Tips zur Sambiatour

14 Antworten · 4'942 Aufrufe · gestartet 22. Aug. 2009 von eifeltrio
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Themenstarter32 Beiträge · seit 200722. Aug. 2009 · #1
Hallo liebe Sambiakenner,
wir sind von September bis Ende November im südlichen Afrika unterwegs. Diesmal haben wir uns in dieser Zeit 3 Wochen Sambia vorgenommen. Die ursprüngliche Idee war, Livingston-Lower Zambezi-South und North Luangwa, dann wieder gegen Westen zum Kafue und zuürck nach Livingston.
Eine Südafrikanerin hat uns jetzt geraten die Reise deutlich zu verkürtzen, da die Entferungen in Sambia riesig sind.
Ihr Vorschlag war Livingston-Kafue und wieder zurück nach Livingston. Das erscheint uns jedoch wieder etwas kurz. Südafrikaner bleiben ja bekanntlich gerne mehrere Tage auf einer Campsite, welche sie gleich den Holländern so einrichten wie "my home is my castle".
Wer hat Ideen und gibt uns ein Gefühl für die Entfernungen?
Wir reisen mit Dachzelt und Toyota Landcruiser und sind für alles offen.

Wir freuen uns über Eure Vorschläge

Liebe Grüße aus der Eifel
Rudi und Lilo
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1'155 Beiträge · seit 200622. Aug. 2009 · #2
Hallo Rudi und Lilo

3 Wochen Zambia ist nicht schlecht. Aber beim Sithseeing ist weniger ist oft mehr. Gerade die Strecke nach North Luangwa zieht sich und die Strassen sind oft eine Katastrophe und mehr als 30 km/h sind nicht drin.

Ich würde euch empfehlen, Livingstone und Lower Zambezi zu machen. Dann dem Zambezi flussaufwärts folgen nach Mongu.

Es gibt viele schöne Lodgen die miest auch Camping am Fluss anbieten. Die Gegend ist schön grün und tropisch und es hat keine Turis. Die Bevölkerung ist extrem freundlich und aufgeschlossen.

Ihr könnt überall halten und ein kleines Schwätzchen halten. Ein absolutes Highlight diese Menschen 🙂 🙂 🙂

Von Mongu könnt ihr weiter in den Kafue North (Südteil ist eher uninteressant) . Dort kann man gut ein paar Tage verweilen. Dann schätze ich das die 3 Wochen so langsam aufgebraucht sind 🙁

Schöner Gruss Beat
931 Beiträge · seit 200622. Aug. 2009 · #3
Hallo Rudi und Lilo,

den Vorschlag von Beat finde ich gut. Das ist auf jeden Fall eine schöne Tour. Im Kafue könntet ihr je nach Zeit und Laune entscheiden ob ihr von dort direkt Richtung Lusaka zurück fahrt oder aber den Kafue nördlich durchquert und noch ein Abstecher zur Chimfunshi Schimpansen Station macht. Auch ganz oben am Nord-Kafue kann man noch ein paar Tage verbringen.

Eine andere Alternative wäre euch auf den Nordosten zu konzentrieren. Bei 3 Wochen wäre es ohne Hektik möglich, sich den Kasanka NP und Bangweulu Lake, North Luangwa, Kapishya Hot Springs, Chisimba Falls, Kalambo Falls (ca. doppelt so hoch wie Vic Falls) anzuschauen und einen Abstecher zum Tanganjikasee zu machen. Wie oben: alles möglich oder nach Bedarf abkürzen bzw. erweitern.

Aber auf eine Variante würde ich mich konzentrieren, entweder den Westen oder den Nordosten. Beides zusammen halte ich für unglücklich, da kommt ihr aus dem Auto nicht mehr raus. Übrigens, so schlimm sind die Straßen im allgemeinen auch nicht. Die Great North ist bis auf ein paar Potholes ganz gut. Die T4 wird erst auf den letzten 60 Kilometern vor Chipata scheußlich. Bei den Gravelroads sieht es auch nicht anders aus als Namibia. Es hängt vor allem von der Regenzeit ab und ob die Straße danach wieder gegradet wurde.

