SVsven.kallies104 Beiträge · seit 200820. März 2009 · #21Wenn es um Eintrittpreise in die Nationalparks geht kann ich nur sagen die Entscheidung von NRW zum Beispiel ist da gar nicht falsch.. Mal ehrlich, das ermoeglicht doch Namibier mit einem 10 mal geringerem Grundeinkommen auch von der Schoenheit des Landes zu profitieren.
Ganz genau und bis zur letzten Silbe wahr!
Ich persönlich würde sogar noch weiter gehen: Schon in Anbetracht dessen, dass natürliche Ressourchen einfach mal in erster Linie dem Volk gehören, auf dessen Territorium sie liegen, deren Erbe, Heimat und Identität sie sind, halte ich diese Unterschiede für absolut gerecht. Und das eigentlich sogar ganz losgelöst von dem dazukommenden Problem der gewaltigen Einkommensunterschiede.
Es ist durchaus gerechtfertigt, dass Einwohner von Touristen profitieren und sei es über den Umweg des Staates, auch wenn sie keine direkte Gegenleistung dafür erbringen.
Und letztlich (sollten doch eigentlich) kommen die Eintrittsgelder dem Land und damit der Bevölkerung zu Gute. Und das mit Recht!
Meine Reiseseite
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gglink5'538 Beiträge · seit 200820. März 2009 · #22Hallo Zusammen,
mit Interesse verfolge ich diese Diskussion und staune, was aus dem ursprünglichen Thema „Mord an Farmerehepaar“ so alles geworden ist.
Ich lebe seit fast 10 Jahren in diesem Land. Es ist richtig, dass das Thema Sicherheit auf unserem Kontinent viel öfters und lauter diskutiert wird als in vielen Ländern Europas. Aber ist das eigentlich gerechtfertigt? Ich meine nein – denn wenn Ihr Euch mal auf dieser Welt umseht, dann werdet Ihr feststellen, dass überall dort, wo der Unterschiede zwischen arm und reich so krass ist wie in Afrika, die Gewaltbereitschaft derjenigen Menschen, die zur ärmeren Bevölkerungsschicht zählen, größer ist als in den Ländern, wo es noch einen größeren Mittelstand gibt. Das war schon vor 25 Jahren in Nordirland so, denn das waren keine religiösen Auseinandersetzungen. Da ging und geht es nur darum, dass die ärmere katholische Schicht an dem Wohlstand der anderen teilhaben will.
Und genau das haben wir in Afrika (und anderen Kontinenten wie z. B. in Südamerika und Teilen von Asien) auch. Hier im südlichen Afrika kommt noch dazu, dass sich die weiße = besitzende Schicht wegen der Apartheid stark abgeschottet hatte. Kein Schwarzer durfte sich nach einer bestimmten Uhrzeit ohne Permit in den Wohngebieten der Weißen aufhalten. Dadurch gab es ziemlich wenige Verbrechen Schwarz an Weiß. Und Schwarz an Schwarz – das kann ich auch heute noch immer in der AZ feststellen – wurde und wird nicht zur Kenntnis genommen. Heute darf sich aber jeder Schwarze zu jeder Zeit in seinem Land bewegen, wo er will und wann er will – auch in den in der Vergangenheit privilegierten Gebieten. Da ergeben sich natürlich für die Armen und leider auch die Diebe ganz neue Gelegenheiten und wie heißt es so schön, Gelegenheit macht Diebe. Und jedes Verbrechen von Schwarz an Weiß wird von den einheimischen Zeitungen – insbesondere von unserer heiß geliebten AZ - auf der Titelseite hochgejubelt. Und das, nur das nehmen wir dann wahr und nur das prägt dann unsere Meinung. Das ist – so schrecklich wie jedes einzelne Verbrechen, insbesondere diese Morde auch sind – kein fairer Blickwinkel, aber leider verständlich. So lange ein Einkommen von N$ 10.000 – das sind so um die € 800 – für mehr als 80 % der schwarzen Bevölkerung in utopischer Ferne liegt und der soziale Unterschied zwischen Schwarz und Weiß noch so groß ist, wird es auch solche Verbrechen geben. Das ist natürlich keine Entschuldigung für diese Verbrechen, aber das ist keine Frage der Rasse, sondern des sozialen Unterschieds.
