Let´s do it like ... (Vorsicht Satire!)

50 Antworten · 17,1k Aufrufe · gestartet 26. Juni 2009 von Kokomiko
Bilder klein
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2'612 Beiträge · seit 200727. Juni 2009 · #21
Bevor Du den Leo-Verein gründest, versuche es erst einmal mit dem "save-the-day.org" 🙂 Es werden sicherlich viele Fomis beitreten.

Dein Schreibstil ist erfrischend, die Bilder groß, die Abenteuer zahlreich. Kann ich so etwas buchen - und wenn ja, wo?

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
594 Beiträge · seit 200627. Juni 2009 · #22
nachdem die Reiseberichte einzelner Member im Helden-Stil so großen Anklang finden, habe ich unsere letzte Kurzreise in den Süden von Namibia einmal etwas aufgepeppt. Ich hoffe, es gefällt:
Und ob das gefällt. Einfach nur genial!:) Hab beim Lesen eines Reiseberichts selten so gelacht. Auch die Fotos können mit denen des großen Vorbilds durchaus mithalten. Freu mich schon auf die Fortsetzungen, weiter so.

LG
AfricanDreams
Reisebericht April 2008
435 Beiträge · seit 200727. Juni 2009 · #23
Unsere erste Abenteuer Reise nach Namibia

Wir zwei, Susanne Schuhlos und Gustav Gansversicherth, fliegen in der nächsten Woche zum ersten Mal nach Afrika. Der Grund dafür war der tiefe Eindruck, den wir bei den Bekannten und Nachbarn damit machen konnten. Die haben ihr großes Missvergnügen bekundet. Doch das hat uns, trotz aller Zweifel, nur angespornt.

Wir sind beide passive ADAC-Mitglieder des RundumSorglosPakets, das neben allen gängigen Kreditkarten auch die Pannenhilfe sowie die Flugnotrettung in und aus allen Erdteilen beinhaltet.

Nachdem wir dieses Forum mit seinen übergeduldigen und gerne benutzten Mitgliedern gefunden haben, fragten wir uns binnen zweier Wochen zum Platinmember hoch. Also so wichtige Dinge wie, die einzelnen Entfernungen zwischen den nicht genutzten Unterkünften, den Wetterverhältnissen in einzelnen Monaten, nach unterschiedlichen Regionen aufgeteilt, wo gibt es Mücken und wo keine, welche Malariavorsorgen müssen wir nicht treffen oder etwa doch? Spannend war auch die nicht endende Diskussion wegen den Mietwagen und der Preise und des Equipments. Wir haben uns letztlich für das billigste aller Modelle entschieden. Doch mit einem feinen Unterschied zu der breiten Masse der anderen Besucher Namibias. Wir werden nun mit einem Volksjeepfender (25,- Nam$/Tg. inkl. all´dem nötigen Schnickschnack) mit einer automatisch eingestellten Höchstgeschwindigkeit von 23km auf Naturstraßen und max. 78km für geteerte Straßen unterwegs sein.

Die Unterkünfte haben wir besonders sorgfältig ausgesucht. Wichtig war für uns die Mülltrennung, die ausschließliche Verwendung von Bio Produkten in der Küche und das kulturelle Angebot. Davon haben wir 3 erfolgreich finden können. Gut, auch wir wollen/müssen später Bilder von der schrecklichen Tierwelt des Landes vorweisen können. Also haben wir uns zuhause schon mal mit Fotos vom Zoo versorgt. Den Rest können wir eventuell in Ettoscka machen oder nachholen. Wir mussten uns ja (seufz) leider auch dort um eine Unterkunft bemühen. Die Küchenverhältnisse sollen ja besonders mies sein. Also werden wir unseren gesamten Vorrat aus Windhuck mitbringen und mal suchen, wer uns wo etwas davon zubereiten kann.

Da ich als Frau (Susanne) unter meinen 78 Schuhpaaren leider gar nichts brauchbares für diese Tour finden konnte, musste ich also erst einmal 3 Wochen auf Suche nach den passenden Tretern gehen. Schließlich habe ich bei einem Outdoor Experten ein tolles Paar ökologisch gesunder Schaurschnürundreißverschlußstiefel gefunden. Waren auch mit 178,-recht günstig. Mein Mann (Gustav) organisierte in der Zwischenzeit den nötigen Kleinigkram für unsere Reise: 2 Kameras mit 4 verschiedenen Objektiven, GPS, Funkgeräte, Ferngläser, Laptops, Adapter aller Art und all´ den elektro Kram eben, den man unabdingbar braucht. Ich hoffe nur, der Sigfried Heldenmacher sieht uns nicht im Land. Der käme sonst noch auf die Idee, lächelnd auf uns zuzuschlurfen und mit seinem erhobenen Zeigefinger auf ein fehlendes Teil hinzuweisen. Naja.

