ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Feb. 2009 · #1Nach dem Frühstück fahren wir von Okonjima weg. Wir nehmen wieder die B1. In Okahandja besuchen wir die craft markets. Dann weiter Windhoek, B6, C23 Dordabis, C15 bis Stampriet. Da wird getankt und geknabbert. Die C20 Richtung Mariental. Diese Strecke ist landschaftlich sehr schön. Um 14Uhr ereichen wir das Anib Lodge Tor und fahren bis zur Rezeption. Der Empfang ist zügig. Wir bringen unser Wagen so nah wie möglich zu unserem Zimmer. Es ist sehr heiss. Das Zimmer ist klein aber sauber. Es gibt nur einen Minischrank mit 4 Kleiderbügel und keine Fächer. Ich kann meine Koffer nicht auspacken. Die Sonne prallt gegen die Fensterscheibe. Zum Glück gibt es eine Klimaanlage. Das Badezimmer ist OK. Wir beschliessen noch ein bisschen schwimmen zu gehen. Die Lodge scheint mit Gruppen ausgebucht zu sein. Da ist was los. Die Liegestühle sind alle besetzt und die Poolhandtüscher sind ausgegangen. Die 2 Jack Russel vom Manager spazieren in der Anlage herum. Natürlich trete ich auf Hundekot. Langsam geht mir das Ganze auf den Wecker. Wir kehren ins Zimmer zurück und geniessen die Klimaanlage beim Lesen. Später wollen wir etwas an der Bar trinken. Es gibt keine Preisliste. Wir bestellen 2 Glas Weisswein. Dieser ist lauwarm. Die Anib Lodge soll es einfach nicht sein. Um 20Uhr begeben wir uns zum Restaurant und nehmen auf der Terrasse Platz. Es wird ein Set Menü angeboten zu 175N$ pro Nase. Der Manager sagt, the best food in Namibia. Wir sitzen schon eine Halbe Stunde und es tut sich nichts. Die Leute die schon gestern übernachtet haben wissen Bescheid denn sie haben etwas zum Lesen gebracht. Um 20Uhr45 kommt das Personal und erklärt uns das Menü. Dann singen sie ein paar Lieder. Um 21Uhr kommt endlich die Suppe. Der Service ist mühsam und die Küche soso. Um 22Uhr kommt die Nachspeise, ein Pudding. Zum Glück sind mein Mann und ich, was die Unterkunft anbelangt, uns immer einig. Wir entscheiden morgen abzureisen.
Giraffen78 Beiträge · seit 200920. Feb. 2009 · #2Hallo Annick
Das tut mir leid, dass ihr "Pech" hattet. Uns hilft dein Bericht in unserere Planung - somit danke!
Grüsse von den Giraffen
TOTobis40 Beiträge · seit 200921. Feb. 2009 · #3Ausgezeichnet!
Dann werden wir auch nicht diese Lodge beziehen... das ist nicht die Art von Lodge, die wir in Namibia erleben wollen...
Was könnte man alternativ in der Nähe empfehlen?
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200621. Feb. 2009 · #4Gute und sachliche Info. Bravo.
In Namibia stimmt das Preis und Leistungsverhältnis nur noch an wenigen Orten. Viele dieser "high price" Lodgen bringen nicht mal annähernd den Standart den ein Kunde für das viele Geld erwarten muss.
Es nimmt mich wunder, wie lange sich die Leute noch verarschen lassen.
Gruss Beat
Achim G.294 Beiträge · seit 200721. Feb. 2009 · #5Unsere Erfahrungen sind zwar schon ein wenig älter (März 2006), dennoch kann ich im Großen und Ganzen die Ausführungen von ANNICK bestätigen.
Das die Busgruppen dann den Pool "komplett" in Beschlag nehmen, haben wir auch erlebt. Jedoch hat uns das nicht sonderlich gestört, trugen sie doch zu unserer Unterhaltung bei 🙂
Leider standen dann die Hinterlassenschaften der aller Poolbesucher (Gläser, Flaschen, Abfall) noch am Mittag des nächsten Tages am Pool herum. Das hat keinen einladenden Eindruck hinterlassen.
