SASafariphilThemenstarter52 Beiträge · seit 200911. Feb. 2009 · #1Hallo zusammen
Ich beginne mal mit einer vielleicht blöden Frage: Wieso reisen die meisten Touristen immer im Uhrzeigersinn durch Namibia und beenden die Reise im Etosha. Gibt es sinnvolle Gründe dafür?
Ist unser Routing (11 Nächte) ein realistisches und empfehlenswertes?
- Fahrzeugübernahme Windhoek am Morgen und Fahrt in Etosha am gleichen Tag;
- 5 Nächte Etosha, als mit vier vollen Tagen Tierbeobachtungen;
- Fahrt nach Damaraland und dort 2 Nächte;
- 1 Nacht Swakopmund
- 1 Nacht Soussusvlei
- 1 Übernachtung auf Weg zurück nach Windhoek
Anschliessend Flug nach Südafrika in den Krüger.
Danke Euch im Voraus!
SASafariphilThemenstarter52 Beiträge · seit 200911. Feb. 2009 · #2Ach ja, noch dies: Ist die Fahrt von Windhoek bis Namutoni ev. zu lang mit 500km? Um welche Uhrzeit muss man spätestens im Etosha ankommen? Ist der Park in der Nacht geöffnet?
walwol303 Beiträge · seit 200812. Feb. 2009 · #3Safariphil schrieb:Ach ja, noch dies: Ist die Fahrt von Windhoek bis Namutoni ev. zu lang mit 500km? Um welche Uhrzeit muss man spätestens im Etosha ankommen? Ist der Park in der Nacht geöffnet?
Ist machbar, die Strecke ist durchgehend asphaltiert. Auf der B1 sind je nach Strecke 100 bzw. 120 km/h erlaubt. Das bedeutet ungefähr 5 Stunden Fahrt plus Pausen. Die Parktore schliessen bei Sonnenuntergang, die genaue Uhrzeit ist daher datumsabhängig.
Lg Walter
linksfahrer435 Beiträge · seit 200712. Feb. 2009 · #4Ich denke die meisten wollen das Highlight Etosha zum Schluß der Reise sehen, um die Spannung zu erhalten. Außerdem kann man besser früher nach Windhuk zurückfahren, wenn die Zeit drängt.
In 11 Tagen könnt ihr nicht so viel machen. Da ist es schon schwierig Etosha und Sesriem unterzubringen. Der eine Tag in Swakopmund macht nicht wirklich Sinn. Da könnt ihr fast nichts machen und es ist eine irre Fahrerei. Ihr könntet den Tag lieber an der Spitzkoppe oder im Namib-Naukluft Park verbringen. Wenn ihr unbedingt das Meer sehen wollt, macht doch im Sossusvlei einen Rundflug über die Dünen bis zum Meer, das ist eh viel eindrucksvoller als am Boden.
SASafariphilThemenstarter52 Beiträge · seit 200912. Feb. 2009 · #5Danke Euch!
Wegen Zeitbudget: Es sind ja eigentlich 12 Tage und wie gesagt gehen wir nachher noch für fast eine Woche nach Südafrika. Swakopmund planen wir nur als Übernachtungsstopp ein, nicht weil wir da unbedingt ans Meer möchten. Priorität legen wir eigentlich auf den Etosha-Park und da dürften ja glaub' ich 5 Nächte sicherlich i.O. sein. Am Ende bauen wir dann ev. noch 2 Nächte Kalahari ein.
Insofern haben wir nun als nochmals eine Nacht angehängt.
Weiss zufälligerweise jemand, wann Mitte September Sonnenuntergang in Namibia ist, bzw. wann der Etosha schliesst? Wir müssen dann sicherlich etwas Gummi geben, damit wir dann nicht vor verschlossenen Türen stehen.
Danke!
JEjeorg15 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #6Hallo SafariPhil,
also Sundown im September Ethosha gegen 17:45. Zeitunmstellung am 6. und dann eine Stunde später. Geschlossen wird Namutoni/Halali/Okaukuejo zum Sundown.
Ich war öfters im Ethosha NP und bin persönlich der Meinung, mit 2 vollen Tagen kann man wirklich genug Tiere beobachten.