Und zu meinem Schluss zum Thema Sicherheit habe ich noch eine Frage an Frank:
Kannst Du mir einmal sagen, wie Ihr mehr Sicherheit in der Bahnhofsgegend von Frankfurt und München oder auf der Domplatte von Köln oder in den meisten Stadtteilen von Berlin schaffen wollt? Vielleicht hast Du ja ein paar gute Vorschläge für Eure Politiker. Hast Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie Ihr die Junkies, die für die 50 €, die sie für den nächsten Schuss brauchen, Leute überfallen, in Häuser einbrechen oder Autos knacken, in den Griff bekommt?
Was die Preisunterschiede zwischen Touristen und Einheimischen (nicht zwischen Schwarzen und Weißen) angeht, so ist das nicht anders, als wenn Du mal nach Prag/Bukarest/Budapest oder Warschau fährst. Du wirst Dich wundern, welche Preise die Einheimischen bezahlen, wenn sie in die Kneipe gehen und welche Du bezahlst, wenn Du nicht in Begleitung eines Einheimischen bist. Das haben wir hier zwar nicht, aber dass die Eintrittspreise für die Residents hier wesentlich geringer sind, liegt daran, dass die Einkommen hier nicht so hoch sind und wir uns die Etosha auch noch ansehen wollen.
Ich wünschen Allen noch einen schönen Abend.
Viele Grüße
Gerd
KWkwh71 Beiträge · seit 200820. März 2009 · #23Hollo ggelink
danke für deine differenzierte Antwort.
Auch ich wundere mich welche Dimension diese Diskussion angenommen und sich vom eigentlichen Ausgangspunkt entfernt hat. Wenn du schon fast 10 Jahre in diesem Land lebst (außer du bist nur in Wdh o der Swakop) dann hast du dich sicher auch mal mit Farmern unterhalten. Die werden auf Grund der Vorfälle in den letzten 2 Jahren (05,08,2008 Morde an Kleinbauern bei Okajanda, 10,2007, Farmüberfall nördlich von Wdh, 01,2008,Farmüberfall Juli 2008 Kalkfeld, Farmüberfall Juli 2008 Omaheke verbunden mit bestialischen Folterungen, Farmüberfall Juli 2008 verbunden mit üblen Folterungen und Misshandlungen,Juli 2008 Farmüberfall bei Kalkfeld, Juli 2008 Farmüberfall bei Dordabis mit Folter und üblen Misshandlungen. Als Abschluss jetzt das Rentnerehepaar bei Omaruru.
Nochmal, die Farmen liegen zig km auseinander. Sie sind für jeden Kriminellen ob scharz oder weiß ein leichtes Opfer.
Scharfe Hunde sind mit Einschränkung ein gutes Vrteidigungsmittel.
Was das Fomi Holger betrifft er kann gerne seinen Stuss verbreiten. Wir leben in einer freien Gesellschaft.
Es grüßt euch
Klaus
SKskywalker200392 Beiträge · seit 200620. März 2009 · #24Hallo ggelink,
vielen Dank für Deine ruhige Antwort, das muss ja auch mal gesagt werden.
@kwh: ich verstehe ich nicht, was Holger für Stuss verbreiten soll, ich fand seine Beiträge im Forum bisher ganz sinnvoll.
KWkwh71 Beiträge · seit 200820. März 2009 · #25Glücklicherweise gibts in diesem Forum nicht nur Holgers,sonst müsste die die Geschichte Namibas neu geschrieben werden.
TItigerbluesky9 Beiträge · seit 200920. März 2009 · #26shanti schrieb: die schmerzgrenze bei farbigen liegt wesentich hoeher als bei weissen, auch sind sie nicht sonderlich zimperlich wenn ein hund auf sie zukommt, wenn sie einbrechen wollen.
