1. Südafrika-Reise: ca. 3 Wochen

19 Antworten · 5'512 Aufrufe · gestartet 17. Juni 2009 von Otjikoko
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Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200917. Juni 2009 · #1
Hallo,

ich zwar schon SEHR oft in Namibia und 2mal in Botswana (inkl. Vic. Falls, Zambia) aber noch nie in Südafrika. Ich plane diese Reise im Zeitraum Mai-September 2010. ca. 3 Wochen.

Was sagt ihr zu dieser Planung? Ist das als Selbstfahrer machbar? Ist diese Route zu empfehlen? Ist das schon zu stressig für das erste mal ZA?

Danke für eure Tips!

1. Anreise:

Flug nonstop nach Johannesburg.


2. Von Johannesburg nach Pretoria:

Lodge: Old Joe’s Kaia


3. Blyde River Canyon und Fahrt zur „Perry’s Bridge Hollow Lodge" am Krüger-Nationalpark


4./5. Krüger-Nationalpark:

Game Drive

Übernachtung im Park (????)


6. Vom Krüger-Nationalpark nach Swaziland (Mlilwane-Naturreservat):

Blesbok Village

7./8. Von Swaziland zum Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve:

Hilltop Camp


9. Vom Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve zum iSimangaliso Wetland Park:

St. Lucia Wetlands Guest House

Bootsfahrt auf dem St-Lucia-See / Ausflug Cape Vidal


10. Vom iSimangaliso Wetland Park nach Simunye:

Simunye Zulu Lodge


11. Von Simunye in die Drakensberge:

Übernachtung im „Didima“


12. Drakensberge:

San Rock Art Center und Wandern


13. Flug von Durban nach Port Elisabeth und Fahrt zum Tsitsikamma-Nationalpark:

Storms River Mouth Restcamp


14. Vom Tsitsikamma-Nationalpark zur „Lairds Lodge" in Plettenberg Bay (Garden Route):


Whalewatching-Tour in Plettenberg Bay


16. Von Plettenberg Bay nach Oudtshoorn (Garden Route):

Mooiplaas Guesthouse


17. Von Oudtshoorn nach Stellenbosch:

Rusthuiz Guesthouse

Cango-Tropfsteinhöhlen


18. Von Stellenbosch nach Kapstadt:

Besuch von Paarl und/oder Franschhoek auf dem Weg.

Pension in Kapstadt: Villa Lutzi nähe Tafelberg


19. Kapstadt (Tafelberg und Stadterkundung)


20./21. Kap der Guten Hoffnung

Simon’s Town: Pinguinkolonie und/oder Kirstenbosch: botanischer Garten


22. Rückflug nonstop oder über Johannesburg. (???)

23. Ankunft zu Hause
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2009
Gast17. Juni 2009 · #2
hallo!

als ich die tour gerade las mußte ich schmunzeln: das ist die klassische erst-fahrer tour für sa!;)
viel zu viel reingepackt. alle möglichen highlights aneinander gereiht. zu wenig zeit an einzelnen orten....
aber macht ja nix. so sah meine erste tour durch dieses land auch aus.
beim zweiten mal machst du dann eh alles anders:)

also im knp würde ich auf jeden fall direkt im park übernachten. ich finde die atmosphäre, v.a. abends in den camps immer besonders schön.

in den drakensbergen hast du didima genannt. das kenne ich und mir gefiel es sehr gut dort. 2003 war es noch ganz neu und modern und einwandfrei.

im hluhluwe war ich auch jedes mal im hilltop. uns gefiel es bei den ersten uraluben sehr gut dort ( 1997,2000,2001). bei späteren besuchen fand ich es total überlaufen, überteuert und nicht mehr so toll.


alles in allem: die tour kann man so machen, aber ich finde sie zu vollgepackt. ich wüürde mich eher auf eine kleine tour konzentrieren, wo ich mehr platz an einzelnen orten hätte.


viel spaß bei der weiteren planung!

baiba
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200917. Juni 2009 · #3
🙂 Ja, ist ja auch meine erste Tour nach ZA! Deswegen die klassischen Ziele.