Wir werden also nächste Woche ganz entspannt zum Flughafen fahren um früh genug einzuchecken. Ich habe richtig preiswerte Tickets im Internet gefunden. Die neue Airline Hop&Hui hatte ein Super Special im Angebot. Den Preis kann ich leider nicht verraten, aber die eingesparte Summe reicht locker für den Rückflug aus. Wenn wir dann noch neben dem Piloten auf riesigen Einzelsitzen (Businessclassfeeling) Platz genommen haben, dann kann uns eigentlich nur noch der lange Flug stören. Doch das hoffentlich gute Essen wird uns darüber weghelfen. Die Strecke selbst ist eigentlich spannend. Es geht von Nürnberg nach Albanien, dann weiter nach Lybien, von dort nach Mauretanien und dann nach Angola. Nachdem dann endlich das letzte Teil ausgeladen wurde (Militärtechnisches Gerät, glaube ich) fliegen wir nach Johannesburg. Dort geht unser Gepäck in den Flieger nach Windhuck, denn wir haben ja durchgecheckt. Außer meinem Handtäschchen und dem Flachmann von Gustav haben wir nichts zu transportieren. Wenn uns dann direkt am Flugzeug der Mietwagen übergeben wird (da werden die anderen Resisenden aber schaun), dann kann die Reise losgehen. Mal sehen, ob wir einiges zum Erzählen finden werden.

Liebe Grüße an das zerquetschte Forum.

Susanne & Gustav
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2'612 Beiträge · seit 200727. Juni 2009 · #24
Jetzt komme nicht nur ich total durcheinander mit den ganzen Reiseberichten. Könnt Ihr bitte - der Übersichtlichkeit halber - einen neuen Thread aufmachen? Ehre, wem Ehre gebührt 😉

Frage zu Euren Reiseplanungen: weswegen werdet ihr jetzt doch nur mit Handtasche und Flachmann reisen, ist das nicht viel zu gefährlich?

Ein fragender Volker
Bye bye Forum
4'129 Beiträge · seit 200827. Juni 2009 · #25
@Kriwan
Echt gut gemacht! Wunderbar, köstlich, wir lachen Tränen.
PS: Du hast vergessen, als Belohnung für die Fotos der seltenen Schwärzlinge nach dem Zufallprinzip eine Heizdecke - Niemals mehr kalte Füße! - zu versprechen.😜 Autsch.

Weiter so.
Grüße Lilytotter

@Gforce
Grundsätzlich finden wir es gut, dass alle Unerfahrenen sich nicht scheuen, dies hier auch zu zeigen! Auch wenn es zu manch einem schmunzeln führt und man sich manchmal wünscht, derjenige möge vielleicht erst einmal in einem guten Reiseführer lesen. Man kann natürlich auch das satirisch betrachten. Ist hier aber wohl nicht ganz der richtige Thread dafür. Mach doch einen eigenen.

Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
435 Beiträge · seit 200727. Juni 2009 · #26
@Lilytrotter

sorry das ich meine Satire unter einer anderen Satire geschaltet habe.
😊
Das die FAQ Funktion oder die gemeine Landkarte o.A. nicht zuerst benutzt werden, ist natürlich nur ein Generationsproblem. Das keine Zeit vorhanden is, liegt nicht an den angebotenen Diensten.
😉
Ich werde (meine) Satire also nur noch in einem eigenen thread veröffentlichen.
🙂

LG
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1'096 Beiträge · seit 200927. Juni 2009 · #27
@Kriwan

Danke!
Ich hab wirklich Tränen gelacht. Bitte mehr - gerne auch vergangene Reisen 🤩 🤩 🤩 🤩

da sollte selbst der Meister der Dramaturgie drüber lachen können...

mehr, mehr, mehr 😏 😏

Grüße
Themenstarter323 Beiträge · seit 200727. Juni 2009 · #28
Liebe Freunde,
doch noch heute folgt der vierte, leider etwas textlastige, Teil unseres Reiseberichtes. Bitte die Sicherungskarabiner einklinken! Wir nähern uns den fast 600m-Abgründen des Fish Rivers:

Auch Safaristis müssen tanken. In der Nähe der Siedlung Keetmanshoop neigt sich der Spritvorrat unseres treuen 3,3l (leider nicht Verbrauch!) Expeditionsfahrzeugs dem Ende zu. Wir müssen tanken! Und das in der Nähe dieser verrufenen Stadt, in der sich Eingeborene in eindeutig krimineller Absicht den Fahrzeugen argloser Reisender nähern! Von Diebstählen mit Hilfe phantasievoller Ablenkungsmanöver ist die Rede. Nur wenige Reisende wagen es nach diesen Berichten noch, den Weg in den Ort zu nehmen. Wir müssen es! Sonst verdurstet unser Sechszylinder.

