oribiThemenstarter818 Beiträge · seit 200705. März 2009 · #1Hallo,
wir (33, 32, 3 und 2 Jahre alt) überlegen gerade zwischen 2 Touren mit einem Wohnmobil.
Entweder wollen wir eine Tour von
JoBurg - Drakensberge - Lesotho - Transkei - Sodwana Bay - Kosi Bay - Tembe - Krüger - JoBurg
fahren.
Alternativ überlegen wir von
JoBurg - Drakensberge - Sodwana Bay - Kosi Bay - Tembe - Südmosambik bis Höhe Krüger - Krüger - JoBurg
zu fahren.
Wichtig für uns - es muss mit dem Wohnmobil machbar sein.
Insoweit brauche ich bitte ein paar Tipps zur Straßenbeschaffenheit rund um Kosi Bay, Tembe, Südmosambik und Limpopo Transfrontier Park.
Außerdem wäre ich bzgl. Highlights und Campsites auf dieser Strecke sehr an Euren Erfahrungen interessiert.
Vielen Dank für einen regen Informationaustausch. 🙂
dayo57 Beiträge · seit 200705. März 2009 · #2Hallo Oribi
Hab dir ne PN geschrieben.
oribiThemenstarter818 Beiträge · seit 200706. März 2009 · #3danke. 🙂
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200606. März 2009 · #4Sodwana Bay - Kosi Bay - Tembe - Krüger
Ist nicht gerade auf MOZ Seite viel Sandpiste?
Limpopo kannst du getrost weglassen - keine Tiere und gerade fuer euere Kinder uninteressant. Lange Distanzen am Stueck zu fahren.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
oribiThemenstarter818 Beiträge · seit 200706. März 2009 · #5Meine Gedanken liegen eigentlich darin:
schafft man es mit Wohnmobil auf Schotterpisten und Teerstraßen in die Nationalparks, auch wenn man im Park dann ggf. nicht alle Strecken fahren kann, oder kommt man gar nicht erst hin?
Das gleiche gilt für den Grenzübergang, die Strände Mosambiks.
Mir ist schon klar, dass ich nicht direkt an den Strand fahren kann, aber 200 m laufen um zu Baden tun uns auch nicht weh.
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200806. März 2009 · #6@oribi,
warum diesmal mit dem Womo?

Gruss
Christian
oribiThemenstarter818 Beiträge · seit 200706. März 2009 · #7Bis gestern wären wir noch um die Ostsee gefahren.
Wie auch immer - seitdem ist Afrika im Blick.
Frag nicht nach den Details - ist Haare sträubend. 😉
Seit unserer letzten Botswana-Tour ist mir ein Nachteil für die Kinder deutlich geworden: das Klettern von vorn auf die Rücksitzbank, und das obwohl 2 Kindersitze mitgeführt werden und der Fotorucksack und Spielzeugbeutel irgendwo liegen müssen, macht niemanden so wirklich Spaß.
Soll heißen, die Kinder sollen sich während der Fahrt besser bewegen können.
Außerdem sind dieses Mal keine Offroadstrecken geplant (sofern man überhaupt von Planung sprechen kann).
Soweit meine Bedürfnisse an ein Wohnmobil. Die von meiner Frau:
Ab April ist es in Lesotho und den Drakensbergen empfindlich kalt (wir zelteten einst bei -7°C im April und wachten morgens im Iglu auf). Insoweit können wir uns in etwas wärmere Gefilde flüchten.
In Port St. Johns mussten wir damals 3 Tage Dauerregen über uns ergehen lassen. Das hat unser damaliges Bodenzelt für DM 50 nicht überstanden. Im Wohnmobil ist das kein Thema.
Mir persönlich fehlt das Gefühl, viel Zeit draußen zu verbringen, aber was nimmt man nicht als Kompromiss für eine Reise nach Afrika in Kauf. 🙂
Dass Du ein Foto Eurer Tour beigefügt hast, ist "mies". 😉 Da schwillt mir schon wieder das Herz in der Brust und ich habe das Bedürfnis sofort aufzubrechen. *gg*
rebecca935 Beiträge · seit 200606. März 2009 · #8Oribi,
lass dich von deiner Reise im WoMo nicht abbringen.
Mit Kindern zu dieser Jahreszeit in den kalten Drakensbergen ist es gut so. Und wenn die Kids am Wasserloch keine Lust habe das langweilige Getier zu beobachten, können M+P trotzdem in Ruhe fotografieren. Oder auch mal ein Sandwich zubereiten. Das fanden wir auf unserer WoMoTour sehr gut.
Und wenn ihr morgens bei der lausigen Kälte schön warm an eurem Frühstückstisch sitzt, dann sind euch die neidischen Blicke der Dachzelter gewiss 😉
Die Tochter unserer Freunde war ebenfalls sehr verzückt vom Alkoven. Da kann man es sich so richtig schön gemütlich machen. Und nachts sogar mal auf die Toilette gehen.
Und du wirst mit deinem Sohn reichlich Zeit im Freien verbringen um das abendliche Lagerfeuer zu schüren. Ganz Klasse fand unser Kurzer dann die Sitzheizung - Glut unter den Campingstuhl legen.
Gruß
Rebecca
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200806. März 2009 · #9Tut mir leid, da hab ich noch welche - zumal die erst zwei Wochen alt sind 😛 :



also in BW war das letztes Jahr im Mai/Juni noch angenehm -
nur WDH war nachts kühl -
warum also, in den Süden wo's kalt ist - Entschuldigung hat eigentlich nichts mit deiner Frage zu tun - da kann ich nichts substantielles beisteuern.
dieses Jahr Regenzeit war auch interessant:
Nossob:

Gruss
C
c.porosus140 Beiträge · seit 200606. März 2009 · #10Hey Oribi,
vergiß MOZ mit Wohnmobil und Kids. Ihr würdet Euch keinen Gefallen machen. Die schönsten Plätze(Camps) entlang der Küste sind nur mit 4x4 zuereichen.
(Vielleicht sollten wir uns mal wieder auf ein "Pals" im Pub treffen?B)
LG Matthias
maddy2'167 Beiträge · seit 200907. März 2009 · #11Hallo oribi,
Eine vielleicht bloede Frage: sind diese Wohnmobils 4x4?
Ich denke nicht... dann:
Vergiss Lesotho, dort kannst Du hoechstens bis zum Katse Dam fahren (Strasse geteert), das wuerde ich nicht tun, zumal du dann dieselbe Strecke wieder zurueckfaehrst.
Drakensberg ist machbar von der Suedafrikaseite her, ist aber auch kalt dort im Winter. (zu welcher Jahreszeit ist die Reise geplant?)
Hluhluwe - Sodwana Bay alles geteert, also machbar. Allerdings ist der Campingplatz in Sodwana nicht in Strandnaehe, sondern auf den Duenen, da faehrst Du zum Parkplatz wenn Du nicht die Kinder den Berg runter und dann auch wieder hoch schleppen willst.
Strassen um Kosi Bay: Sand, nur 4x4. Die Strasse ist geteert bis zur Moz Grenze, Suedliches Moz von dort: nur 4x4, Sand
Sodwana - Mbazwana - Thembe - Jozini - N2: alles geteert.
Thembe Elephant Park: Selbstfahrer nur mit 4x4, ansonsten musst du die angebotenen Game Drives machen (was fuer so kleine Kinder nicht ideal ist)
Kruger Park kein Problem, auch auf den Sandstrassen (wenn's nicht zuviel geregnet hat. In diesem Fall werden allerdings die Sandstrassen geschlossen)
Mein Vorschlag:
Jo'burg - Drakensberg - evtl. Hluhluwe Game Reserve - St.Lucia - Sodwana - Swaziland - KNP von Crocodile Bridge bis Letaba - Phalaborwa - dann entweder Able Erasmus Pass - Blyde River Canon - Graskop - Lydenburg - Jo'burg
oder
Tzaneen - Magoebaskloof - Jo'burg
Wieviel Zeit habt ihr?
Uebrigens: ich wuerde darauf bestehen dass die Kinder im Sitz angeschnallt sind waehrend der Fahrt auf offener Strasse (ausser in den Game Reserves natuerlich)!
Gruss
Maddy
PS. warum denn immer PN's auf eine Forumfrage? Waere doch fuer alle interessant, was fuer Vorschlaege gemacht werden!
WAwanetaba81 Beiträge · seit 200607. März 2009 · #12Hallo Oribi,
in Mosambik gibt es auch Campingplätze,
die auf Teerstraße angesteuert werden können.
Siehe u.a. hier:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=91080&catid=150Allerdings würde ich den Krüger-Park nicht über die Grenzen nach Mosambik verlassen, da dies alles Pisten sind, die für ein WoMo ungeeignet erscheinen, ihr müsstet also den "Umweg" über
Komatipoort (Grenze) und Maputo machen um an die
Küste zu kommen. Der erste schöne Küstenabschnitt
(sehr für Kinder geeignet) ist Bilene mit seiner Lagune und dem ruhigen, sehr weit reichenden flachen Wasser.
oribiThemenstarter818 Beiträge · seit 200708. März 2009 · #13Danke für die Verlinkung und Eure Tipps.
Keine Sorge - in der PM ging es ums Reisen im Südlichen Afrika allgemein; das hätte nicht wirklich was mit meiner Frage zu tun gehabt.
Wenn man Lesotho nicht mit normalen Auto/ Wohnmobil bereisen kann, dann hätte sich die Lage dort dramatisch verschlechtert. Vor 6 Jahren oder so sind wir mit einem 30 Jahre alten Benz mit Slik-Reifen problemlos dahin gekommen. Ich glaube mich erinnern zu können, dass wir nicht mal auf Pisten fahren mussten.
Okay - also müssen wir uns entscheiden:
- entweder eine Wohnmobiltour um Lesotho drumrum
- oder eine Jeeptour durch Mosambik.
Beim ersten Vorschlag hat das Wohnmobil seine Vorteile, aber weniger die Route.
Die 2. Tour ist deutlich schöner mit dem Nachteil des Platzmangels im DoubleCab während der Fahrt, obwohl diese wieder 300 EUR billiger ist.
maddy2'167 Beiträge · seit 200908. März 2009 · #14Hallo oribi,
Nach Lesotho kommst du natuerlich schon mit einem normalen Auto oder einem Wohnmobil:
Im ganzen Westen und Norden, ja, und von Ficksburg nach Katse und von Caledonpoort nach Thabeng, aber dort hoert die Teerstrasse auf. Wenn's dir nichts ausmacht auf derselben Strecke wieder zurueckzufahren, dann ist das selbstverstaendlich machbar. Aber das ist ja nicht eigentlich der Sinn einer Rundreise. Durchfahrtsroute durch die Berge gibts keine, die ohne 4x4 machbar ist.
Aussenrum: Bethlehem / Clarens ist auch ganz schoen.
Gruss
Maddy