AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200812. Dez. 2008 · #1Ich verzweifle langsam an der Ausarbeitung meines Ausflugs ins Kaokoveld.
Ich komme von den Epupa-Falls und will nach Palmwag. Um ein wenig mehr vom Kaokoveld zu sehen, macht es wohl Sinn die C43 zu verlassen. Mögliche Zwischenstopps wären z.B. Orupembe und Purros. Dazu mal eine ganz allgemeine Frage: Ist das Kaokoveld diesen Abstecher wirklich Wert? Die meisten Bilder, die ich bislang von der Gegend um Purros gesehen habe zeigen eine vegetationslose Geröllwüste mit einem Wellblechband dazwischen.
Eine Frage vorab: Mit welcher Zeit muss ich in etwa (Ende Mai) für die Strecke Epupa - Opuwo rechnen? Da gibt es sehr unterschiedliche Angaben im Internet. Kann ich davon ausgehen, dass man das an einem Vormittag (Fahrt von 7-12 Uhr) schafft?
Meine erste Idee war über Okongwati, Etengua, Otjitanda, Etanga nach Orupembe zu fahren. Aber da habe ich jede Menge Horrorberichte über den ersten Streckenabschnitt kurz nach Etengua gelsen. Daher ist das mittlerweile verworfen.
Bleiben noch zwei Möglichkeiten: Von Opuwo über Etanga nach Orupembe oder vpn Opuwo über Kaoko Otavi an der D3707 entlang nach Orupembe. Kennt jemand die beiden Strecken? Welche ist empfehlenswerter? Sieht man unterwegs was interessantes oder ist es nur nervendes Wellblechfahren? Gibt es gefährliche Stellen? (Ich bin nicht scharf darauf einen gefährlichen Pass zu fahren).
Von Orupembe nach Purros empfehlen einige als Alternative zur D3707 die Fahrt durch das Chumib Flussbett. Dazu folgende Fragen: Ist das landschaftlich schöner? Wie lange braucht man durch das Flussbett bis Purros? Führt der Weg wirklich durch das Flussbett oder daran vorbei? Wie sieht das mit dem Versicherungsschutz des Mietwagens auf der Strecke aus? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Wagen da im Sand eingräbt?
Bin für alle Tipps dankbar!
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200712. Dez. 2008 · #2Hallo,
wir sind 2007/Oktober die Strecke Epupa, Opuwo,Kaoko Otavi, Orupembe,Purros,
Sesfontein gefahren - insgesamt zum 4. x . Jedes Mal aufs neue sind wir begeistert, obwohl die Strecke z.T. ganz schön anstrengend sein kann.
Ich würde sie aber immer wieder fahren - man muss allerdings die Einsamkeit lieben. Freunde von uns waren letztes Mal mit und waren nicht ganz so begeistert, wie wir. Sie hatten Angst, dass unterwegs etwas mit dem Auto passieren könnte. Allerdings waren wir mit 2 Fahrzeugen unterwegs und somit auf der sicheren Seite. Wir waren auch schon allein dort und hatten nie ein un sicheres Gefühl.
Was ich dir sagen will, du musst die Strecke selbst fahren, jeder sieht das Erlebnis Einsamkeit anders.
Und noch - zwischen Epupa und Opuwo war die Piste ganz toll ausgebaut worden. Wir brauchten vielleicht 4 Std. Fotostopps eingechlossen.
Je nach Regenzeit kann sich das aber auch wieder ändern (zwischen Epupa und Opuwo verkehrte im Oktober ein ganz normaler Linienbus).
Grüße
Jambotessy 🙂
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
jakkal283 Beiträge · seit 200612. Dez. 2008 · #3Hallo,
lass mal die Sache über Etanga und Co,da ein Touri eh in Zeitzwang ist!;)
Fahre opuwo-kaoko otavi-kurz vor orupempe macht die pad nen 90 grad rechtsknick und zwei dünne fahrspuren gehen geradeaus ins revier.da kannst schon langsam fahren und landschaft und tierwelt geniesen.Bis am purros campsite ankommst.
das kaokoveld ist einer der schönsten gebiete namibias
gruß
jakkal
Linde84 Beiträge · seit 200712. Dez. 2008 · #4Hallo,
die Strecke vom Purros zur Red Drum durch den Cumib ist sehr anspruchsvoll, du kommst nur sehr langsam voran und mußt auch einen Pass überwinden der nicht ganz einfach ist. Auch der Hoarusib den du ja befahren mußt wenn du vom Cumib nach Purros willst ist nicht ganz einfach wegen des Tiefsandes. Wir waren mit zwei Fahrzeugen dort unterwegs, was auch sehr gut war. Aber landschaftlich super.
Linde
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200812. Dez. 2008 · #5Also die Kaoko Otavi Strecke scheint noch die beste Alternative zu sein (obschon ich auch da erschreckende Berichte gelesen habe, dass man "nur wenige Zentimeter" neben einem "30 m tiefen Abgrund" entlang fährt).
@Jakkal
Das mit dem 90°-Rechtsknick: ist das bei Sanitatis? Meinst Du das Revier vom Chumbib Fluss?
@Linde
Muss man denn über den Pass und am Hoarusib entlang? Nach meiner Karte komme ich, wenn ich dem Chumib von Orupembe aus folge genau auf die 3707b, ca. 40 km vor Purros.
jakkal283 Beiträge · seit 200613. Dez. 2008 · #6Also da wünsch ich mir klarstellung wo dieser abgrund sein soll(30m neben str.)
und dann zum anderen:bitte erst lesen,dann schreiben
purros-red drum=genau die entgegengesetzte Richtung🤔
Gruß
jakkal
fahrinurlaub391 Beiträge · seit 200813. Dez. 2008 · #7Wir sind vor zwei Wochen die Strecke Epupa-Opuwo-Orupembe-Marienfluss-Kunene-Purros-Hoarusibr-Amspoort-Hoanib-Sesfontein gefahren. Eine wunderschöne Tour und eine Woche reicht. Die Reviere sind zauberhaft mit vielen Tieren (Elefanten, Löwen, Geparden und die üblichen verdächtigen Giraffen, Paviane und Springböcke). Das war definitiv einer der Höhepunkte unserer einmonatigen Nord-Botswana und Namibia-Rundreise.
25 km hinter Orupembe in Richtung Red Drum gibt es einen nagelneuen Campsite. Sehr nett und betrieben von einem Himba… Marble-Camp. Camp Syncro im Marienfluss am Kunene ist auch ganz nett.
MooseOnTheLoose1'470 Beiträge · seit 200814. Dez. 2008 · #8Wir wollen so Ende März nächsten Jahres die Strecke Opuwo nach Epupa fahren und unser Reiseführer erzählt was von einem schwierigen Unterfangen, in der Regenzeit das Ombuku Rivier zu durchfahren. Ist dem so???
Moose.
Armin2'346 Beiträge · seit 200614. Dez. 2008 · #9Hallo "Moose",
die Gefahr besteht schon. Wir mussten unsere Epupa-Träume vor einigen Jahren im April wegen mehrerer laufender Riviere mal in Opuwo "begraben". Beim zweiten Anlauf ein Jahr später klappte es dann - außerhalb der Regenzeit - sehr gut. Die Straße ist mittlerweile auch hervorragend ausgebaut. Lediglich bei Okongwati muss ein sehr breites und sandiges Rivier passiert werden. Das kann auch in der Trockenzeit mal Probleme bereiten. Wäre aber sicher kein Grund, sich extra deshalb einen 4x4 zu mieten.
Viel Spaß
Armin
MooseOnTheLoose1'470 Beiträge · seit 200814. Dez. 2008 · #10Armin schrieb:Hallo "Moose",
die Gefahr besteht schon. Wir mussten unsere Epupa-Träume vor einigen Jahren im April wegen mehrerer laufender Riviere mal in Opuwo "begraben". Beim zweiten Anlauf ein Jahr später klappte es dann - außerhalb der Regenzeit - sehr gut. Die Straße ist mittlerweile auch hervorragend ausgebaut. Lediglich bei Okongwati muss ein sehr breites und sandiges Rivier passiert werden. Das kann auch in der Trockenzeit mal Probleme bereiten. Wäre aber sicher kein Grund, sich extra deshalb einen 4x4 zu mieten.
Viel Spaß
Armin
Danke für die Antwort. Ich vergaß zu erwähnen, dass wir einen 4x4 haben werden. Kommt man damit durch?
Armin2'346 Beiträge · seit 200614. Dez. 2008 · #11... kein Problem.
Gruß
Armin
jakkal283 Beiträge · seit 200614. Dez. 2008 · #12Hallo zusammen;
Das Revier in Okangwati wurde ebenso wie das Khowarib,und Sesfontain Revier dises Jahr durch Betonverbau gebändigt!
Sponsor dieser Aktionen:
Die EU mit meistaufkommen der BRD
Die Wildheit des Landes verliert immer mehr von seinen Reizen:(
So werden ja bald Linienbusse nach Epupa strömen,und ein Himba ist nur noch Himba während der Geschäftszeit 7:00 bis 17:00 ,2 Std.mittagspause,dann werden sie sich ihre Jeans überwerfen und den Bottlestore besuchen😃
Grüße
jakkal
MAMatt415 Beiträge · seit 200815. Dez. 2008 · #13Hallo zusammen
Also wir planen im August 2009 unter anderem folgende Route:
Sesfontein, Puros, Orupembe, Kuene, Etana, Opuwo (evt. noch Epupa-Fälle).
Details:
Sesfontein via Amspoort nach Puros. Hierfür fahren wir entlang dem Hoanib nach Amspoort und würden dann der Grenze des Skeleton-Parks hinauf in den Hoarusib nach Puros fahren.
Von dort aus stellt sich nun die Frage, ob wir den Chumib hinauf oder via der 3707 nach Orupembe fahren sollten.
Nach Orupembe via Red Drum an den Kuene. Zurück via Orupembe und auf der 3703 nach Opuwo..
Zeit ca. 14 Tage für die ganze Strecke.
Was meint Ihr?
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
christian852 Beiträge · seit 200615. Dez. 2008 · #14Hallo!
Der August ist ein guter Reisemonat dort.
14 tage für die ganze Reise(ab WDH)? Das finde ich etwas zu kurz.
Christian
MAMatt415 Beiträge · seit 200815. Dez. 2008 · #15Nein, insgesamt sind wir ca. 5 Wochen in Namiba. 14 Tage haben wir ab Sesfontein bis nach Opuwo eingerechnet in der Hoffnung, dass diese Zeit genügt.
Je nach dem lassen wir die Epupa-Fälle weg, da wir später die Vic-Falls noch sehen werden.... hoffentlich.. 🙂
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christian852 Beiträge · seit 200615. Dez. 2008 · #16Hallo!
Ich denke das ist eine ausreichend lange Zeit. Da bleibt auch Platz zum genießen 😉
Christian
MAMatt415 Beiträge · seit 200815. Dez. 2008 · #17Ja, das wäre auch unser Ziel... von der Route her werden wir natürlich dann noch vor Ort bestimmen, wo man am besten dann auch durchfährt....
Machbar sollte dieser Vorschlag hoffentlich sein.. 🙂
Was ich noch wissen müsste wäre, welche Route man von Amspoort nach Purso am besten nimmt. Eine führt ja fast direkt am Parkeingang entlang (Nordwestlicher Streckenverlauf), eine andere jedoch verläuft nordöstlich nach Puros...
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christian852 Beiträge · seit 200615. Dez. 2008 · #18Hallo!
Du kannst Dir aussuchen welchen weg Du nimmst,beide enden im Houarusib. Die Pad weiter westlich mündet bei der neuen (fürchterlichen ) Schoeman Touristensiedlung.
Als wir vor ein paar Wochen dort waren wollten wir auf der Mitte campieren.
An einer schönen Stelle hatten wir das Lager aufgebaut und waren am essen...
Wir bemerkten dieses Summen zu spät 😵
Die Wildbienen hatten bereits die Wasserquelle entdeckt (Klimaanlage!!!)
Innerhalb kürzester Zeit waren es Tausende.
Im Auto waren Hunderte als wir es zumachen konnten. Dann mussten wir das Auto verlassen.
Uns blieb nichts Anderes übrig. Wir hatten kein Wasser und die Sonne brannte erbärmlich. Erst nach 2 Kilometern ließen die Bienen von uns ab.😃
Wir warteten über eine Stunde, als wir zurück kehrten waren es immer noch viele.
Wir konnten aber anfangen zu packen und haben den Platz fluchtartig verlassen...😕 Manchmal kommen die Probleme ganz unerwartet.
Christian
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200819. Dez. 2008 · #19Da auf meiner Karte "Permit required" steht habe ich folgende Möglichkeit bislang ausgelassen: Es scheint ja möglich zu sein von Purros nach Amspoort zu fahren und von da weiter nach Sesfontein. Dazu folgende Fragen:
1) Wie lang braucht man dann etwa für die komplette Strecke Purros - Sesfontein?
2) Ist das eine gute Alternative zur D3707. der Direktverbindung zwischen Purros und Sesfontein?
3) Wo bekommt man das entsprechende Permit her? Gibt es Auflagen (2 Autos...)?
4) In meiner Karte sind zwei Tracks ab Purros eingezeichnet. Der westlichere verläuft laut Karte bereits im gesperrten Bereich des Nationalparks, der östliche verläuft grösstenteils am Tsuxab und endet in Amspoort. Darf man beide Tracks fahren? Welche Strecke ist leichter zu fahren? Ist eine von beiden schöner?
5) Wieviel Fahrtzeit muss man für die Teilstrecke Amspoort - Sesfontein veranschlagen?
6) Hat jemand einen bebilderten Reisebericht davon online?
MAMatt415 Beiträge · seit 200819. Dez. 2008 · #20Bin selbst die Strecke nie gefahren, habe sie jedoch in Planung.
Wir werden in Sesfontain, dann 3x auf der Fahrt im Hoanib/Hoarusib und schlussendlich in Puros übernachten. Das heisst, wir nehmen uns ca. 5 Nächte Zeit für diese Strecke.
Werden in Palmwag fragen wegen einer Permitt. Habe aber noch nichts hiervon gehört. Einzig, dass nach Einfahrt ab Sesfontain eine Gebühr fällig wird. Thats it.
Du kannst bis Amspoort fahren dann die nördlich verlaufene Route zum Hoarusib nehmen. Dies geht aus meinen Karten hervor..
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