karl406 Beiträge · seit 200626. Apr. 2008 · #21hallo !
ich gebe torsten,jürgen und wolfgang vollkommen recht.
die menschen sind verschieden die einen wollen eine bestimmte luxus unterkunft die anderen schlafen auch mal neben dem oder im auto.
die einen planen jeden tag im voraus die anderen lassen sich treiben und ändern auch mal die route.
alles hat seinen vorteil, du mußt selbst entscheiden zu welcher gruppe du gehörst.
viel spass bei deinen vorbereitungen.
gruß
karl
zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200826. Apr. 2008 · #22Liebe Fomis
Natürlich ist auch mir klar, dass das jeder für sich entscheiden muss! Ich habe von niemandem erwartet, dass sie oder er mir diesen Entscheid abnimmt 😎 .
Am wertvollsten sind für mich als Namibia-Neuling jedoch die Angaben, wo man in der Regel unbesehen hinfahren kann und mit einiger Wahrscheinlichkeit einen Stellplatz für Wagen und Dachzelt findet, und wo eine Vorausbuchung in den meisten Fällen oder gar immer unumgänglich ist. Ich habe erfahren, dass dies in Sesriem so ist (ich spreche nur von Camping!) und im Etosha ebenso. Wahrscheinlich sind es am ehesten die National Parks, die schnell einmal ausgebucht sind und die Farmen unterwegs – mit bestimmten, besonders beliebten Ausnahmen – wohl weniger. So habe ich das verstanden.
Damit werde ich wohl bei einem Mix von festgebuchten Plätzen (Ziele) und spontanen Entscheidungen für unterwegs bleiben. Denn als Neuling weiss ich ja noch nicht, was ich unterwegs alles antreffe ... Der drohende Buchungswahn ist also dank der Diskussion hier einer mir vernünftig erscheinenden Kompromisslösung gewichen. Danke für eure Tipps!
zimpix
If you don't have a sense of humor, don't go to Africa
BRBrigitte1960140 Beiträge · seit 200826. Apr. 2008 · #23Hallo,
bin auch "Neuling" und fahre zusammen mit einer Freundin. Wir haben uns überlegt, eine Safari fest zu buchen und ansonsten spontan durchs Land zu reisen, bzw. vor Ort dann die nächsten Schritte zu organisieren. Ich glaube, zuviel planen bringt nichts. Wer weiß, was sich so ergibt, wenn man erstmal da ist. 🙂
Brigitte
heuchef911 Beiträge · seit 200727. Apr. 2008 · #24Hallo FoMis,
die Grundaussage ist doch, dass jeder für sich selbst das richtige Maß zwischen Planungssicherheit einerseits und Freiheit und Abenteuerlust andrerseits finden bzw. ausprobieren muss.
Wir sind mit folgendem Rezept immer sehr gut gefahren:
Ich gehöre zu denen mit vorurlaublichem Planungswahn 😎 😏 😎 , d. h. ich plane die ganze Route am PC (TTQV) unter Beiziehung von T4A, von Google Earth, von irgendwoher beschafften oder selbst schon gefahrenen Tracks und mit allen verfügbaren Reiseführern und selbstverständlich mit ständiger Nachsuche im Forum. Das Ergebnis kommt dann auf dem Garmin und dem PC mit.
Das alles brauche ich aber gar nicht, um mich dann in Namibia zurechtzufinden oder um gar Panik wegen irgendwelcher Unsicherheiten zu vermeiden. Ich muss mich dann auch nicht unbedingt an den Plan halten; durch die Vorplanung habe ich aber auch die möglichen Alternativen schon etwas im Kopf und muss bei spontanen Umplanungen nicht erst Landkarten und Reiseführer wälzen.
Vor allem: Die Vorplanung macht mir einen Heidenspaß und die Vorfreude ist schon der halbe Urlaub 😁 🤪 😄 🤩 .
Inhaltlich sieht unsere Planung dann so aus, dass wir maximal die Hälfte aller Übernachtungen, meist an besonders interessanten oder empfohlenen Plätzen, oft mit etwas Luxus, als Gerüst fest buchen (z. B. Rooiklip als erste 2 Nächte, Epupa Camp, Fort Seesfontain, Vingerklip Lodge usw.).
Für die anderen Nächte (im Dachzelt, möglichst in der Einsamkeit) haben wir zwar Ideen in der Planung, sind aber doch flexibel. So bieten sich bei 4 Nächten zwischen Swakop via Spitzkoppe, Brandberge West, Ugap bis Seesfontain mehrere Übernachtungsmöglichkeiten an wie z. B. Spitzkoppe, Rhino-Camp, Ugap-River, Orongo-Falls und einige „wilde“ Plätze.
Und wenn wir 5 Nächte von Epupa via Orupembe nach Purros haben, ist dort viel Luft in der spontanen Umsetzung bzw. Änderung der „Planung“.
Die hier oft zitierte Regel „mindestens 2 Nächte an einem Ort“ befolgen wir weitgehend bzw. habe nur kurze Strecken zwischen zwei Orten, so dass auch bei gemütlicher Abfahrt so um 10 Uhr wir spätestens gegen 15 Uhr am neuen Ziel sind, also die Hektik des rechtzeitigen Ankommens kaum aufkommen kann.
Naja, vielleicht ist dies für den einen oder anderen eine Anregung. Aber wie schon gesagt: Jeder muss seinen eigenen Stil finden.
Herzliche Grüße und noch 85 Tage 🤩 🤩 🤩
Helgi
BRBrigitte1960140 Beiträge · seit 200814. Mai 2008 · #25Wir sind mit unserer "Planung" etwas weitergekommen. Das einzige, was wir fest gebucht haben, waren die Plätze im Etosha Park, dass erschien uns sinnvoll und wurde auch hier im Forum dringend angeraten. Für die Zeit danach wollten wir uns nicht festlegen, damit wir flexibel sind. Meine Freundin und ich sind auch beide nicht die überzeugten Camper. Wir mieten uns einen Wagen mit Zelt und einer Grundausrüstung und fahren damit durchs Land auf einer Route, die wir uns ungefähr ausgedacht haben. Wenn möglich, suchen wir uns ein Dach über den Kopf, ansonsten wird eben gecampt. Das einzige worauf wir Wert legen, sind sichere Campingplätze, die hoffentlich auch bewacht werden. Aber sonderlich ängstlich sind wir beide nicht, nur leichtsinnig sollte man auch nicht sein.
Ich plane richtig gern, weil das schon ein großer Teil des Spaßes ist. Was ich nicht mag, ist jeden Tag im voraus detailliert zu verplanen. Schließlich wissen wir ja noch nicht, wo es uns besonders gut gefällt und wir auch mal ein paar Tage bleiben wollen. Also beschränkt sich die Planung bei uns auf bestimmte Orte zu denen wir wollen und die ungefähre Abschätzung, wie lange man von einem Ort zum anderen fährt und wieviel Zeit man dort hat.
Eines habe ich auf Reisen gelernt. Man sollte sich unbedingt einen Puffer lassen, denn es kann immer mal was dazwischenkommen und man will ja schließlich keinen Urlaubsstress. 😕