Sorgfältig planen wir das Eindringen in die äußeren Zonen. Alle Wertsachen werden in Säcken am Körper getragen und das wertvolle Aldi-Fotoequipment, ohne das wir unsere Reisen nie dokumentieren könnten, wird im Kühlschrank verstaut und mit einem zusätzlichen Schloss gesichert. Vorsichtig nähern wir uns der Tankstelle. Wir überprüfen, ob wir uns der dort versammelten Menge von zwei Tankwarten gefahrlos nähern können. Schließlich entschließen wir uns zum Halt. Wir verriegeln alle Türen und öffnen nur das Fenster einen Spalt und rufen in akzentfreier Eingeborenensprache „Full! Please!“ Nur wenige Minuten später ist das Fahrzeug, entgegen unseren Befürchtungen, aufgetankt und wieder fahrbereit. Auch das Ablenkungsmanöver, dass unsere Scheibe mit einer undefinierbaren Flüssigkeit bespritzt wurde hat uns nicht veranlasst, leichtsinnigerweise den Wagen zu verlassen. Wir stecken die genau abgezählten Geldscheine, die wir in verschiedenen Körperöffnungen verborgen hatten, dem Tankwart zu und flüchten aus der Stadt. Wir haben es überlebt!

Jetzt führt uns unser Weg zum Fish River-Canyon. Wir wollen den Blick in dessen unergründliche Tiefen wagen und sogar versuchen, der Sage eines Offroadtrails am Rande der Steilkante nachzugehen. Für dieses Offroad-Abenteuer, das nur ganz wenige verwegene Reisende wagen, haben wir uns die Dienste eines GPS-Gerätes mit Google Earth-Anbindung gesichert.

An der traditionellen Station abenteuerlustiger Reisender, dem Canyon Roadhouse, machen wir Station und besichtigen die Fahrzeuge anderer Expeditionsteilnehmer. Und zwar sowohl die, die es geschafft haben und zurück kamen, als auch die gestrandeten Wracks gescheiterter Reisender.





Am späten Nachmittag führt uns dann der Weg zum Canyon. Wir tasten wir uns in Schrittgeschwindigkeit zum Rande der Abbruchkante vor. Die letzten Meter wagen wir nur zu Fuß, bis sich uns das großartige Panorama bietet, das wir aus so vielen Erzählungen wagemutiger Reisender kennen:



„ Obwohl der Canyon eine besondere Sehenswürdigkeit in Namibia ist - meistens ist man dort allein“... so schreiben andere Reisende. Das stimmt! Das bestätigen uns auch die 22 Reisenden des SWA-Busses, die mit uns am Rande stehen, sowie die sechs ständig Bier trinkenden Reisenden aus dem fernen Transvaal.



„Der Canyon ist nach dem Fluss Fish River benannt. Mit ungefähr 650 Kilometern ist er der längste Fluss Namibias. Der Canyon ist 161 km lang und bis zu 550 Metern tief. Er entstand vor ca. 500 Millionen Jahren ... Saharafahrer kennen die Steinmännchen. Wer am Fish River Canyon die Steinmännchen übersieht, macht den großen Sprung, fast 600 Meter in die Tiefe. Mit oder ohne Airbag, angeschnallt oder nicht, spielt dann keine Rolle mehr“ heißt es in einem legendären Reisebericht. Wir kennen die Steinmännchen nicht, wir sind öfters in den Alpen als in der Sahara unterwegs. Wir müssen unsere Erfahrungen selbst machen. Oder beim Aufprall nach fast 600m sterben.

„Die Fahrt entlang der Abbruchkante ist nicht ungefährlich. Nicht auf den ersten Blick erkennbare Rinnen und Abbrüche übersehen, und schon geht es abwärts - fast 600 Meter im freien Fall.“ ... so heißt es.

Wie viele Reisende vor uns vertrauen auch wir einem Sechszylinder, einem robusten Geländewagen. Denn jetzt beginnt das Offroad-Abenteuer! Wir verlassen die Pad und nähern uns vorsichtig der Abbruchkante. Da! Reifenspuren! Wir waren nicht die ersten, die dieses Wagnis eingingen! Das Adrenalin schießt in unser Blut als wir uns der Gefahr bewusst werden. Wir sind immerhin jetzt schon ca. 15 Meter Luftlinie von der Pad entfernt. Sollen wir weiter? Sollen wir umkehren? Wir entschließen uns zu Fuß zu gehen. Das Risiko ist zu groß. Vielleicht finden wir trotz GPS nicht mehr den Weg zur Pad zurück. Wir haben offenbar nicht so viel Mut wie der Offroader vor uns. Es sind noch 20 Meter...



Wir folgen der Spur, die der wagemutige Reisende vor uns in den Staub und das Geröll der Wüste gezogen hat. Was ist das? Die Spur reißt genau an der Kante ab! Was ist geschehen? Ist der risikoliebende Offroader abgestürzt? Bleichen seine Gebeine im zerknüllten Schrotthaufen seines Fahrzeugs am Ufer des Fish Rivers? Erschaudernd ziehen wir uns vorsichtig zurück und brechen unser Offroad-Abenteuer ab.