Meistens waren wir 2 Übernachtungen (Namutoni / Okaukuejo) dort, dafür schon gegen Mittag da und kurze Strecke zur nächsten Übernachtung vom Park aus.
Aber die Wichtung muß jeder selbst für sich festlegen.
Meine Vorschlag:
- WDH-Waterberg : (z.B. Waterberg Wilderness Ldg/Waterberg Plateau Park) (1Nacht)
- Etosha NP/Namutoni: auf der Strecke kann man noch den Hoba Meteoriten und den Lake Otjikoto ohne große Umstände besuchen (3Nächte)
- danach zur Vingerklippe. Übernachtung in der Vingerklip Ldg. sehr zu empfehlen. (1Nacht)
- Versteinerter Wald/Tweyfelfontein/Verbrande Berg und weiter nach:
2 Varianten:
A>
- Palmwag Ldg. (2 Nächte, z.B. Besuch des Palmwagschutzgebietes etc. )
- Cape Cross. Übernachtung Cape Cross Ldg. (1Nacht)
- Swakop(120km) - man ist vormittags da und hat den Resttag Zeit, Swakop zu erkunden. (1Nacht)
B> (gemütlicher)
- bis zum Brandberg - Brandberg White Lady Ldg (1Nacht) ggf. White Lady besichtigen (man auch bei Tweyfelfontein übernachten Tweyfelfontein Ldg/Mowani etc.)
- nach Ameib über die Spitzkoppe als Tagesbesuch - Ameib Ranch (Bull Partys/Philips Cave - ausruhen, wandern) (2 Nacht)
- Swakop (180km Teerpad)- man ist schon vormittags da und hat den Resttag Zeit, Swakop zu erkunden. (1Nacht oder 2 Nächte - dann Ameib nur eine)
Swakop-Sesriem (350km, Sossus Vlei) (2Nächte in der Umgebung)
Sesriem WDH (320km) - Airport nur möglich mit AirNamibia, die gegen 20Uhr fliegt)
Vielleicht hilft es bei der Routenentscheidung.
Ich finde die Routenrichtung, die Du gewählt hast auch gut.
Man hat auf der Strecke von Tweyfelfontein bis Sesriem die Sonne im Rücken und ich finde mit dieser Beleuchtung sieht die Landschaft dort noch besser aus.
Gruß Georg
joli3'491 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #7Hallo Safariphil,
ich halte es nicht für sehr glücklich, bereits am Ankunftstag in Windhoek noch bis Etosha fahren zu wollen. Ihr seid nach dem Flug übernächtigt, kennt das Auto noch nicht und habt vielleicht auch noch keine vertieften Erfahrungen mit dem Linksverkehr. Deshalb plädiere ich immer dafür, den Ankunftstag und die erste Nacht in Windhoek zu verbringen.
Dann 5 Tage Etosha ist prima. Wenn Joerg sagt, 2 Tage würden reichen, dann halte ich das für deutlich zu wenig. Nun bin ich allerdings auch einer, der die Tiere nicht nur "abhakt" ( es gibt wirklich Sichtungslisten, in denen man alles abhaken kann, was man gesehen hat !), sondern beobachten will. Und dafür braucht man Zeit und Geduld. Wenn ich nur 2 Tage für Etosha hätte, würde ich gar nicht erst hinfahren.
Deine Planung bezüglich Swakopmund und Sesriem mit je einem Tag halte ich für wenig sinnvoll.Das ist eigentlich nur Fahrerei und von Deinen Zielpunkten hast Du überhaupt nichts.Unter diesen Umständen würde ich beide Ziele streichen und nach den 2 Tagen im Damaraland ( Vingerklip Lodge oder Ugab Terrace Lodge )noch weitere 2 Tage im Erongo-Gebirge vebringen, z.b. in der Erongo Wilderness Lodge. Und von dort zurück nach Windhoek.
Auf diese Weise könntet Ihr zwar nur einen sehr kleinen Teil von Namibia bereisen, aber dafür sehr viel Namibia-Eindrücke sammeln.
