Manipulierte Geldautomaten in Lüderitz

32 Antworten · 9'938 Aufrufe · gestartet 02. Juni 2009 von Snooby
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294 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #21
Guido. schrieb:
Hallo,
Achim G. schrieb:
E-Banking? Niemals!
Genau das ist völlig unlogisch. Wer E-Banking aus Sicherheitsgründen ablehnt, dürfte im richtigen Leben niemals eine Kreditkarte benutzen. Das ist eindeutig viel unsicherer.
Hallo Guido,

sehe ich nicht so. Es ist schon einmal vorgekommen, dass "gewiefte" Nordafrikaner über meine "geklauten" Kreditkartendetails zu etwas "Reichtum" kommen wollten. Pech gehabt! Eine aufmerksame Bankangestellte hat aufgepasst und die Abhebung wurde geblockt.
Seit diesem Vorfall informieren wir unsere Bank über anstehende und vorhersehbare Buchungen. Bis auf dieses eine Mal ist jedoch noch nie etwas passiert.
Da habe ich nun wirklich keine Sorge.
Jeder Restaurantkellner, Hotelrezeptionist oder Tankstellenboy, der mal 2 Sekunden auf die Karte geguckt hat, kann die Karte sofort mißbrauchen. Kartennummer und Name hat er auf der Abrechnung und den gerade mal 3stelligen CCV-Code auf der Rückseite kann sich jeder Depp beim Vergleich der Unterschrift problemlos merken. Der muss die Karte nicht mal in der Hand gehabt haben und kann dann zum Beispiel bis zum Kartenlimit im Internet damit einkaufen.
Mag alles sein, dennoch habe ich da keine übermäßige Bedenken (s.o.)
Solche Daten direkt im Internet abzugreifen oder mißbräuchlich Kontotransaktionen per E-Banking auszulösen, ist ganz erheblich schwieriger. Das Ganze unter der Voraussetzung, dass man ein paar minimale Sicherheitsregeln berücksichtigt.
Ist sicher richtig. Jedoch befindet sich meine Hausbank eine Gehminute von zu Hause aus. Auch gibt es da nette und charmante Damen, die mir gerne helfen. Das ziehe ich dann doch gerne der Tastatur vor 😄
Beste Grüße

Guido
Gruß
Achim
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294 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #22
NAMBO schrieb:
Hallo Guido, Du hast mich gerade falsch zitiert. Selbstverständlich nutze ich e-banking, weltweit und immer wieder! War eine Verwechslung mit Armin G. Macht nichts, Gruß Nambo
Hallo Nambo,

bitte Achim, nicht Armin.

Gruß
Achim
0
139 Beiträge · seit 200804. Juni 2009 · #23
Sorry Achim, bin so froh, dass ich nicht ADMIN geschrieben habe! Schönen Abend! Nambo
2'346 Beiträge · seit 200604. Juni 2009 · #24
Habe zu dem Thema doch gar nichts gesagt 😉

Gruß
Armin
3'766 Beiträge · seit 200605. Juni 2009 · #25
Hallo,

ich meine die Botschaft dieses Fred war

Achtung auch in Namibia werden Karten ausspioniert und kopiert
wie auch anders wo.

Lasst euch von der "freundlichen" Person nicht helfen.

Seit einfach vorsichtig mit dem Umgang von Karten und wie und ob
ihr diese einsetzt.

Wer sich wie im Urlaub verhält, ob er lieber Bares, Reisechecks oder Karte alleine oder in Kombination verwendet ist jedem selbst überlassen.

Danke nochmals für den Sicherheitshinweis, VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Themenstarter10 Beiträge · seit 200905. Juni 2009 · #26
Hallo,

ich war eben bei der Polizei bei mir zu Hause, um auch dort nochmals eine Anzeige zu machen (warum auch immer die KSK das so haben will, ich hab ja schon ein Protokoll aus Namibia).

Egal, jedenfalls frage ich den Beamten, wieviele Vorfälle mit kopierten/ausspionierten Maestros er schon bearbeitet habe. Er meint, ich wäre der erste, weil Maestro mit PIN nicht so einfach zu knacken wäre und da schon eine ganze Menge Professionalität dazu gehöre. Allerdings hätte er jedes Jahr nach der Urlaubszeit diverse Leute, denen mit ihren Kreditkarten "eingekauft" wurde. Der Polizist meint, dass Kreditkarte mit Abstand die unsicherste Möglichkeit wäre, weil alles, was man zur Manipulation braucht, auf der Kreditkarte selbst steht (Name, Kreditkartennummer und diese 3-stellige Nummer auf der Rückseite).

Das nochmals als Info auch für Achim, der ja der Meinung ist, mit Reiseschecks und Kreditkarten ganz sicher zu sein ist.

Gruß, Snooby
294 Beiträge · seit 200705. Juni 2009 · #27
Snooby schrieb:
(....)
Das nochmals als Info auch für Achim, der ja der Meinung ist, mit Reiseschecks und Kreditkarten ganz sicher zu sein ist.

Gruß, Snooby
Hallo Snooby,
danke für den Hinweis.
GANZ sicher ist wahrscheinlich nur der Tod 😉
Aber im Ernst: Wenn ich bei der Abrechnung der Eurocard (diese benutze ich)feststelle, dass sich jemand ungerechtfertigter Weise an Deinem sauer verdienten Kröten zu schaffen macht, dann widerrufst Du diese Buchung eben (natürlich sind da Fristen zu wahren - diese habe ich jedoch nicht zur Hand). Dann wird die Buchung rückgängig gemacht und das war es. Ohne Eigenanteil.

Wenn man die Frist allerdings verstreichen lässt, war es ein teures Lehrgeld. In sofern hast Du natürlich recht, dass es sicher nicht "ganz sicher" ist 🙂

VG Achim
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33,1k Beiträge · seit 200605. Juni 2009 · #28
Hallo Snooby,
dass Kreditkarte mit Abstand die unsicherste Möglichkeit wäre, weil alles, was man zur Manipulation braucht, auf der Kreditkarte selbst steht (Name, Kreditkartennummer und diese 3-stellige Nummer auf der Rückseite).
Einerseits macht sie das sehr unsicher, andererseits haftest Du mit maximal €50 was das Gesamtrisiko für Dich wieder sehr klein hält. Und wenn es alles so unsicher wäre und die Banken ständig haften würden bei falschen Kreditkartenzahlungen... dann gebe es sie nicht mehr.

Sonnige Grüße
Christian

P.S. Ganz ehrlich (vielleicht dürft ihr mich für verrückt erklären), aber ich zahle alles und überall mit Kreditkarte und gehe grundsätzlich nur in Geschäfte die Kreditkarten oder zumindest Maestro akzeptieren.
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36 Beiträge · seit 200811. Juni 2009 · #29
Naja, meine Namibia-Tour (Ersttäter) steht kurz bevor.

Gibt es denn keine Geldautomaten, die in der Vorhalle einer Bank oder innerhalb einer Bank aufgestellt sind? Da müsste es doch ein wenig "sicherer" sein oder?

Gruß
Lothar
2'346 Beiträge · seit 200611. Juni 2009 · #30
Hallo Lothar,

doch, die gibt´s natürlich auch hier und da. Aber ob die unbedingt sicherer sind, ist fraglich. Da treibt sich auch manchmal "ein Haufen Volk" rum.

Gruß
Armin
33,1k Beiträge · seit 200611. Juni 2009 · #31
Hallo Lothar,
Gibt es denn keine Geldautomaten, die in der Vorhalle einer Bank oder innerhalb einer Bank aufgestellt sind? Da müsste es doch ein wenig "sicherer" sein oder?
Eigentlich nicht und wenn kommst Du da nach Geschäftsschluss der Banken nicht mehr ran.

Sonnige Grüße
Christian
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36 Beiträge · seit 200811. Juni 2009 · #32
ich habe mit meiner Visa bereits einige Unterkünfte angezahlt/bezahlt und prompt wurde mit meinen Daten im Internet eingekauft. Könnte natürlich auch in D passiert sein, nur komisch ist es schon.

Gruß
Lothar
414 Beiträge · seit 200911. Juni 2009 · #33
Hallo, Snooby

das Risiko kann man bei noch so viel Vorsicht nicht ganz ausschließen. Allerdings gibt es bei Geldabhebungen eine Besonderheit zu beachten: die Banken steigen langsam vom Magnetstreifen auf den viel schwerer zu fälschenden bzw. zu kopierenden Chip um.

http://de.wikipedia.org/wiki/EMV_(Kartenzahlungsverkehr)

Der Clou dabei: ohne Chipnutzung kommt es zu einer Haftungsumkehr in Missbrauchsfällen, d.h.

- wenn Deine Karte einen Chip hat, haftet der Betreiber des nicht chip-fähigen Terminals (z.B. die Bank des Geldautomaten, an dem mit einer gefälschten Karte abgehoben wurde)

- wenn Deine Karte keinen Chip hat, haftet Deine Bank.

Ggf. solltest Du gegenüber Deiner Bank also nicht gleich einen Rückzieher machen, wenn sie Dir den ganzen Verlust aufbürden will.

Nun zum eigentlichen Tipp: verwende zum Geld abheben eine Prepaid-Karte. Das kann z.B. die hier im Forum sehr beliebte und von meiner besseren Hälfte auch erfolgreich genutzte Postbank SparCard sein. Dabei handelt es sich um ein Sparbuch mit derzeit ca. 4% Zinsen, von dem aus man mit Karte abheben kann. Die Karte ist an das VISA-System angeschlossen und funktioniert daher an allen VISA-Automaten. Bezahlen kann man damit nicht, nur abheben.

Ich habe eine Prepaid-VISA-Karte der Landesbank Berlin benutzt. Diese hat nicht ganz so gut funktioniert wie die SparCard, aber damit könnte man notfalls auch bezahlen (nur online-Authorisierung). Für das Ding braucht man nicht mal eine Schufa-Auskunft. Bei mir hat es tatsächlich offenbar einen Datendiebstahl gegeben. Lange nach meiner Rückkehr hat mich die Bank angerufen und von vergeblichen Abbuchungsversuchen von einer Firma namens Isagro Holdings berichtet. Dabei handelt es sich um einen internationalen Betreiber von Online-Casinos. Da ich nur noch 80 Euro Guthaben drauf hatte, sind die meisten Transaktionen fehlgeschlagen. Die eine letzte über 70 Euro hat mir die Bank zurückerstattet. Dabei musste ich schriftlich eine eidesstattliche Erklärung abgeben, dass ich die Umsätze nicht selber getätigt habe. Karte gesperrt und neue bekommen, alles in Ordnung.

Falls die Prepaid-Karte gefälscht wird, verlierst Du also schlimmstenfalls das Kartenguthaben.

Ich habe in Namibia auch viel mit meiner MasterCard bezahlt. Dabei sind keine Probleme aufgetreten. Der wunde Punkt scheinen wohl die Geldautomaten zu sein.

Abschließend noch ein sehr lesenswerter Artikel aus der c't zum Thema Skimmer:

http://www.heise.de/security/Manipulierte-Geldautomaten--/artikel/99991/0
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