Hmm,... Ok... Dann sollte ich wohl etwas rausnehmen um anderswo länger bleiben zu können...

Hat jemand Tips? Oder evtl. noch andere Ziele/Routen?
115 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 · #4
Hallo du

ja da stimm eich zu, daß es wirklich die typischen Ersttäter Ziele sind.

Mir wäre es einfach zu schade bzw. anstrendend jeden Tag in ein anderes Hotel/Lodge zu fahren.

Ich üwrde auch die Ziele reduzieren und dafür immer 2 oder 3 Nächte in der gleichen Lodge bleiben.
Aber trotzdem viel Spaß

mit was fliegst du runter hast die Lodges schon angemietet?

Grüße Markus
würd mich freuen wenn Ihr mich mal besucht, Bin für Anregungen immer offen http://www.schaumburger-schloessl.de HAKUNA MATATA afrikanischer Life Style, Wohnaccessoires und Geschenke
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200917. Juni 2009 · #5
Was haltet ihr davon:


1. Von Johannesburg zur Zebra Country Lodge bei Pretoria:


2. Von der Zebra Country Lodge in die Nähe des Blyde River Canyon:

Hannah Game Lodge


3./4. vom Blyde River Canyon und Fahrt zum Edeni Private Game Reserve:

Hoyo Hoyo Lodge


5. Fahrt zum Krüger-Nationalpark:

Übernachtung im Park (?)

6. Vom Krüger-Nationalpark zum Kwa Madwala Private Game Reserve:

Manyatta Rock Camp

7. Vom Kwa Madwala Private Game Reserve nach Swaziland (Mlilwane-Naturreservat):

Blesbok Village

8. Von Swaziland zum Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve:

Hilltop Camp


9. Vom Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve zum iSimangaliso Wetland Park

St. Lucia Wetlands Guest House


11. iSimangaliso-Wetland-Park:

Cape Vidal

Übernachtung: nochmal St. Lucia Wetlands Guesthouse


12. Vom iSimangaliso-Wetland-Park nach Simunye:

Simunye Zulu Lodge


13./14. Von Simunye in die Drakensberge:

Didima


15. Von den Drakensbergen nach Johannesburg:

Flug nach Kapstadt:

5-6 Nächte in Kapstadt in einer gemütlichen Pension.

Tagesausflüge: Cape of good Hope, Simons Town, evtl. Wilderness (ist das zu viel? evtl. mit einer Übernachtung dort?, Stellenbosch, West Coast National Park,...

(Könnt ihr was empfehlen?)


Was meint ihr zu dieser Planung allgemein?

Immer noch zu voll? Zu wenig Nächte an einem Ort? Oder OK?

Reicht eine Nacht im Krüger für das erste mal in Südafrika (ich war schon SEHR oft in Etosha und 2mal im Chobe-NP)? Habe gehört der soll gar nicht sooo toll sein und die anderen Ziele seien besser?
Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200917. Juni 2009 · #6
Hallo Markus,

nein ich habe noch nichts gebucht. Weder Unterkünfte noch Flüge. Ich schätze mal es wird auf SAA-Flüge hinauslaufen. Oder Lufthansa. Was halt am günstigsten ist. Ich kann ab Frankfurt oder München. Das macht für mich keinen großen Unterschied. Ich bin aus Franken.

Evtl. Innlandsflug mit British Airways.

