travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2019 · #81Dann sprich doch mal mit dem Mediziner Deines Vertrauens über die "Flughafen-Malaria":
flexikon.doccheck.com/de/Flughafenmalaria
Da steht genau das, was ich schrieb. Es gibt auch in Deutschland Malaria, solange es die Überträgermücke gibt.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Logi16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2019 · #82travelNAMIBIA schrieb:Dann sprich doch mal mit dem Mediziner Deines Vertrauens über die "Flughafen-Malaria":
flexikon.doccheck.com/de/Flughafenmalaria
Da steht genau das, was ich schrieb. Es gibt auch in Deutschland Malaria, solange es die Überträgermücke gibt.
Verstehe! Die übertragenden Mücken entdecken viel lieber ferne Kontinente, als das naheliegende Swakopmund:
travelNAMIBIA schrieb:.. Und die nötigen Moskitos zur Übertragung fehlen z.B. in Swakopmund...
Da scheint der Trend zur Fernreise bei der Malaria-Mücke inzwischen auch schon angekommen zu sein.
LG
Logi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2019 · #83Verstehe! Die übertragenden Mücken entdecken viel lieber ferne Kontinente, als das naheliegende Swakopmund:
Natürlich nicht, aber wie lange überlebt eine Anopheles in kalten Temperaturen? Nicht lange... ansonsten hätte das Reiseweltmeisterland Deutschland schon laaaange ein großes Malariaproblem 🙂 Die Anopheles braucht (sub)tropisches Klima und v.a. dauerhafte Brutplätze, die sich in Feuchtegbieten (Tümpel etc) befinden. Das erfüllt Swakopmund dauerhaft eher nicht. Aber ich kann Dich beruhigen. Es ist dem Gesundheitsministerium kein einziger Fall von Neuansteckung in den Regionen Erongo, Karas, Hardap, Omaheke und sogar Khomas (also Windhoek) in den letzten 3 Jahren bekannt. Alle dort gemeldeten Fälle wurden direkt vom Menschen eingeschleppt... ohne Flughafen und v.a. ohne Mücke 😉
Wir machen es jetzt aber für den Reisenden mit unserer Diskussion nicht gerade einfacher bei der Wahl Prophylaxe Ja oder Nein...
Viele Grüße
Christian
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Logi16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2019 · #84travelNAMIBIA schrieb:Wir machen es jetzt aber für den Reisenden mit unserer Diskussion nicht gerade einfacher bei der Wahl Prophylaxe Ja oder Nein...
Ich weiß: es kann nicht sein, was nicht sein darf.... 😗
LG
Logi
Logi16,9k Beiträge · seit 201218. Jan. 2019 · #85travelNAMIBIA schrieb:llllEs ist dem Gesundheitsministerium kein einziger Fall von Neuansteckung in den Regionen Erongo, Karas, Hardap, Omaheke und sogar Khomas (also Windhoek) in den letzten 3 Jahren bekannt.
Dafür ist dem kompetenten Gesundheitsminister bekannt, dass die Impfquote bei den Kindern in Namibia bei 102 % liegt.
(Nachzulesen in der AZ Dezember 2016)LG
Logi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2019 · #86OFF TOPIC
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Wir schweifen so ein wenig vom Thema ab, liebe Logi.
Bzgl Impfquote verweise ich Dich gerne zu unserer damalige Diskussion, insbesondere Posting #490404 (
https://namibia-forum.ch/forum/14-fluege/293459-neues-einreiseprozedere-hkia.html):Viele Grüße
Christian
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MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201618. Jan. 2019 · #87Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:Verstehe! Die übertragenden Mücken entdecken viel lieber ferne Kontinente, als das naheliegende Swakopmund:
Natürlich nicht, aber wie lange überlebt eine Anopheles in kalten Temperaturen? Nicht lange... ansonsten hätte das Reiseweltmeisterland Deutschland schon laaaange ein großes Malariaproblem 🙂
wir sind ja glücklich, dass wir derzeit kein großes Malariaproblem haben, das war ja nicht immer so.
travelNAMIBIA schrieb:
Die Anopheles braucht (sub)tropisches Klima und v.a. dauerhafte Brutplätze, die sich in Feuchtegbieten (Tümpel etc) befinden.
oder die Regentonne im Garten, wo sich dann auch Asiatische Tigermücke und Buschmücke hinzu gesellen. Man kann die Viecher dann auch fangen (möglichst natürlich ohne zu zerquetschen) und zur Identifizierung einschicken. Kurze Zeit später bekommt man dann eine Mail aus der genau hervor geht, was man da erwischt hatte...
travelNAMIBIA schrieb:
Das erfüllt Swakopmund dauerhaft eher nicht. Aber ich kann Dich beruhigen.
Die Mücke alleine macht ja nicht die Malaria, da braucht es infizierte Mücken...
travelNAMIBIA schrieb:
Es ist dem Gesundheitsministerium kein einziger Fall von Neuansteckung in den Regionen Erongo, Karas, Hardap, Omaheke und sogar Khomas (also Windhoek) in den letzten 3 Jahren bekannt. Alle dort gemeldeten Fälle wurden direkt vom Menschen eingeschleppt... ohne Flughafen und v.a. ohne Mücke 😉
Keine Sorge, wir Menschen sind absolute Profis irgendwelche Organismen rund um den Globus zu verteilen. Mal sind das irgenwelche Insekten, mal Reptilien oder Amphibien oder auch Säugetiere. Da ist man nicht so wählerisch. Pflanzen werden auch gerne in irgendwelche Ökosysteme gebracht und man richtet damit ab und an auch imensen Schaden an.
travelNAMIBIA schrieb:
Wir machen es jetzt aber für den Reisenden mit unserer Diskussion nicht gerade einfacher bei der Wahl Prophylaxe Ja oder Nein...
Stimmt, aber die Anwort kann sich ja jeder nur selber geben. 😉
Die beste Prophylaxe ist sich nicht von Mücken stechen zu lassen... hat auch den tollen Nebeneffekt, dass es keine juckende Einstichstellen gibt... 😉
Gruß Markus
ESEstark43 Beiträge · seit 201818. Jan. 2019 · #88Liebe Forummitglieder
Für die weitere Diskussion ist dies lesenswert
https://www.spektrum.de/frage/kommt-die-malaria-nach-deutschland-zurueck/1052289Anophelesmücken sind sehr weit verbreitet, so gab es im ersten Weltkrieg durch rückkehrende Soldaten sogar in Finnland kurze (kleine) Malariaepedemien. Wenn es in Swakopmund stehende Gewässer mit Süßwasser gibt, gibt es dort auch mit hoher Wahrscheinlichkeit passende Mücken.
earlybird711'111 Beiträge · seit 201618. Jan. 2019 · #89Also hier im Forum wird immer wieder auf die Frage nach Malaria Prophylaxe geantwortet, dass hier nur persönliche Meinungen weitergegeben werden können und man sich doch besser an einen Tropenmediziner wenden soll. Das habe zum Beispiel ich nun auch getan und mir wurde gesagt, ich solle keine Prophylaxe machen. Des Weiteren wurde mir erklärt, dass die Prophylaxe sowieso keinen sicheren Schutz vor einer Malaria Infektion bietet und im schlimmsten Fall die Symptome, falls man sich eben trotz Malarone und Co. Infiziert hat, nur abgeschwächt auftreten und die Erkrankung dann nicht so schnell/ gut erkannt werden kann und eine Behandlung ev nicht oder zu spät stattfindet.
Klar gibt es keine 100% Sicherheit, aber "nur" wegen der unwahrscheinlichen jedoch trotzdem vorhandenen Möglichkeit einer Malaria Infektion am Flughafen in München, NY oder so, nehme ich ja auch keine Medikamente... Also der Arzt meinte, wenn Malaria bzw Malaria Symptome auftreten sollten, was aber sehr unwahrscheinlich sei, solle man sich schleunigst zu einem Arzt/ Krankenhaus begeben. Dann könne das gut behandelt werden... Ist das etwa alles falsch? Sollten wir bzw sollte ich jetzt doch eher auf das Forum als auf den Arzt hören? Ich bin verwirrt...
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ERERA21 Beiträge · seit 201818. Jan. 2019 · #90Ja kann ich bestätigen, mein Uropa im Schweden hat Malaria damals gekriegt auf die Insel Öland in Schweden.
/ Erik
Ps! Deutsch-Schwedish Schreibstil
camperfan235 Beiträge · seit 201619. Jan. 2019 · #91@early bird- diese Verunsicherung kann ich absolut verstehen.
Bei meiner letzen Reise machte mich ein Hausarzt fast verrückt mit doofen Sprüchen a la " fährst Du Auto ohne Sicherheitsgurt".
Für die meisten Menschen ist die Prophylaxe gut verträglich, wiederum sollte medizinisch geklärt sein ob keine Einwände gegen die Einnahme sprechen, also bestimmte Grunderkrankungen.
Weiter ist es das persönliche Sicherheitsempfiinden- es gibt Leute die sich einfach total verrückt machen und unsicher sind OHNE Prophylaxe und andere reisen unbekümmert in Hochrisikogebiete und verlassen sich maximal auf ihre Stichprophylaxe.
Malaria an und für sich ist eine ziemlich üble Erkrankung, wenn auch gut behandelbar. Mit Prophylaxe bricht die Krankheit tatsächlich unter Umständen erst beim Absetzen des Medikamentes aus und man befindet sich dann zuhause- wichtig ist es eben zu beherzigen, das man tatsächlich trotz Prophylaxe an eine Malariainfektion denken sollte bei den passenden Krankheitssymptomen.
Fakt ist, im Falle der Erkrankung ist der Urlaub definitiv gelaufen, egal ob Behandlung vor Ort oder gleich nach Hause. Das ist kein Schnupfen, sondern eine ernsthafte Erkrankung.
Ich bin kein Fan der alleinig deutschen Praxis, das Medikament ggf als Stand by mitzunehmen und im Bedarfsfall einzuwerfen. Das suggeriert, das man alleine mit der Einnahme abgesichert ist und das stimmt nicht- man muß trotzdem unmittelbar in Behandlung, und da es vor Ort sehr gute und schnell erreichbare Ärzte gibt ( Namibia, Südafrika) finde ich das recht sinnfrei. Die Ärzte vor Ort kennen die Erkrankung und behandeln sie ggf entsprechend. Nach meiner Auffassung macht das Stand By nur da Sinn, wo man eben nicht innerhalb kurzer Zeit ( max 24 h) einen Arzt aufsuchen kann. Das Stand by sollte auch nicht im Glauben eingenommen werden, man könnte im Erkrankungsfall noch einige Tage abdecken und sich dann zuhause behandeln lassen.
Und ja, ich hab genügend medizinische Kenntnisse um so was zu schreiben und meinen eigenen Tropenarzt in der Familie, die uns ggf mit Medikation zuballert und auch schon selbst in afrikanischen Ländern gearbeitet hat.
earlybird711'111 Beiträge · seit 201619. Jan. 2019 · #92Danke für deine ausführliche Nachricht, camperfan!
Trotzdem bin ich immer noch sehr verwirrt... 🙁 stand by würde ich gar nicht machen wollen, ich möchte da dich lieber erst von einem Arzt untersucht werden und dann richtig behandelt werden. Gute Stichabwehr finde ich wichtig und ich hoffe, dass bekommen wir gut hin...aber mich erstaunt doch sehr, dass der Arzt, bei dem ich War, einfach ohne den geringsten Zweifel zu mir gesagt hat, ich bräuchte auf keinen Fall eine Prophylaxe. ..auch nicht für Etosha. Und ich hab ihm natürlich erst mal geglaubt. Aber jetzt werde ich doch noch mal zu einem anderen Arzt gehen...das Tropeninstitut und das Auswärtige Amt schreiben , es gäbe im Etosha ganzjährig immerhin ein mittleres Malariarisiko. Das klingt ja völlig anders, als das, was mir gesagt wurde! Hmmmmm... 😐
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200619. Jan. 2019 · #93Hallo Tanja,
in aller Regel sichern sich die Ärzte (ich habe den Eindruck besonders in Deutschland) einfach gegen jede Eventualität ab... da ist es am einfachsten Prophylaxe zu empfehlen. Bei "falscher" Beratung könnte der Arzt nur unnötig in Schwierigkeiten kommen.
Im Endeffekt musst Du das ganz alleine für Dich selber entscheiden.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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earlybird711'111 Beiträge · seit 201619. Jan. 2019 · #94Ja, das hätte ich auch erwartet. Aber dieser Arzt meinte ja, es gibt doch da in Namibia gar keine Malaria, Mädchen mach doch nicht so einen Aufstand! Das ist ja nicht mal richtig Afrika, hahaha!
Wenn ich mich nur auf diese Aussage verlassen würde, nicht mal Anti Mücken Spray benutzen würde und dann an Malaria erkrankte... Und das auch nicht in Betracht ziehen würde, weil der Arzt ja gesagt hat, es gibt da keine Malaria...
Ich denke, ich gehe noch mal zu jemand anderem. Und dann entscheiden wir uns. Aber ich tendiere zu Peaceful sleep und Nehme ein Fieberthermometer mit 🤩. Ich bin nur 18 Tage da, wenn, beginnt es wahrscheinlich eh erst zu Hause...
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camperfan235 Beiträge · seit 201619. Jan. 2019 · #95@earlybird- es gibt im Norden Namibias, also auch im Ethosha, jahreszeitlich abhängig tatsächlich ein höheres Risiko. Wo kein Wasser, da keine Anopheles.....es sei denn es verfliegt sich mal eine oder verpasst den Abflug 🙂
Vermutlich weisst Du das die Mücken überwiegend dämmerungsaktiv sind.
Ergo, passende Kleidung und bloße Haut mit Nobite, Peaceful sleep u.a. DEEThaltigen Sachen. Muß man auch machen, wenn man Prophylaxe nimmt!!!!
Wenn Dich das Thema verunsichert, hast Du keinen Spaß im Urlaub- dann frag nicht zig Leute und Ärzte, von denen jeder ne andere Meinung hat, sondern pfeif Dir Malarone rein. Das bietet zumindest einen hohen Schutzgrad. Keinen 100 % aber das weißt Du ja.
Die Prophylaxe muß ja vor Einreise in das entsprechende Gebiet genommen werden so das du Dir nicht erst gemütlich die Situation dort anschauen kannst.
Ich hatte auch schon frühe Regenfälle in Ethosha vor der eigentlichen Regenzeit....da kann man sich also auch nicht unbedingt drauf verlassen.
Ich selber wusste beim ersten Aufenthalt in Namibia gar nicht, das es dort überhaupt Malaria gibt....ist ja schließlich Wüste, und wo Wüste da kein Wasser:) und wo kein Wasser da keine Anopheles. Na ja ich lag halt falsch.
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200619. Jan. 2019 · #96""""Die Prophylaxe muß ja vor Einreise in das entsprechende Gebiet genommen werden so das du Dir nicht erst gemütlich die Situation dort anschauen kannst.""""
Falsch!!!
Wenn Du Dich für Malarone entscheidest, musst Du diese Tabletten erst einen Tag vor der Ankunft in einem Malaria-Gebiet einnehmen. Also hättest Du doch Zeit, zumindest den ersten Tag die Situation anzuschauen und dann halt abends die erste Tablette zu nehmen. Ist zwar spät, aber wenn Dich bis dahin nichts gestochen hat zumindest nicht zu spät.
Beate
earlybird711'111 Beiträge · seit 201619. Jan. 2019 · #97@Beate
Da ich ja schon eine Weile im Lande bin, bevor es in den Norden geht, scheint das eine gute Idee zu sein. Dann werde ich ja sehen, wie das Wetter ist und ev kann ich auch andere Reisende zu ihren aktuellen Erfahrungen befragen, wenn sie "andersherum" fahren 😁
Aber eigentlich bin ich gar nicht so ängstlich, da ich schon von vielen Menschen, die oft nach Namibia fahren oder gar Dort leben, gehört habe, dass sie keine Medikamente nehmen... Nur Deet 😉
Ich bin eher verwundert über die Aussage des Arztes, den ich gefragt habe...
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camperfan235 Beiträge · seit 201620. Jan. 2019 · #98Menschen, die in Malariagebieten leben ( müssen) können ja schlecht lebenslang Prophylaxe einnehmen....und früher gab es zb für Malarone auch keine Freigabe das Medikament länger als einige Wochen zu nehmen.
Wie Beate richtig schreibt, ist Malarone 1, besser zwei Tage vor Einreise in das Malariagebiet einzunehmen und 7 Tage danach, d.h. du musst die entsprechende Menge mitnehmen.
Haben wir ähnlich gemacht, da wir erst an der Gardenroute waren zwei Wochen und von da zu den Victoriafällen und in den Krüger. Beide Ziele haben ein Risiko. Und wie gesagt, da ich Malarone gut vertrage nehme ich es auch ggf. ein. Ich folge der Empfehlung es mit Milchprodukten einzunehmen ( vollfette Milch).
Jeder Arzt wird Dich warnen, ein Malariarisiko einzugehen, am Tropeninstitut noch mehr als ein normaler Hausarzt. Ebenso wird man Dir eine umfassende Durchimpfung empfehlen. Bestimmte Reisesouvenirs braucht man einfach nicht!
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200620. Jan. 2019 · #99Hallo nochmal,
ich bin ja ein absoluter Verfechter der Prophylaxe. Und nachdem ich selbst Malarone schon bis zu 6 Wochen genommen habe, ohne irgendeine Nebenwirkung, kann ich manchmal nicht verstehen, weshalb Einige lieber das Risiko Malaria in kauf nehmen.
Dazu gibts gerade bei TA eine interessante Diskussion. Da gehts zwar um Tanzania, aber die Malaria ist dort ja dieselbe wie in Namibia.
https://www.tripadvisor.com/ShowTopic-g297913-i9775-k12202142-Malaria_in_Arusha-Arusha_Arusha_Region.htmlVielleicht sollten sich die Prophylaxe-Gegner das mal durchlesen.
Beate
Turi348 Beiträge · seit 201120. Jan. 2019 · #100hallo Beate
Da streiten sich die Gelehrten! Von 3 Tropenärzten bekommt man 5 Meinungen.
Wir waren die letzten 6 Jahre insgesamt sicher 3 Jahre in Malariagebieten in Afrika unterwegs und hatten bisher nie Malaria.
Meiner Meinung nach braucht es keine Prophilaxe im südlichen Afrika, wo man innert nützlicher Frist , sprich 24 -28 Std. einen Arzt erreichen kann.
Abgesehen davon schützt einem die Prophilaxe nicht unbedingt vor Malaria.
Viel wichtiger gute Mosqitonetze, vernünftige Kleidung, ein Spray mit 50 % Deet Anteil.
Wenn man das Gefühl hat, was machen zu müssen, dann würde ich die Medis mitnehmen, ein Arztbesuch ist bei Infizierung eh dringend ratsam, mit oder ohne Profilaxe.
Jeder wie er mag, ich mute meinem Körper sicher keine sinnlose Medikamentendosis zu.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.