BIBiggiThemenstarter3 Beiträge · seit 200829. März 2008 · #1
Hallo! Wir 2-Namibia-Neulinge fliegen im Juni mit Air Namibia nach Wdh (Landung früh morgens) und wollen uns dort nicht lange aufhalten. Eigentlich möchten wir nur unseren Mietwagen übernehmen, Permits besorgen und etwas einkaufen... und dann gleich in den Süden aufbrechen. Wie lange dauern erfahrungsgemäß diese Besorgungen? Schafft man es anschließend bis nach Mariental oder nehmen wir uns da zuviel vor? Kann uns jemand einen guten Campingplatz für die erste Nacht empfehlen? Anschließend fahren wir Richtung Fishriver-Canyon weiter. Für Tips wären wir sehr dankbar. Vielen Dank BIGGI
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200629. März 2008 · #2
Moin Biggi,
bleib die erste Nacht in Windhoek oder plane das als Alternative ein. Evtl. klappt mit der Übernahme des Wagens irgendwas nicht oder das Gepäck kommt nicht an oder man wartet ein wenig bei der Beschaffung der Permits (was auch immer ihr das vorhabt) ...
Je nachdem, wie schnell alles geht und wie gut ihr den Flug (Müdigkeit?)und die Umstellung auf Linksverkehr übersteht, kann euer Vorhaben problemlos machbar oder auch ein Gewaltakt werden.
Macht kein "Rennen" aus eurer Reise.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
PEpeter48355 Beiträge · seit 200629. März 2008 · #3
Hallo Biggi,
für die Fahrt nach Mariental braucht ihr höchstens 3 Stunden, wenn ihr wirklich langsam fahrt. Einkaufen im Supermarkt könnt ihr auch sehr gut in Mariental. Dort gibt es 2 Supermärkte. Normalerweise, nach Autoeinweisung, Einkaufen und Tanken seid ihr um die Mittagszeit fertig um aus Windhoek herauszufahren.
ich stimme m it Wolfgang überein, dass man wirklich kein Rennen aus der Fahrt machen sollte. Trotzdem hatten wir die letzten drei Mal kein Problem, am Ankunftstag ohne großen Stress die erste Etappe aus WH raus zu machen. Wenn nach der Landung die Abholung durch den Autovermieter klappt - ich habe selten von Problemen gehört - ist selbst bei etwas Andrang und ein paar Rückfragen die Übergabe des Autos bis 11 Uhr oder 12 Uhr erledigt. Wenn Ihr dann im Supermarkt kein "Sightseeing" macht, sondern wisst, was Ihr kaufen wollt, dauert das inkl. Anfahrt auch nicht länger als 1 bis 1,5 Stunden. Bei den Permits habe ich keine aktuelle Erfahrung, weil wir die bisher unterwegs (Sesriem, Swakop) besorgt haben. Jedenfalls waren wir ohne Hektik spätestens um 14 Uhr auf der Strecke, so dass 100 bis 150 km durchaus noch gemütlich gefahren werden konnten. Das Einkaufen ist auch nicht unbedingt in WH erforderlich. Z. B. Marienthal im Süden oder Okahandja im Norden von WH bieten in guten Supermärkten alle Möglichkeiten. Zusammengefasst: Wenn wir endlich gelandet sind, wollen wir so schnell wie möglich aus der Zivilisation raus und das bedeutet für uns auch aus WH raus 😉 . Gute Fahrt und LG Helgi
PEpebble202 Beiträge · seit 200730. März 2008 · #5
Hallo Biggi,
kann mich Wolfgang eigentlich nur anschliessen. Vorsicht beim Einkauf in Mariental: der Supermarkt Spar wurde 2006 überflutet und ist seitdem in sehr desolatem Zustand und die Auswahl bei weitem nicht das was ein guter Spar in Nam sonst bietet (Erfahrung Februar 2008). Geht also besser in Windhoek einkaufen. Dazu wäre auch interessant, ob ihr einen Camper oder nur ein Auto übernehmt, also Selbstversorgung macht oder in Lodges seit.
Bei Selbstversorgung: Wo bzw. welche Verleihfirma habt ihr gebucht? Je nachdem ist ein Supermarkt in der Nähe, fragt beim Vermieter, oder ihr fahrt zu Checkers in der Maerua-Mall (bewachter Parkplatz).
Gruss
Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
Hallo Biggi nur eine kleine Erfahrung von uns: Landung am Morgen in Windhoek, mit dem Gepäck hat alles geklappt, Auto war zur Stelle, ABER: Bei der Abnahme sahen wir, dass 2 Reifen extrem abgefahren waren, der Ersatzreifen einen Riss hatte und das Schloss der Heckklappe defekt war. Man konnte nicht abschliessen. Wir mussten nach Windhoek in die Hauptvertretung. Unsere Beanstandungen wurden ohne Probleme und Diskussion ausgeführ. Aber es wurde später Nachmittag, bis wir endlich losfahren konnten. Auch wir dachten, am 1. Tag gleich stresslos aus Windhoek raus. Die Lodge liegt zwischen Okahandja und Wilhelmstal und wir wurden eigentlich zu Kaffee und Kuchen erwartet. Na ja, eine Erfahrung reicher. Dieses Mal verbringen wir die 1. Nacht in Windhoek. Gisela
einkaufen könnt Ihr auch in Rehoboth. Da wäre dann auch gleich das Lake Oanob Ressort, nur ca. 80-90 km von Windhoek entfernt. Auch eine sehr schöne Möglichkeit bereits den ersten Tag in der Natur zu verbringen, ohne weit fahren zu müssen. Falls Ihr zeitig in Windhoek aufbrechen konntet und noch Lust zum weiterfahren habt, könnt Ihr ja vor Ort entscheiden ob Ihr noch bis Mariental fahren wollt.
BIBiggiThemenstarter3 Beiträge · seit 200830. März 2008 · #8
Vielen Dank für Eure Antworten. Diese Informationen helfen uns erstmal schon weiter. Wir haben einen Trax bei KEA gemietet und hoffen natürlich das bei der Fahrzeugübergabe alles klappt...dank Eurer Hinweise werden wir aber bei der Übernahme sehr genau hinschauen. Vielen Dank nochmal LG Biggi
PEpebble202 Beiträge · seit 200730. März 2008 · #9
Hallo Biggi,
wir hatten jetzt im Februar ebenfalls einen Trax von KEA.
Gegenüber von KEA ist ein Woermann, dort bekommt ihr alles, aber teuerer wie bei Checkers. Den Weg zu Checkers in der Maerua-Mall ist aber von KEA aus sehr leicht zu finden, man erklärt euch den Weg gerne und gibt euch einen Stadtplan mit. Oder doch bei Woermann: Auto kann bei KEA stehen bleiben, zu Fuss über die Strasse, einkaufen, mit Einkaufswagen zurück, einladen, ein Jugendlicher hat uns den Einkaufswagen gegen ein kleines Trinkgeld zurückgebracht, wir konnten losfahren.
Die 1. Nacht blieben wir in WHK. Gott sei Dank, denn es regnete uns ins Auto direkt aufs Bett. Am nächsten Morgen fuhren wir zurück zu KEA und bekamen den Trax gegen einen funkelnagelneuen umgetauscht. Ihr fahrt ja wohl aber nicht jetzt in der Regenzeit. Die 2. Nacht blieben wir auf Ondekaremba (nähe Airport) und fuhren erst am 3. Tag weiter. Es war aber auch so geplant.
Bei KEA könnt ihr eure Koffer stehen lassen, wenn ihr auch dort wieder abgebt. So stört das Gepäck nicht.
Habt ihr einen Single- oder King-Cap??
Wenn King-Cap lasst euch 2 Boxen geben. So könnt ihr auch im Fahrraum gut Sachen storen. Vorallem Staubfrei wenn ihr alles noch in schwarze Müllsäcke verstaut.
Nehmt ein Betttuch für ein franz. Bett mit (1,40x2,00), damit erleichtert ihr euch das abendliche Betten machen.
Kann dir gerne weitere Auskunft geben.
Gruss
Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
swisschees1'715 Beiträge · seit 200630. März 2008 · #10
Hallo Biggi
Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber bei uns hat es von der Landung in WDH bis zur Übergabe des Fahrzeugs knapp 4 Stunden gedauert. Es war auch ein Trax und auch von KEA. Er war einfach nicht breit und dann keine kompetente Person für die Instruktionen und Kontrolle da. Wir sind damals um ca. 13 Uhr gelandet und kurz vor 17 Uhr vom KEA-Hof gefahren. Zum Glück hatten wir eine Unterkunft in Windhuk gebucht. Nach insgesamt 24 Stunden auf Achse, hätte ich keine Lust mehr gehabt weit zu fahren.
Übrigens mussten wir später gut 1 Liter destilliertes Wasser in die 2. Batterie (unter der Liegefläche) nachfüllen. Vorher lief der Kühlschrank auf dem Camp ohne Stromanschluss nur 2 Stunden. Der Gepäckträger für das Reserverad musste ich nach einem Bruch mit Kabelbinder flicken. Das gelieferte Keramik-Essgeschirr ist auch nicht unbedingt 4x4 Camper tauglich, vorallem wenn es zusammen mit den Kochtöpfe und Isloierkrug im Schränkchen rumfliegt.
"Did you see lions?" "No."
"But the lions saw you!"
TOTobi7983 Beiträge · seit 200630. März 2008 · #12
Naja, also da gibt´s hier immer zwei Lager... die einen sagen, kein Problem, man kann raus fahren, die anderen raten zu einer Nacht in Windhoek. Das kommt halt sehr auf einen persönlich an, ob man sich sicher ist, dass man nach dem Flug noch fahren möchte oder nicht. Ich selber hatte bisher nie Probleme und halte alles in einem Radius von Mariental, Waterberg und Gobabis für erreichbar. Für gewagt hielte ich Sesriem oder Etosha, auch Keetmanshoop.
Dann ist es auch eine Frage des Autovermieters. Bei den größeren Mietwagenfirmen, bei denen ich bisher gemietet habe, gab es nie ein Problem. Aber das hängt vermutlich auch viel mit Glück und Pech zusammen.^^
Wenn man schon weiß, dass man nach dem Flug ziemlich kaputt sein wird, würde ich persönlich aber nie in der Stadt übernachten, sondern immer in einer Lodge kurz außerhalb der Stadt. So erlebt man schon am ersten Abend einen tollen Sundowner in echter afrikanischer Umgebung. 😁
swisschees1'715 Beiträge · seit 200630. März 2008 · #13
Hallo Tobi
In der Waterberg-Gegend hat es im Oktober 2007 extrem viele Warzenshweine. Auf der C22 bis Hamakari (ca. 60Km) haben wir mindestens 30 gesehen. Wenn wir nun um 17 Uhr losgefahren wären, hätten wir diese Strecke (fast 300Km) wohl nicht vor dem Sonnenuntergang erreicht. Und dann so ein Viech aufladen nein danke!!
TOTobi7983 Beiträge · seit 200630. März 2008 · #14
Da hast du vollkommen recht. Um 17 Uhr aus Windhoek noch rauszufahren wäre völlig daneben. Aber wenn man direkt fliegt, dann kommen die Flugzeuge ja schon frühmorgens an. Darauf bezog sich meine Meinung. Wenn ich über Joburg fliegen würde und erst um 12/13 Uhr ankommen würde, würde ich vermutlich eine Lodge in der direkten Umgebung Windhoeks nehmen.
chrissie2'460 Beiträge · seit 200630. März 2008 · #15
Hallo Biggi, wir sind nach Übernahme des Mietwagens und Erledigung des Einkaufs anschließend zur Anib Lodge (bei Marienthal) gefahren. Es hat wunderbar geklappt, a b er beim nächsten Mal würde ich eine ÜN in Windhuk einplanen, denn so hat man einen zeitlichen Puffer, wenn es zu einer Verzögerung kommt(egal ob bei der Mietwagenübernahme, beim Flug oder sonst etwas) und setzt sich nicht unter Druck. Außerdem gehöre ich zu den Menschen, denen es bei Schlafmangel kreislaufmässig nicht so gut geht, so dass ich froh war, dass mein Mann die Strecke gefahren ist.