Am Gate des Nationalparks fragen wir den Ranger, ob das Schicksal des mutigen Offroaders bekannt ist. Ja, antwortet der Namibia Wildlife Resorts-Angestellte. Er selbst hätte die Touristen dabei ertappt, wie sie mit Ihrem Geländewagen direkt am Abbruch gebruncht hätten. Er hat dem Fahrzeug einen Tritt gegeben und auch den unerfahrenen Touristen einen Tritt in den A.... versetzt und sie dann zu Fuß zum Gate zurückkehren lassen. Von der Strafzahlung haben die Ranger des Parks dann einen Betriebsausflug finanziert. Das im Abbruch hängende Fahrzeug wurde zum Horst für Raubvögel umgewidmet.

Wir müssen zurück. Vor uns liegt noch eine lange und schwierige Wegstrecke.

Erschöpft kommen wir im Roadhouse an, und vertrauen der Vergessen bringenden Wirkung eines (vielleicht auch mehrerer...) Windhoek Lager. Zu schrecklich waren die heutigen Eindrücke.

Am nächsten Morgen wollen wir früh zu den kalten Ufern des Atlantiks aufbrechen. Schaffen wir es, so früh aufzustehen? Müssen wir Frühstück und Mittagessen ausfallen lassen? Wir wollen nach Lüderitz und uns den rauen Winden der vom Benguelastrom umspülten Hafenstadt aussetzen. Extra dafür haben wir unsere hochalpinerprobten Jack Wolfskin-Spezialanzüge eingepackt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es grüßt an den Ufern des Neckars sitzend
Wolfgang
23 Beiträge · seit 200927. Juni 2009 · #29
Hallo Kriwan,

egal ob Neckar oder Fish River, egal ob Jack Wolfskin oder T-Shirt.

Hauptsache weiter und weiter und weiter...

Gruß
Suricata
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2'779 Beiträge · seit 200728. Juni 2009 · #30
Kriwan danke für die Abwechslung
ich geniesse deine Satiren

gruss leona
Gruss Leona
Gast28. Juni 2009 · #31
moin,

hat irgendein Leser hier das Spendenkonto zur Rettung des Hartmann-Zebras entdeckt?
387 Beiträge · seit 200928. Juni 2009 · #32
Hallo Wolfgang (Kriwan),
vielen Dank. Hast Dir echt viel Arbeit gemacht. Ich finde es amüsant und gut. Besonders gut wenn es Dein Erstlingswerk ist. Welchen Aufwand hätte ich betreiben müssen um diese Aufmerksamkeit zu erreichen. Unterscheidet sich mehr als positiv von den teilweise neidstrotzenden Kritiken.

Nochmals danke. Bitte weiter.
Gern nenne ich Dir die Beiträge die sich besonders gut eignen.
Da ich Leistung immer belohnt habe, mache ich Dir ein Geschenk, quasi als Honorar.
Kannst Dir etwas aussuchen.
Ob Du das Geschenk annimmst oder nicht, bitte lass es mich per PM wissen.
Ein bisschen sauer bin ich schon, ständig kommen Anfragen auf welche meiner Berichte Du Dich beziehst. Das ist nicht so ganz einfach.
Aber egal, mach weiter.

Zum Aussuchen:




Eine Tochterpflanze einer wunderschönen sternförmig, leuchtend gelb blühenden Seerose (Nymphea). Die Blüte steht ca. 10 cm über dem Wasser. Mit Chance blüht sie noch in diesem Jahr. Eigenzüchtung. Ist eine Kreuzung zwischen einer tropischen und heimischen Art. Absolut winterfest.
Macht natürlich nur Sinn, wenn Du einen gut besonnten Gartenteich hast.
Portofreier Versand mit kurzer Pflanzanleitung.


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Wireless Optical Mouse für Notebook oder PC mit Mini USB Receiver.
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An Jene, die es schon immer wussten und nun denken jetzt ist der Siggi völlig durchgeknallt.
Falsch war schon immer.
Hinweis: Hier im Forum äußere ich mich nicht mehr zu dem Thema.

Herzlichen Gruß
Siggi
Sigurd – ein Ritter ohne Furcht und Tadel
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2009
4'129 Beiträge · seit 200828. Juni 2009 · #33
@siggi
Ein bisschen austeilen,
ein wenig Sarkasmus.
Du gibst Dir viel Mühe, am Rad zu drehen.

Sehr peinlich.

Siggi, Du lebst wirklich am Limit. Aber Du wirst Dich schon durchbeißen.

Gruß Lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter323 Beiträge · seit 200728. Juni 2009 · #34
Liebe Freunde,
der fünfte Teil meines Safarireports wendet sich der sturmumtosten Atlantikküste zu.

Wir stehen früh auf, denn ein langer Weg erwartet uns. Wir wollen nach Westen und uns an die Küste durchkämpfen. Sollen wir das Frühstück ausfallen lassen, um die beste Zeit des Tages zur Straßenbeobachtung nutzen? Welche seltenen Gefährte werden wir sehen?

Immer nach Wester führt der Weg. Schnurgerade. Immer geradeaus...... gähn......
Die Monotonie der Wüstenstraße wird unterbrochen durch den Hinweis “Vorsicht! Wildpferde!“.Was bedeutet das? Sind wir gefährdet? Wir trotzen der Gefahrenwarnung und folgen der einsamen Pad zu dem legendären Wasserloch Garub, an dem sich die von Julius Cäsar in Ägypten (oder so ähnlich) ausgesetzten Pferde zusammengefunden haben. Vorsichtig nähern wir uns den am Horizont sichtbaren dunklen Schemen in der Wüste. Da! Tatsächlich! Da sind sie, die legendären Steppentiere. Scheu. Wild. Fast unauffindbar.

Tapfere Wildhüter haben einen „Hide“ errichtet, einen getarnten Unterstand in dem man sich ungefährdet und gut getarnt der Beobachtung hingeben kann.


Doch was ist das? Zahlreiche Pferde umlagern den Hide. Sollen wir umkehren? Dürfen wir das Fahrzeug nicht verlassen? Sollen wir schnell von der sicheren Blechhülle unseres Geländefahrzeugs in den hölzernen Schutz des Hide wechseln? Wir entschließen uns zu letzterem. Ob das eine gute Wahl war? Die wilden Pferde rücken immer näher. Was können wir zu unserem Schutz tun? Einzelne Schnauzen recken sich in das Holzgeviert. Wir drängen uns in der Mitte zusammen. Wir fühlen uns bedrängt. Alle unsere Erfahrung mit der vorhersehbaren Reaktion von Löwen, Leoparden, Elefanten und Büffeln versagt kläglich, als wir uns diesen wirklich wilden Tieren stellen müssen.



Auch Strauße und die wilden Gemsböcke mischen sich unter die Pferde, wagen sich aber nicht so nahe an uns heran wie die Pferde. Immer näher rücken die Tiere.....
Doch die Rettung naht! Einer der legendären grünen SWA-Safaribusse schlägt sich zu unserer Rettung durch. Seinem schützenden Stahlleib entquellen die zahlreichen Insassen mit Tüten in der Hand, deren Inhalt sie den bedrohlich zusammenrückenden Pferden als von uns ablenkendes Futter anbieten. Wir sind gerettet! Der tapfere Einsatz der SWA-Gruppe ermöglicht uns die Flucht in das schützende Innere unseres 6Zylinders.

Und weiter geht die Pad nach Westen. Jetzt erwarten uns die gefürchteten Sandstürme der Namib, die den Lack vom Blech unseres Fahrzeug schmirgeln können, die messerscharfen Sicheldünen, die das Oberteil unseres Autos abschneiden könnten und die klammen Temperaturen der abweisenden Atlantikküste, vor denen man uns gewarnt hatte, auf die wir aber kleidungstechnisch gut vorbereit sind. In (noch) sicherer Entfernung legen wir unsere Jack Wolfskin Spezialanzüge an, die Windstärken bis 10 und Minusgraden bis –40 Grad trotzen können.

Solcherart gut gerüstet dringen wir in die kleine Stadt vor. Die alte Karte zeigt uns einen Beherbergungsbetrieb in der Nähe des Hafens an. „Zum Sperrgebiet“, das klingt Vertrauen erweckend, denn die zahlreichen Einheimischen wecken unser Misstrauen. Am kritischsten betrachten wir die im dunklen Anzug gekleideten, goldrandbebrillten und Rolex-tragenden Banken-Hilfskräfte, die die ATM-Automaten umlagern. Nur aus dem Auto wagen wir einige schnelle Schnappschüsse. Natürlich bei geschlossenen Scheiben. Alles andere wäre zu gefährlich.



Im der Herberge erwägen wir einen Kleidungswechsel. Es hat 25 Grad und es ist windstill. Unser Sohn hat einen Hitzekollaps erlitten. Sollten wir die Kleidung wechseln? Wir entschließen uns, die für Lüderitz geeignete leichte Sommerbekleidung zu wählen: Einen Südwester für den Kopf und einen leichten gelben Friesennerz, denn jederzeit kann der gefürchtete Regen und der Sturm kommen. Wir wollen zum berühmten Goerke-Haus.

Aber Herr Goerke ist nicht zuhause. Enttäuscht gehen wir zurück zur bescheidenen Gaststube und ordern unser Abendessen. Verzweifelt suchen wir die Karte nach „Game“ ab. Kein Erfolg. Wir müssen uns die hartschaligen, panzerbewehrten Meerestiere antun, die in den Tiefen des Meeres vor Lüderitz ihr Unwesen treiben. Nicht einmal den „Weissen Hai“ gibt es auf der Fischkarte, obwohl der an diesen Küsten so zahlreich sein soll wie Bismarckheringe. Unser großes Reisevorbild hat ihn sogar bei einem seiner Ausflüge zu den Guanoinseln vor der Küste selbst mit einer in eine Plastiktüte eingewickelten Kamera und nur mit einer Badehose bekleidet, selbst fotografiert.

Am nächsten Morgen brechen wir früh auf, um zu der angeblich von Geistern heimgesuchten Diamantenstadt Kolmanskop vorzudringen. Und tatsächlich: Wir finden die legendäre Stadt in der weiten Wüste.



Doch welche Enttäuschung! Was hatten wir uns alles versprochen.... Die Siedlung ist eine einzige Enttäuschung. Der Sand verschlingt einige Häuser. Na und? Wir kommen aus Baden-Württemberg und wissen sehr gut, was passieren kann, wenn der Hauseigentümer nicht eindrücklich auf der Kehrwoche besteht!



Das scheint auch hier der Fall gewesen zu sein. Ein paar Wochen nicht gekehrt, dann passiert so etwas halt. Kein Wunder, dass die Siedlung wieder verlassen werden musste. Eine völlig überschätzte Destination. Enttäuscht wenden wir unser Expeditionsfahrzeug gen Westen und steuern die Tirasberge an.

Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Aus dem wilden Süden
Gruß
Wolfgang
1'335 Beiträge · seit 200628. Juni 2009 · #35
Kriwan, Du mein Super-Kriwan,
Du Held meiner Träume,
Du Kriwan, auf den ich seit meinen Kindertagen warte!

Ich konnte Deinen Fanclub nicht finden (KFC) wollte ich doch Deine Tourtermine checken, ob noch ein Stehplatz hier oder da zu ergattern ist.
Wirst Du auch in der Köln-Arena auftreten?
Du, der Du die großen Hallen füllst ...

Der Carsten wird Dich in seinen Dunstkreis aufnehmen müssen! Gegen Dich ist Paul Graetz ein Warmduscher!

Wann erscheint die Briefmarke mit Deinem Antlitz??
Eine ganze Reihe sollte Dir gewidmet werden, zu jedem Abenteuer eine Marke.

Wann erscheint Dein Buch? Wo wird man sich eine persönliche Widmung abholen können?

War RTL schon bei Dir?

Oh, mein Kriwan. Ich träumte von Dir!

Dein ergebenster Fan
Cora

Ich tuh alles für Dich!
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1'287 Beiträge · seit 200628. Juni 2009 · #36
Hallo Cora,

Paul Graetz ein Warmduscher? Das kann nicht hingenommen werden.
Hier die Auszüge aus dem geheimen Tourtagebuch:

http://www.paulgraetz.de/pdf/Witziges%20Tourtagebuch.pdf

aber vielleicht sollten Kriwan und Ich gemeinsam auf Leserreise gehen?
Oder zum großen Leseduell beim Namibiaforumstreff in Aeschi gegeneinander antreten?

....falls er diese gefährliche Reise überlebt, denn wir wissen ja noch nicht wie es ausgeht. Wird er ankommen, wird er die Springdünen der Namib überleben, müssen Expeditionsteilnehmer als Gastgeschenke in einem heiligen Kraal zurückgelassen werden?

Fragen über Fragen.
Kriwana Jones, antworten Sie!
Bitte!

Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
1'335 Beiträge · seit 200628. Juni 2009 · #37
Carsten Möhle schrieb:
aber vielleicht sollten Kriwan und Ich gemeinsam auf Leserreise gehen?
Oder zum großen Leseduell beim Namibiaforumstreff in Aeschi gegeneinander antreten?
Kriwana und Bwana -
ich zelte schon Tage vorher an der Stätte des Auftritts, um ja in die erste Reihe zu kommen.
Ich kreische mit allen anderen weiblichen Fomis, wenn wir Euch auf der Bühne sehen.
Die Fomi-Männer geben sich durch repektvolles Nicken zu erkennen.

Ich werde jetzt schon ohnmächtig.
0
Themenstarter323 Beiträge · seit 200728. Juni 2009 · #38
Liebe Freunde,

Danke! Danke! Zuviel der Ehre! Nach Ende des Berichts melde ich mich noch einmal mit einem persönlichen Fazit ohne den Satiremodus.

Heute, im sechsten und vorletzten Teil unser ausgedehnten 14tägigen Reise im südlichen Afrika, wenden wir uns den Tirasbergen zu. Wir suchen die legendären Destinationen an der „Traumstraße“ D707.

Unser voll ausgerüsteter 6Zylinder Geländewagen, in dessen Dachzelt wir jetzt schon zweimal wie Gott in Frankreich geschlafen haben, schnürt nach Nordwesten. Aber in den verbliebenen Resten des Urlaubs bleibt die eingebaute Safariküche kalt. Von jetzt an wird es nur noch feste Unterkünfte geben, das habe ich meiner Frau und meinen Lendenwirbeln versprochen. Welche Unterkünfte liegen an der Pad?