Aber: Mehrere Tage an einem Ort ist für mich als Ortsunkundiger schwer.Südafrika ist halt schon sehr groß und ich kann mich nicht entscheiden: Entweder nur Nordosten oder nur Gardenroute? Ich würde halt gerne möglichst viele Erstreiseziele sehen wollen. Aber es kann auch was "Alternatives" dabei sein.
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2009
3'491 Beiträge · seit 200618. Juni 2009 · #7
Hallo Otjikoko,
ich muss Dir eigentlich das Gleiche empfehlen, wie ich es bei Namiba-Erstreisenden tue, auch wenn die Straßenverhältnisse in SA deutlich besser sind: nimm den Zeitdruck raus ! Deine Tour ist wunderschön - für 6-8 Wochen Reisezeit. Da Du die nicht hast, bleibt Dir nichts anderes übrig als zu streichen. Bei Deiner Zeitvorgabe würde ich die Reise bei Durban beenden und von dort nach Jo´burg zurückfahren.
Du hast z.B. eine Nacht für Pretoria vorgesehen. Warum? - Vermutlich willst Du etwas von Pretoria sehen und dort nicht nur schlafen. Vortrekker-Monument z.B. oder Parlaments-Garden oder Botanische Garten oder Ohm Krüger House oder Stadtbummel oder....Auch bei guter Kondition brauchst Du dafür aber 2 Tage vor Ort, d.h. 3 Übernachtungen.
Oder Blyde River Canyon/Umgebung:das ist wirklich eine wundervolle Gegend, dazu Pilgrimsrest, die Potholes, Gods Window usw. Das macht man einfach nicht im Vorbeifahren. Da nimmst Du Dir 2 Nächte in Pilgrimsrest ( z.B. im historischen Royal Hotel) und grast von dort aus die Sehenwürdigkeiten der Umgebung ab, incl. einer Führung in Pilgrimsrest.
Dann Krüger NP: Der KNP ist schlecht mit Etosha oder gar mit dem Okavango-Delta zu vergleichen. Er ist einfach ganz anders. Leider aber auch zu gut erschlossen, es sei denn, man weicht auf die extrem teuren Privatlodges am Rand aus. Aber ich würde das Ziel "Krügerpark" überhaupt nur dann ansteuern, wenn ich dafür wenigstens 4 Nächte Zeit hätte.
Merkst Du was ? - Schon sind 9 Nächte rum, ohne dass wir gebummelt hätten !
In Swaziland nochmal ein Gamereserve aufzusuchen, halte ich nach dem Krüger NP für nicht unbedingt glücklich, zumal Du mit den Wetlands ( und Hluhluwe ) dann gleich nochmal ein vergleichbares Erlebnis geboten bekommst. Deshalb würde ich für Swaziland wirklich nur eine Zwischenübernachtung einplanen - oder durchfahren.
St. Lucia und die Wetlands dafür sind bestimmt wieder Ziele, für die man gut und gerne 3 Nächte veranschlagen kann.
Danach nochmal mindestens 3 Nächte im Umfeld von Durban - einmal für die Stadt selbst ( Shaka Marine World ist wirklich sehenwert !), aber auch für das nähere Umland.
Von dort langsam Richtung Jo´burg: Land der 1000 Hügel, Zulu-Showdorf, Tugela Ferry, Van Reenen's Pass - diese ganze Ecke dort ist voller Geschichte und man sollte da bestimmt eine, wenn nicht sogar 2 Zwischenübernachtungen einplanen.
Damit hätten wir schon 19 Nächte verbraten. Die noch verbleibenden 2 oder 3 Resttage kannst Du nach Belieben irgendwo dranhängen, ohne dass es deshalb langweilig werden würde. Spontan würde ich mindestens 2 Tage davon in den Hluhluwe/Umfolozi-NP investieren - neben der Tierwelt eine wunderschöne Landschaft!
Nach einer solchen Reise kannst Du von Dir bahaupten, dass Du den Südosten von SA ein bisschen kennst. Aber auch nicht mehr.Und das ist gut so.
Alternative: lass den Südosten ganz weg und nimm die 3 Wochen für die Gardenroute von PE bis Kapstadt.Die Zeit ist zwar ein bisschen knapp, aber es ginge gerade, wenn Du Kapstadt nur als Wendepunkt für den Rückflug nach Jo´burg, aber nicht als Besichtigungsziel siehst.
Alternative: vergiss alles vorherige, flieg direkt nach Kapstadt und nimm Dir dort ein Auto, um Kapstadt, Halbinsel und Winelands abzugrasen. In 3 Wochen gerade gut machbar.
Eigentlich hast Du jetzt schon die Programme für die nächsten 3 SA-Reisen - grins.
Gruß Joli
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2009
Gast18. Juni 2009 · #8
Otjikoko schrieb:
Was haltet ihr davon:


1. Von Johannesburg zur Zebra Country Lodge bei Pretoria:

hallo!
darf ich fragen, wie du auf diese lodge kommst?
sie liegt weit ausserhalb pretorias. ich war vor 3 oder 4 jahren für eine nacht dort und es gefiel mir absolut nicht.erstens war es sehr weit von der hauptstrasse abgelegen ( für einen stopp-over ist das ungeschickt! für einen längeren aufenthalt o.k.).
zweitens war die anlage völlig un-afrikanisch. es erinnerte alles eher an eine englische burganlage.
die zimmer waren geräumig und sauber, aber das ambiente entsprach einem holyday inn hotel.
und dann das restaurant: völlig überteuert und total ungemütlich.
also für mich war die zebra country lodge eine der wenigen unterkünfte in südafrika, die ich mit sicherheit kein zweites mal buchen würde.
und für die ERSTE nacht in südafrika gibt es wirklich bessre möglichkeiten, die ein authentischeres gefühl vermitteln können.

was den knp betrifft, so würde ich auf jeden fall mehr als eine nacht einplanen.3-4 sind angemessen.

anders als joli, würde ich pilgrims rest weg lassen. touri-abzocke in meinen augen.

und für die drakensberge würde ich entweder 3 tage einplanen oder sie ganz weg lassen.

tja, alles nicht so einfach, gell?!;)

gruß, baiba
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2009
2'732 Beiträge · seit 200618. Juni 2009 · #9
2. Von Johannesburg nach Pretoria:
Warum willst du denn nach Pretoria? Das ist gerade einmal eine gute Autostunde weg von Johannesburg. Fahrt doch lieber gleich in Richtung Blyde River Canyon. Es gibt in Sabie / Nelspruit / Graskop viele Unterkuenfte.
3. Blyde River Canyon und Fahrt zur „Perry’s Bridge Hollow Lodge" am Krüger-Nationalpark
Wenn ihr von Pretoria aus kommt braucht ihr ca. 4,5 Std. nach Nelspruit. Dann bleibt nicht viel Zeit fuer den BLyde River Canyon.
6. Vom Krüger-Nationalpark nach Swaziland (Mlilwane-Naturreservat):
Den Park koennt ihr getrost auslassen. Absolut nichts besonderes! Lieber gleich durch das Swaziland durchfahren in Richtung Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve
7./8. Von Swaziland zum Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve:
Wesentlich schoener und gemuetlicher ist das Mpila Camp



Ob ihr in den drei Wochen so eine riesige Strecke fahren solltet muesst ihr selber entscheiden. Wir haben als Ersttaeter die Tour mit 4,5 Wochen gemacht und waren vollauf bedient.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
2'462 Beiträge · seit 200618. Juni 2009 · #10
Hallo,

ich gehöre zu den bekennenden Kruger Fans und würde unbedingt empfehlen, im Park zu übernachten (4 Nächte). Die Main Camps sind relativ groß, wir sind immer wieder von den Wilderness Camps begeistert. Der STandard ist sicher nicht mit den teuren Lodges außerhalb vergleichbar, aber völlig okay. Kannst ja hier mal gucken: http://www.sanparks.org/parks/kruger/


Blyde River Canyon würde ich auch eher 2 Nächte machen, ist nämlich sehr schön da. Vom Kruger durch Swaziland nach Hluluwe ist an einem Tag machbar, aber eben rd. 600 km. Wir sind in umgekehrter Richtung morgens um 8 gestartet und waren gegen 16 Uhr am Ziel. Die Grenzformalitäten gehen recht zügig, nehmen aber eben auch Zeit in Anspruch.

