nicht so viele aber Afrika ist eben kein Zoo. Auch ohne Tiere ist Horseshoe für Sonnenuntergangsfans das absolute Muß und einfach gigantisch. Auch sonst sind die gamedrives absolut top und das Beste, bei der Susuwe Lodge sind die Aktivitäten im Preis enthalten (der ist allerdings auch enstprechend hoch). Super sind auch die Bootstouren auf dem Kwando meist am Vormittag und die Lodge ist natürliche der absolute Luxus (in den Bungalows kann man sich verlaufen) mitten im Busch. Heftig ist allerdings die Zufahrt mit dem eigenen Fahrzeug. 10 km schmale Sandpiste mit vielen Dornenbüschen links und rechts und nur für 4x4 geeignet, aber für die Profis bestimmt kein großes Problem. Informationen zu Susuwe gibt's unter www.islandsinafrica.com
Hoffe ich konnte helfen.
Grüße Manfred
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Aug. 2009 · #9
Mit der Einkaufsliste ist es natürlich schwierig, da Du noch nicht einmal schreibst, in welcher Form Ihr reist. Z.B. Camping oder Lodge. Dann ist auch nicht klar, ob Du Anschaffungen vor der Reise in Deutschland meinst, oder Einkäufe in Namibia.
Wir kaufen vor Ort immer nur Proviant. Beim Camping reichlich, bei Lodges nur Snacks und Getränke für die Fahrten und Bier/Savannah als Sundowner.
das Gebiet Horseshoe kann man auf der Tracks4Africa Karte finden. Hier im Forum gibt es einen Link auf Online-Karten. Dort auf die Botswana Karte von T4A klicken und diese etwas vergrößern. Am oberen Rand unter dem roten B findet man dann den Horseshoe.
Wir waren 2006 dort und haben am Nachmittag eine große Elefantenherde beim täglichen Bad beobachtet. Wenn die Elefanten nicht da sind, gibt es wohl nur ein paar Paviane, man sollte also etwas Zeit mitbringen oder mehrmals das Horseshoe anfahren.
Die Strecke in dem Gebiet war sehr tiefsandig und nur mit wenig Reifendruck gut befahrbar. Es haben sich aber wohl schon viele dort festgefahren. Vor kurzem hat es dort wohl viel Wasser gegeben und aus dem Hufeisen ist ein See geworden. Eventuell kann ja noch jemand aktuelle Informationen nachliefern.
Gruß Dieter
helen1'490 Beiträge · seit 200626. Aug. 2009 · #11
Wir sind vom Camp Nambwa zum Horseshoe gefahren. Wenn man aus dem Camp rausfährt, darf man nicht wieder Richtung Hauptstrecke sondern man muss sich links halten. Aber ich gehe davon aus, dass ihr das auch erklärt bekommt bzw. euer Navi hilft.
Wir waren an zwei Nachmittagen dort, haben jedoch leider keine Elefanten gesehen. Das war Anfang Mai. Da hatte es aber überall auch viel Wasser und wir hatten einfach Pech.
Olli Bö447 Beiträge · seit 200826. Aug. 2009 · #12
Wir wollten im Juni hin und sind wegen des Wassers gar nicht erst dort hingekommen...
Da wir kein Geld/keine Zeit mehr für den Moremi haben, überlegen wir uns, von Shakawe weiter nach Sepupa zu fahren, dort einen Tag auf dem Wasser (Mororo?) zu verbringen. Lohnt das?
Weiss jemand ob man dort nach Seronga übersetzen und dann - machbar - nach Kongola (nicht über den CAprivi) ffahren kann?
Nach Seronga kommt man mit der Mohembo-Fähre, und die ist 13 km nördlich von Shakawe, nicht bei Sepupa. Der Sepupa Swamp Stop bietet aber auch Mokorotouren an. Haben am Vet Checkpoint einen Flyer erhalten, den ich natürlich jetzt gerade nicht finde, sorry. Sah aber nett aus und war nicht so teuer.
Wir wollten im Juni mit der Fähre nach Seronga und von dort aus eine Mokorotour mit dem Okavango Polers Trust machen. Ist aber alles ins Wasser gefallen, wir mussten wegen des vielen Regens umplanen.
