erste namia-reise im september

19 Antworten · 5'044 Aufrufe · gestartet 07. Feb. 2009 von tommy2008koblenz
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Themenstarter14 Beiträge · seit 200807. Feb. 2009 · #1
hallo an euch alle, haben die Flüge zu unserem ersten namibia trip klar, los gehts am 09.09. und wir haben volle drei wochen in namibia zeit, auch auto ist schon gebucht, es wird ein bushcamper von caprivi car hire und jetzt gehts an die routenplanung. bitte seht euch dochmal meine route an und gibt euren senf dazu (wäre echt nett..)

1 ankunft wdh fahrt zum oanob camp
2 sesriem camping
3 camping naukluft tsauchab river camp,
4 wandern waterkloof hiking trail
5 swakopmund
6 swakopmund
7 spitzkoppe
8 erongogebiet evt camping farm eileen
9 brandberg,
10 palmwg lodge
11 epupa
12 kunene river lodge
13 kunene river lodge
14 ondangwa
15 etosha, onguma camp
16 onguma camp
17 halali
18 okaukuejo
19 waterberg plateau camping
20 waterberg plateau camping
21 windhoek
22 morgens heimflug



was haltet ihr davon? ich bin mir unsicher ob sich die fahrt in den norden zu epupa lohnt,
will ja ungerne in hetzerei fallen... überlege auch irgendwo noch eine oder zwei nächte lodge einzuflicken (wäre nach den vielen tAge in der steppe vielleicht nochmal ein highlight)
bin sehr gespannt auf eure meinung
7'267 Beiträge · seit 200607. Feb. 2009 · #2
Hallo Tommy

ich finde die Tour gar nicht schlecht. Epupa finde ich super, das lohnt sich ungemein. Wenn Ihr aber in einem Tag von Palmwag da rauf fahrt und am nächsten Tag gleich weiter, dann habt Ihr nichts davon. Das Gleiche gilt acu fü Oanob-Sesriem-Tsauchab River. Das ist mir zu eng.

Ich würde zwei Nächte Sesriem und zwei Nächte Epupa einplanen und dafür auf den Waterberg verzichten.

Evtl. würde ich auch den Tag im Erongogebiet zugunsten eines weiteren Tag an der Spitzkoppe (wandern, klettern, fotografieren) oder am Brandberg (Wüstenelefanten im Ugab, wandern) streichen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
2'610 Beiträge · seit 200707. Feb. 2009 · #3
Hallo Tommy,

ich schließe mich da voll Chrigu an.

Epupa ist sicher 2 Nächte wert zu planen, ebenfalls Spitzkoppe.

Grüße
Jambotessy:)
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Gast07. Feb. 2009 · #4
Hallo Tommy,

ich muss Chrigu vollkommen recht geben,
auch ich würde Waterberg streichen.

Epuoa Falls ist etwas ganze besonderes und am Brandberg würde ich dir
sogar zu 2 Tagen raten.

Unseren Bericht zu Epupa findest du hier: http://www.southerndreams.de/html/21_epupa_falls.html

Den zur Brandberg Lodge mit den Wüstenelefanten hier: http://www.southerndreams.de/html/26_brandberg.html

Ich persönlich finde außerdem, dass zwei Tage Swakompund nicht sein müssen.

