FOFocus517 Beiträge · seit 201830. Sept. 2018 · #61
Hallo, Mittel vor Ort. Peaceful sleep als Stick Spray Creme Verpackung ist blau weiß TABART oder Tabert geschrieben weiß nicht genau. Ebenfalls Spray, Creme Verpackung ist rot weiß Gibt's alles im Supermarkt Von dem ganzen Zitronella Kram halte ich persönlich nichts. PS. Ich persönlich sprüche mich nur ein, auch nördlich von Etosha. Achtung das ist keine Empfehlung nur meine Vorgehen in dieser Beziehung. Gruß
ChriguThemenstarter7'267 Beiträge · seit 200630. Sept. 2018 · #62
Hosenmatz schrieb:Gibt es aktuell noch Probleme mit Malaria in Namibia, wenn man maximal bis Etosha in Tichtung Norden unterwegs ist? Oder reicht es, sich immer gut einzusprühen? Könnt ihr ein gutes Mittel (Moskitospry) empfehlen, was man vorort kaufen kann? Ich denke, die wirken besser als die, die man hier bekommt ...
Wir hatten im Mai von diesem Jahr ein Malaria Fall in der Gruppe. Dieser war recht klar auf die Etosha (vermutlich Namutoni) zurück zu führen. Anschliessend waren wir nur noch in Malaria freiem Gebiet unterwegs.
Herzliche Grüsse Chrigu
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earlybird711'111 Beiträge · seit 201603. Nov. 2018 · #63
Im Mai gibt es ja wahrscheinlich auch relativ viel Regen?! Wie sieht es im September aus? Hat es da denn Mücken, obwohl seit Wochen Trockenzeit ist?
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Giselbert699 Beiträge · seit 201003. Nov. 2018 · #64
Also ich würde sagen, dass im Caprivi immer Mücken sind, mehr oder weniger. Citronella haben wir auch ausprobiert aber scheint wirklich nichts zu taugen. LG Giselbert
earlybird711'111 Beiträge · seit 201604. Nov. 2018 · #65
Aber auch in Etosha?
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Im Mai gibt es ja wahrscheinlich auch relativ viel Regen?!
also definitiv nicht in Namibia. Das wäre eine absolute Ausnahme. Mücken gibt es aber im Mai natürlich, da dann auch Hochwasser in den Überflutungsgebieten des Nordostens ist. Im September wirst Du auch im Zipfel kaum eine Mücke zu Gesicht bekommen. In Etosha wirst Du im September zu 99,9999 % keine Mücke, selbst nach intensiver Suche, finden.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
earlybird711'111 Beiträge · seit 201604. Nov. 2018 · #67
travelNAMIBIA schrieb:Im September wirst Du auch im Zipfel kaum eine Mücke zu Gesicht bekommen. In Etosha wirst Du im September zu 99,9999 % keine Mücke, selbst nach intensiver Suche, finden.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Das hatte ich ja so gemeint 🙂
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zermatt_de70 Beiträge · seit 201604. Nov. 2018 · #68
Wir fliegen am 15.11 nach Windhoek und haben dann eine Tour über Waterberg, Etosha, Caprivi, 2 Tage Chobe Bush Camp in Botswana und dann noch 1 Nacht Vic Falls. Am 3.12 fliegen wir dann von Vic Falls nach Kapstadt.
Kann man schon sagen wie das Risiko aussieht? Haben wir mit vielen oder wenigen Mücken zu rechnen? Wir haben uns schon guten Mückenschutz (Kleidung + Spray besorgt).
hhdkram502 Beiträge · seit 201604. Nov. 2018 · #69
Hallo, wir sind seit 3 Wochen wieder zurück (WDH, Erongo, Etosha, Caprivi, Kasane, Vic-Fall, Caprivi, WDH). Mückensichtungen gegen Null. Wir haben Malarone genommen (und gut vertragen), würde ich aber um diese Jahreszeit nicht noch einmal machen. Gruß, Dieter
Cruiser2'530 Beiträge · seit 201119. Nov. 2018 · #70
Best Regards
Adolf
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Im Feb/März sind wir 6 Tage in der Region St Lucia iSimangaliso-Wetland-Parkund und Hluhluwe-iMfolozi-Park mit unseren Kindern. Die Region ist in dieser Zeit als low risk area eingestuft soweit ich das richtig beurteilen kann, wobei ich mir bei St Lucia gar nicht sicher bin....
Kann jemand sagen, wann ein Gebiet als low risk area eingestuft wird, bzw. wie viele registierte Malariafälle in welchen Zeitraum es dort gab? Das würde uns eine Einschätzung erleichtern, vielen Dank!!!
Monti schrieb:Im Feb/März sind wir 6 Tage in der Region St Lucia iSimangaliso-Wetland-Parkund und Hluhluwe-iMfolozi-Park mit unseren Kindern. Die Region ist in dieser Zeit als low risk area eingestuft soweit ich das richtig beurteilen kann, wobei ich mir bei St Lucia gar nicht sicher bin....
Kann jemand sagen, wann ein Gebiet als low risk area eingestuft wird, bzw. wie viele registierte Malariafälle in welchen Zeitraum es dort gab? Das würde uns eine Einschätzung erleichtern, vielen Dank!!!
Ich kann dir zwar nicht genau sagen, wie low risk definiert ist, aber wir selbst waren Mitte März 2018 dort. Wir hatten die Prophylaxe aber nur vorher im Krüger genommen. Ich werde aber nie vergessen, wir wir im Restaurant Ski Boat Club direkt am Meer von hunderten Mücken angefallen wurden. Ich hatte vergessen mich einzusprühen. Erst als der freundliche Kellner uns mit Mittel versorgt hat, war Ruhe. Malaria habe ich danach aber nicht gehabt. Mücken gibt es also dort wirklich viele, wie gefährlich die sind, weiß ich nicht. Ich persönlich würde wieder ohne Prophylaxe dort verweilen, da ja sogar die Risk-Map nur Anti-Mücken-Mittel empfiehlt. Das ist aber natürlich ausdrücklich keine Empfehlung.
Selbst hätte ich auch noch eine Frage: Wir sind Anfang April in der Etosha Region bis zum Onguma Tree Top Camp. Ich selbst habe für mich entschieden, die Tabletten nur mitzuführen aber nicht Prophylaktisch zu nehmen. Unsere Nebenwirkungen haben sich zwar auf Hautprobleme beschränkt, trotzdem möchte ich diese Chemiekeule meinem Körper dieses Jahr ersparen. Meine Frau dagegen ist noch sehr unentschlossen. Wie sind Eure persönlichen Erfahrungen in dieser Region? Hat man sehr mit Mücken zu kämpfen? Es ist ja immerhin noch innerhalb der Regenzeit, wenn auch eher am Ende.
jekabemu324 Beiträge · seit 201818. Jan. 2019 · #73
HMEMK schrieb:
Monti schrieb:Im Feb/März sind wir 6 Tage in der Region St Lucia iSimangaliso- Selbst hätte ich auch noch eine Frage: Wir sind Anfang April in der Etosha Region bis zum Onguma Tree Top Camp. Ich selbst habe für mich entschieden, die Tabletten nur mitzuführen aber nicht Prophylaktisch zu nehmen. Unsere Nebenwirkungen haben sich zwar auf Hautprobleme beschränkt, trotzdem möchte ich diese Chemiekeule meinem Körper dieses Jahr ersparen. Meine Frau dagegen ist noch sehr unentschlossen. Wie sind Eure persönlichen Erfahrungen in dieser Region? Hat man sehr mit Mücken zu kämpfen? Es ist ja immerhin noch innerhalb der Regenzeit, wenn auch eher am Ende.
Hi,
was medizinisches zu raten halte ich immer für schwierig. WIr waren im November im Etoscha. Das Tropeninstitut und unsere Hausärzte sagten, wir sollten Malariaprophylaxe machen. Insbesondere Abends, wenn man am Wasserloch sitzt, gibt es recht viele Mücken. Und am Ende reicht eine einzige aus. Wir haben Malarone genommen. Wobei wir das Mittel schon mehrmals genutzt haben und bisher nie irgendwelche Nebenwirkungen hatten...
Meine Frau dagegen ist noch sehr unentschlossen. Wie sind Eure persönlichen Erfahrungen in dieser Region? Hat man sehr mit Mücken zu kämpfen? Es ist ja immerhin noch innerhalb der Regenzeit, wenn auch eher am Ende.
Vorab: Ich bin kein Arzt oder Apotheker! Ich kenne aber niemanden, außer den deutschen Tropeninstituten, der auf die Idee kommt für Etosha eine Prophylaxe zu empfehlen. Kein Arzt hier im Land würde eine solche empfehlen. Mir ist auch persönlich kein einziger Malariafall eines Reisenden in Etosha bekannt... und ich habe länger in der Gegend dort gelebt und viele Freunde um Outjo/Okaukuejo. (Predicted probability of malaria cases in January-May 2011 for northern Namibia (with named regions marked) Quelle. Research Gate) Und allgemein zum Thema Malaria in Namibia: https://malariaelimination8.org/namibia/
Beste Grüße aus Windhoek Christian
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earlybird711'111 Beiträge · seit 201618. Jan. 2019 · #75
Ich war diesen Montag in Frankfurt bei einem Tropenmediziner und habe wegen Malaria Prophylaxe für meine Namibia Reise im nächsten Oktober gefragt. Er meinte ohne Zögern, es sei keine Prophylaxe nötig! Ich vertraue ihm! Wir fahren die typische erste Runde bis Etosha. Ich hatte mich zwar schon vorher entschieden keine Prophylaxe zu machen, wollte es aber noch vom Fachmann hören
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hhdkram502 Beiträge · seit 201618. Jan. 2019 · #76
Ja, sehe ich auch so, solange Caprivi nicht dabei ist, würde ich auch darauf verzichten! Hier noch ein kleiner Zusatz für Blutspender: man wird ein halbes Jahr nicht zur Blutspende zugelassen, wenn man Namibia bereist hat (Grund: Malaria). So steht's in deren Unterlagen, jedenfalls in Niedersachsen. Gruß, Dieter
Da ich während unseres diesjährigen Aufenthaltes in Namibia wiederholt medizinische Hilfe in Anspruch nehmen musste, kann ich Folgendes aktuell zum Thema Malaria beitragen:
Malaria ist in Namibia auf dem Vormarsch nach Süden. Selbst in Swakopmund hat man zunehmend Fälle. Als Grund wird die Abwanderung von Menschen, aus den nördlicheren Gebieten auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen, benannt.
Malaria ist in Namibia auf dem Vormarsch nach Süden. Selbst in Swakopmund hat man zunehmend Fälle. Als Grund wird die Abwanderung von Menschen, aus den nördlicheren Gebieten auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen, benannt.
das stimmt bedingt, denn Malaria ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Und die nötigen Moskitos zur Übertragung fehlen z.B. in Swakopmund. Es gibt also Menschen die Malaria in sich tragen, aber die stellen kein weiteres Risiko für andere dar (außer vielleicht für das ungeborene Baby), solange es keine Überträgermücke gibt.
Insgesamt ist Malaria aber (ausgenommen leider 2017 und 2018) um 98 Prozent in Namibia zurückgegangen. Man bedenke, dass es vor 20 Jahren noch 750.000 Fälle im Jahr gab... das waren 50% der Einwohner. Laut WHO kann Namibia es weiterhin schaffen bis 2021 malariafrei zu werden. Aber natürlich besteht im hohen Norden zur Regenzeit weiterhin ein gesteigertes Risiko und wer sich absichern will (soweit das geht) möge eine Prophylaxe nehmen. Es gibt durchaus auch Staaten wo ich eine nehme (habe aber auch keinerlei Unverträglichkeiten).
Viele Grüße Christian
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nächsten Oktober gefragt. Er meinte ohne Zögern, es sei keine Prophylaxe nötig! I
Du wirst im Oktober, der Hochzeit der Trockenperiode auch vermutlich nicht mal eine Mücke zu GEsicht bekommen. Die sind dann schwieriger als Elefant & Co zu finden 😉
Viele Grüße Christian
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