Was zum Geier wollen Rassisten in Afrika 😠
Es ist absolut erbärmlich, so etwas in einem Afrika-Forum lesen zu müssen.
KWkwh71 Beiträge · seit 200820. März 2009 · #27Schwarz freut sich über dene Unterschtützung und grinzt sich zu Tode. Es lebe der dämliche Europäer.
Mit freundlichen Güßen aus Otjiwarongoo
JuHo5415 Beiträge · seit 200921. März 2009 · #28Als friedliebender Mensch, leidenschaftlicher Europäer und mit einer Familie, die leidenschaftlich in der Welt herumgeistert, immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, fällt mir zu dieser Diskussion nicht mehr viel ein außer den Worten von Ernst Ferstl:
Für Schwarz-Weiß-Denker hört die Welt dort auf,
wo sie bunt zu werden beginnt.
Ernst Ferstl
Es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen,
nicht das Besitzen, sondern das Erwerben,
nicht das Dasein, sondern das Hinkommen,
was den größten Genuss gewährt.
Carl-Friedrich Gauss
holger982 Beiträge · seit 200621. März 2009 · #29Was das Fomi Holger betrifft er kann gerne seinen Stuss verbreiten. Wir leben in einer freien Gesellschaft.
Was ist? Kannst du mit Feedback nicht umgehen (
http://de.wikipedia.org/wiki/Feedback_(Gruppendynamik))?
Statt meinen Beitrag zu nehmen und sich damit auseinanderzusetzen fällt dir nichts besseres ein, als ihn mit dem Stempel "Stuss" zu belegen?
Leb du ruhig weiter in deiner Realität. Zu dumm, dass sie sich nur in kleinen Teilen mit der der Fomis deckt. Viel Spaß dabei!
Du hältst deine Erfahrungen weitreichender als die der anderen. In eine Diskussion willst du offensichtlich nicht eintreten, sondern nur deine (aus meiner Sicht sehr einseitigen) Wahrheiten verbreiten. Ich möchte dich direkt fragen: was willst du eigentlich hier in diesem Forum?
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holger982 Beiträge · seit 200621. März 2009 · #30kwh schrieb:Glücklicherweise gibts in diesem Forum nicht nur Holgers,sonst müsste die die Geschichte Namibas neu geschrieben werden.
Du bist nicht zufälligerweise Yoshikawa mit einem neuen User oder mit ihm verwandt?
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http://travel-pictures.net SHshanti454 Beiträge · seit 200621. März 2009 · #31wie es gerd schon schrieb, dadurch dass hier nicht sooo sonderlich viel passiert, kommt jeder solcher vorfall sofort auf die titelseite und wird ausgeschlachtet. wen interessiert nach eine woche in deutschland noch winnenden ?? niemanden !! in deutschland wird alle 5 minuten irgendwo eingebrochen, wen interessiert das noch ?? in u-bahnen leute zuammengeschlagen - wen interessiert das noch ?? es ist scheinbar schon alltag und deshalb keiner grossen diskussion bedueftig !! hier passiert so etwas eben nicht am laufenden band und ist dadurch aussergewoehnlich und eben fuer alle interessant. und dann immer gleich jemanden als rassisten zu beschimpfen ohne irgendeine ahnung zu haben, ist einfach niveaulos und unverstaendlich. es ist nun einmal erwiesen, dass nicht jeder mensch die gleiche schmerzgrenze hat, je nachdem wie er vielleicht trainiert ist oder aufgewachsen ist - was dies mit rassismus zu tun hat, ist mir unverstaendlich ???
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200921. März 2009 · #32Also ich geb hier jetzt noch mal meinen Quark dazu...
Ich wohne seit 5 Jahren auf Ile de la Réunion. fuer diejenigen, denen das nicht viel sagt : eiland im indischen ozean, suedlich von Mauritius und oestlich von Mada, franzoesisches Departement, also Europa.
Réunion heisst réunion weil es der Teil der Erde ist auf dem ein maximum an Religioesen Kulturen und Herkuenften seit Jahrzehnten zusammenlebt und das relativ gluecklich und ohne viel Gewalt.. wir leben in einer aehnlichen Situation (wenn es auch gewaltige Unterschiede gibt) wie die Antillen..