Gruß

Ulli
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Themenstarter32 Beiträge · seit 200722. Aug. 2009 · #4
Hallo Beat und Ulli,

zunächst einmal herzlichen Dank für Eure Tipps. Werden uns gleich mal die Karte nehmen und alles anschauen.
Habt Ihr vielleicht noch einen Tip für eine campsite in Livingston und für eine schöne Lodge im Kafue NP?

Danke im voraus

Gruß
Rudi und Lilo
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931 Beiträge · seit 200622. Aug. 2009 · #5
Zu den Camps in/um Lusaka, das ist einigermaßen überschaubar:

Südlich an der T2 liegt:

-Eureka Camp
(wahrscheinlich das bekannteste, auf jeden Fall das größte Camp in der Region, dort treffen sich praktisch alle die in Lusaka auf der Durchreise sind. Also auch Overländer. Die stören aber nicht weiter. Dafür hat man eine gute Chance interessante Leute auf ihrer Afrika-Durchquerung kennen zu lernen..., es gibt Strom auf den Plätzen)

-Village Rest Camp
(klein, es gibt eigentlich keine richtigen Campsites, man kann auf dem Rasen neben dem Pool campieren, netter Besitzer, man kann im Restaurant recht brauchbar essen)

Von beiden Camps kommt man, falls gewünscht, auch problemlos mit dem Taxi in die Stadt.

Östlich an der T4 liegt:

- Pioneer Camp
(mittelgroßes Camp, schön schattig, ebenfalls mit Restaurant, aber ohne Strom auf den Campsites)

Nördlich an der T2 liegt:

- Fringilla-Farm
(kurz hinter dem Chisamba Roadblock, unbedingt empfehlenswert wenn man ohnehin
Richtung Norden unterwegs ist: brauchbare Campsites mit Strom, aber auch gute Motel- /Hotelzimmer wenn gewünscht, gutes Restaurant, Einkaufsmöglichkeit für Fleisch, Fringilla ist eine Rinderfarm)

Zum Kafue halte ich mich lieber etwas zurück. Wir waren das letzte Mal vor 3 Jahren dort. In dieser Zeit verändert sich zu viel.

Gruß

Ulli

[Ergänzung]

Sorry, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ihr hattet nach Livingstone gefragt, nicht nach Lusaka... Also:

- Waterfront Lodge
(viele Overlander, aber auch laut durch den Flugplatz direkt neben an, sonst ganz ok.)

- Bushfront
(gleich vor der Waterfront, keine Restauration aber eigentlich angenehmer. Den Fluglärm hat man da aber auch.)

- Livingstone Safari Lodge
(wenig Schatten auf den Plätzen, aber angenehm leer und ruhig)

- No Name Camp
(etwas außerhalb, von Shesheke kommend kurz vor dem NP. Von einem Deutschen betrieben. Ruhige Campsites, aber kaum Schatten. Gutes Essen im Restaurant)
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zuletzt bearbeitet 22. Aug. 2009
272 Beiträge · seit 200822. Aug. 2009 · #6
Hallo Lilo und Rudi,

unsere Sambiatour vor 3 Jahren führte uns von Jo-burg über Livingston in den Lower Sambesi anschließend ging es in den South Luangwa und dann in den Kafue. War eine super tolle Tour, möchte keinen Tag missen....war aber eine Höllen-Fahrerei. Wir hatten auch 3 Wochen Zeit. Wie schon gesagt, manche "Straßen" sind extrem schlecht (sehr, sehr viele Schlaglöcher -> teilweise wäre es besser es gäbe gar keinen Asphalt).

Die Anfahrt von Jo-burg ist halt schon so lang. Wenn Ihr die nicht in der Form habt würde ich die Tour so noch einmal machen (ab / an Livingston). Ansonsten würde ich mich den Verkürzungsvorschlägen meiner "Vorschreiber" anschließen.

Möchte Euch noch ein wenig vorwarnen bzgl. der Tse-Tse-Fliegen. Die waren extrem nervig in Sambia (und natürlich auch geführlich). Bereitet Euch mit ganz viel Moskito-Mitteln vor und der entsprechenden Kleidung.