Ich meine, Ihr habt zu viele Ziele und zu weite Strecken geplant. Ich würde mich auf die Ostseite beschränken (Kruger, Hluluwe usw.) oder nach Cape Town fliegen und dort West Coast Nationalpark, Cape Town und Umgebung und Wine Route angucken. Mit drei Wochen ist beides deutlich stressfreier zu machen.

Leider sehe ich das wie meine Vorposter. Weniger wäre mehr. Die Straßen sind zwar durchweg gut, aber eben auch keine Autobahnen, auf denen man ordentlich Kilometer fressen kann.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
9 Beiträge · seit 200908. Juli 2009 · #11
hey otjikoko hier hippohippies:

zwecks flug schau mal bei dubai airlines. fliegen für schüler am günstigsten und sind mit die beste fluggesellschaft dies gibt! einziger nachteil: fliegen immer über dubai! teilweise mit aufenthalt von zehn stunden. dafür sparste ne menge geld. hab mich letztens erkundigt: 500,-E mit allem drum und dran.

gruß paule😃
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181 Beiträge · seit 200808. Juli 2009 · #12
Hallo Otjikoko,

es gibt hier immer wieder Diskussionen, wieviel man in welcher Zeit unternehmen möchte. Ich gehöre auch zu denen, die nicht gerne mehrere Tage an einem Ort bleiben und am liebsten auf Tour sind. Wenn du dich so wohler fühlst, ist das der ideale Urlaub für dich. Wir haben 2006 auch eine Südafrika Rundreise gemacht (3 Wochen von Kapstadt nach Johannesburg ohne Inlandsflug) und haben ebenfalls versucht, soviel wie möglich vom Land zu sehen. Das ist schon machbar.

Ich würde dir aber ebenfalls raten im Blyde River Canyon zu übernachten. Es gibt dort ein sehr schönes Ressort. Wenn du Glück hast, bekommst du ein Chalet mit Blick auf die 3 Rondavels.

http://www.foreverblydecanyon.co.za

Auch im Krüger würde ich unbedingt übernachten. Es gibt ein kleines Camp nahe des Malelane Gates. Es heißt Crocodile Bridge. So müßte ihr nicht so weit in den Krüger reinfahren und könnt von dort abends trotzdem einen Gamedrive machen. Da es ein kleines Camp ist, werden die Game Drive in kleinen Jeeps durchgeführt, das ist echt toll. Man muß sie allerdings schon im vorraus reservieren, damit sie auch stattfinden.

Die beiden Übernachtungen in St. Lucia finde ich gut. Von dort aus kannst du ohne weiteres früh morgens in den Hluhluwe-Imfolozi fahren und dort einen ganzen Tag zubringen. Auch der St. Lucia Wetlands Park (ich sehe er wurde umbenannt) ist echt sehenswert. Wir haben damals eine Menge Krokodile in freier Wildbahn gesehen. Schau dir mal die Amazulu Lodge in St. Lucia an.

http://www.amazululodge.com/

Ich würde allerdings vielleicht noch einen Tag länger in den Drakensbergen bleiben und dafür etwas kürzer in Kapstadt. 3-4 Tage reichen völlig aus um die Umgebung zu erkunden. Man kann sehr schön im Waterkant Viertel übernachten. Dort gibt es eine Menge Bed & Breakfasts in allen Preislagen. Das Viertel wurde in den letzten Jahren originalgetreu restauriert und mit seinen kleinen, bunten Häusern ist ein sehr schöner Platz zum relaxen. Außerdem hat man von dort einen schönen Blick auf den Table Mountain.

Wenn ihr gerne wandert, dann solltet ihr unbedingt eine Wanderung zum Amphittheatre und den Tugela Falls in den Drakensbergen machen. Der Blick von dort oben ist einfach einmalig. Einige Unterkünfte bieten geführte Wanderungen als Tagesausflug an, z.b. die Amphittheatre Backpackers Lodge.

http://www.amphibackpackers.co.za

Jetzt überkommt mich aber wirklich das Fernweh ... seufz. Ich wünsche dir viel Spaß auf deiner Reise.