Wir biegen in die Traumstraße ein. Bald schon liegt links die Farm Gunsbewys. Sollen wir dort halten? Aber der Name schreckt uns ab. Wir wollen nichts mit Waffen tragenden Farmerinnen zu tun haben. Kilometer später folgt nach rechts der Hinweis „Namtip“. Wir haben schon viel Gutes gehört, aber warum führt diese Farm ausgerechnet den „Tip“= Trinkgeld im Namen? Das verspricht zu hohe Kosten. Wir fahren weiter.

Kilometer später ein Schild: „Koiimasis“. Wir schlagen in unserem Sprachführer nach und versuchen das rätselhafte Wort, das offensichtlich aus der Eingeborenensprache stammt, zu enträtseln. „Ort, an dem die Koiis in Massen schwimmen“ scheint uns die logischste Übersetzung zu sein. Das klingt viel versprechend. Wir biegen ab.



Kein Hinweisschild weist auf die Länge des Weges hin. Stunde um Stunde verfolgen wir die Pad in vorsichtigem Tempo. Nach gefühlten 50 Kilometern und ebenso vielen Farmtoren (Tür auf. Tür zu...) erreichen wir die Farm. Endlich wieder deutsche Ordnung! Die Farm hat Öffnungszeiten! Wir fühlen uns sofort wie zuhause! Nach dem Ende der Mittagspause weist man uns den Weg zum Gastbetrieb. Gut getarnt schmiegen sich die einfachen Hütten in den Berghang.



Warum die Tarnung? Dienen sie dem Schutz vor wilden Tieren? Erleichtert erreichen wir die Anlage und werden von einem Betreiber begrüßt, auf dessen Sprachidiom wir uns nach so langer Zeit in der Wildnis erst einstellen müssen. Roland scheint tief aus dem Osten, nahe der russischen Grenze zu kommen. Was nützt uns hier unser Handbuch der 1.378 Bantu-Dialekte? Aber er scheint friedlich und freundlich und weist uns den Weg zu unseren einfachen Hütten „inn Fels“. Wir machen ihn auf den Schreibfehler aufmerksam (Richtig: IM Fels) und er verspricht, sich darum zu kümmern.



Nach der langen, langen Farmzufahrt fallen wir jetzt wie tot in unsere einfachen Betten. Später erreichen wir nach langer Wanderung in unserer Hütte auch die einfachen, aber funktionllen Duschbereiche der Hütte. In Deutschland hätten wir auf dieser Fläche unser Reihenhaus errichtet. Als wir Roland auf die Dimensionen ansprechen, meint er, dass er ab und zu die Fläche braucht, um ein Pferd darin tot zu reiten wenn das eingelagerte Essen dem Ende zu geht.



Am Abend gibt es dann ein leckeres im Sonnenofen zubereitetes Mal, das zusätzlich durch ein Brennglas streng solar und biologisch korrekt gegrillt wurde. Wir führen tief schürfende filosofische (oder so ähnlich) Gespräche.

„Sein oder nicht Sein, das ist hier die Frage“ ruft uns der Hyänenschädel zu. Er war ein „böses“ Tier. Auf dem Teller liegt ein „gutes“ Tier. Den Unterschied erkennen wir mangels schlechter Erfahrung mit bösen Tieren nicht. Vertrauen ist Alles! Aber auch das „gute“ Tier ist tot, schmeckt aber gut.

Am nächsten Tag suchen wir die wilden Tiere der Farm in einer Pirsch zu Fuß. Und tatsächlich wir werden fündig!





Am Abend erkennen wir im Feldstecher wieder die ominösen senkrechten weißen Streifen, die uns auch im Mesosaurus-Camp aufgefallen sind. Gab es auch hier die Außerirdischen? Roland, dessen Idiom wir mühsam verstehen können, weiß es endlich besser: „Dässies“ sind kleine Elefanten oder Seekühe, die die Felsen bewohnen und deren Urin die Steine weiß färbt. Welche Enttäuschung! „Klippschliefer“(Procavia capensis) heißen die Tiere auf Deutsch. Allerdings erst nach der 5. indogermanischen Lautverschiebung, vorher waren es die „Klippschiffer“. Dieser Name leuchtet uns ein.

Da! Geräusche! Ein Schnaufen! Ein riesiges Tier trottet auf uns zu. Breiter Kopf. Messerscharfe Zähne. Geflecktes Fell. Tüpfel, wenn wir recht sehen. Hohe Vorderbeine. Was tun? Ruhe bewahren. Vertrauen ist alles, das haben wir von erfahrenen Expeditionsleitern gelernt. Nicht flüchten! Das macht offenbar Eindruck und das Tier bricht seinen Angriff (?) auf uns ab. Wir bieten Frieden an ...