Viel Spass bei der weiteren Plaung,

BeeTee
3'491 Beiträge · seit 200607. Feb. 2009 · #5
Hallo Tommy,
die Route ist Klasse - nur Ihr habt zuwenig Zeit dafür. Was bei Chrigu und allen anderen Antwortern schon angedeutet wurde - Ihr nehmt Euch für die einzelnen Ziele zu wenig Zeit. 16 Unterkünfte in 22 Tagen ist einfach zuviel. Deshalb gehe ich gar nicht auf die einzelnen Ziele ein und mache nur den Vorschlag, dass Ihr die Route nochmals überdenkt - und dann jeweils mindestens 2 Nächte pro Ziel einplant.Die erste und die letzte Nacht solltet Ihr am besten in Windhoek verbringen.Vom Oanob Ressort habt Ihr absolut nichts, wenn Ihr dort am Ankunftstag nach Übernahme des Fahrzeugs und Erledigung einiger Einkäufe am späten Nachmittag eintrefft und vermutlich sofort ins Bett fallt.Am nächsten Morgen früh raus, um nach Sesriem zu fahren - dort kommt Ihr vielleicht noch so rechtzeitig an, um mal kurz in´s Vlei zu fahren. Aber bis hinten hin werdet Ihr es kaum noch schaffen. Dann schnell zurück, Platz belegen, schnell was essen und schlafen. So geht das fröhlich weiter. Ihr kommt viel rum - nur von Namibia habt Ihr sehr wenig. Das ist ein bisschen übertrieben, macht aber vielleicht deutlich, was ich sagen will.Streicht mindestens 5 Ziele aus der Planung und seht, was dann noch möglich ist. Namibia wird es Euch danken.
Gruß Joli
518 Beiträge · seit 200707. Feb. 2009 · #6
Hallo , jeder hat eine andere Eistellung zu solch einer gut geplanten Reise .

Ich würde persönlich auch nicht die erste und letzte Nacht unbedingi in Windhoek verbringen , aber auf jeden Fall pro Aufenthalt 2 Nächte , Ihr habt mehr davon.

Gruß Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
Themenstarter14 Beiträge · seit 200807. Feb. 2009 · #7
ich hatte ja extra nur eine nacht für sesriem campingplatz eingeplant weil es doch angeblich so vollund laut ist kam deshalb auf den die tsauchab river camp campingplatz..danke euch schonmal für eure infos, ihr experten. soll ich wirklich waterberg streichen? manno 🙁
766 Beiträge · seit 200707. Feb. 2009 · #8
tommy2008koblenz schrieb:
soll ich wirklich waterberg streichen? manno 🙁
Hallo Tommy,
die Frage ist, was möchtest du dort erleben/sehen?

Wir sind immer 2-3Tage am Waterberg auf einer Farm. Da erleben wir pures Farmleben - weit ab vom Touristenleben und ich bin jedesmal glücklich, dort zu sein.
Der Waterberg selbst ist geschichtlich spannend, aber dafür musst du nicht 2 Tage dort sein.
Die Tiere hast du schon reichlich in der Etosha, da erlebst du eher wenig.

Grüsse Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
518 Beiträge · seit 200707. Feb. 2009 · #9
Vorschlag:

Jetzt wiederspreche ich mir zwar mit den zwei Nächten , aber bucht doch vielleicht für eine Nacht auf der Rückfahrt die Frans Indongo Lodge , Nähe Waterberge und nicht teuer( schöner Pool, schöne Zimmer) und am nächsten Morgen macht Ihr mit der Lodge eine Fahrt zum Geparden Cheeta Vonserv. Projekt( 40 Euro ) , wo Ihr am Game drive zu den Geparden teilnehmt.Fartzeit mit der Lodge nur 30 Minuten qerfeldein über Farm Land zu den Geparden . Außerdem könnt Ihr am Nachmittag eurer Ankunft einen wunderschönen Spaziergang auf den Hausberg machen ( zebras begleiten euch ).

Abends schaut Ihr Euch im Fernsehen des zimmers die ARD Tagesschau oder Tatort an......(wir waren an einem Sonntag dort)

Fahrtzeit bis Windhoek ca 2,5 Stunden

Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
143 Beiträge · seit 200807. Feb. 2009 · #10
Hallo Tommy,

auch ich habe Dein Routing etwas überarbeitet und würde es wie folgt durchführen:

1 ankunft wdh Fahrzeugübernahme, Buchung einer Übernachtung im Namib Naukluft Park am Tag 4. Kauf des Buches: „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Henno Martin. Das benötigst Du ebenfalls für den Tag 4.
2 Sesriem camping (Fahrt via Spreetshoogte Paß und Solitaire nach Sesriem)
3 Sesriem Camp (Tagesausflug nach Sossusvlei, Besteigung der Sicheldüne, Durchwanderung des „Dead Vlei“ –unbedingt empfohlen!- , nachmittags noch Sesriem Canyon, …und danach seid Ihr eh fix und fertig, also bleibt im Sesriem Camp! Sooooo schlimm ist es nun auch nicht dort!)
4 Namib Naukluft Park, Besuch des „Henno Martin Shelters“ am Kuiseb Canyon, dort im in Windhuk gekauften Buch das Kapitel lesen: –Unsere erste Wohnung-, Übernachtung bei Ganab Camp Site mit stark frequentierter Wildtränke in der Nähe. Versucht mal eine Nachtpirsch auf die Bergzebras! Ihr werdet Euch wundern!
5 swakopmund
6 swakopmund (Vormittags Bootsfahrt in Walfischbucht machen!)
7 spitzkoppe (Vormittags in Swakopmund noch Tommys Tours mitmachen, danach knapp 2 h Fahrt über Teer bis Spitzkoppe)
8 Spitzkoppe Voller Tag!
9 brandberg,
10 palmwag lodge
11 epupa
12 Epupa, Besuch eines Himbadorfes mit Ryter oder Ben als Führer
13 Epupa (Entspannt Euch doch mal in klischeehaftem afrikanischen Ambiente im Camp am Fluß unter rauschenden Palmen! Atmet mal ganz tief ein und laaaaange aus!)
14 kunene river lodge (Aber nicht am Ufer entlang fahren! Für Anfänger mit relativ hohem Camperaufbau riskant!) Fahrt die D3700 wieder zurück und bei Position S17 37 23.7 E13 28 33.6 auf die D3701. Von dort sind es nur noch 58 km bis zur Kunene River Lodge
15 Ruacana -Hippo Pool Camp Site-
16 etosha, Namutoni Camp Site
17 Etoscha, Namutoni
18 halali
19 okaukuejo
20 waterberg plateau camping
21 windhoek
22 morgens heimflug

Eine tolle Tour, die könnte ich fast in mein Routenrepertoire aufnehmen 😉

Verschwitzte Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Themenstarter14 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 · #11
hallo Oli, ich bin begeistertet über deine detaillierte ausarbeitung meiner reise, warum in aller welt brauch ich ein permit um auf einem campingplatz zu übernachten (ganab camp site)?
143 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 · #12
Hallo Tommy,

vielen Dank für Dein Kompliment! Wenn Du bei Ganab (oder einer der anderen Camp Sites z.B. Blutkuppe, Gemsbkwater, Zebrapan u.v.m.) über Nacht bleibst, dann befindest Du Dich im Namib Naukluft Park (NNP). Das Befahren der Pads im NNP sowie Übernachtungen auf den Camp Sites im NNP sind permitpflichtig. Dieses Permit muß vorher (!) gelöst werden. Das kannst Du am besten, wie von mir beschrieben, bei Reiseantritt im Haupbüro in der Independence Avenue in Windhuk machen. Zur Not geht es auch beim Büro der Sesriem Camp Site. Dort hatte ich jedoch schon einmal die Erfahrung gemacht, daß den Beamten dort "die Formulare" ausgegangen waren. So etwas kommt halt mal vor. Daher würde ich schon in Windhuk buchen.

Liebe Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Gast08. Feb. 2009 · #13
Hallo Tommey,
ich würde vorher buchen : http://www.namibiareservations.com/naukluftnwrbe.html
und auch das Buch vorher kaufen, denn nach der Ankunft in Windhoek
bist du zu allem anderen in der Lage, als Permits oder Bücher zu organisieren:

Aber vielleicht besorgt dir Oli das Permit ja auch 😊

In Sesriem (es ist wirklich nicht so schlimm, vor allem wenn du ausschläfst!)
besuche am ersten Nachmittag den Sesriem Canyon.
Am zweiten Tag fahre am Vormittag gemütlich an die Elim Düne und an Düne 45.
Danach fahre zurück und frühstücke mit frischen Brot aus der Bäckerei.
Verbringe den Tag am Pool und fahre gegen 15 / 16 Uhr nach Sossousvlei.
Du wirst dich wundern, du bist alleine da, keine Menschenmassen,
keine Asiaten mit Mundschutz und die Schatten sind die gleichen.
Und die Schatten für die Fotos auch.
Du glaubst mir nicht? Nun, dann fahre am ersten Abend hinein!

Für Epupa reichen zwei Nächte. Die gesparte Nacht würde ich zusätzlich
am Brandberg in der Brandberg Lodge verbringen.