Gruß
Karin
Gruß Karin Tourists bring back souvenirs ... travellers bring back stories
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2009
Gast08. Juli 2009 · #13
Hallo.

Ihr seid sicher keine Fußball-Fans!
In dieser Zeit ist die WM in RSA!

Da werden einige 100.000 Fans erwartet.
Was das bedeutet, kann sich jeder ausrechnen!

Viele Grüße
91 Beiträge · seit 200908. Juli 2009 · #14
Mein Rat: trennen. Einmal Nordtour (Joburg - Krüger - Wetlands - Drakensberg) mit den Punkten Blydriver und Hluhluwe. Einen zweite Tour Kapstadt - Gadenrout – Karo - Cederberge. Je nach Auto auch Baviaans-Kloof und Swartberg mit „the Hell“. Hier gibt’s auch interessante NPs wie De Hoop und Karo. Je Tour sind 3 Wochen Okay.....

Wir machen heuer sogar eine 3. Tour mit Namaqua, Richtersfeld, Augrabis und Kalahari. Und die Wild-Coast mit Lesotho fehlt mir noch komplett.....
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Themenstarter2'349 Beiträge · seit 200908. Juli 2009 · #15
Ok. Ihr habt mich überzeugt... Folgendes hab ich mir als Ortsunkundiger überlegt:

2 Ü Blyde River Canyon, Hippo Hollow

2 Ü Kruger National Park, Camp Olifants,

1 Ü Kruger National Park, Satara Camp

1 Ü Kruger National Park, Lower Sabie Camp

1 Ü Swaziland, Foresters Arms

2 Ü Hluhluwe- Umfolozi Park, Hilltop Camp

2 Ü Umhloti, Fairlight

Flug von Durban nach Kapstadt ca. 4-5 Tage Kapstadt und Umgebung (evtl. Wilderness 1 Nacht. Sinnvoll?)

Was haltet ihr von diesem Plan?
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2009
Gast08. Juli 2009 · #16
Otjikoko schrieb:
Umgebung (evtl. Wilderness 1 Nacht. Sinnvoll?)

von kapstadt aus würde ich keine nacht für wilderness einplanen. das ist zu weit weg für diesen abstecher. und allzu viel zu bieten hat der ort auch nicht (vom schönen strand abgesehen). ich würde mir lieber die kaphalbinsel gründlich vornehmen. da gibt es so viel zu entdecken!

gruß,

baiba
236 Beiträge · seit 200708. Juli 2009 · #17
Pirnaer schrieb:
Hallo.

Ihr seid sicher keine Fußball-Fans!
In dieser Zeit ist die WM in RSA!

Da werden einige 100.000 Fans erwartet.
Was das bedeutet, kann sich jeder ausrechnen!

Viele Grüße
Hallo,

um hier mal etwas Konstruktives zur WM zu schreiben:

Die WM ist vom 11. Juni - 11. Juli 2010. Die Gruppenphase inkl. Achtelfinale sogar nur bis zum 28. Juni. Dann spielt sich alles nur noch in Cape Town, Joburg und Port Elizabeth ab.

Ob und wie die WM den Tourismus beeinflussen wird, kann noch keiner vorhersagen. Ich würde nie meine Reise deshalb absagen. Im Gegenteil, wenn man sich die WM 2006 bei uns angeschaut hat, kann ein WM Spiel in Cape Town mit evtl. Open Air Leinwänden ein ganz besonderes Erlebnis werden. Aber da habe ich wohl zu viele Fußbälle in meiner Sichtweise... 🤪 Sicherlich kann man seine Reise auch gut außerhalb dieser WM planen.

Was wahrscheinlich ist: Die Preise werden erheblich anziehen. Teilweise kann man das ja schon aus den Preislisten herauslesen.

Man hat aber in SA aber auch eine viel größere Auswahl an Unterkünften.

Noch ein paar Tipps:

Swaziland: Phophonyane Falls Lodge & Nature Reserve
http://www.phophonyane.co.sz/
Sehr sehr schöne Lodge, sehr gutes Essen und sehr schöne Wandertrails.