Wegen der Einkaufsliste schau mal auf der Homepage von Chris und Andrea unter www.fotofeeling.de unter Infos, Nützliches.
sammy1'009 Beiträge · seit 200727. Aug. 2009 · #13
Hallo Katrin.
wegen der Check- und Einkaufslisten schau mal unter den FAQ, dann unter Camping und dort kommt dann "Was muß mit, Checklisten". Ich danke da wirst Du fündig.
liebe GRüße Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website: SAMMY FAMILY
Giraffen78 Beiträge · seit 200927. Aug. 2009 · #14
Die Listen findest du unter den FAQ, Camping, Was muss mit.
Grüsse von den Giraffen
Uups, Sammy war schneller - ich kann den Beitrag nicht mehr löschen.
Erika2'338 Beiträge · seit 200727. Aug. 2009 · #15
Hallöchen
Sind die Strecke von der Mohembo-Fähre über Sepupa bis Linyanti vor einigen Jahren mal gefahren. Bis Sepupa war die Strasse anständig. Man fuhr durch viele nette Dörfer am Okavango entlang, welchen man aber nicht zu Gesicht bekommt.
Dann biegt man Richtung Nordwesten ab und es beginnt eine sehr tiefsandige Strecke durch eine Jagdkonzession. Wir mussten unzählige von Elefanten umgestossene Bäume umfahren, was sehr zeitraubend war. Das Wild ist sehr scheu, was von der Ballerei kommt. Man ist dort nicht gerne gesehen, aber da es eine öffentliche "Strasse" ist, kann einem niemand wegweisen, obwohl man das am liebsten machen würde. Wenn die endlosen Wälder durchquert sind, wird die Landschaft wunderschön offen. Nun konnten wir plötzlich sehr viel Wild z.B. auch jede Menge Elefanten beobachten. Die Fahrt geht weiter dem Linyanti entlang, wo einige nette Lodgen stehen und schlussendlich erreicht man das Linyanti-Camp.
Uebernachtet haben wir 1 x wild und zwar bei Eretsha. Von dort bis zum Linyanti sind es 179 km, Fahrzeit: 10 Stunden.
Es war schön, aber anstrengend. Wenn ich nicht immer Tagebuch führen würde, wüsste ich die Details natürlich nicht mehr so genau. So aber kann ich sagen, dass es genau am 13.2.1998 war und gemäss meinen Notitzen hat es uns sehr gut gefallen.
Olli Bö447 Beiträge · seit 200827. Aug. 2009 · #16
Weiss jemand ob man dort nach Seronga übersetzen und dann - machbar - nach Kongola (nicht über den CAprivi) ffahren kann?
Da Du auch noch gefragt hast, ob Du von Seronga aus nach Kongola kommmst: wenn Du so fährst wie von Erika beschrieben, kommst Du nicht nach Kongola, da Du keine Möglichkeit hast, den Linyanti zu überqueren. Du musst dann weiter und den Fluss über die Ngoma Bridge queren, was eine ganz schöne Strecke ist.
Die schnellste Möglichkeit wäre schon über Shakawe und den Caprivi.
@Erika: danke für die Streckenbeschreibung, hört sich sehr interessant an!
SAsafariThemenstarter3 Beiträge · seit 200929. Aug. 2009 · #17
Hallo,
vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Da wir zum 1. Mal in Namibia sind wollen wir das Abenteuer kalkulierbar halten. Daher werden wir wohl Drotzky´s beehren und von dort Bootstouren machen.
Jetzt hab ich aber nochmal ne Frage:
Bei Iwanowski habe ich gelesen, dass es bei Rundu die Möglichkeit gibt, die neue Transitstrecke zu verlassen und ein Stück des alten Weges zu fahren. Kennt das jemand? Wir haben 4x4 und würden das gern machen, weil man dann auch Dörfer zu Gesicht bekommt. Kann mir jemand sagen wie ich die Abzweigung finde bzw. die Straße heisst?
vielleicht meinst Du die D3402 nördlicher der B8 näher an der Grenze/Kavango entlang. Die siehst Du hier: http://natron.net/map/map06.html
Der erste "Ort" an der Straße von Rundu aus nach dem ihr Ausschau halten solltet ist Kayengena.
Sonnige Grüße Christian
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