Auch die "Show" beim Abendessen war durchaus gewöhnungsbedürftig. Erst als der letzte Gast dann Platz genommen hatte, wurde mit dem Service langsam begonnen. Das letzte Paar der Busgruppe gesellte sich mit nenneswerter Verspätung zu den anderen, die an einer langen Tafel schon Platz genommen hatte. Natürlich waren nur noch zwei Einzelplätze frei, so dass es ein großer "Umsetzungsprozess" stattfinden musste, ehe dann mit dem Service langsam begonnen werden konnte. Bei rund 40 Gästen, empfanden wir das als recht merkwürdig (mal freundlich ausgedrückt). Wir kamen uns schon sehr gegängelt vor.
Das Essen war bei uns soweit ohne nenneswerte Kritik, aber sicher kein Highlight (natürlich subjektiv).
Die Zimmer waren so ganz ok. Gut...es fehlte ein Papierkorb und soweit ich mich erinnere auch ein Kofferablage, aber das war jetzt nicht so gravierend.
Der Service hat eben nicht so gepasst...jedenfalls nicht für uns.
Im Nachhinein waren wir nicht weiter unglücklich, dort wieder abzureisen. Einen erneuten Besuch schließen wir jedoch aus 😄
Gruß Achim
FRFritzi114 Beiträge · seit 200721. Feb. 2009 · #6Hallo Annick, Danke für die schönen täglichen Reiseberichte.
Schade, daß die Anib Lodge so groß geworden ist. Wir waren vor Jahren des öfteren dort.
Ernst Duke und seine Frau führten die Lodge und es war fantastisch. Alles, die game drives, das Essen auch die Gäste. Es gab keine Busgruppen.
Im letzten Jahr waren wir auf der Kiripotib Gästefarm, die wir auch in diesem Jahr wieder besuchen werden, denn es soll in den Süden. Die Farm erreicht man, wenn man vom Flughafen kommt, über die C23 Richtung Dordabis. Auch von da aus geht es in die Kalahari. Genaueres kann man auf der homepage sehen. Ob sie Campingplätze haben, weiß ich nicht.
Die Besitzer von Kiripotib ist die Familie von Hase, sehr nette Leute. Dort kann man auch Frauen und Männer beim Spinnen und Weben sehen, denn es werden wunderbare Teppiche hergestellt. Das Preis-Leistungs Verhältnis stimmt auch,für DB+B.
Tomcat kann ich zustimmen, denn es gibt noch preiswerte Gästefarmen, die außerordentlich gut sind. Z.B. Vreugde oder Eileen
Wir lieben eher die persönlich geführten Farmen als Lodges.
Schönen Nachmittag noch
Fritzi
CRCrezi209 Beiträge · seit 200723. Feb. 2009 · #7Hallo zusammen,
wir waren Anfang Mai 2008 für 2 Nächte in der Anib Lodge.
Uns hat es dort sehr gut gefallen.
Vielleicht sind zu anderen Jahreszeiten mehr Menschen dort. Aber dies geht ja nicht, denn im Speissaal ist ja nicht mehr Platz vorhanden.
Auch wenn man dort etwas auf den Beginn des Abendessens warten musste, war nicht weiter tragisch. Vielleicht sind die Deutschen, wie überall auf der Welt, auch ganz einfach eine Viertelstunde früher dort. Der Tag war ja gelaufen, ab 18:00 Uhr dunkel, was solls. Dann hat man sich eben noch etwas unterhalten, ein Wein oder Bier getrunken und gefreut, das man in Afrika war.
Das Preis-/Leistungsverhältnis hat gestimmt. z. Zt. für 33 EUR im DERTOUR und bei 3 ÜN sogar 3:2 !!
Beim nächsten Tag werden wir wieder dort übernachten, denn bei diesem Preis kann man 2 Tage länger in Namibia bleiben und dies ist das warten allemal wert.
Gruss
Crezi
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
chrissie2'460 Beiträge · seit 200623. Feb. 2009 · #8Wie die Zeiten bzw. eine Lodge sich ändern kann.:(
Wir haben im August 2005 (unsere erste Nacht in Namibia überhaupt)in der Anib Lodge verbracht und waren rundum zufrieden. Es gab zwar auch damals schon (kleinere) Busgruppen, aber es waren auch andere Individualreisende dort. Das Essen war mit das Beste, was wir während unserer Namibiareise bekommen haben und wir haben auch in den anderen Lodges/Gästefarmen nicht schlecht gespeist 😎
Wenn ich es recht verfolgt habe, hat inzwischen der Inhaber gewechselt, schade.