Die Kunene River Lodge würde ich auf den Hinweg legen,
die Tour ist auch vor Swartboisdrift keine Erholung
und bestimmt nichts für Anfänger.
In Epupa kannst du dich ausruhen und die Schäden
richten lassen ( diverse Reifen flicken ... )
Nimm auf keinen Fall die Eco Tour von Swartboisdrift nach Epupa,
wenn du alleine unterwegs bist und noch keine 4x4 Erfahrung hast.

Nimm in Epupa das Omarunga Camp,
sie bieten auch eine klasse Himba Tour an.
( Klasse im Sinne von gut für die Himba )
Und es gibt super Essen.
Da es nur 5 Campsites am Fluss gibt,
empfiehlt es sich zu reservieren
und Campsite 1 - 5 zu bestellen.

Nach Ruacana würde ich nur fahren,
wenn es auch Wasser an den Falls gibt, erkundige dich vorher
bei der Eha Lodge ( gehört dem Betreiber der E-Werke, Nam Power).
Ansonsten ist das echt Zeitverschwendung.

Ruacana Falls Oktober 08




Die Hippo Pool Campsite empfand ich persönlich als
Sorry Oli, "Dreckloch", die Betreiber stecken das Geld ohne Quittung ein
und der Platz war sehr vernachlässigt.

Am Hippo Pool


Der Kunene war dreckig und baden kann man da vergessen.
Wenn Ruacana nimm die Eha Lodge, eine grüne Oase.

Nach Swakopmund würde ich nur einen Tag gehen.

In Etosha nimm statt Halali das Onguma Camp.

Halali ist voll mit Overlandern,
trostlos, staubig. Ich weiß nicht, was ihr alle
so toll an Halali findet.

Wenns nur wegen der Wasserlöcher ist,
nimm Namutonni und Okaukuejo.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen,
viele Grüße aus dem angenehm warmen Overberg
where the Oceanas meet,

BeeTee
143 Beiträge · seit 200809. Feb. 2009 · #14
Hallo Tommy,

es ist müßig über subjektive Einschätzungen von Personen zu diskutieren. BeeTee (Southerndreams) und ich haben da unterschiedliche Auffassungen und Einschätzungen über Deine Reiseziele. Es werden bestimmt noch x-andere Personen x-weitere Meinungen darüber haben. Trotzdem möchte ich mich nochmals an dieser Stelle äußern:

Mit dem von BeeTee empfohlenen Link wewewepointNamibiareservations buchst du nicht beim staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) sondern bei einer privaten Agentur mit Sitz in Otjiwarongo. Du zahlst dort einen doppelten Aufschlag der Gebühren für die Camp Sites im Namib Naukluft Park. In Deinem Falle ist das in Euro gemessen zwar nicht viel, aber eine Verdopplung ist meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt!

Das Buch „Wenn es Krieg gibt…“ kannst Du in jeder Buchhandlung in Windhuk kaufen, …oder auch in Solitaire im Souvenirladen, dort hatte es neulich ausgelegen.

Zu Epupa: BeeTee empfiehlt das Omarunga Camp, u.a. weil sie eine tolle Himbatour anbieten. Beide Camp Sites bei Epupa sowie die Lodge 1,5 km weiter östlich, werden von den gleichen Himbadorftour-Guides nach Gästen„abgegrast“. Ben und Ryter gefallen mir seit Beginn ihrer Tätigkeiten vor knapp 10 Jahren am besten, einfach weil sie selber Himbas sind.
Ich fahre mit meinen Gästen nicht Omarunga sondern immer die Epupa Falls Camp Site an. Sie wird ausschließlich von Einheimischen bedient, auch wenn der Initiator und Besitzer ein Bure ist, der im Camp Syncro seinen permanenten Wohnsitz hat. Epupa Falls Camp Site ist größer, schattiger und besitzt ebenfalls WC und warme Duschen. „Amos“ ist der lokale Campaufseher. Du kannst ihn anrufen und eine Camp Site frei halten lassen: 081-3397808. Marianna, eine korpulente „Dame“, wäscht Euch die Wäsche, ihre „Kinder“ backen Maisbrot, verkaufen Holz, kurzum: Die afrikanischen Dienstleistungen durch Afrikaner sind dort garantiert! Erwähnenswert ist noch ein kleines Lädchen innerhalb des Camps, in dem man sich notversorgen kann! Es gibt allerdings keine Bar, kein Restaurant und keinen Rezeptionsraum so wie in Omarunga.