In zeiten, wie heute, wo wir eine Weltwirtschaftskrise durchleben und das preisniveau (anders als in Afrika, aber in der Bilanz kommt es aufs gleiche raus) astronomische Hoehen erreicht hat und der Gemeinbuerger sich das Leben nur noch schwerlich leisten kann, vor allem in einer Konsumgepraegten Gesellschaft, kommt es mehr und mehr zu Einbruechen, Ueberfaellen, Gewalt in Familien, und selbstverstaendlich wird da auch gleich wieder viel mehr ueber Rassismuss diskutiert.. Weil, die grossen Vermoegen liegen in den Haenden einiger weniger Familien. Das ganze ist eine versteckte schwarz / weiss Diskussion, oder vielmehr Metropolitaen / Creol. Es ist erschreckend die Dummheit der Menschheit hierbei zu verfolgen, weil die Diskussion absolut nicht objektiv ist. Zur Zeit machen wir einen Generalstreik nach dem naechsten mit, das ganze schwaecht die Wirtschaft noch mehr, das heisst noch mehr Menschen werden auf die Strasse gesetzt etc... Diese Themen lassen sich einfach nicht global beantworten und schon gar nicht in einem interlektuell reduzierten Kontext von Schwarz und Weiss. Fuer all diejenigen, die das noch nicht kapiert haben, und daon gibt es leider erschreckend viele, kann ich nur sagen, wir sind weit vom Ende des Tunnels entfernt.
Wer auf "bevorzugter Seite" (ich will hier nciht mehr von schwarz und weiss sprechen) nicht versteht, dass derjenige auf der anderen Seite genauso wertvoll ist wie er selbst ist ignorant, und schlimmer wer auf der benachteiligten Seite nicht versteht, dass die Kraft im Leben etwas zu erreichen, wenngleich er villeicht von einer schlechteren Startposition ausgeht, nur in ihm selber und seiner Motivation liegt, wird auch nicht sehr weit kommen. Ich weigere mich aus tiefster Ueberzeugung in dieses Denkschema zu verfallen. Der Mensch mir gegenueber bleibt ein Mensch, mit Faehigkeiten und Fehlern, und bevor ich ihn nicht kenne kann ich nicht beurteilen was er zu leisten im Stande ist, weder weiss ich ob er mir gut oder boese Gegenueber tritt.. Ich habe bisher mit dieser vielleicht naiven Einstellung viel Erfolg gehabt und war oft positiv Ueberrascht vom Ergebnis.
Wir haben in Namibia entsprechend gute Erfahrungen gemacht, vielleicht zu wenig, aber jede Erfahrung bleibt unique.. Zum Beispiel : auf einer Tankstelle wo wir oefter waren. Die Jungs die an den Tanksaeulen, sicherlich fuer eine Misere arbeiten, waren zunaechst nicht besonders freundlich, auch nicht unfreundlich aber eben nicht super einladend... Eines Tages hat mein Freund, der in Asien geboren ist, also asiatische Zuege hat, mit denen geplaudert weil er gesehen hat, das sein Aussehen verwunderung hervor gerufen hat. Er hat die Jungs einfach angesprochen.. das Ergebnis war umwerfend ... Wir haben viel zusammen gelacht und wurden von dort an mit offenen Armen empfangen.. Vielleicht nur eine winzige Annekdote, aber ich kenne viele viele von solcher Annkedoten..
Solange die Welt nicht aufhoert in Schwarz und Weiss zu denken, koennen wir auch nicht verlangen, das das Ergebnis zufriedenstellend ist...
Wenn der "Weisse" davon ausgeht, das der Schwarze systematisch boese ist, hat der Schwarze auch gar keinen Grund zu beweisen, dass er es nicht ist. Das ist ein Kampf der schon im Vorhinein verloren ist.
Und, da stimme ich einem Vorgaenger zu, sehen wir doch mal die Gewalt allerortens auf der Welt. In Deutschland knallen durchgeknallte Jugendliche 15 Menschen ab, in Oesterreich sperrt ein Irrer seine Tochter 15 Jahre in einen Bunker und vergewaltigt sie, in den USA koennen wir die Liste gar nicht anfuehren so hoch ist sie.. Aber wie gesagt, solange wir nicht aufhoeren in interlektuell reduzierten Spielraum zu denken wird dies wohl eine never ending story bleiben...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
WOWoMaGast21. März 2009 · #33shanti schrieb: es ist nun einmal erwiesen, dass nicht jeder mensch die gleiche schmerzgrenze hat, je nachdem wie er vielleicht trainiert ist oder aufgewachsen ist - was dies mit rassismus zu tun hat, ist mir unverstaendlich ???
Weil du das in deinem ersten Post in diesem Threa
d (@ Stobi: =Faden; nicht threa
t=Bedrohung 😉 ) speziell in Verbindung mit Farbigen genannt hast. Ich wüsste nämlich auch nicht dass die eine höhere Schmerzgrenze haben sollen...und wo liegt dann die Schmerzgrenze von Schwarzen??
😐 Naja, du hast es ja relativiert. So wie es jetzt da steht kann ich es unterschreiben. Den Rest übrigens auch.
Ansonsten schließ ich mich allen Äußerungen von Miss Ellie an. Gut erzogene Hunde (eben mindestens zwei davon und einer möglichst groß) sind die beste Einbruchsversicherung. Nicht perfekt, natürlich, welche ist das schon, aber doch schon ziemlich effektiv. Und auch wir haben bisher mit unserer völlig unrassistischen Gesinnung nur gute Erfahrungen hier gemacht.
Da bin ich lieber ein wenig naiv als dass ich mir das Leben in einem überwiegend von dunkelhäutigen Menschen bewohnten Land selbst schwer mache 😎
sonnige Grüße und allen noch ein schönes Wochenende
LG
Maxi
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200921. März 2009 · #34huhu Woma ...
auch hier sind unsere Sichtweisen also mal wieder aehnlich.. wird zeit das wir uns mal sehen.. 🙂 🙂 🙂
liebe gruesse
PS : wir kommen (wenn alles gut geht) am 09 april, aber ich warte noch auf Antwort von meinem ARchitekten um den Flug zu bestaetigen..
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
TItigerbluesky9 Beiträge · seit 200921. März 2009 · #35shanti schrieb:die schmerzgrenze bei farbigen liegt wesentich hoeher als bei weissen, auch sind sie nicht sonderlich zimperlich wenn ein hund auf sie zukommt, wenn sie einbrechen wollen. es ist nun einmal erwiesen, dass nicht jeder mensch die gleiche schmerzgrenze hat, je nachdem wie er vielleicht trainiert ist oder aufgewachsen ist - was dies mit rassismus zu tun hat, ist mir unverstaendlich ???
Ach so, die Farbigen sind einfach alle besser trainiert! Nee, klar. Da hätt ich drauf kommen sollen. Und man muss echt aufpassen, dass der Schwarze nicht den Hund beißt. 🙄 Wer ist hier wohl die Bestie?
TItigerbluesky9 Beiträge · seit 200921. März 2009 · #36kwh schrieb:Schwarz freut sich über dene Unterschtützung und grinzt sich zu Tode. Es lebe der dämliche Europäer.
Mit freundlichen Güßen aus Otjiwarongoo
Oh, zu Tode grinzen, das ist sicher schmerzhaft. Das hatte ich nicht gewollt. Na ja, wenigstens ist er nicht so schmerzempfindlich 😄
Topobär5'479 Beiträge · seit 200922. März 2009 · #37Das Schwarze in Afrika häufig eine höhere Leidensfähigkeit gegenüber Schmerzen haben als Weiße, hat seine Gründe nicht in der Rasse, sondern in den sozialen unterschieden. Wo ein Weißer schon längst einen Arzt aufsucht, sich behandln lässt oder Schmerzmittel schluckt, hat ein Schwarzer diese Möglickeit häufig aus rein materiellen Gründen nicht, wodurch ihm keine andere Wahl bleibt, als die Zähne zusammenzubeißen.
Man sollte also eher so argumentieren: "Wohlstand verweichlicht"
WOWoMaGast22. März 2009 · #38tigerbluesky schrieb:Ach so, die Farbigen sind einfach alle besser trainiert! Nee, klar. Da hätt ich drauf kommen sollen. Und man muss echt aufpassen, dass der Schwarze nicht den Hund beißt. 🙄 Wer ist hier wohl die Bestie?
Jetzt hast du zwei Posts von Shanti zusammengewürfelt - dabei hat sie im letzten doch von "manchen Menschen" geschrieben was ich ihr durchaus zugute halte. Man muss nicht immer nachtarocken wenn jemand offensichtlich schon einen Rückzieher gemacht hat, oder?
😐 Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals darauf hinweisen, dass "Farbige" und "Schwarze" in Afrika nicht dasselbe ist! Übrigens haben die meisten Schwarzen schon zumindest Respekt vor großen Hunden. Besonders vor großen schwarzen Hunden, komischerweise.
Das hier:
Oh, zu Tode grinzen, das ist sicher schmerzhaft. Das hatte ich nicht gewollt. Na ja, wenigstens ist er nicht so schmerzempfindlich
fand ich aber doch sehr witzig 😛
@Miss Ellie:
Ja, so trifft man sich wieder! Die Welt ist klein...und ebenso der Cyberspace 😉
Ich lass mal per PN von mir hören
LG
Maxi
WOWoMaGast22. März 2009 · #39Topobär schrieb:Das Schwarze in Afrika häufig eine höhere Leidensfähigkeit gegenüber Schmerzen haben als Weiße, hat seine Gründe nicht in der Rasse, sondern in den sozialen unterschieden. Wo ein Weißer schon längst einen Arzt aufsucht, sich behandln lässt oder Schmerzmittel schluckt, hat ein Schwarzer diese Möglickeit häufig aus rein materiellen Gründen nicht, wodurch ihm keine andere Wahl bleibt, als die Zähne zusammenzubeißen.
Nun, das sehe ich nicht ganz so.
Zwei Beispiele:
Unser Gärtner wurde vor einem Jahr von unserer kleinen Hündin kurz nachdem wir sie aus dem Tierheim geholt hatten in die Wade gebissen. Nicht sehr fest, und nicht so tief, aber immerhin so dass zwei kleine Bissstellen zu sehen waren. So etwas tut schon weh, aber unser Gärtner konnte erstmal nicht mehr laufen, zischte und stöhnte, und musste das Bein auch nachdem ich es verarztet hatte erstmal eine Viertelstunde hochlegen 😛 Auch Monate später bekamen wir immer wieder die Geschichte zu hören und das Bein zu sehen. Zumindest war er weder mit uns noch mit der Hündin böse.
Dieselbe Hündin zwickte einen (deutschen) Bekannten von uns ins Bein (zum Glück haben wir ihr das inzwischen abgewöhnen können). Der zuckte nicht mal zusammen, ließ sich nur widerwillig von mir behandeln und tat das Ganze mit einem Schulterzucken ab.
Ich glaube es ist wirklich so, dass es - unabhängig von der Hautfarbe und auch von der Herkunft - wehleidige und weniger empfindliche Menschen gibt. Und selbst da gibt es noch Unterschiede je nach der Art und Lokation des Schmerzes. Viel eher spielt da einen Rolle, wie in der Kindheit damit umgegangen wurde, oder ob Schmerzen eventuell durch Krankheit oder schlechte Behandlung als etwas Normales empfunden werden. Das könnte man auch durchaus als "Training" bezeichnen.
YOYoshikawaGast23. März 2009 · #40@holger
Du bist nicht zufälligerweise Yoshikawa mit einem neuen User oder mit ihm verwandt?
Nein, ist er nicht! Meine Diktion war nie so. Kann man aber nur wissen, wenn man meine Beiträge gelesen hat.
Gruß, Michael