Wir genießen die Ruhe in dieser herrlichen Berglandschaft. Nur nachts stört uns der Lärm der ständig startenden und landenden kleinen Diskusschiffe, die beim Aufsteigen in den sternenübersähten Nachthimmel immer diese kreisrunden Lücken in der Grasnarbe hinterlassen. Nur Roland sieht und hört nichts und murmelt etwas von „Feenkreisen“. Quatsch! Feen! Lächerlich!

Um dieses Problem zu lösen, beschließen wir eine Astrofarm aufzusuchen, die sich der Himmelsbeobachtung widmet. Wir wollen weiter nach „Hakos“ am Gamsberg, auch weil uns der bekannte Afrikareisende Bwana C. Möhle im, außer für Insider völlig unbekannten, Namibia-Forum soviel von Waltrauds berühmten Karottenkuchen vorgeschwärmt hat.

Aber das ist wieder einen eigenen Beitrag wert.

Herzliche Grüße
Wolfgang
843 Beiträge · seit 200828. Juni 2009 · #39
Hallo,

wir haben uns heute morgen beim Lesen erstmal nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Auch der grüne Leopard ist genial! Ebenso war der Beitrag von Gforce 1a - v.a. die Bemerkung mit dem "zerquetschten Forum" - da muß man erstmal drauf kommen... .

Bei den Geschenken für Kriwan würde ich mir speziell bei der "Siggi-Maus" ein feature wünschen, mit dem man dessen "160:9-Format-Bilder" schneller von links nach rechts kurbeln kann... .

So, und jetzt mal Spass beiseite: So gelungen die Satire ist (erinnert vom Stil sehr an "switch reloaded" auf PRO 7 - fehlen nur noch die "Illuminaten" von Ayman Abdallah), geht sie natürlich Kosten anderer - soll meinen: Irgendwann ist gut mit überheblich!

Ich finde die Darstellungsweise von Siggi in seinen threads auch nicht gerade superklasse. Sie erinnert mich an diese zwei aufgedrehten, überdynamischen Jungbiologen im NDR Fernsehen, die oberlehrerhaft, beflissen und aufgeregt während ihrer Dokureisen nach Afrika etc., in die Kamera labern - schauderhaft. Aber: Jeder Jeck ist anders, und von daher: "Leben und leben lassen"!
Siggi ist schon ein "Held am Äquator" und für mich ein bißchen schräg. Aber: Er bringt hier etwas Abwechslung in den manchmal etwas konformen "Einheitsbrei" der "super-Afrika-Durchblicker".
Und, die Bilder mag ich trotz 1600:0,09-Format.

Aus meiner Sicht gäbe es hier durchaus andere, die schon mal die ein oder andere Haue verdient hätten. Ich vielleicht auch.
Gerade, was die spitzen Anmerkungen zu E. v. Däniken betrifft, haben wir hier im Forum eine "Spezialistin", die für ihren m. E. völlig überdrehten thread mit ihren Reisevorbereitungen für ihre Erstreise nach NAM Beiträge en masse bekommen hat. Das hatte für mich schon ein bißchen was von Kindergarten. Ich habe mir dann beim Ansehen der wachsenden Beitragszahl immer mal wieder vorgestellt, wie die Betreffende die Reise auf Millimeterpapier aufzeichnet, um sie dann vor Ort minutiös abzuarbeiten. Trotz all dieser bösen Gedanken meinerseits, gab's hinterher einen überraschend leserlichen Reisebericht mit super Fotos von ihr.

Ich möchte mal sehen, wie viele von den hier zu Kriwans Beitrag Applaudierenden reagieren würden, wenn sie so viel Spott über sich ergehen lassen müßten wie Siggi. Das hat schon Ansätze von Mobbing... .
Ganz ehrlich: Ich hoffe, das es ihm egal ist, und dass sich andere, egal ob "alte" oder neue Fomis hier nicht einschüchtern lassen, um ihre threads zu posten, evtl. Fragen zu stellen, die schon 100 mal gestellt und beantwortet wurden, und meinetwegen x-Mal über die Suche hätten gefunden werden können - Leute, bitte immer locker bleiben!
Viele haben hier zum ersten Mal angefangen, sich mit dem südlichen Afrika vertraut zu machen, und sicher hat jeder von uns auch schon die unvermeintlich "blöde Frage" gestellt oder "dummes Zeug" geschrieben.

Na gut, die beiden rel. jungen threads mit dem Schuhwerk sind schon einsame "Weltklasse".
Na und?

LG
Dirk
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zuletzt bearbeitet 28. Juni 2009
931 Beiträge · seit 200628. Juni 2009 · #40
Aber es heißt doch immer: wenn einem der Thread nicht gefällt braucht man in nicht zu lesen - oder gilt das nur nach Bedarf?

Und ich bevorzuge klar Siggi reloaded gegenüber dem 'Held' im Orginal. Deshalb bitte ich Wolfgang untertänigst um baldige Fortsetzung. Auch wenn das dazu führt das Cora sich künftig nur noch als Groupie betätigt und wir anderen gar nicht mehr beachtet werden...


Ulli
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