St. Lucia Wetland Park:
Schade, dass du das wieder herausgenommen hast. Ein toller Park, Cape Vidal ein sagenhafter Strand und der Ausflug zur Sodwana Bay, wo man nachts die Schildkröteneiablagerung miterleben kann, ist auch ein unvergessliches Erlebnis

Cape Town: Cape Paradise Lodge
http://www.capeparadise.de/
Sehr schön gelegene Lodge mit tollen Zimmern und sehr netten Gastgebern

Hluhluwe-Umfolozi Park, Hilltop Camp:
Wir fanden das Camp nicht so dolle... 😐
Schlechter Service, sehr großes Camp mit vielen Bustouristen, die Gamedrives morgens und nachts waren auch eher lustlos durchgeführt und nicht grad günstig - aber man hat im Hluhluwe-Umfolozi Park nicht wirklich die Auswahl. Wie gesagt, ist eine persönliche Meinung. Ithala inkl. Camp, Landschaft, Essen und Gamedrives hat uns da wesentlich besser gefallen!

Blyde River Canyon, Hippo Hollow:
Super Lodge mit super Essen (besser a la Carte essen als das Büffet nehmen) - auch die Lage ist super, weil man sehr schnell im Kürger ist.


Kruger National Park, Camp Olifants: Super Lage und Aussicht - der Sonnenuntergang auf der Aussichtsplattform ist ein Erlebnis für sich! Chalet mit Blick auf den Olifants buchen!

Kruger National Park, Satara Camp: Sehr gute Lage, da man fast eine Garantie auf Löwen hat. Achtet darauf, dass ihr ein Zimmer am Zaun bekommt - dann habt ihr Wildlife direkt vor eurer Terrasse

Kruger National Park, Lower Sabie Camp: Auch sehr schöne Lage. Unterkünfte etwas heruntergekommen.

Bei allen staatlichen Camps lässt das Essen echt zu wünschen übrig. Beim Büffet muss man sehr früh dran sein, damit das Essen noch halbwegs genießbar ist. 😵 Ist aber wohl auch Geschmacksache. Unser Ding war es nicht...

So, zum Schluss noch ein Tipp. Ich würde Cape Town ein anderes Mal machen. So haben wir es auch gemacht und wirklich nicht bereut!

Gruß
Christoph
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
1'419 Beiträge · seit 200908. Juli 2009 · #18
Huhu!

Wir haben 2002 eine ähnlich grosse Tour wie anfangs geplant in 4 Wochen gemacht. Alles in allem war es machbar, aber wir haben schon viel Zeit im Auto verbracht, wobei ich finde dass auch oft der Weg das Ziel sein kann. Wir hatten auch keinen Inlandsflug, sondern sind quer durchs Land Richtung PE gefahren.

Ich persönlich würde auch jederzeit den Ithala dem Hluhluwe-Umfolozi Park vorziehen, v.a. vom Thalu Bush Camp bin ich nach wie vor stark begeistert, diese einsame Hütte ganz ganz weit weg von anderer Zivilisation war eins der absoluten Highlights des Urlaubs!

Im Krüger fand ich z.B. Lower Sabie wunderschön, bucht nach Möglichkeit ein Zelt, die sind direkt am Wasser und man hat die ganze Nacht ein tolles Hippo-Konzert 😄 ... aber auch Olifants war traumhaft.

Ich würde Kapstadt nicht weglassen. Das ist ein schöner Kontrast zu den Tagen vorher und schon ein Sahnehäubchen für sich 🙂

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
541 Beiträge · seit 200708. Juli 2009 · #19
Hallo,

wir waren im Februar 2008 genau 3 Wochen unterwegs und ich würde mich crisscross anschließen: entweder die Nationalparks in Kwazulu-Natal und Mpumalanga oder Cape Town und Garden Route...Denn ja "der Weg ist das Ziel" , aber man sollte auch Zeit haben, sich alles anzusehen.

