WÜwüstenblumeThemenstarter105 Beiträge · seit 200823. März 2008 · #1Hallo hier im Forum !
Mein mann und ich haben sich auch zum 1. mal in namibia für eine selbstfahrertour mit einem normalen mietwagen über 26 tage entschieden.(reisezeit sept/okt)
Unsere vorläufige route:
morgens ankunft in windhoek
3 nächte kalahari anib lodge
3 nächte canon lodge
2 nächte eagle`s nest / aus
3 nächte namib desert lodge
3 nächte intermezzo, swakopmund
1 nacht ????
3 nächte twyfelfontein country lodge
2 nächte okaukuejo
2 nächte halali
1 nacht mushara lodge
2 nächte waterberg frans indigo
1 nacht pension bei windhoek
wir wollen gerne mal einen tag länger an einem ort bleiben, aber lohnt sich das an den orten, die wir ausgesucht haben ?
um in unserem preislimit zu bleiben, haben wir diese unterkünfte ausgesucht, aber mehrere sind bei dem veranstalter nur noch auf anfrage zu buchen, kennt ihr evt. erschwingliche alternativen ?
würdet ihr die tour auch in dieser richtung fahren, oder ist es besser in dieser reisezeit lieber in entgegengesetzter richtung zu fahren?
Schon mal vielen dank.
jakkal283 Beiträge · seit 200623. März 2008 · #2Hallo,was macht Ihr 3 Übernachtungen twyfel ?
fahrt doch ein paar km,s und verweilt noch im urigen Camp Xaragu(ist auch etwas günstiger)
Würde mich mal interessieren wie hoch die Ausgaben nur Übernachtung sind so wie Ihr geplant habt ?
Kontakt via PMS oder:jakkal@web.de
noch ein schöner Osterendspurt
Gruß
jakkal
LILinyanti30 Beiträge · seit 200723. März 2008 · #3Hallo Wüstenblume,
zwischen Swakopmund und Twyfelfontein müsst ihr nicht unbedingt übernachten. Man kann die Tour an einem Tag machen. Wenn ihr aber längere Zeit bei den Robben am Cape Cross bleiben wollt, würde ich als Zwischenübernachtung die Brandberg White Lady Lodge vorschlagen, 38km von Uis entfernt. Vielleicht könnt ihr dafür auch noch einen Tag von Twyfelfontein abzwacken
http://www.brandbergwllodge.com/index.htmlGruß
linyanti
http://linyanti.net/ ab: 20. April 20:20 Uhr!
MAMartinL503 Beiträge · seit 200624. März 2008 · #4Hallo Wüstenblume,
zu Eurer Planung fallen mir einige Bemerkungen ein.
Nach inzwischen wiederholten Erfahrungen kommt man von´m Flughafen in Windhoek nicht so schnell weg, wie man sich das manchmal wünscht. Mir ist es jetzt wieder passiert, dass ich in die Zollschleife musste und elend lange warten musste. Dann kam der ebenfalls elend lange Geldwechsel, weil die an der Flughafenbank zwar einen superguten Kurs haben, sich aber auch jede Geldscheinnummer aufschreiben, danach geht es zum Mietwagencounter... Lange Rede, kurzer Sinn, wir sind erst gegen 11.30 dort weggekommen, und dann ist es gut, die erste Nacht in Windhoek zu haben und nicht gleich loszufahren. Die Aniblodge ist ganz nett, aber für drei Tage zu lang (selbst wenn es dort ein 3=2 Angebot gibt). Dorthin würde ich nicht über die B 1 fahren, sondern die C 23 Richtung Dordabis, dann die C 15 (sehr schöne Landschaft). Es fehlt Euch der Sonnenuntergang im Köcherbaumwald und der Giant's Playground, so dass eine entspannte Fahrt nach Keetmannshoop ( z.B. Central Lodge, Pension Gessert, renoviertes "Schützenhaus)folgen kann.
Canyon Lodge (preiswertere Alternative: Canyon Roadhouse) für drei Nächte scheint mir auch mindestens eine Nacht zu viel, hängt die lieber in Klein Aus dran (teurere aber spektakuläre Alternative zur Canyon Lodge: Vogelstraußkluftlodge, die wir gerade sehr genossen haben, vor allem das Package mit der Abfahrt in den Fishriver Canyon hinein). Eagles Nest ist toll, die Frage ist, ob Ihr die Anfahrt dorthin mit einem normalen Mietwagen schafft, wir haben vorne im Desert Horse Inn gewohnt, war völlig o.k., preiswerter und auch dort gibt es 3=2. Ein Tag ankommen, ein Tag nach Lüderitz inkl. Lüderitzhalbinsel, ein Tag Ganztagsfahrt auf Klein Aus Vista. 3 Nächte Namib Desert Lodge haben zwar einen hohen Erholungswert, aber das Problem ist, dass sie einer der großen Lodges für Busgruppen ist, und wenn Ihr ins Sossusvlei wollt, habt Ihr bei Dunkelheit mindestens eine Stunde Anfahrt. Überlegt doch - auch wenn es teurer ist, ob Ihr eine Nacht Desert Lodge (mit Fahrt zu den versteinerten Dünen) und zwei Nächte Sossusvlei Lodge oder das auch sehr schöne und deutlich preiswertere Desert Camp belegt,das auch nur 5 Kilometer vom Parkeingang entfernt liegt.
3 Nächte Swakopmund ist gut, wenn Ihr an einem Tag die Bootstour in Walvisbay unternehmt und am anderen eine der sehr spannenden Wüstentouren.
3 Nächte Twyfelfontein sind zu viel, hängt die lieber in Etosha dran. Und wenn es Euch zu teuer wird, könnt Ihr durch einen Wechsel von Mushara auf Mokuti wieder etwas Geld sparen.
Die Fahrtrichtung im Uhrzeigersinn ist schon o.k.
Liebe Grüße und frohe Ostern
Martin
TOToko413 Beiträge · seit 200624. März 2008 · #5Hallo Wuestenblume,
auch mir erscheinen 3 Tage Anib Lodge ein bisschen viel. Ich wuerde dort ueberhaupf nicht mehr hinfahren. Es sei denn, Du willst einen Tag am Pool liegen. Die Lodge empfaengt auch Busgruppen. Der night drive war der schlechteste unserer 6 Afrikaurlaube. Das einzige worueber man nicht meckern kann, ist das Essen.
Wie Martin schon schrieb, wuerde ich die erste Nacht in/um Windhoek verbringen, in aller Ruhe einkaufen und am naechsten Morgen entspannt losfahren.
Danach wuerde ich nach Keetmanshoop fahren, eine Nacht Pension Gessert, dann hast Du Sonnenuntergang und Sonnenaufgang im Koecherbaumwald.Weiter zur Canon Lodge. Aber auch da erscheinen mir 3 Naechte recht viel. Da wuerde ich lieber eine Nacht in Aus dranhaengen. Einen Tag einen Ausflug in die Duenen und einen Tag wandern, evtl. einen weitern Tag um nach Koolmanskop und Luederitz zu fahren. Den Weg zum Eagles Nest ist zwar sandig, aber gut einem "normalen" Auto zu schaffen.
viel Spass beim weiteren Planen
Kitty
chrissie2'460 Beiträge · seit 200624. März 2008 · #6Ich muss meinen Vorschreibern Recht geben: drei Nächte Anib Lodge sind definitiv zu viel. Auch würde ich dazu tendieren, die erste Nacht in Windhuk zu verbringen. Wir sind damals zwar auch gleich zur Anib Lodge durchgefahren, hat soweit auch alles geklappt, aber entspannter ist es sicherlich mit einer ÜN in Windhuk. Dort könnt ihr in Ruhe eure Einkäufe tätigen und euch nach dem Flug etwas akklimatisieren und wenn ihr Lust habt, eine kleine Stadtbesichtigung machen.
Das Essen in der Anib Lodge war mit das beste auf unserer Rundreise, eine Nachtsafari haben wir nicht gemacht (weiß gar nicht, ob das bei uns überhaupt angeboten wurde) und von den Busgruppen sind wir verschont worden.
Eine Bootstour von Walvis Bay aus kann ich sehr empfehlen. Wir waren mit Levo Tours unterwegs, war sehr unterhaltsam und informativ, die Robben kamen sogar auf's Boot.
Halali hat uns von außen nicht so gefallen (haben in Okakuejo und in Namutoni übernachtet), aber es hat sich wohl in der letzten Zeit viel verändert. Das Wasserloch in O. war bei unserem Besuch super: Elefanten, Nashörner, Hyänen, Giraffen etc (natürlich nicht alle zur gleichen Zeit 😎 )
VIel Spass beim weiteren Planen
Gruss Chrissie
WÜwüstenblumeThemenstarter105 Beiträge · seit 200824. März 2008 · #7Vielen dank schon mal für eure ausführlichen ratschläge.
Ich habe daher die tour schon mal überarbeitet.
1 nacht windhoek
1 nacht keetmannshoop
1 nacht canon lodge
3 nächte aus, eagle`s nest oder desert horse inn
3 nächte desert camp oder sossusvlei lodge
(wäre solitaire oder a little sossus lodge auch eine alternative?)
4 nächte swakopmund
2 nächte white lady lodge
2 nächte okaukuejo
2 nächte halali
2 nächte mushara
2 nächte frans indigo waterberg
1 nacht windhoek
das sind jetzt 2 nächte weniger, was urlaubstechnisch am besten wäre, denn dann brauchten wir nicht sofort am nächsten tag zu arbeiten, allerdings ist dieser flugtermin erst auf warteliste
Gibt es für namibia eigentlich auch eine hotelbuchungsseite im internet oder muß ich dann quartiere, die ich nicht beim veranstalter finde, direkt anfragen ?
trauch483 Beiträge · seit 200724. März 2008 · #8Hallo wüstenblume
Gegend Twyfelfontein reicht eine Nacht, das bereits erwähnte Camp Xaragu kann ich nur empfehlen!
Da ihr so viel Zeit habt, würde ich noch bis Palmwag fahren, dafür eine Nacht in Swakopmund streichen. 4 Nächte finde ich persönlich etwas lange.
Die Frans Indongo-Lodge ist toll. Fahrt unbedingt zum Cheetah Conservation Fund, aber nur auf Voranmeldung (vgl.
hier)!
Gruss, Thomas
WÜwüstenblumeThemenstarter105 Beiträge · seit 200824. März 2008 · #9Hallo Thomas,
kann ich denn das camp xaragu mit einem normalen pkw erreichen ?
Meinst du wir sollen nach der übernachtung in der white lady lodge weiter zum camp xaragu und dann weiter zum etosha ? Oder anstatt white lady lodge besser camp xaragu?
peter 081'927 Beiträge · seit 200824. März 2008 · #10Hallo Wüstenblume,
wir sind die Tour mit ähnlichen Zielen auch im Uhrzeigersinn gefahren und nun seit 10 Tagen wieder zuhause. Ich finde Deine Planung ok, einige Anmerkungen:
Nach der Fahrzeugübergabe sind wir gleich losgefahren...warum? Es ist doch eine große Umstellung mit dem Rechtslenker im Linksverkehr und ich wollte eigentlich nur noch raus aus Windhoek und die 90 km bis Oanob sind nur ein Katzensprung.
Obwohl unser Flieger voll war, hat die Einreise nicht lange gedauert, an den beiden Wechselstellen im Airport standen nie mehr als 2 od 3 Kunden an. Ich tauschte 2.200 € und die Sache ging recht flott. Im Nachhinein stelle ich allerdings fest, das meine EC und VISA Buchungen allesamt wesentlich besser umgerechnet wurden, als das Bargeld am Flughafen !
Nach Swakopmund hatte ich mir auch das Camp Xaragu ausgesucht, leider der Tiefpunkt unserer dreiwöchigen Reise. Wir hatten den Zeltbungalow 3 direkt am Flussbett. Das Zelt ist ziemlich abgewohnt, mehrere Reisverschlüsse ließen sich nicht mehr verschließen. Der antiquierte Stromgenerator lag genau in Windrichtung und ist alles andere als ein Leisetreter, die Laufzeit war willkürlich. Die unzähligen Petroleumlampen wurden täglich großzügig vom Putztrupp nachgefüllt, leider fehlen die meisten Tank-Schraubverschlüsse. Im Freien kein Thema, aber leider lag auch über dem Dinner ein permanenter Petroleumduft, zu sehen war bei der spärlichen Lichtausbeute vom Essen leider dennoch nichts.
Ein guter Tipp in Sesriem ist das Desert Camp. Die Chalets sind neu, der Sanitärraum hat Hotelniveau. Am besten gefiel uns der Cateringdienst. Man wählt bis 17.00 Uhr im Büro aus einer umfangreichen Speisekarte aus und erhält bis spätestens 19.00 Uhr seine Bestellungen aus der Lodge als vorbereitetes Gericht, Salate sind fertig, Fleisch eingelegt und gewürzt, muß nur noch gebraten oder gegrillt werden.
In Halali hatten wir ein Chalet, nicht schlecht, aber dort genügt auch eine Nacht.
In Windhoek hatten wir zum Schluß 2 Übernachtungen im Thüringer Hof, würde ich wieder machen.
Zu Deiner letzten Frage, die meisten Unterkünfte haben Internet-Präsentationen, allerdings lassen die Antworten oft auf sich warten. Wir haben unterwegs telefonisch vorgebucht.
Gruß
Peter
trauch483 Beiträge · seit 200724. März 2008 · #11Ja, mit einem PKW kommst du gut zum Camp Xaragu.
Es gibt im Forum, wie du siehst, einige Leute, die Xaragu nicht weiterempfehlen, auf der anderen Seite gibt es auch einige, die hellauf begeistert sind, wie auch wir. Offenbar hängt alles von der Tagesform der Gastgeber und der Unterkunft ab. Die Zelte kann ich nicht beurteilen, wir haben gecampt und Xaragu war einer der Höhepunkte unserer Reise: Das Essen und die Atmosphäre dabei waren spitze, die zahmen Tiere waren einmalig (vor allem das Kudu, die Hunde und die Erdmännchen, aber auch der wunderschöne Pfau, der uns eine halbe Stunde mit seinem Rad zu beeindrucken versuchte!). Und der Strauss, der unseren Abwaschschwamm ass, sorgte für die lustigsten Moment der Reise!
Gruss, Thomas
peter 081'927 Beiträge · seit 200824. März 2008 · #12Hallo Thomas,
Du hast völlig Recht mit der Tagesform des Gastgebers. Diese war am Tiefpunkt, war doch eben sein Maskottchen, das zahme Erdhörnchen gestorben. Der Besitzer war dann weg, die Bediensteten blieben sich selbst überlassen und auch Max brachte kein Lächeln mehr übers Gesicht.
Natürlich gibt es einige wunderbare Stellplätze längst des Flussbettes und die CP-Anlagen waren in besseren Zustand als die unseres Zeltes. Ich sehe Xaragu im Kontext meiner gesamten Reise und mit 825 N$ die Nacht ist es ja auch kein Schnäppchen.
Gruß
Peter