Gruß Joli
chrissie2'460 Beiträge · seit 200612. Feb. 2009 · #8Auch wenn es immer wieder schwer fällt, Ziele von der geplanten Reiseroute zu streichen,würde ich Jolis Vorschlag aufgreifen und Swakopmund und Sesriem streichen und einen Tag davon für die erste ÜN in Windhuk einbringen. So könnt ihr am nächsten Morgen ausgeruht nach Etosha starten und falls es -wider Erwarten- Probleme mit dem Auto gibt, könnt ihr das auch noch abklären. Neben einer kleinen Stadtbesichtigung könnt ihr dann auch noch auf "Großeinkauf" am Ankunftstag gehen.
SASafariphilThemenstarter52 Beiträge · seit 200912. Feb. 2009 · #9Kurze Ergänzung: Vor Fahrzeugfassung sind wir ja eine Nacht in Windhoek. Wir kommen mit dem Flieger einen Tag vor unserer Reise in den Etosha an.
Danke Euch!
SASafariphilThemenstarter52 Beiträge · seit 200915. Feb. 2009 · #10Danke vielmals für die tipps!
Nun aber doch noch kurz eine Frage zur Anreise in den Etosha: Wie lange brauche im vom Fahrzeugverleih Windhoek bis Namutoni (Zeit für Panne miteinberechnen 😉 )? Wenn Namutoni um 17.00 im September schliesst, dann wird es ev. doch noch knapp...
Danke!
Fluffy174 Beiträge · seit 200615. Feb. 2009 · #11Laut Tracks4Africa knappe 6 h Fahrzeit. Machbar sollte es also sein, kommt halt darauf an, wann Ihr in Windhoek wegkommt.
Wieso soll das Tor um 17:00 Uhr schließen? Im September ist schon Sommerzeit und Sonnenuntergang sollte auf jeden Fall erst nach 18:00 Uhr sein.
Liebe Grüße
Carmen
gglink5'538 Beiträge · seit 200815. Feb. 2009 · #12Hallo Safariphil,
warum ich im Uhrzeigersinn fahre: Ich will die Tiere am Ende sehen. Und ich kann mir die Etappen besser einteilen, denn ich würde auf Sossusvlei und Swakopmund nicht verzichten. Also hier mein Vorschlag:
1. Tag: Windhoek - Sesriem-Umgebung. Fahrt über den spektakulären Spreetshoogte Pass. Übernachtung in der Namib Desert Lodge oder Weltevrede oder Desert Homestead oder - wenn es etwas teurer sein darf - in der Sossusvlei Lodge. Wenn Du nicht erst um 9.00 Uhr in Windhoek abfährst, bist Du um die Mittagszeit in Deiner Unterkunft und kannst dann am frühen Nachmittag ins Vlei fahren.
2. Tag und 3. Tag: Sossusvlei - Swakopmund. Dort würde ich 2 Tage bleiben und mir die Lagune in Walvis Bay anschauen. Morgens Bootsfahrt, nachmittags mit dem Auto rund um die Lagune und Flamingos beobachten. Ist besonders schön in der Abendsonne.
4. Tag: Swakopmund - Usakos - Omaruru - Outjo - Etoscha. Das schaffst Du locker in 6 Stunden, weil mit Ausnahme des Strecke von Kalkfeld nach Outjo alles asphaltiert ist. Dann kannst Du schon am ersten Abend am Wasserloch in Okaukuejo jede Menge Tiere sehen.
5. Tag: Okaukuejo
6. Tag: Halali
7. Tag: Halali
8. Tag: Etoscha abends verlassen und im Onguma Bush Camp übernachten. Das Wasserloch in Namutoni ist nicht so aufregend, als dass man dort bleiben müsste.
9. Tag und 10. Tag: Noch ein Tag Etosha - Nordostteil oder von der Onguma über Tsumeb in Richtung Otjiwarongo fahren. Hinter Otjiwarongo ist die Okonjima. Dort würde ich die nächsten beiden Nächte verbringen und die Geparden und Leoparden beobachten.
Am 11. Tag fährst Du nach Windhoek zurück. Ich weiß nicht, wann Dein Flieger geht. Rechne von der Okonjima mit 4 - 5 Stunden Fahrzeit.
Viel Spaß beim Tiere beobachten wünscht Dir
Gerd