Die Bewertung von BeeTee bzgl. der Hippo Pool Camp Site brauche ich an dieser Stelle nicht zu wiederholen! (no problem, BeeTee;-)) Jedoch, Tommy, be in mind, daß Du "dort oben" eine Safari durch den urafrikanischen Teil Namibias unternimmst. Die afrikanischen Kulturen bringen nicht den europäischen Standard. Ich frage immer, allein schon wegen meiner Buchführung, nach einer Quittung und erhalte sie dann auch! Hippo Pool ist da keine Ausnahme! Ich wähle diese Camp Site immer wegen ihrer leicht „erhabenen“ Lage über dem Kunene und der damit verbundenen Sicht „in den Sonnenuntergang“ hinein. Nach einer ruhigen Nacht geht es eh am nächsten Morgen weiter!

Und noch etwas, @ BeeTee: Du hast im Kunene nicht gebadet weil er dort (!) dreckig war??? Ich bade nie im fließenden Kunene weil es Krokodile im Fluß gibt! Einzig in ausgewählten Pools der Epupa Fälle (allerdings abhängig vom Wasserstand!) habe ich Möglichkeiten zum baden, ohne der Gefahr ausgesetzt zu sein, von Krokodilen attackiert zu werden! Das möchte ich an dieser Stelle im Forum für alle nochmals besonders hervorgehoben wissen!

Zum Schluß noch ein Gegenargument zu BeeTees Statement über das trostlose, staubige und mit Overlandern überfüllte Halali: Sie hat recht, Halali ist staubig! Halali ist voll! Halali ist aber nicht „trostlos“! Namutoni und Okaukuejo sind auch voll und staubig! Halali besticht durch seine wunderschöne Wasserstelle, durch seinen Hausberg, auf dem man einen wunderbaren Sundowner mit Ausblick bis zur Pfanne begehen kann, und es besticht durch seine zentrale Lage zwischen Namutoni und Okaukuejo. Ich empfehle keinem Gast eine Tagespirschfahrt von Namutoni nach Okaukuejo zu machen. Dazu ist ein Tag einfach zu kurz! Zu viele Wasserstellen gibt es zu besuchen, zu viele Tiere sind zu sehen um diese Strecke in einem Stück zu machen. Deshalb empfehle ich eine Übernachtung in Halali!

Sorry Fomis, daß mein Statement sooooo lang geworden ist!

Verschwitzte Grüße aus einem schwülen Morgen in Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Gast09. Feb. 2009 · #15
Hi,
nein, nein wir hatten nicht vor, im Kunene zu baden,
aber da war eine andere Anfrage zwecks Palmen und in den Fluss springen!

Was den Link angeht, da siehst du,
wie oft man grad in Namibia auf Agenturen trifft,
die den Anschein erwecken, was anderes zu sein.

Hier nun der NWR Linkhttp://www.nwr.com.na/namib_naukluft.php

Wir haben viel Lehrgeld bezahlt,
weil wir einige Unterkünfte woanders gebucht hatten.

Daher habe ich auch auf unserer Reisebschreibung
die WWW Adressen der Unterkünfte dazugeschrieben.

Klar kann man andere Ansichten haben, aber die Leute
nach Ruacana zu schicken, ohne zu erwähnen,
dass es da oft keine Fälle gibt,
finde ich persönlich nicht so gelungen.

Wir hatten zwei Monate Zeit
darum sind wir hingefahren,
obwohl wir wussten,
dass es kein Wasser gibt.
Andere haben vielleicht nur 2-3 Wochen

Viele Grüße,

BeeTee
62 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #16
@ Olli,
könntest Du mir etas zu den Badestellen an den Epupa Falls sagen ? Wie kann man die finden, sind sie irgendwie beschildert ? Wann wäre denn die günstigste (Jahres-)Zeit dafür ?
Da sie in der Grenzregion zu Angola liegen, wie ist es dort mit der Sicherheit ?
Viele Fragen...
Danke schon mal für Deine Antwort.

schawitti
143 Beiträge · seit 200809. Feb. 2009 · #17
Hallo Schawitti,

wie ich schon geschrieben hatte, sind die Bademöglichkeiten bei Epupa abhängig vom Wasserstand des Kunene. Generell sind sie bei Hochwasser (März – ca. Juni) am besten. Dann fließt Flußwasser auch auf dem kleinen Plateau mit kleinen Fällen in Pools ab in denen man gefahrlos baden kann. Auch oben an den Hauptfällen wirst Du während Deines Besuchs bei mittlerem Wasserstand einen Pool entdecken. An ihm sitzen häufig Himbafrauen und waschen ihre Decken, auch die Himbakinder baden immer gerne darin. Es gibt keine Hinweisschilder zu den Badegelegenheiten. Du musst einfach selber schauen wo Du Dich traust selbstverantwortlich zu baden!

Bei absolutem Tiefwasser (ab Juni bis Oktober / November) kann man auch direkt in die Fälle einsteigen und dort in tiefen (Whirl-) Pools baden. Aber V O R S I C H T: Das kann bei Unkenntnis des Terrains LEBENSGEFÄHRLICH werden!!! Von meinen Gästen geht mir keiner alleine oder ungeführt und ohne Seil um die Hüfte in die Hauptfälle hinab. Die meisten Leute haben von Natur aus Angst und kommen da nicht mit. Das ist auch gut! Selbstüberschätzung ist gerade an diesem Spot lebensgefährlich! Aber ich habe schon einige Leute beobachtet, die, wie ich es auch praktiziere, mit einem Seil gesichert dort hinab gestiegen sind und tollen Badespaß erlebten.


Du fragst noch nach der Sicherheit wegen der Nähe zur Grenze Angolas. Es gibt keine Gefahr aus Angola! Nach 30 Jahren herrscht in Angola endlich tiefster Frieden! Bei den Epupa Fällen existiert eine Polizeistation der namibischen Polizei. Aufpassen solltest Du nur vor seltenen namibischen Taschen- oder Gelegenheitsdieben. Das kommt aber überall vor!

Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
62 Beiträge · seit 200909. Feb. 2009 · #18
@ Olli,
Tolle Bilder. Da wir aber voraussichtlich erst Ende des Jahres (frühestens ab Ende Nov) fahren werden, wird´s vermutlich nix mit dem Baden in den Fällen. Schade.
Aber ich habe ja schon ein paar interessante Tips in meinem anderen Tread zu diesem Thema bekommen.
Danke auch Dir
Gruß
schawitti
8 Beiträge · seit 200610. Feb. 2009 · #19
Mit dem von BeeTee empfohlenen Link wewewepointNamibiareservations buchst du nicht beim staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) sondern bei einer privaten Agentur mit Sitz in Otjiwarongo. Du zahlst dort einen doppelten Aufschlag der Gebühren für die Camp Sites im Namib Naukluft Park. In Deinem Falle ist das in Euro gemessen zwar nicht viel, aber eine Verdopplung ist meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt!
Lieber Olli

Zur Information sollten Sie sich folgende Links zum Preisvergleich anschauen:

NWR Preise: http://www.nwr.com.na/docs/rack_rates_08.pdf

Namibia Reservations Preise: http://www.namibiareservations.com/naukluftnwr.html

Obwohl es eine 3% Bearbeitungsgebuehr gibt, ist es wohl etwas uebertrieben wenn man gleich von einer Verdoppelung spricht, vor allem wenn man wie Ihr auch Reiseveranstalter in Namibia seit!

Persoenlich finde ich die Aeusserung ziemlich geschmackslos!

Gruesse

Namres
1'470 Beiträge · seit 200810. Feb. 2009 · #20
Zu den Bearbeitungsgebühren bei Namibia Reservations möchte ich anmerken, dass wir Namutoni, Halali und Okaukuejo in einem Rutsch gebucht haben, jeweils zu den 400 pro Nacht (für Platz und 2 Personen) und wir haben einmalig 36 N$ gezahlt als Handling Fee! Also genau 3% und demzufolge wirklich angemessen. Keine verdoppelten Kosten, wirklich nicht. Und wir fanden den Service sehr gut, alles wurde promt beantwortet und erledigt. Gerne wieder.
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