Reise von Windhoek nach Botswana

12 Antworten · 6'057 Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2008 von KaVau
Antworten
Themenstarter12 Beiträge · seit 200610. Feb. 2008 · #1
Hallihallo,
nach einer sehr schönen Campingreise durch Namibia 2006, möchten wir dieses Jahr Mitte September für drei Wochen nach Botswana. Wir planen einen 4WD Trax bei Britz in Windhoek zu mieten und dann nach Botswana rüber zu fahren. Nun die Fragen:
Hat jemand von euch schon mal den Trax bei Britz gemietet (hier im Forum nur Kea gefunden)? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Ist in der Fahrerkabine des Trax ein kl. Tresor?
Vielen Dank schon mal.
Katharina&Steffi
2'732 Beiträge · seit 200610. Feb. 2008 · #2
Ihr solltet langsam mit den eigentlichen Buchungen der Camps in den Parks beginnen. Es ist schon inzwischen lange Zeit vorher ausgebucht.

Die Autos von Kea oder Britz sind sich sehr ähnlich.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
435 Beiträge · seit 200712. Feb. 2008 · #3
Ich kenne den Trax zwar nicht, einen Tresor werdet Ihr in Botswana aber eher nicht brauchen. Außerdem schlaft Ihr ja im Auto. Schaut lieber ob eine Schaufel und Highlift-Jack dabei sind.

Die Anmerkung von Andreas ist berechtigt: Die Campsites im Moremi und Chobe sind sehr begehrt und, da es ca. jeweils nur 10 Stellplätze gibt, schnell weg.

MfG Thomas D.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
173 Beiträge · seit 200712. Feb. 2008 · #4
Wir hatten letzten herbst einen Trax von KEA, ( Johannesburg)
Auto war ein Nissan single cab.
Das Konzept vom Auto ist genial, die Ausführung einfach nicht geeignet für den rauhen Alltag in Botswana. Tresor hatte unsrer keiner, du schläfst ja in der Kiste, da reicht das Kopfkissen 😎.
Federung war mit der schweren Kiste in den Pads meistens hoffnungslos überfordert, sonst war das Auto recht zuverlässig. Wichtig: achte bei der Fahrzeugübergabe auf alfällige Mängel....unser Faltdach war undicht und wir hatten ein paar unruhige Nächte...😜
Nach vier Wochen Pads war das Auto kurz vor dem auseinanderfallen..;)
Ich würde dir eher zu einem Bushcamper von Britz oder noch besser 4x4 mit einem Dachzelt raten....
Viel Spass beim planen deiner Reise....
483 Beiträge · seit 200713. Feb. 2008 · #5
Hallo zusammen

Die Frage von KaVau hätte von mir kommen können (bis auf den Tresor...)! Auch wir ziehen in Betracht, im September für Botswana einen Trax zu mieten, da wir letztes Jahr damit in Namibia sehr zufrieden waren.

Wer neben guagu hat noch bereits Erfahrungen damit in Botswana gemacht und könnte berichten?

Gruss, Thomas
0
962 Beiträge · seit 200715. Feb. 2008 · #6
Hallo Nam-BOT-Freaks,
ich (myrio)grüsse alle, denen ich leider nicht am Faulensee am 08.02.08 mit Inka beim Winterpotje begegnen konnte,
Ich melde mich nach einer für mich völlig unerwarteten Zwangspause von 7 Wochen nun glücklich auf dem Wege der Besserung wieder zurück.
Ich fiel am 1. Weinachtsfeiertag plötzlich, vermeintlich völlig fit und gesund ins Koma, wurde über die Unfallklinik Murnau dann im Deutschen Herzzentrum München (Herzklappen-Op.)erfolgreich operiert, nach der Diagnose: Infektion mit dem Staphylococcus aureus und Endocarditis in Namibia nach einer Fussverletzung.
Deshalb war es mir auch nicht möglich am Winterpotje bei Chrigu teilnehmen zu können.
Wir haben im Okt. 07 mit dem Bushcamper 5800 km von NAM-BOT-NAM. in
5 Wochen zurückgelegt und folgende Erfahrungen gemacht:
Da wir zur heissen Sommerzeit unterwegs waren, zogen wir es vor, wegen der extremen Hitzeaufladung der Schlafkabine im Freien auf den Schaumgummimatten nur unterm Moskitonetz zu schlafen, es war ein befreiender Genuss unter dem Sternenhimmel!!!, da die Fenster im Camper viel zu klein waren.
Gegen Schlangen und Skorpione benutzen wir immer eine Plastikmatte aus dem Baumarkt, kein Tier nähert sich diesem Kunstoff!
Wenn man sich vorher wegen eventueller Raubtiere in diesem Gebiet informiert, braucht man nichts zu fürchten.
Schlaft niemals in der Etoshapfanne oder in Botswana draussen, es kann immer wieder zum Durchbrechen bzw. Durchstreifen von Hyänen oder Löwen kommen, da ist man chancenlos.
Lediglich in Sessriem belästigte uns ein Schakal, er schleppte eine 2l Juiceflasche weg und brach den Schraubverschluss auf.
Achtung beim Highjacklift: lasst euch die Handhabung mehrmals vorführen, bis ihr die manuelle Umschaltung wirklich beherrscht, sonst bekommt ihr den aufgebockten Jeep nicht wieder herunter, ich musste sehr mühsam und nicht ungefährlich mit dem Spaten den Sand herauspuhlen, um das Fahrzeug wieder flottzumachen.
Schaut euch die Qualität des Spatens gut an, es gibt derartig wacklige Spaten, an denen ihr euch verletzen könnt, in der Hitze sollte dieses so wichtige Hilfsmittel wirklich eine gute Mindestgrösse besitzen und und nicht wackeln, sonst wird das Schaufeln zur Tortour.
Prüft bei der Jeepübergabe von innen genau die Türdichtigkeit, reklamiert sofort Lichtspalten, die Staubbelastung verfolgt euch sonst während des gesamten Urlaubs.
Mit ah-namibia grüssen euch opimistischer denn je Frank und Inka
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
483 Beiträge · seit 200715. Feb. 2008 · #7
Hallo Frank

Erstmal weiterhin gute Genesung und herzlich willkommen wieder im Namibiarausch!

Vielen Dank für die Schilderungen. Was mich interessieren würde ist v.a. die Befahrbarkeit der Strecken im Chobe und Moremi mit dem Trax. Kannst du da was dazu sagen?

Ist die Hitze im Oktober wirklich so extrem im Trax?

Gruss, Thomas
0
249 Beiträge · seit 200615. Feb. 2008 · #8
Ich finde die Bezeichnungen etwas verwirrend:

Der Trax (Nissan-Chassis), den wir von Asco hatten, war in Botswana sehr zuverlässig, verträgt auch ordentlich Tiefsand und Wasserdurchfahrten, muß sich aber einem Toyota Hilux o. ä. in Bezug auf Bodenfreiheit geschlagen geben.
Bild: http://www.nature-trekking.com/4x4_Det_Nissan_Trax.shtml

Bushcamper ist eine Nummer dicker: http://www.leopardtours.com/fzgwahl/4x4_bushcamper-beschreibung.htm. Mit dem habe ich allerdings keine Erfahrung.
Allerdings werden die Bezeichnungen oft durcheinander gewürfelt.

Wenn's Dir hilft: Wir fahren im südlichen Afrika nur mit dem Trax und sind noch nie stecken geblieben.
"Did you see lions?" "No." "But the lions saw you!"
14 Beiträge · seit 200815. Feb. 2008 · #9
Hallo Thomas,
wollen im Sept. auch ein trip rauf machen. Route liegt noch nicht 100 pro fest da wir nur ne gute Woche haben aber würde gerne durch Botswana rauf zum Caprivi strip und suche auch noch tips für die Strecke.
Gruß
Erwin
173 Beiträge · seit 200716. Feb. 2008 · #10
Hallo Trauch
Waren im November 4 Wochen mit dem Trax unterwegs. Ein zuverlässiges Auto für über 5500km wirklich in den Pads!
Die Bodenfreiheit ist nicht zu vergleichen mit einem Defender..hat aber immer gereicht. Wir sind nie stecken geblieben! Wasserdurchfahrten bis 40cm problemlos, mehr haben wir uns nicht getraut...
Bei uns war die Camperkiste das Problem....Wir hatten einen haufen Ärger mit dem Auto von Kea. Deshalb prüfe bei Wagenübernahme jedes Detail!
Der Aufsatz ist klever konstruiert und auch sehr geräumig wenn er offen ist.
Du kannst in der Kiste leben, auch bei Regen oder Sturm. Die Küche ist super und Stauraum ist auch genügend vorhanden. Wenn es heiss ist, kannst du ringsum die planen öffnen.
Unter :http://georgesundsasch.jimdo.com findest du Eindrücke unsrer Reise, wenn es dich interessiert.
483 Beiträge · seit 200718. Feb. 2008 · #11
Hallo zusammen

@googlemeier: Ich meinte den Trax auf Basis eines Hilux (soll es aber auch auf Basis eines Nissan geben), den man bei KEA, Britz (http://britz.co.za/16.Trax.htm) oder NatureTrekking bekommt.
Bei Britz gibts übrigens noch eine andere Version eines Bushcampers, der viel Bodenfreiheut hat: http://britz.co.za/15.Bushcamper.htm

@Erwin: Reservierungen für Chobe oder Moremi für September sind nahezu unmöglich, für Ende Oktober unter Umständen aber noch zu bekommen... 🙁

@guagu: Ich kenne den Trax von Britz aus Namibia, wollte einfach wissen, wie er sich in Botswana so gibt, da er doch recht schwer ist (Bodenfreiheit? Verbrauch, Distanz Maun-Kasane problemlos machbar?).

Gruss, Thomas
0
zuletzt bearbeitet 18. Feb. 2008
173 Beiträge · seit 200718. Feb. 2008 · #12
Hallo Trauch
Fahrverhalten auf der Strasse ok, im Gelände ist die Federung durch das Gewicht arg beansprucht...wir hatten in den Pads mit Querrillen starkes aufschaukeln. Die Küchenutensilien waren danach fachgerecht vertsaut:P Super ist dass der Trax nicht höher ist als ein normaler 4x4 mit Dachzelt. Da bist du froh von Lynianti nach Kasane in den Mopanebüschen....
Wir hatten einen 80 ltr Tank und 2 Kanister a 20 Liter hinten dran. Um keine Probleme zu haben hatten wir zusätzlich nochmals 2 kanister dabei, insgesamt 160ltr. Auf der Strecke Kasane Lynianti Chobe Moremi mit diversen Gamedrives haben wir ca 140 ltr gebraucht.
Der Trax hat einen Bullbar der Gleichzeitig Unterbodenschutz ist. Bei den tiefen Pads in Kubu und Moremi ist das Auto öfters auf der Mittelrille aufgesessen....somit haben wir den anderen die Pads geglättet😃
Da hilft genügend Speed.....
Wichtig: kontrolliere die 4 Schrauben des Bullbars täglich! Wir hatten von den 4 Schrauben 3 verloren auf dem Weg nach Kubu Island....😠
und haben diesen fast verloren. Ich kann dir nur raten, keinen Trax bei KEA in Johannesburg zu mieten! Wir hatten einen Haufen Ärger!
Wie gesagt der Trax ist ein gutes Auto für den leichten Offroadeinsatz. Wenn du es deftiger haben willst, dann Landi.....;)
483 Beiträge · seit 200718. Feb. 2008 · #13
Ein leichter Offroad-Einsatz genügt mir...;)

Genau das Aufsetzen in der Mittelrille meinte ich. Ich habe das mal auf einer normalen pad geschafft, bei der gerade ein Pistenbulli drüber ist und ich den aufgehäuften Streifen zwischen den Rädern hatte. War zumindest an einer Stelle keine gute Idee, hat uns beim Aufsetzen an einem grossen Stein den Schutz der Vorderachse zerrissen...

Übrigens hatten wir einen Trax von Britz (aus Basis Hilux) und waren mehr oder weniger zufrieden: sehr mit dem Fahrzeug an sich, weniger mit den Defekten, uns das obwohl der Wagen bei Übernahme gerade mal 5500km drauf hatte! vgl. http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&func=view&Itemid=80&catid=9&id=48980#48980

Gruss, Thomas
0