Wir haben auf unserer Fahrt einige Leute getroffen, die bis Cape Town gefahren sind. Das bedeutet: abends im Park ankommen, Morning Drive und weiter... zum Teil waren die ziemlich genervt. Südafrika ist so schön, dass man ruhig öfter hinfahren kann 🙂

Außerdem kommt es darauf an, wann Ihr fahrt: im Mai kann es in Capetown sehr neblig und kalt sein...

Mein Vorschlag: Drakensberge, Durban, St. Lucia; Hluhluwe-Umfolozi, Ithala, Swaziland, Krüger, Blyde River Canyon sind ein sehr gutes Programm für 3 Wochen. Wenn ihr unbedingt einen Abstecher nach Cape Town machen wollt, dann würde ich einen Abstecher von Joburg mit Kulula Air (Südarfikanischer Günstig-Flieger, aber wirklich empfehlenswert) machen.

Viel Spaß und liebe Grüße
Bamburi
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
2'167 Beiträge · seit 200909. Juli 2009 · #20
Hallo Otjikoko,

Ich bin auch der Meinung, dass du das Kap weglassen und erst den Osten geniessen solltest, vor allem da du im Winter (von May/Juni bis August) im Kap mit schlechtem Wetter rechnen kannst (Nass, kalt und windig - nichts, was man sich unter 'Afrika' generell vorstellt!)

Nur ein paar Bemerkungen zur Unterkunft/Routen Lage:
Die WM ist vom 11. Juni - 11. Juli 2010. Die Gruppenphase inkl. Achtelfinale sogar nur bis zum 28. Juni. Dann spielt sich alles nur noch in Cape Town, Joburg und Port Elizabeth ab.
Wir haben auch keine Ahnung, inwieweit die WM den Tourismus beeinflussen wird, aber dazu ist noch zu bedenken, dass in ganz Suedafrika vom 10. Juni bis am 12.Juli 2010 (laenger als normal im Winter) Schulferien sind. Der Gedanke dahinter ist wohl, den Grossteil der lokalen Bevoelkerung aus den Staedten in den Urlaub zu schicken (und das Verkehrsvolumen in den Staedten zu verringern), und vor und nach der WM aus den populaeren Ferienorten fernzuhalten. Ob das was bringen soll, weiss keiner. 😕

Ich finde es auch schade, dass du St.Lucia weggelassen hast.
Ein toller Park, Cape Vidal ein sagenhafter Strand und der Ausflug zur Sodwana Bay, wo man nachts die Schildkröteneiablagerung miterleben kann, ist auch ein unvergessliches Erlebnis
Allerdings ist St.Lucia 2 Fahrstunden von Sodwana Bay, und die Schildkroeten kannst du nur nachts am Strand (mit Fuehrung) ind nur zwischen Dezember und Februar sehen.
Blyde River Canyon, Hippo Hollow:
Super Lodge mit super Essen (besser a la Carte essen als das Büffet nehmen) - auch die Lage ist super, weil man sehr schnell im Kürger ist.
Ich kenn die Lodge nicht, aber Hazyview ist nicht der ideale Ausgangspunkt. Ist zwar nahe am Kruger, aber nur fuer die suedlichen Camps. Fuer Olifants viel zu weit weg.
Uebernachte oben am Blyde River Canyon, im Forever Resort Blydepoort, wie schon jemand vorgeschlagen hat. Dann kommst du gut am naechsten Tag ueber den Abel Erasmus Pass - Diphuti - Mica - Phalaborwa zum Olifants Camp. Ausserdem ist der Pass die Fahrt wert!

Ich wuerde eventuell sogar die Drakensberg auslassen und von Durban zurueckfliegen. Allzuoft treffe ich Touristen, die sind so gestresst von der Autofahrerei, dass sie nicht mal mehr wissen wo sie was gesehen haben, und manche schoenen Orte gar nicht erlebt haben, weil die Zeit nicht reichte. Sollte doch schliesslich auch ein Urlaub sein!

Viel Spass noch bei der weiteren Planung!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba