Normale PKWs auf keinen Fall ???

27 Antworten · 15,2k Aufrufe · gestartet 12. Dez. 2005 von Gast
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ThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #21
mich auch !

Ich bitte um eine PM !
ThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #22
das war mal wieder ich . . . . sorry 😳
ThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #23
Da kann ich "Gast" nur zustimmen ( 21.000 Km Gesamtstrecke, davon 8.000 Km Gravel/Pad und 220 Km echte 4x4 in Namibia und RSA).

Wir nehmen immer den "kleinsten" PKW mit Automatik - Faulheit und ich will nicht mit der falschen Hand im Benzin rühren - , damit sind wir wirklich fast überall hingekommen.

Die echten 4x4 haben wir uns immer vor Ort für kleines Geld einen Wagen mit Fahrer genommen. Kleines Geld heisst Namibia 120 km für 60 € (Soussusvlei), RSA 200 km für 30 € (Richtersfeld).

Wo wirklich 4x4 gefordert ist, kann man als Europäer eh mangels fehlender Fahrpraxis nicht mithalten : die Leute, die zuhause in der Stadt mit dem Jeep unterwegs sind, stecken dann in der Pampa bis zur Bodenwanne im Sand und wissen nicht weiter.
ThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #24
Der Vermieter des Toyota Tazz heißt Autovermietung Savanna und ist bei Natron.net zu finden.

Allerdings, waren es 299 N$/Tag, nicht 290 N$ (sorry), aber das ist ja kaum ein Unterschied.

Ich werde dort das nächste Mal wieder buchen, der Service war wirklich klasse. Bin durch eine ältere Empfehlung hier im Forum darauf gestoßen.

Gruß
Ulrike
ThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #25
ich gebe Joeheinz bei "wilden" Strecken recht.
Bei Pads ist es sinnvoll ab D-Straßen sich vorher über deren Zustand zu informieren od. eben gleich A-, B- u. C-Straßen nehmen.
Wo finde ich denn A Strassen in Namibia?

Dachte der Teer sind B1 und so?

Herzlichen Dank für eine Aufklärung und Gruss

Anna :?:
ThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #26
Danke,Ulrike!!!!!!!!!!

Dein Tipp werde ich nächstesmal in Augenschein nehmen.

Mit vielen Grüssen,Peter! 😄
ThemenstarterGast18. Dez. 2005 · #27
auf Schotter solltest Du mit leicht reduziertem Luftdruck fahren. Schont Reifen und Fahrer (wg. Federung).
Davon rate ich unbedingt ab! Gerade auf Schotter beschädigt man leicht die recht empfindliche Flanke des Reifens. Das führt im günstigsten Fall zum Platten. Oft passiert es aber auch, dass der Reifen plötzlich platzt, wenn man schnell fährt, z.B. wenn man wieder auf Teerpad unterwegs ist. Gerade auf Gravel sollte der Luftdruck auf keinen Fall zu niedrig sein.

Das Argument mit der defekten Ölwanne ist nur ein Vorwand. Ob man sich die Ölwanne beschädigt, hat nichts damit zu tun, ob man Allradantrieb hat. Ein relativ hochbeiniges Auto ist dabei natürlich von Vorteil. Ein VW-Bus ist also deutlich besser als ein teifer Allradwagen. Aber das sind Extremfälle. Bei angepasster Geschwindigkeit ist die Ölwanne normalerweise nicht in Gefahr. Aber wnn man unbedingt dieses Argument verwenden will, würde ich es eher als ein Argument gegeb den Allradwagen ansehen. Eine defekte Ölwanne führt (wenn der Motor an war als es zu dem Schaden gekommen ist) zwangsläufig zum Motorschaden. Der ist mit einem Allradwagen im Schnitt deutlich teurer.

Einen Sicherheitsvorteil bietet ein Allradwagen auf normalen Schotterpisten nicht. Aber nicht alle Schotterpisten sind normal. Der Allradantrieb bietet einen deutlichen Vorteil bei sehr steilen Straßen. Wenn die Räder zu wenig Grip bieten, bleibt man auf Schoter nicht stecken, aber der Wagen rutscht sehr leicht seitlich weg. Ist mit schon oft passiert. Aber wenn es nicht regnet passiert sowas normalerweise nur auf Allradstrecken. Problematisch sind hauptsächlich steile Steigungen mit Vorderradantrieb. Bei steilen Gefällen mit Hinterradantrieb muss man mehr als beim Allradfahrzeug oder Vorderradantrieb auf die Temperatur der Bremsen achten. Bergab wird die Vorderachse viel mehr belastet als sonst. Und wenn die Geschwindigkeit dieser Achse nicht mit dem Motor geguliert werden kann, muss man es natürlich (permanent) mit der Bremse tun. Dagegen kann man aber mit Pausen etwas tun. Und Zeit für die Pausen sollte man als Urlauber schon haben. Wer einen Anhänger benutzen will, ist in Namibia mit Allrdantrieb in der Regel besser beraten.

Der Fahrkomfort ist in hohem Maße davon abhängig, wie groß die Räder das Autos sind, und wie schwer das Fahrzeug ist. Allradfahrzeuge schneiden da meist (nicht immer) deutlich besser ab.

Ein Erstbesucher in Namibia braucht keinen Alradantrieb, außer er möchte Strechen benutzen, für die man Allradantrieb braucht. Damit meine ich jetzt nicht Strecken, die schwierig zu fahren sind, sondern z.B. die Strecke von Khorixas nach Torra Bay, wo man ohne Allradantrieb nicht durchfahren darf. Außerdem gelten diese Ratschläge nur für "normale Fahrten" in Namibia. Sie gelten z.B. nicht für das Okavangodelta und seine Umgebung, wo sich nicht die Frage nach 2x4 oder 4*4 stellt, sondern eher nach Allradfahrzeug oder Amphibienfahrzeug.

Das ganze ist in hohem Maße eine Frage des Budgets. Bedenke auch, dass die meisten Allradfahrzeuge fast doppelt so viel Sprit brauchen und dass die Reifen für diese Kisten richtig Geld kosten.

Für Er
ThemenstarterGast19. Dez. 2005 · #28
@Friedel

Bitte richtig lesen. Ich habe von einem LEICHT niedrigen Luftdruck auf Schotter gesprochen. Dass man den auf Teer wieder erhöhen MUSS ist wohl selbstverständlich. Von Schnellfahren habe ich übrigens auch nicht geschrieben. Noch ein Wort zu den "empfindlichen" Flanken. Bei modernen Reifen sind die Flanken erstens verstärkt und zweitens muss der Luftdruck schon sehr (zu) tief resp. der Reifen schon sehr alt sein, wenn er auf Gravel plötzlich wegen der Flanken platzen sollte. Gruss, Thomas
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