Manipulierte Geldautomaten in Lüderitz

32 Antworten · 9'937 Aufrufe · gestartet 02. Juni 2009 von Snooby
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Themenstarter10 Beiträge · seit 200902. Juni 2009 · #1
Hallo,

ich bin eben aus einem wunderschönen Namibia-Urlaub zurückgekommen, der „nur“ dadurch getrübt wurde, dass mein Girokonto einige Tage mit einer kopierten und ausspionierten Maestro-Karte abgeräumt wurde.
Da ich bis vor einer Woche zu den Leuten gehört habe, die behaupten, so was würde ihnen nie passieren und da ich ansonsten auch die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes lese, im Forum auch interessiert Diskussionen zur Sicherheit lese, von mir behaupten würde, reiseerfahren zu sein, will ich mal schnell schildern, was passiert ist, ohne genau sagen zu können, wie und wo ich „hops“ genommen wurde.

Wir kamen Samstagnachmittag in Lüderitz an und sind Sonntag weitergefahren. Da außerhalb der Geschäftszeiten, waren alle Geldautomaten unbewacht. Wir haben uns erst mal beim Stadtrundgang auch angeschaut, wo die Automaten so stehen. Am Spätnachmittag bin ich dann zur First National. Vor mir war noch ein Mann am Abheben, dann bin ich ran, habe definitiv unbeobachtet die PIN eingegeben und schon stand auch der Mann wieder neben mir und hat mir nett, hilfsbereit und wortreich erklärt, was ich jetzt machen muss. Als er dann aktiv in die Tasten gegriffen hat (immer noch nett) habe ich die Transaktion umgehend abgebrochen, die Karte genommen und bin davon.
Ich bin zum nächsten Automaten gefahren, „Out of Service“, weiter zum Dritten (Bank of Windhoek). Hier war die Strasse leer, ich ran, PIN eingegeben und kurz darauf wieder ungebetene Hilfe. Wieder ein netter, gut gekleideter Herr (Business-Hemd, Goldrandbrille), bestes Englisch und sofort wieder nette, aktive Hilfe. Ich sofort wieder den Cancel-Knopf gedrückt und wieder abgezogen. Beim vierten Automaten (Standard Bank) hat’s dann geklappt, ohne Hilfe und hinterher mit Bargeld in der Hand.

Am Dienstag dann ruft mich mein Sohn an, der von der KSK Bescheid bekommen hatte, dass auf unserem Konto viele Bargeldabhebungen stattgefunden haben. Die Karte wurde sofort gesperrt, es waren insgesamt 11 Abhebungen mit etwa EUR 1000,- - die meisten davon gemacht in Windhoek-Katutura.

Bevor ich jetzt ganz viele Tipps bekomme, wie ich’s hätte besser machen können, schreibe ich das gleich mal selbst – weil hinterher ist man ja immer klug:
In Zukunft gehe ich nie wieder alleine zum Automaten. Ich nehme meine Frau mit, die bedient die Tasten und ich stehe mit dem Rücken zu ihr und schirme alle helfenden Hände ab.
Und wir werden in Zukunft, auch wenn wir alleine vor dem Automaten sind, die Tastatur nicht nur mit der Hand abschirmen, wir werden uns regelrecht drüberlegen.
Ich habe mir übrigens alle Automaten vorab angeschaut, die Schlitze für die Karten sahen für mein Auge ganz normal aus und ob die Kameras zu meiner Sicherheit oder zum Ausspionieren da waren, das konnte ich wirklich nicht erkennen.

Mein Bankbetreuer bat noch darum, bei der Namibia-Polizei eine Anzeige zu machen. Das habe ich dann in Mariental gemacht und das war auch eine ganz besondere Erfahrung: die technische Ausstattung bestand aus Telefon, Funkgerät, Block und Kugelschreiber. Der Polizeibeamte nahm die Sache auch auf, hat abgestempelt und unterschrieben und mir das Original ausgehändigt. Ich war etwas verduzt, dass ich das Original bekam und fragte, ob er denn jetzt Info an die Lüderitz-Polizei und die Banken geben werden und er meinte nur „Yes“ aber ich bin ganz sicher, dass da überhaupt nichts passieren wird. Wahrscheinlich hat die Nam-Polizei auch wirklich andere Probleme, als sich um die Euros von Touristen zu kümmern. Bitter nur die Vorstellung, dass die Betrügereien in Lüderitz problemlos weitergehen können, ohne dass sich irgendjemand darum kümmert.

Ob ich mein Geld wiedersehe, kläre ich mit meiner Bank, ich muss auch hier noch bei der Polizei vorbei, meine Karte vorzeigen und dann mal schauen. Vielleicht hat von Euch schon jemand Erfahrung und kann mir Tipps geben.

Ansonsten muss ich klar sagen, dass ich diese Art von Betrug einem tätlichen Angriff (auch wenn’s bei Diebstahl wahrscheinlich weniger Bares gewesen wäre) vorziehe. Hier wurde meine „Sicherheitszone“ nicht angetastet.

Fazit: der Urlaub war toll, mir fehlt „nur“ Geld und ich habe mich körperlich nie unsicher gefühlt. Ich war zum 2. Mal in Namibia und sicher nicht zum letzten Mal.

Grüße, Snooby
4'528 Beiträge · seit 200703. Juni 2009 · #2
Hallo Snooby,

zuerst einmal tut es mir Leid, daß Du Opfer solch einer Betrügerei geworden bist.

Danke, daß Du Deine Erfahrungen so sachlich geschildert weitergibst.

Ich arbeite bei einer Sparkasse in Hessen. Vor etliche Monaten wurde mitten in der Innenstadt ein Geldautomat betrügerisch manipuliert.
Es wurde ein Aufsatz benutzt, der absolut professionell angefertigt und praktisch nicht zu erkennen war. Ich wäre vermutlich auch darauf hereingefallen. Deswegen sollte niemand behaupten, sich immer zu 100 Prozent schützen zu können.

Für mich hört sich Dein Verhalten vernünftig an.

Ich drücke Dir die Daumen, daß die Versicherung Deiner Sparkasse den Schaden wenigstens zum größten Teil trägt !

Viele Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2012
273 Beiträge · seit 200603. Juni 2009 · #3
Hallo Snooby,

ich hatte auch mal so ein vergnügen am Flughafen in Johannesburg. Überall standen Wachleute. Ich als dummer, müder Tourist wollte eigentlich nur noch schnell etwas Geld abheben. Der nette, hifsbereite, gut gekleidetet Mann war so gut das er mir meine Karte abnahm ohne das ich das bemerkte. Ich glaubte sie sei im Automat, wo ich sie auch hinein schob. Während ich versuchte meine Karte wieder aus dem Automat zu bekommen verschwand der nette Herr. Da mir das ganze dann doch nicht so geheuer war, ließ ich bereits 10 Minuten später mein Konto in Deutschland sperren. Trotzdem haben sie die Karte so lange benutzt bis sie nichts mehr bekamen. Es waren damals auch so um die 1000 Euro. Von meiner Bank bekam ich erfreulicher weise die Hälfte erstattet.
Mein Fazit: Wachleute sind schon gut, aber auf keinen Fall Fremde in der Nähe auch wenn sie noch so freundlich sind.

Jürgen
www.born-tobewild.de
3'766 Beiträge · seit 200603. Juni 2009 · #4
Hallo,

ja das ist ärgerlich!

Aber diese Banden die meistens international Vernetzt sind haben so viel Wissen und Technik
das es jederzeit und überall möglich ist Opfer zu werden.

Die Automaten sind so rafiniert manipuliert das man es nicht merkt.
Du hast aber richtig reagiert als du bemerkt hast das dir "nette" Hilfe angeboten
wurde - immer gleiches Scheme - sehr geplegte Männer die kaum Misstrauen erwecken.

Frage:

War deine Karte mit einem Chip versehen?
Zumindest in Europa soll es so den Gauner schwerer gemacht werden.
Ob im Südlichen Afrika Karten auf Chip-Basis funktonieren weiss ich nicht,
aber es wird ja bald auf der ganzen Welt an Automaten Geld ergaunert.

Der Fluch ist einfach das Bargeld in Unsummen die noch schlechtere Variante ist 😠

Gruss und Dank für die Mahnung beim Benutzen von ATM's Weltweit

VA
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7'296 Beiträge · seit 200604. Juni 2009 · #5
Virus Africanum schrieb:
Der Fluch ist einfach das Bargeld in Unsummen die noch schlechtere Variante ist 😠
... diesen Satz habe ich nicht verstanden.
Gibts den nochmal auf Deutsch? 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3'766 Beiträge · seit 200604. Juni 2009 · #6
BikeAfrica schrieb:
Virus Africanum schrieb:
Der Fluch ist einfach das Bargeld in Unsummen die noch schlechtere Variante ist 😠
... diesen Satz habe ich nicht verstanden.
Gibts den nochmal auf Deutsch? 😉

Gruß
Wolfgang
Macht nix, kann jedem passieren 😄

Man kann bei einer Bank ja das Geld am Schalter für den ganzen Urlaub oder Teile davon in Cash organisieren um so nicht auf ATM's angewiesen zu sein!

Gruss VA
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zuletzt bearbeitet 04. Juni 2009
652 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #7
Hallo,vielen Dank für die Warnung. Wir sind im September in Lüderitz. Wir werden eine "Traube" um die Automaten bilden und hoffen dass wir schadlos davon kommen.
Grüße
Mutsel
49 Beiträge · seit 200904. Juni 2009 · #8
Hallo, ich bin selbst dieses Jahr Ostern ein solches Opfer geworden. Nicht in Lüderitz, sondern Tsumeb. Habe auch darüber im Forum berichtet. Inzwischen habe ich mich informiert. Diese Automaten werden immer nur sehr kurzfristig manipuliert, dann ist wieder ein anderer Automat dran, So fliegt man nicht so schnell auf! Im Auch scheint es sich um die gleiche Masche zu handeln, der Ablauf mit den helfenden gutangezogenen Menschen, die man abwimmeln musste war total gleich. Meine 2.600 Euro habe ich vor ein paar Tagen von der Bank erstattet bekommen! Verlief eigentlich unproblematisch. Nichtsdestotrotz planen wir die nächste Namibiareise... Gruß Ulrike
49 Beiträge · seit 200904. Juni 2009 · #9
Hallo, ich bin selbst dieses Jahr Ostern ein solches Opfer geworden. Nicht in Lüderitz, sondern Tsumeb. Habe auch darüber im Forum berichtet. Inzwischen habe ich mich informiert. Diese Automaten werden immer nur sehr kurzfristig manipuliert, dann ist wieder ein anderer Automat dran, So fliegt man nicht so schnell auf! Im Auch scheint es sich um die gleiche Masche zu handeln, der Ablauf mit den helfenden gutangezogenen Menschen, die man abwimmeln musste war total gleich. Meine 2.600 Euro habe ich vor ein paar Tagen von der Bank erstattet bekommen! Verlief eigentlich unproblematisch. Nichtsdestotrotz planen wir die nächste Namibiareise... Gruß Ulrike
Themenstarter10 Beiträge · seit 200904. Juni 2009 · #10
Virus Africanum fragt, ob meine Karte einen Chip hat.

Ja hat sie, ist eine ganz normale Maestro-Karte von der KSK, also keine Kreditkarte. Keine Ahnung, wofür der Chip gebraucht wird. Ich dachte bisher, dass damit mein Geldkarten-Guthaben verwaltet wird, mit dem ich an Parkautomaten oder Fahrkartenautomaten Kleinbeträge bezahlen kann.

Ansonsten danke auch für's Feedback. Gut zu hören, dass man nicht zu blöde war sondern einfach nur Pech hatte und eigentlich chancenlos ist. Auch gut zu hören, dass ich wohl reelle Chancen hab, das Geld wiederzusehen.

Gruß, Snooby
3'766 Beiträge · seit 200604. Juni 2009 · #11
Snooby schrieb:
Virus Africanum fragt, ob meine Karte einen Chip hat.

Ja hat sie, ist eine ganz normale Maestro-Karte von der KSK, also keine Kreditkarte. Keine Ahnung, wofür der Chip gebraucht wird. Ich dachte bisher, dass damit mein Geldkarten-Guthaben verwaltet wird.

Gruß, Snooby
Nach meinen Informationen wird die Karte in Automaten mit dem Magnetstreifen kontrolliert (altes System) und das kopieren ist
für technisch Begabte mit entsprechender Infrastuktur kein Problem.

Neue ATM's beziehen die Karteninformationen ab Chip, diesen Chip
zu kopieren ist sehr viel schwieriger bis unmöglich.

In Europa funktionieren in Italien noch fast alle Karten mit Magnetstreifen so das die Karten z.B. in der Schweiz geskimmt werden (kopiert) der eigentliche Abhebevorgang aber in Italien geschieht, dies auch weil die Geldbeträge die abgehoben werden können i.R. kein Limit haben.

Die Banken haben ein sehr grosses Interesse daran das Skimmen zu erschweren, der jährliche Schaden geht in die millionen Euro.

Gruss VA
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294 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #12
Hallo Snooby,

natürlich finde ich es sehr ärgerlich, wenn man Opfer so eines Betrages wird. Das tut mir für die betroffenen Personen auch sehr leid!

Ich tue mich jedoch sehr schwer damit, dass viele Personen (damit meine ich jetzt keine bestimmte Person) mehr oder weniger sorglos ihre Karte in die Automaten stecken. Gerade hier im Forum sind immer wieder Berichte zu lesen -dass trotz entsprechender Vorsicht-, es zu Schaden gekommen ist. Gut, solange die Bank das übernimmt..., was aber, wenn man selbst mal drauf sitzen bleibt?
Ich kam bisher noch nie in die Verlegenheit meine Karte in NAM in einen ATM benutzen zu müssen. Wir sind immer 3 Wochen dort und decken unseren Barbedarf mit versicherten Reiseschecks. Gut, es dauert ein wenig länger, aber sicher kürzer, als wenn man hinterher eine entsprechende Zeit aufwänden muss um event. Sperrungen etc. vorzunehmen.
Mehr als zwei "Tauschaktionen" waren noch nie notwendig. Der Rest wird vor Ort in der jeweiligen Lodge mit Kreditkarte bezahlt.

Die Karte würde ICH nur im Notfall in einem ATM stecken, sozusagen als "letzten Notgroschen" 😉

Gruß
Achim

Edit. Rechtschreibfehler berichtigt
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zuletzt bearbeitet 04. Juni 2009
Themenstarter10 Beiträge · seit 200904. Juni 2009 · #13
Hallo Achim,

finde ich toll, wenn Du das so gut im Griff hast und auch deine Reiseplanung voll auf die Geschäftszeiten der Nam-Banken ausrichten kannst. Im Süden haben wir auf Hunderten von Kilometern und vielen Tagen genau an zwei Orten Banken angetroffen: in Keetmanshoop und Tage danach in Lüderitz. Und in Lüderitz waren wir von Samstagnachmittag bis Sonntag, da hatte die Banken nun leider mal geschlossen. Danach waren wir in den Tirasbergen auf 2 Gästefarmen, die beide keine Kreditkarten nehmen, wir mußten also in Lüderitz sogar zweimal den Automaten bedienen und haben für meinen Geschmack viel zu viel Bargeld mit uns rumgeschleppt.

Übrigens: Banken stehen auf Kunden, die E-Banking machen, ihr Geld am Automaten holen und die Kontoauszüge ebenso. Das spart denen weltweit jährlich Millionen, wenn nicht sogar Milliarden. Machst Du das alles auch nicht? Was man so hört und liest kann das ja auch ganz schön unsicher sein 🙂

Recht gebe ich Dir beim Zeitaufwand, der ist jetzt mit Polizei und Bank hier in der Tat gerade hoch für mich und da wären Reiseschecks sicherlich einfacher gewesen.

Gruß, Snooby
294 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #14
Snooby schrieb:
Hallo Achim,

finde ich toll, wenn Du das so gut im Griff hast und auch deine Reiseplanung voll auf die Geschäftszeiten der Nam-Banken ausrichten kannst.
Hallo Snooby,
ja, die habe ich, bzw. meine Frau und ich im Griff. Aber wie schon geschrieben: 2 x tauschen reicht uns. Einmal in WDH und einmal in Swakop. Dabei ahcten wir auch darauf, dass wir nicht am WE in Swakop sind. Nein, wir führen auch nicht "Unsummen" mit uns.
Im Süden haben wir auf Hunderten von Kilometern und vielen Tagen genau an zwei Orten Banken angetroffen: in Keetmanshoop und Tage danach in Lüderitz. Und in Lüderitz waren wir von Samstagnachmittag bis Sonntag, da hatte die Banken nun leider mal geschlossen.
Hm, zum Süden kann ich nichts beisteuern. Das südlichste war Sesriem, was wir bereist haben.
Danach waren wir in den Tirasbergen auf 2 Gästefarmen, die beide keine Kreditkarten nehmen, wir mußten also in Lüderitz sogar zweimal den Automaten bedienen und haben für meinen Geschmack viel zu viel Bargeld mit uns rumgeschleppt.
Ja, das kann ich verstehen. Wenn es mal etwas mehr ist als einem lieb ist, wird es strategisch verteilt. Wir bevorzugen auch Gästefarmen oder Lodgen, die die KK nehmen. Bisher haben wir nur einmal bar zahlen müssen. Das war uns vorab bekannt und ich verstehe auch, dass man nicht zuviel Bares mir rumschleppen möchte. Aber was ändert es?
Übrigens: Banken stehen auf Kunden, die E-Banking machen, ihr Geld am Automaten holen und die Kontoauszüge ebenso. Das spart denen weltweit jährlich Millionen, wenn nicht sogar Milliarden. Machst Du das alles auch nicht?
E-Banking? Niemals!
Geld am Automaten? Natürlich. Bei meiner Hausbank und dann im Gebäude.
Kontoauszüge? wie vor...
Was man so hört und liest kann das ja auch ganz schön unsicher sein 🙂
Mir ist natürlich klar, worauf Du hinaus möchtest und den 🙂 habe ich auch nicht übersehen. Aber was soll dann gegen die viel geschmähten Reiseschecks sprechen? Sie sind versichert und im Fall der Fälle gibt es am kommenden Tag eben neue. Dafür mag es mehr kosten als die Kartenabhebung, aber bei der Gesamtsumme, die bei 3 Wochen Lodgeurlaub zusammenkommt, mag ich darüber hinwegsehen.
Recht gebe ich Dir beim Zeitaufwand, der ist jetzt mit Polizei und Bank hier in der Tat gerade hoch für mich und da wären Reiseschecks sicherlich einfacher gewesen.
Natürlich muss es jeder selbst wissen und im "Normalfall" wird ja auch alles reibungslos funktionieren. Die 2 x, die wir eine viertel Stunde oder auch ein paar Minuten länger in der Bank sind...ich möchte denjenigen sehen, der diese "verlorene" Zeit dort unten "versilbert" 🤩

Gerne gebe ich aber zu, dass es eher mühsam ist, wenn man überwiegend dort nächtigt, wo keine KK akzeptiert wird.
Für unseren Teil sind lediglich der Treibstoff und ein Kaffee hier, eine Cola dort und event. gelegentlich Eintrittsgebühren bar zu bezahlen. Das ist alles sehr übersichtlich und das ist auch (für uns) gut so.
Gruß, Snooby
dito! 😉
Achim
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139 Beiträge · seit 200804. Juni 2009 · #15
Achim G. schrieb:


2 x tauschen reicht uns. Einmal in WDH und einmal in Swakop. Dabei ahcten wir auch darauf, dass wir nicht am WE in Swakop sind.
Hm, zum Süden kann ich nichts beisteuern. Das südlichste war Sesriem, was wir bereist haben.


Wir bevorzugen auch Gästefarmen oder Lodgen, die die KK nehmen. Bisher haben wir nur einmal bar zahlen müssen. Das war uns vorab bekannt und ich verstehe auch, dass man nicht zuviel Bares mir rumschleppen möchte.
E-Banking? Niemals!
Geld am Automaten? Natürlich. Bei meiner Hausbank und dann im Gebäude.
[Gerne gebe ich aber zu, dass es eher mühsam ist, wenn man überwiegend dort nächtigt, wo keine KK akzeptiert wird.
Für unseren Teil sind lediglich der Treibstoff und ein Kaffee hier, eine Cola dort und event. gelegentlich Eintrittsgebühren bar zu bezahlen. Das ist alles sehr übersichtlich und das ist auch (für uns) gut so.
[quote]

Achim

Hallo Achim, schön für Euch. Aber fahr mal nicht von Lodge zu Lodge und lass Dir mal mehr Zeit als 3 Wochen...
glg Nambo
294 Beiträge · seit 200704. Juni 2009 · #16
NAMBO schrieb:
Hallo Achim, schön für Euch. Aber fahr mal nicht von Lodge zu Lodge und lass Dir mal mehr Zeit als 3 Wochen...
glg Nambo
Hallo Nambo,

da weder meine Frau, noch ich die Vorzüge eines Campingurlaubes schätzen, wird es wohl weiterhin von Lodge zu Lodge gehen, bzw. auch mal eine Gästefarm.

Du hast natürlich in so fern recht, als das 3 Wochen nicht so wahnsinnig lange sind. Daher planen wir auch, im kommenden April erstmal 4 Wochen unterwegs zu sein. Das ändert aber nichts im Bezug auf die Bargeldbeschaffung. Warum auch?

VG Achim
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139 Beiträge · seit 200804. Juni 2009 · #17
Achim G. schrieb:
NAMBO schrieb:
Hallo Nambo,

da weder meine Frau, noch ich die Vorzüge eines Campingurlaubes schätzen, wird es wohl weiterhin von Lodge zu Lodge gehen, bzw. auch mal eine Gästefarm.


VG Achim
Ja dann werden wir uns wohl nie oder nur in Ausnahmefällen treffen... . Allzeit gute pad!
Gruß nambo
Gast04. Juni 2009 · #18
Hallo,
Achim G. schrieb:
E-Banking? Niemals!
Genau das ist völlig unlogisch. Wer E-Banking aus Sicherheitsgründen ablehnt, dürfte im richtigen Leben niemals eine Kreditkarte benutzen. Das ist eindeutig viel unsicherer. Jeder Restaurantkellner, Hotelrezeptionist oder Tankstellenboy, der mal 2 Sekunden auf die Karte geguckt hat, kann die Karte sofort mißbrauchen. Kartennummer und Name hat er auf der Abrechnung und den gerade mal 3stelligen CCV-Code auf der Rückseite kann sich jeder Depp beim Vergleich der Unterschrift problemlos merken. Der muss die Karte nicht mal in der Hand gehabt haben und kann dann zum Beispiel bis zum Kartenlimit im Internet damit einkaufen.

Solche Daten direkt im Internet abzugreifen oder mißbräuchlich Kontotransaktionen per E-Banking auszulösen, ist ganz erheblich schwieriger. Das Ganze unter der Voraussetzung, dass man ein paar minimale Sicherheitsregeln berücksichtigt.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2009
139 Beiträge · seit 200804. Juni 2009 · #19
Hallo Guido, Du hast mich gerade falsch zitiert. Selbstverständlich nutze ich e-banking, weltweit und immer wieder! War eine Verwechslung mit Armin G. Macht nichts, Gruß Nambo
Gast04. Juni 2009 · #20
Hallo,
NAMBO schrieb:
Hallo Guido, Du hast mich gerade falsch zitiert. Selbstverständlich nutze ich e-banking, weltweit und immer wieder! War eine Verwechslung mit Armin G.
Oh, sorry. Korrigiert.

Beste Grüße

Guido