Super viel Spaß und eine tolle Tour wünscht

Meike
1'667 Beiträge · seit 200923. Aug. 2009 · #7
Hallo, Rudi und Lilo
noch ein Vorschlag:
Wir waren 3 Wochen in Zambia unterwegs ,und zwar auf folgender Route, die uns in 3 Wochen genügend Zeit ließ,auch mehrere Tage an einem Ort zu sein.
Anfahrt über Sesheke ( angenehmer kleiner Grenzübergang)
Richtung Livingston( Übernachtung:Ngolite Lodge)
weiter Richtung Lower Sambesi:Übern.Mvuu Logde-camping.Sehr schön direkt am Ufer des Sambesi. Im Park gibt es nur teure Lodgen, ohne camping.Zurück Richtung Chirundu, Pad quer durch dir Berge Richtung Choma( 4x4), nachster Stop Bridge camp, direkt am Luangwa Fluss gelegen. Weiter nach Chipata , Übern. Mama rula camping,sehr schön. die nächsten Tage South Luangwa (wild life camp und Flatdog camp, ersteres schöner.Zurück über Lusaka zum KafueN.P. Übern. Mukambi Lodge camping,Sehr schön direkt am Fluss.Weiter über Mongu und Senanga zu den Ngonje Wasserfällen. Bald toller wie Vic Falls, Übern: bei Maziba Bay -White sands .Direkt am Sambesi, schneeweisser Strand zwischen schwarzen Felsen, einmalig, jedoch keine Infrastruktur( vor 2 Jahren).Es gibt aber einen guten Führer, der einen mit nem Motorboot direkt zu den Fällen fährt, empfehlenswert, da man alleine nicht durch die Seitenarme des Sambesi laufen würde.Zurück über Sesheke.
Wir hatten nur 2 Fahrtage, die aber in dieser schönen, grünen Landschaft, mit nur netten Menschen nicht weiter ins Gewicht fielen. Die Strassen sind gut asphaltiert, mit ein paar Ausnahmen(z.B. vor Petauke), sonst aber gut befahrbar.
Vielleicht habt ihr ein paar Anregungen bekommen.
Viel Spass bei den Vorbereitungen
Lieben Gruß
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
Gast25. Aug. 2009 · #8
Hallo Rudi und Lilo,

von mir der Vorschlag, lasst den Lower Sambesi weg
und fahrt in den Kafue ( Nordteil, Lufupa Camp )
im Norden hinaus, dann nach Chimfunshi, in den Kasanka NP
( hier die Kabwe Campsite nehmen,
dann in den North und South Luangwa.

Da ist in 3 Wochen gut zu schaffen.

Die Straßen zum North Luangwa sind neu gebaut bzw. gegradet,
es gibt zwei Routen die noch nicht auf den T4A Karten drauf sind.

Alle Highways bis Mpika sind in gutem Zustand.

Nur die Straße vom North in den Nsefu Sektor ist etwas ruckelig.

Die 05 Route ist derzeit noch nicht zu befahren,
der Fluss führt noch zuviel Wasser.

Im North Luangwa ist Camping nicht erlaubt,
ich empfehle euch das Buffalo Camp,
über die Kapishiya Lodge ( Shiwa Ngandu )
und Mark Harvey könnt ihr Kontakt aufnehmen.

Ein Besuch in Kapishiya lohtn auf alle Fälle
eine der Straßen in den North beginnt in der Nähe.

Vom North in den South geht ins "Its Wild Bushcamp"
an der Luangwa Ferry, nehmt Euch einen Tag Zeit für den Nsefu Sektor,
und campt dann außerhalb des South z.B. im Wildlife Camp.

Im South erhält man 24 Stunden Permits,
man kann mehrfach hinein damit,
wir fahren immer einen halben Tag,
so dass man mit 2 Permits 4 Tage dableiben kann.

Hier beginnt unser Reisebericht über Sambia:
http://meet-the-oceans.de/html/29___30_juni.html

In Lusaka geht ins Pioneer Camp,
es ist freundlich, es gibt W-Lan und es besteht die Möglichkeit
eines kostenlosen Bona Fide Visums.



Viele Grüße,

Beate
2'338 Beiträge · seit 200726. Aug. 2009 · #9
Liebe Birgitt

KafueN.P. Übern. Mukambi Lodge camping,Sehr schön direkt am Fluss.Weiter über Mongu und Senanga zu den Ngonje Wasserfällen. Bald toller wie Vic Falls, Übern: bei Maziba Bay -White sands .Direkt am Sambesi, schneeweisser Strand zwischen schwarzen Felsen, einmalig, jedoch keine Infrastruktur( vor 2 Jahren).Es gibt aber einen guten Führer, der einen mit nem Motorboot direkt zu den Fällen fährt, empfehlenswert, da man alleine nicht durch die Seitenarme des Sambesi laufen würde.Zurück über Sesheke.
Wir hatten nur 2 Fahrtage, die aber in dieser schönen, grünen Landschaft, mit nur netten Menschen nicht weiter ins Gewicht fielen. Die Strassen sind gut asphaltiert, mit ein paar Ausnahmen(z.B. vor Petauke), sonst aber gut befahrbar.


Sag mal, was erzählst du den Leuten da? Die Strasse am Upper Zambezi entlang ist doch nicht asphaltiert. Es ist eine Holperpiste, welche in der Regenzeit total verschlammt ist. Wir haben dort vor 1 1/2 Jahren sogar einen Stossdämpfer verloren. Ausserdem wird man bei einer Strassensperre auch noch recht heftig zur Kasse gebeten (65'000 Kwacha). Wer diese Strecke trotzdem fahren will, dem empfehlen wir die KABULA Lodge, welche ca. 80 km nördlich Katima Mulilo liegt. Der Campingplatz dort ist hervorragend und liegt direkt am Zambezi.

Des weiteren möchte ich festhalten, dass die Mukambi Lodge am Kafue kein Camping mehr anbietet.

Gruss aus der sommerlichen Schweiz
Erika + Toni (das ist der in der Buschdusche)





Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
1'667 Beiträge · seit 200926. Aug. 2009 · #10
Hallo,Erika und Toni
Ich wollte ansich nur den Zustand der Asphaltstrassen beschreiben, und der ist gut ( mit kleinen Ausnahmen). Ich hatte nicht vor, jeden Streckenabschnitt detailliert zu beschreiben, da ich ansich voraussetze,dass, wenn jemand eine Sambiareise plant, er auch eine Karte von Sambia vorliegen hat, wo man erkennt, was Asphalt und was Piste ist.
Klar weiss ich,das es zu Lower Sambesi eine Piste gibt, die sich mit Sicherheit in jeder Regenzeit verändert, die " Chongwe road" ist sogar 4x4.Eine Strassensperre hatten wir aber nirgendwo. Was oder wofür musstet ihr denn bezahlen? Das die Mukambi Lodge keinen Zeltplatz mehr hat, wusste ich nicht. Vor 2 Jahren war dort noch einer, sogar sehr schön, direkt am Fluß gelegen und man konnte alle Annehmlichkeiten der schönen Lodge mit nutzen.
Wisst ihr denn zufällig auch, ob die Maziba Bay Lodge an den Ngonje Falls wieder aufgebaut wurde? ( war vor Jahren abgebrannt, steht aber noch im Reiseführer drin)
Liebe Grüße aus Niedersachsen
Birgitt
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2'338 Beiträge · seit 200726. Aug. 2009 · #11
Birgitt schrieb:

Klar weiss ich,das es zu Lower Sambesi eine Piste gibt, die sich mit Sicherheit in jeder Regenzeit verändert, die " Chongwe road" ist sogar 4x4.Eine Strassensperre hatten wir aber nirgendwo. Was oder wofür musstet ihr denn bezahlen? Das die Mukambi Lodge keinen Zeltplatz mehr hat, wusste ich nicht. Vor 2 Jahren war dort noch einer, sogar sehr schön, direkt am Fluß gelegen und man konnte alle Annehmlichkeiten der schönen Lodge mit nutzen.
Wisst ihr denn zufällig auch, ob die Maziba Bay Lodge an den Ngonje Falls wieder aufgebaut wurde? ( war vor Jahren abgebrannt, steht aber noch im Reiseführer drin)[/i]

Hallo Birgitt

Ich meine aber die Strecke am Upper Zambezi, das heisst von Sesheke nach Mongu, nicht den Lower Zambezi. Dort gibt es ca. auf halber Strecke diese Strassensperre mit der Zahlstelle. Die 65'000 Kwacha werden für jeden Wagen mit ausländischen Nummernschildern verlangt (wenn wir das bei uns machen würden, oh weia). Als wir letztes Mal an einem Sonntag dort ankamen, war eine Aushilfe dort. Er sah das grosse Schweizer-Kreuz an unserem Wagen und fragte, ob das ein Diplomatenauto sei. Wir sagten ja, wir seien vom Roten Kreuz (obwohl das Schweizer-Kreuz ja weiss ist), worauf er salutierte und sagte, in diesem Fall sei die Durchfahrt gratis.

Die Mazimba Lodge war noch immer eine unbrauchbare Ruine und die Ngonye Falls fanden wir nicht gerade umwerfend. Vor allem fanden wir die vielen halbwüchsigen Einheimischen recht aufdringlich. Sie verfolgten uns ab der Hauptpiste und liessen uns kaum Zeit zum Aussteigen. Jeder wollte etwas von uns und man liess uns keine Sekunde in Ruhe, um die Fälle zu besichtigen. Den Vergleich mit den Vic Falls finde ich ein wenig übertrieben.

Wenigstens gibt es eine neue vertrauenserweckendere Fähre bei Sitoti. Die Alte war dermassen altersschwach, dass mir heute noch die Haare zu Berge stehen, wenn ich nur daran denke.

Ja, die Mukambi Lodge bietet definitiv keinen Camping mehr an. Wir wurden weggewiesen, obwohl wir die Manager kannten, denn in ein Bungalow wollten wir nicht.

Sei gegrüsst
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2009
136 Beiträge · seit 200626. Aug. 2009 · #12
Hallo,

Kann mich Ulli's Posting vollinhaltlich anschließen.
Auch einen Schlenkerer nach Malawi kann ich nur empfehlen.
Der nördliche Malawisee hat mir persönlich besser gefallen als der südliche Tanganjika-See.
Bush-Camp am Mupulungu-View-Point auf dem Weg zu den Kalambo-Fällen kann ich wegen der schönen Aussicht auf den See besonders während der Abend- und Nachtstunden sehr empfehlen

Urs
459 Beiträge · seit 200626. Aug. 2009 · #13
Hallo,

welche Tour Ihr auch immer fahrt, im Mai haben wir in 3 Wochen nur einen Park geschafft, den Kafue .....

Ich kann Euch aktuelle Infos zur den Strecken mitteilen:

Nata - Kasane = Schlaglöcher/Strasse teils nicht vorhanden

Katima - Mongu = Die Piste ist total hinüber und im Mai war die Fähre auch defekt

Livingstone - Lusaka = Schlaglöcher / Strasse wird gerade erneuert

... die Strecken in Sambia sind schlecht zu kalkulieren

Gruß
anddor
Gast26. Aug. 2009 · #14
Hallo,

hier noch ein Video von mir vom McBrides' Camp im Kafue - wenn der Park auf der Liste steht sicher auch eine Idee, wir haben den Aufenthalt letztes Jahr sehr genossen:

Bei YouTube ansehen ↗

1'667 Beiträge · seit 200927. Aug. 2009 · #15
Hallo, Erika
Wie unterschiedlich doch die Erfahrungen sind.
Wir waren mutterseelen alleine an den Ngonje Falls, auf dem Weg dorthin haben wir niemand gesehen, und konnten dort die Einsamkeit nach dem Trubel bei den Vic Falls richtig geniessen.Wir sind mit einem Boot zu den Fällen gefahren, mussten einige hundert Meter durch niedriges Wasser laufen, und kamen dann am Fuß der Fälle an. Das sieht dann imposanter aus, als wenn mann von oben von der Strasse aus guckt. Vielleicht der positive Vergleich mit den Vic Falls gerade wegen der Einsamkeit, die wir dort geniessen konnten.
Jetzt weiss ich auch,welche Strecke du meinst. Mongu-Sesheke ist wahrlich holprig,gelinde ausgedrückt. Und dort hatten wir auch eine Schranke. Hab dies nicht als Strassensperre angesehen. Wir konnten uns sogar aussuchen,was wir geben möchten. Der Manager von der Thebe Lodge(kurz vor Maziba Bay) hat uns auf die Schranke hingewiesen. Dies sei eine Spende für irgendein Local project. Wir gaben umgerechnet ca. 10 Euro, bekamen dafür sogar einen Beleg. Kann natürlich sein, dass es mittlererweile in Touristenabzoke ausgeartet ist
Leben Gruß
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland