Air Namibia droht ab April Landeverbot in Europ

43 Antworten · 14,9k Aufrufe · gestartet 28. Feb. 2008 von Naukluft
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Gast06. März 2008 · #21
Hallo Harald,

Harald Lux schrieb:
Es wäre schön, wenn Du nicht nur so einfach eine Zahl in den Raum stellen, sondern vielleicht auch mal den genaue Rechenweg mit den verwendeten Zahlen darlegen würdest.
Ich dachte, dass der Rechenweg mit den gemachten Angaben bereits für jeden nachvollziehbar ist. Aber gern noch einmal detailliert und dann kann ich gleich einen Rechenfehler meinerseits korrigieren.

Air Namibia flog im vergangenen Jahr 7 mal pro Woche mit A340-300 nach Europa und zurück. Die A340-300 hat 276 Sitze. Das Jahr hat 52 Wochen.
276 x 7 x 52 = 100.464 Bruttokapazität pro Jahr.

Hier war ich zunächst von 91.000 ausgegangen. Der Wert von 750 EUR dürfte trotzdem stimmen, da die von mir unterstellte Auslastung im Jahresschnitt von 80% vermutlich zu hoch ist. Die letzte mir bekannte Angabe von Air Namibia zur Auslastung liegt bei 68% im Jahresmittel). Aber ich rechne trotzdem erstmal mit 80% weiter.

100.464 x 80% = 80.371 Passagiere

Air Namibia hat im letzten Jahr 538.600.000 NAD an Steuergeldern erhalten.

538.600.000 NAD Steuergeld / 80.371 Passagiere = 6.701 NAD Steuergeld/Passagier
6.701 NAD / 9,7:1 = 690 EUR / Passagier

Jeder Passagier, der mit Air Namibia von Europa nach Namibia flogt, musste also umgerechnet mit 690 EUR von den Steuerzahlern in Namibia subventioniert werden. Da die Auslastung wohl niedriger als 80% ist, dürften die zuvor genannten 750 EUR eher passen.

Nun kann man argumentieren, das Air Namibia ja nicht nur nach Europa fliegt, sondern mit kleinen Maschinen auch ein paar Kurzstrecken im südlichen Afrika bedient. Aber zum einen machen die Europaflüge weit mehr als die Hälfte der Umsätze von Air Namibia aus und zum anderen wird die Notwendigkeit der Subventionierung von Air Namibia vor allem mit den zahlungskräftigen Touristen aus Europa begründet.

Harald ich kann nachvollziehen, das Du als Geschäftspartner von Air Namibia nicht erfreut über diese Diskussion bist. Aber angesichts der bestehenden Defizite u.a. im Gesundheits- und Bildungsbereich finde ich es skandalös, das soviel Geld für so ein sinnloses Prestigeprojekt verpulvert wird und werde das immer kritisieren.

Beste Grüße

Guido


Damit es noch nachvollziehbarer wird noch alle Quellenangaben:

538,6 Millionen Steuergelder für Air Namibia
http://www.namibian.com.na/2008/March/national/08EEF1480B.html

Auslastungsquote von 68% in 2005
http://www.az.com.na/wirtschaft/air-namibia-bleibt-weiterhin-im-minus.13024.php

Umrechnungskurs
http://www.ecb.int/stats/exchange/eurofxref/html/eurofxref-graph-zar.en.html
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
2'536 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #22
Nun kann man argumentieren, das Air Namibia ja nicht nur nach Europa fliegt, sondern mit kleinen Maschinen auch ein paar Kurzstrecken im südlichen Afrika bedient. Aber zum einen machen die Europaflüge weit mehr als die Hälfte der Umsätze von Air Namibia aus und zum anderen wird die Notwendigkeit der Subventionierung von Air Namibia vor allem mit den zahlungskräftigen Touristen aus Europa begründet.
Es ergibt sich allerdings ein Argument, dass es interessant wäre zu erfahren, *wo* die Verluste eingeflogen werden.
Ob die tatsächlich - wie du andeutest - praktisch ausschließlich auf der Europastrecke anfallen, oder ob die anderen Strecken nicht ebenso ihr Schärflein dazu beitragen. Nur weil der Umsatz auf den Langstrecken hoch ist, muss ja nicht die Verlustrate für diese Flüge ebenso hoch sein.

Zudem - und auch das ziehst du in deine Berechnungen nicht mit ein - stellt das Unternehmen Air Namibia ja wahrscheinlich hunderte (hoch)qualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung, die bei einem Zusperren der Airline wahrscheinlich zum großen Teil auf der Straße stehen würden.
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
231 Beiträge · seit 200606. März 2008 · #23
login37 schrieb:
Harald ich kann nachvollziehen, das Du als Geschäftspartner von Air Namibia nicht erfreut über diese Diskussion bist. Aber angesichts der bestehenden Defizite u.a. im Gesundheits- und Bildungsbereich finde ich es skandalös, das soviel Geld für so ein sinnloses Prestigeprojekt verpulvert wird und werde das immer kritisieren.
ach, ich bin immer für offene Diskussionen und verteidige das Forum dauernd gegenüber NTB und Air Namibia ...

Aber zurück zu den Zahlen:

1) Ohne genauen Geschäftsbericht der Air Namibia kannst Du doch gar nicht sagen, wo die Verluste entstanden sind. Ich weiß es auch nicht, aber nur mal so z.B. vielleicht sind das ja noch Zinszahlungen für Finanzverpflichtungen aus alten Zeiten.

2) Hatte die Air Namibia 2007 das beste Jahr aller Zeiten. Wie einige hier festgestellt haben dürften waren die Flüge ab/bis Frankfurt weitestgehend ausgebucht und nicht nur zu den klassischen Saisonhöhepunkten. Wir hätten 2007 noch viel mehr buchen können wären Plätze verfügbar gewesen.

3) Ist die Nachfrage für dieses Jahr noch größer als im letzten Jahr. Wir haben bereits jetzt (für Abreise in 2008) mehr Flüge verkauft als das ganze letzte Jahr. Und bei den anderen Afrikaspezialisten sieht es sicher ähnlich aus.

4) Um beurteilen zu können ob eine Subventionierung der Air Namibia gesellschaftspolitisch sinnvoll ist oder nicht, dazu gehört sicher etwas mehr Zahlenmaterial, als ein paar Zeitungsberichte. Ich habe diese Zahlen nicht. Bin aber immer interessiert hier was zu lernen.

Viele Grüße aus Bonn
Harald
(Deutsch-Südafrikanischer Reisedienst GmbH - http://www.dsar.de/ )
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
Gast06. März 2008 · #24
dergnagflow schrieb:
Es ergibt sich allerdings ein Argument, dass es interessant wäre zu erfahren, *wo* die Verluste eingeflogen werden.
Die Subventionen werden primär mit den zahlungskräftigen Touristen aus Europa gerechtfertigt und dann müssen die sich die Kosten auch dagegen rechnen lassen.
Zudem - und auch das ziehst du in deine Berechnungen nicht mit ein - stellt das Unternehmen Air Namibia ja wahrscheinlich hunderte (hoch)qualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung, die bei einem Zusperren der Airline wahrscheinlich zum großen Teil auf der Straße stehen würden.
Über wieviele Arbeitsplätze in Namibia sprechen wir denn angesichts von nur 7 Flugzeugen und nahezu komplett ins Ausland ausgelagerter Wartung? 100, 200 oder doch 300? 538,6 Millionen NAD ergäben beim Jahresmindestlohn von grob 12.000 NAD bis zu 45.000 Arbeitsplätze. Auch das Argument kann also wirklich nicht als Rechtfertigung dienen.

Letztlich ist meine Berechnung selbstverständlich nur überschlägig und vereinfachend. Aber selbst wenn jetzt noch 5 Haare in der Suppe zerlegt werden und wir dann auf umgerechnet 400 EUR pro Passagier kommen, so bleibt die Dimension der Subvention ein absoluter Skandal.

Und es mag auch sein, dass die Subventionen im letzten Jahr gerade besonders hoch waren. Aber seit 2000 sind insgesamz 2,4 Milliarden an Steuergeldern geflossen und das beweist das es nicht um eine akute Erkrankung des Patienten Air Namibia geht, sondern dass der Patient Air Namibia eigentlich seit Jahren chronisch todkrank ist.

Beste Grüße

Guido
202 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #25
Hallo liebe Fomis,

ich weiß nicht so recht was diese Diskussion soll.
Haben wir das Problem "Subventionen" nicht vor unserer eigenen Haustür?
Es ist doch so, dass jeder "subventionierte" Passagier auch ja Geld im Land lässt und damit ja auch wiederum Arbeitsplätze erhält.
Wir sind gerade mit Air Namibia geflogen und wir wären auch bereit gewesen mehr zu bezahlen, denn uns war der Direktflug ohne Umstieg und Wartezeiten wichtig.

Gruß

Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
Gast06. März 2008 · #26
Hallo Harald,

Harald Lux schrieb:
ach, ich bin immer für offene Diskussionen und verteidige das Forum dauernd gegenüber NTB und Air Namibia ...
??? Haben die so eine schlechte Meinung von dem Forum? Ab und zu gibt es ein paar unschöne Ausfälle, aber grundsätzlich gibt es hier doch jede Menge Namibia-Enthusiasten und treue "In-Namibia-Umsatz-Generierer", deren Geld man sicher gerne nimmt. Das die FoMis ausnahmlos alles in Namibia gut finden, kann niemand verlangen. Und das wir Deutschen besonders gern kritisieren, ist ja bekannt....

Das Forum war auch in meinem Fall ein ganz wesentlicher Katalysator dafür, dass aus meinem diffusen Reisewunsch wirklich eine Reise nach Namibia wurde.
1) Ohne genauen Geschäftsbericht der Air Namibia kannst Du doch gar nicht sagen, wo die Verluste entstanden sind.
Die Regierung sagt ja nicht "Wir subventionieren Air Namibia so hoch, weil wir den lokalen Luftfrachtverkehr erhalten wollen." o.ä., sondern die Regierung sagt "Wir subventionieren Air Namibia so hoch, weil Air Namibia Touristen ins Land bringt". Dann müssen die sich auch gefallen lassen, dass man die so begründeten Subventionen mal auf den einzelnen Touristen runterbricht, damit es etwas griffiger wird.
2) Hatte die Air Namibia 2007 das beste Jahr aller Zeiten. Wie einige hier festgestellt haben dürften waren die Flüge ab/bis Frankfurt weitestgehend ausgebucht und nicht nur zu den klassischen Saisonhöhepunkten. Wir hätten 2007 noch viel mehr buchen können wären Plätze verfügbar gewesen.
Die Diskussion ist vielleicht ein bißchen wie die Diskussion um gefühlte Inflation vs. statistische Inflation. Es gibt ja leider nicht andauernd Zahlen zur Auslastung. Die Auslastung der London-Strecke war ja offensichtlich so schlecht, das da nun ein Flug pro Woche ganz gestrichen wurden. Und auch die Frankfurt-Flüge scheinen beileibe nicht immer ausgelastet zu sein. Zum Erstflug des 5. Frankfurt-Fluges pro Woche waren es gerade mal 100 Passagiere, d.h. Auslastung von ca. 40%. Der Flug war zwar neu, aber die Route nicht und der Flug seit über 3 Monaten angekündigt.
http://www.az.com.na/wirtschaft/x.61766.php

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
202 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #27
Hallo Guido,

ich denke 3 Monate ist eine relativ kurze Vorlaufzeit. Seinen Jahresurlaub plant man üblicherweise etwas langfristiger. Hätten wir von dem Samstagsflug gewußt, hätten wir z. B. anderst geplant und wären nicht Donnerstags geflogen.

Gruß

Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
Gast06. März 2008 · #28
Hallo Henni,

pebble schrieb:
Es ist doch so, dass jeder "subventionierte" Passagier auch ja Geld im Land lässt und damit ja auch wiederum Arbeitsplätze erhält.
Du kannst genauso auch mit LTU, SAA und anderen Airlines nach Namibia fliegen. Du lässt auch dann das gleiche Geld im Land. Der Unterschied ist, dass der Flugpreis für Dich etwa der selbe ist. Der volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Nutzen für Namibia ist aber viel höher, weil die nicht erst 700 EUR in Dein Flugticket stecken müssen.

Die folgende Frage ist fies. Ich stelle sie provokanterweise trotzdem mal. Bitte den Schuh nicht persönlich anziehen.

Laut arte-Reportage kostet eine Basis-Schulausbildung pro Kind und Monat in Namibia rund 5 EUR. Für 1400 EUR namibische Steuergelder können 23 Kinder ein Jahr lang Schulunterricht bekommen oder 2 Flugtickets eines reichen europäischen Paares subventioniert werden. Wo investiert der Staat das Steuergeld besser?

Natürlich ist auch das wieder grob vereinfachend und die Zusammenhänge sind in der Realität etwas komplexer. Aber letztlich läuft es auf solche Fragestellungen hinaus.



Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
202 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #29
Hallo Guido,

ich kann Kritik gut vertragen!!(wenn sie berechtigt ist;) )

Nur ob unsere Subventionen gut eingesetzt werden - ich weiß nicht.

Wer steckt bei den anderen Airlines die 700 Euro ein?????!!!!

Uns war der Direktflug wichtig und außer LTU (deren Flugtermine passte nicht in unsere Planung) macht dies nunmal nur Air Namibia

Gruß

Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
2'536 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #30
Du kannst genauso auch mit LTU, SAA und anderen Airlines nach Namibia fliegen.
Aber nur mit Umwegen (wenn man die zweimal/Woche fliegende LTU mal ausser acht lässt). Das ist für mich und viele andere ein "Killerargument", ich tue mir das zum Beispiel in zwei, drei Jahren mit Frau und zwei Kindern sicher nicht an, dass ich zweimal umsteigen muss.
Die folgende Frage ist fies. Ich stelle sie provokanterweise trotzdem mal.
Da gibt's wahrscheinlich zig andere Beispiele, die man hernehmen könnte, wo aber nicht einmal eine Umwegrentabilität rausschaut.
Natürlich ist auch das wieder grob vereinfachend und die Zusammenhänge sind in der Realität etwas komplexer. Aber letztlich läuft es auf solche Fragestellungen hinaus.
Nein, leider kann man diese Dinge nicht so verallgemeinern.
Manche Medien suggerieren uns zwar (offenbar mit Erfolg, wie man an deinem Beispiel sieht) immer wieder, dass man das könnte, es geht aber nicht.

Eine Volkswirtschaft funktioniert leider nicht einfach nach dem Motto "Ich tu da was nicht hinein, dafür gebe ich es dort hinein".

Nochmal: Ich bin ganz bei dir, dass 500 Millionen Dollar viel zu viel sind, um damit eine Fluglinie am Leben zu erhalten, dennoch bin ich der Überzeugung, dass das Argument der Touristen ein schlagkräftiges ist und dass man vorher versuchen sollte, alles Mögliche zu unternehmen, dieses Defizit durch die Fluglinie selbst halbwegs auszugleichen. Ein derartiges Unternehmen in einem Land wie Namibia einfach zuzusperren halte ich für suboptimal.
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
231 Beiträge · seit 200606. März 2008 · #31
login37 schrieb:
Die Diskussion ist vielleicht ein bißchen wie die Diskussion um gefühlte Inflation vs. statistische Inflation. Es gibt ja leider nicht andauernd Zahlen zur Auslastung. Die Auslastung der London-Strecke war ja offensichtlich so schlecht, das da nun ein Flug pro Woche ganz gestrichen wurden. Und auch die Frankfurt-Flüge scheinen beileibe nicht immer ausgelastet zu sein. Zum Erstflug des 5. Frankfurt-Fluges pro Woche waren es gerade mal 100 Passagiere, d.h. Auslastung von ca. 40%. Der Flug war zwar neu, aber die Route nicht und der Flug seit über 3 Monaten angekündigt.
http://www.az.com.na/wirtschaft/x.61766.php
warum versuchst Du es dann immer wieder mit "gefühlten" Informationen bzw. Einzelbeispielen?

Gegeninformation: Bereits die dritte Sonntagsmaschine hatte eine Auslastung von über 80% und versuch mal im August (Mitte bis Ende August ist vom Preis her sogar Außersaison) einen Air Namibia Flug von Frankfurt nach Windhoek zu bekommen.

Momentan gibt es in der Economyklasse nur noch folgende Verfügbarkeit:

je einen Platz am 11., 21., 24. August
zwei Plätze am 17. August
sowie am 24./25./26. August ein paar Plätze zu Preisen,
die hier kaum jemand zahlen mag.

Und auch im Juli (also bevor irgendwo Sommerferien anfangen) gibt es nur ein paar einzelne freie Plätze am 10/12/13, 21/21 und 29.

Sonst alles Warteliste oder gar Warteliste geschlossen.

Bei der Auslastung dürfte es schwer sein dieses Jahr im operativen Geschäft Verluste zu machen.

Viele Grüße aus Bonn
Harald
(Deutsch-Südafrikanischer Reisedienst GmbH - http://www.dsar.de/ )
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
Gast06. März 2008 · #32
Moin zusammen,

wenn man ein wenig in der Vergangenheit stöbert, findet man so etwas (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

http://www.economist.com.na/oldsite/13%20Oct/13-10-37.htm
He explained that these achievements must be seen against the backdrop of the weaker Euro against the Namibia dollar, which resulted in an erosion of average yields. Air Namibia earns approximately 70% of passenger revenues in foreign currency.

Dann müsste es heute ja heutzutage viel besser sein.
She said the N$366 million allocated to Air Namibia represents the final phase of the Government’s financial support to the company. The Government, as the sole shareholder of Air Namibia, appointed a transitional management team in 2002 to head the company towards a new debt-free institution.
http://209.88.21.55/opencms/opencms/grnnet/GRNNews/grnnews/2004/march/modules/news/news_0011.html?uri=/grnnet/GRNNews/grnnews/2004/march/index.html
FINANCE Minister Saara Kuugongelwa-Amadhila yesterday downplayed reports of financial turmoil at the national airline Air Namibia, telling the National Assembly that the airline has suffered operational losses since its inception.
http://www.namibian.com.na/2005/November/national/05E95293E4.html
Air Namibia workers petition Govt
ABOUT 100 Air Namibia employees yesterday accused the airline's interim
management team of allegedly milking the company of millions of dollars.
In a petition handed to Finance Permanent Secretary Usutuaije Maamberua in Windhoek, employees alleged Andre Compion - owner of a local aviation company Comav - was profiteering from the national air carrier through questionable deals.
http://www.namibian.com.na/2002/august/news/0279886EB5.html

http://findarticles.com/p/articles/mi_m0CWU/is_2001_August_29/ai_77667358

Die Geschichte:
http://de.wikipedia.org/wiki/Air_Namibia

Ich meine, einmal eine Aussage im Web gelesen zu haben, die besagte, dass die Airline zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit schuldenfrei gewesen sein soll. Kann ein mitlesender Namibianer vielleicht eine Aussage dazu machen?

Gruß Michael
zuletzt bearbeitet 06. März 2008
2'536 Beiträge · seit 200706. März 2008 · #33
Man braucht auch nicht mal so in die Vergangenheit zu gehen wenn man sich das Budget von Namibia ansieht.

http://www.az.com.na/wirtschaft/zum-defizit-zurckgekehrt.63745.php

Zitate:

"So sollen mit 4,8 Milliarden Namibia-Dollar fast ein Viertel der Gesamtausgaben für laufende Kosten in Ausbildung fließen."

"Der öffentliche Gesundheitsbereich soll 2,1 Milliarden Namibia-Dollar erhalten – 26 Prozent mehr als im Vorjahr."

Ich kenne keinen Staat, der fast 25% seiner gesamten Ausgaben in Bildung investiert. Insofern wird da ohnehin extrem viel geleistet, eine Aufrechnung der Subvention der Fluglinie ist daher meiner Meinung nach gar nicht erforderlich.

Und auf http://www.az.com.na/wirtschaft/verteidigung-vor-gesundheit.63748.php liest man auch, dass das Verteidigungsministerium mehr Geld bekommen hat, was ein wenig seltsam anmutet.

Interessanterweise hängt jedoch am *Verteidigungs*ministerium in Windhoek ein Riesen-Schild. "Help us fight against AIDS/HIV"...
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Gast07. März 2008 · #34
Moin zusammen.
Ich kenne keinen Staat, der fast 25% seiner gesamten Ausgaben in Bildung investiert. Insofern wird da ohnehin extrem viel geleistet, eine Aufrechnung der Subvention der Fluglinie ist daher meiner Meinung nach gar nicht erforderlich.
Irgendein Politiker hat einmal gesagt, entscheidend sei, was hinten rauskommt. Sowohl Namibia als auch Südafrika geben unheimlich viel Geld für die Bildung aus, und doch verschlechtert sich das erzielte Ergebnis von Jahr zu Jahr.

Dies, zusammen mit den hier angesprochenen jährlichen Füllungen eines Fasses ohne Boden, der Erstellung monumentaler Bauten und dem Erwarten fremder Hilfe nicht nur für die Bewältigung von Flutkatastrophen berechtigt meiner Meinung nach doch zu einer kritischen Betrachtung.

Setzt man dies dann in Relation zu einer in naher Zukunft möglicherweise kollabierenden Verkehrsinfrastruktur, einem nicht oder zumindest kaum funktionierenden Polizei- und Justizwesen -Hinweis auf die bisher noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen im Fall des ermordeten deutschen Touristen und die fast erfolgte Freilassung seiner mutmaßlichen Mörder gegen Kaution- und der endlosen Geschichte über die Schließung der namibischen Stromversorgungslücke, so ergibt sich doch ein ziemlich gemischtes Bild.

Gruß, Michael
Gast07. März 2008 · #35
Hallo
dergnagflow schrieb:
Nein, leider kann man diese Dinge nicht so verallgemeinern.
Manche Medien suggerieren uns zwar (offenbar mit Erfolg, wie man an deinem Beispiel sieht) immer wieder, dass man das könnte, es geht aber nicht.
Es gibt ein Haushaltsbudget x und dann darf man nicht fragen, in welchen Positionen das Geld am besten angelegt ist? Du bist dann sicher auch ein Riesenfan der deutschen Steinkohlesubventionen. Da findest Du das mit den Milliarden sicher auch alles nicht so offensichtlich. Man denke nur an die Arbeitsplätze (falls Dir das Argument bekannt vorkommt...). Und komisch: auch in Deutschland werden z.B. die Steinkohle-Subventionen mal auf die entsprechenden Arbeitsplätze umgerechnet. Weil erst dann das Ausmaß des Irrsinns deutlich wird. Sonst steht nur eine abstrakte Zahl im Raum.
Nochmal: Ich bin ganz bei dir, dass 500 Millionen Dollar viel zu viel sind, um damit eine Fluglinie am Leben zu erhalten, dennoch bin ich der Überzeugung, dass das Argument der Touristen ein schlagkräftiges ist
Deine ganze Hypothese beruht auf der Annahme, dass die Kapazitäten von Air Namibia ersatzlos aus dem Markt fallen, dass infolgedessen zahlreiche Touristen gar nicht mehr nach Namibia fliegen werden und es so zu signifikanten Einbrüchen beim Tourismus kommt. Das steht in völligem Widerspruch zu dem auf dieser Erde vorherrschendem Wirtschaftssystem. Das ist so wahrscheinlich wie die Hypothese: "Es liegt ein Portemonnaie auf dem Bürgersteig, aber niemand wird sich bücken, um es aufzuheben."
Ich kenne keinen Staat, der fast 25% seiner gesamten Ausgaben in Bildung investiert. Insofern wird da ohnehin extrem viel geleistet, eine Aufrechnung der Subvention der Fluglinie ist daher meiner Meinung nach gar nicht erforderlich.
Na dann ist ja alles bestens. Das immer noch tausende Kinder keinen Zugang zu brauchbarer Schuldbildung und somit keine Chancen im Leben haben, ist wirklich weniger wichtig, als die jahrelange und nicht endende Subventionierung reicher europäischer Touristen. Ich akzeptiere, dass Du eine andere Meinung hast, aber teilen kann ich sie nicht.

In dem von Dir zitieren AZ-Artikel zum Haushalt steht auch, das Air Namibia auch dieses Jahr wieder subventioniert werden muss, die zuständige Ministerin die Höhe der Subventionen neuerdings aber lieber verschweigt.

Beste Grüße

Guido
2'536 Beiträge · seit 200707. März 2008 · #36
Es gibt ein Haushaltsbudget x und dann darf man nicht fragen, in welchen Positionen das Geld am besten angelegt ist?
Natürlich darf man fragen, allerdings empfinde ich es ein wenig als Anmaßung, hier von Europa aus die Ausgaben eines afrikanischen Landes zu beurteilen, ohne die Situation im Land selbst zu kennen.
Du bist dann sicher auch ein Riesenfan der deutschen Steinkohlesubventionen.
Nachdem ich Österreicher bin, habe ich von der deutschen Steinkohlesubvention überhaupt keine Ahnung. Also auch keine Meinung.
Deine ganze Hypothese beruht auf der Annahme, dass die Kapazitäten von Air Namibia ersatzlos aus dem Markt fallen, dass infolgedessen zahlreiche Touristen gar nicht mehr nach Namibia fliegen werden und es so zu signifikanten Einbrüchen beim Tourismus kommt.
Zu Beginn ganz sicher, ja.
Es wird so schnell keine Airline einen fast täglichen Verkehr abwickeln.
Zudem sieht man ja anhand der Zahlen, dass das Defizit nicht alleine an den Europa-Flügen liegen kann. Wenn die Flieger halbwegs voll sind, müssen diese ja kostendeckend durchgeführt werden können. Und wie gesagt: Bevor man irgendwas zusperrt, sollte man schauen, ob es nicht Optimierungspotential gibt. Und da sehe ich noch einiges an Möglichkeiten.
Na dann ist ja alles bestens. Das immer noch tausende Kinder keinen Zugang zu brauchbarer Schuldbildung und somit keine Chancen im Leben haben, ist wirklich weniger wichtig,
Nein, aber wie bereits in diesem Thread erwähnt: Es ist nicht wichtig, was vorne reinkommt, wichtiger ist, was hinten rauskommt.
Und wenn bei fast 5 Milliarden Ausgaben das System "Schulbildung" nicht optimal ist, warum glaubst du, dass das Problem mit weiteren 0,5 Milliarden gelöst werden kann?

Genau das meine ich mit der Aussage, es ist nicht alles simplifizierbar, auch wenn wir das gerne hätten.
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2'536 Beiträge · seit 200707. März 2008 · #37
Irgendein Politiker hat einmal gesagt, entscheidend sei, was hinten rauskommt. Sowohl Namibia als auch Südafrika geben unheimlich viel Geld für die Bildung aus, und doch verschlechtert sich das erzielte Ergebnis von Jahr zu Jahr.
Ja, aber dann kann ja die Lösung des Problems nicht darin liegen, noch mehr Geld dafür auszugeben. In anderen Ländern funktioniert die Bildung mit weit weit weniger als 25% des Haushaltbudgets. Insoferne geht die Argumentation, die 500 Millionen wären im Schulbudget besser angelegt, ins Leere.
Dies, zusammen mit den hier angesprochenen jährlichen Füllungen eines Fasses ohne Boden, der Erstellung monumentaler Bauten und dem Erwarten fremder Hilfe nicht nur für die Bewältigung von Flutkatastrophen berechtigt meiner Meinung nach doch zu einer kritischen Betrachtung.

Setzt man dies dann in Relation zu einer in naher Zukunft möglicherweise kollabierenden Verkehrsinfrastruktur, einem nicht oder zumindest kaum funktionierenden Polizei- und Justizwesen -Hinweis auf die bisher noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen im Fall des ermordeten deutschen Touristen und die fast erfolgte Freilassung seiner mutmaßlichen Mörder gegen Kaution- und der endlosen Geschichte über die Schließung der namibischen Stromversorgungslücke, so ergibt sich doch ein ziemlich gemischtes Bild.
Hallo!
Das ist **Afrika**!

Ich glaub, hier vergessen einige, dass das kein Deutschland im Süden ist, sondern ein afrikanischer Staat, in dem im Gegensatz zu praktisch allen afrikanischen Staaten eigentlich alles perfekt funktioniert.

Klar gibt's da und dort gewisse Dinge, die aus europäischer Sicht kritisierbar sind und für uns und auch die kritischen Menschen dort nicht optimal verlaufen, aber ich bin sicher, dass Millionen Afrikaner glücklich wären, wenn's in ihrem Land "nur" derartige Probleme gäbe und man sich "nur" über ein neues Regierungsgebäude aufregen müsste/könnte anstatt täglich einfach ums Überleben zu kämpfen.

Nein, ich find auch nicht, dass alles optimal abläuft und dass sicherlich in vielen Bereichen weiteres Verbesserungspotential herrscht, aber bitte lassen wir die Kirche doch im Dorf und vergleichen das mit Maßstäben, die dort angebracht sind und nicht mit den strengen deutschen, die ja bereits 800 Kilometer weiter südlich in Spanien, Italien oder Griechenland nicht mehr gelten...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Gast07. März 2008 · #38
Hallo Wolfgang (jetzt ist mir zumindest die Herkunft des eigenartigen Nicknames klar),

dergnagflow schrieb:
Wenn die Flieger halbwegs voll sind, müssen diese ja kostendeckend durchgeführt werden können.
Air Namibia ist winzig. Egal ob es um um Wartungskontrakte, Flugzeugleasing, Ground Services, Catering, Kerosin, Ausbildung, Radiergummis 🙂 etc. geht: Die kaufen alles in Kleinstmengen ein. Ich bin kein Experte dafür, aber es ist wahrscheinlich, dass Air Namibia aufgrund der Winzigkeit für vieles im Einkauf pro Einheit deutlich mehr bezahlen muss als z.B. Lufthansa oder LTU/Air Berlin. Der Betrieb einer Airline bringt bestimmte Strukturen und Fixkosten mit sich, die Air Namibia auf wenige Flugbewegungen umlegen muss.
Und wie gesagt: Bevor man irgendwas zusperrt, sollte man schauen, ob es nicht Optimierungspotential gibt. Und da sehe ich noch einiges an Möglichkeiten.
Du findest es anmaßend, wenn ich aus Europa die Subventionierung von Air Namibia kritisiere. Aber Du kannst aus Europa konkret das Optimierungspotential von Air Namibia beurteilen? Wenn die Maschinen nicht mehr so lange in Frankfurt stehen sollen, müsste Air Namibia erstmal neue Routen erschließen, um die gewonnene Zeit auch nutzen zu können.

Es ist ja nicht so, das in Namibia alle die Air-Namibia-Subventionen toll finden, sondern die Regierung wird seit Jahren von Opposition, Medien u.a. massiv dafür kritisiert und muss sich andauernd rechtfertigen. Und auch der Regierung in Namibia ist seit Jahren klar, dass Air Namibia viel zu klein ist, um wirtschaftlich lebensfähig zu sein. U.a. 2005 wurde seitens der Regierung gesagt, dass deshalb ein strategischer Partner für Air Namibia gesucht wird. Das Problembewusstsein ist durchaus da. Man bekommt die Probleme aber seit Jahren nicht gelöst.

Mir fehlt der Glauben, dass man dieses Dauerproblem noch mal gelöst bekommt. Freilich: völlig ausgeschlossen ist das nicht.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 07. März 2008
2'536 Beiträge · seit 200707. März 2008 · #39
Air Namibia ist winzig. Egal ob es um um Wartungskontrakte, Flugzeugleasing, Ground Services, Catering, Kerosin, Ausbildung, Radiergummis 🙂 etc. geht: Die kaufen alles in Kleinstmengen ein. Ich bin kein Experte dafür, aber es ist wahrscheinlich, dass Air Namibia aufgrund der Winzigkeit für vieles im Einkauf pro Einheit deutlich mehr bezahlen muss als z.B. Lufthansa oder LTU/Air Berlin. Der Betrieb einer Airline bringt bestimmte Strukturen und Fixkosten mit sich, die Air Namibia auf wenige Flugbewegungen umlegen muss.
Ja, da hast du sicherlich auch recht.
Aber warum dann nicht versuchen, das auszubauen wenn man erfolgreich ist?
Wie gesagt, ohne die konkreten Zahlen zu sehen, *wo* die Verluste herkommen, ist es schwierig. Wenn die Europa-Flüge "gewinnbringend" oder kostendeckend sind, dies aber zum Beispiel von den hohen Overhead-Kosten "aufgefressen" wird, dann könnte man ja auch schauen, den Bereich auszubauen.
Aber Du kannst aus Europa konkret das Optimierungspotential von Air Namibia beurteilen? Wenn die Maschinen nicht mehr so lange in Frankfurt stehen sollen, müsste Air Namibia erstmal neue Routen erschließen, um die gewonnene Zeit auch nutzen zu können.
Nein, ich maße mir das natürlich nicht an, ich mache mir da auch nur Gedanken. Warum es zum Beispiel zwei Webseiten gibt, erschließt sich mir auch nicht ganz. Und warum es auf der deutschsprachigen keine Möglichkeit gibt, direkt zu buchen, ebenfalls nicht. Auf der internationalen Seite geht das (http://www.airnamibia.com.na/). Und da sieht man schnell, dass die kommenden Flüge praktisch alle ausgebucht sind. "No economy class seats available on selected dates. Please try business class or select from alternatives dates."

Mit einem schnellen Turnaround braucht man ja nicht unbedingt sofort neue Strecken erschließen, man könnte aber mit einem Flugzeug einen täglichen Dienst anbieten. Abends von Windhoek nach Frankfurt und morgens zurück. Und das Flugzeug wäre laufend dort, wo's Geld bringt, nämlich oben.

Aber egal, ich gehe davon aus, dass in Windhoek im Zentralbüro Leute sitzen, die mehr davon verstehen 😉
der Regierung gesagt, dass deshalb ein strategischer Partner für Air Namibia gesucht wird. Das Problembewusstsein ist durchaus da. Man bekommt die Probleme aber seit Jahren nicht gelöst.
Ich glaube auch, dass es schwierig ist, hier einen potenten Partner zu finden. Wenn, käme ja nur die SAA in Frage und die hat wahrscheinlich kein Interesse daran, sich den Mitbewerb ins Boot zu holen.
Mir fehlt der Glauben, dass man dieses Dauerproblem noch mal gelöst bekommt. Freilich: völlig ausgeschlossen ist das nicht.
Wie gesagt, *wenn* erst einmal zugesperrt ist, ist alles mit einem Schlag vollkommen vorbei. Dann brauchst die auch nie wieder aufsperren.
Wenn die Regierung der Meinung ist, es sich "leisten" zu können, jährlich eine Summe X zu investieren, um diese Linie am Leben zu erhalten und auch sieht, dass es Fortschritte gibt, bin ich immer dafür, ein Unternehmen weiterzuführen.

Dass sich die Regierung dafür Angriffe gefallen lassen muss, ist natürlich klar, das wäre überall so.

Na, ja. Wir werden sehen. Ich hoffe, sie fliegt in zwei, drei Jahren noch 😉
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Gast07. März 2008 · #40
Heute meldet die AZ steigende Auslastung bei Air Namibia:
http://www.az.com.na/wirtschaft/x.63817.php

Das ist positiv und natürlich besser als eine sinkende Auslastung. Da gibt es nichts zu deuteln.

Andererseits: Letztes Jahr war ein Rekordjahr in Sachen Passagiere und Auslastung. Trotzdem waren Rekord-Subventionen nötig. Dieses Jahr soll alles noch besser werden. Trotzdem sind wieder Subventionen nötig. Von daher wären aktuelle Geschäftszahlen mal interessant. Bei den letzten bekannten Zahlen wurden mit steigenden Umsätzen auch die Verluste massiv ausgebaut - nicht nur nominal sondern sogar prozentual.

Beste Grüße

Guido