Africat Foundation ...ist eine Geldmaschine

21 Antworten · 6'819 Aufrufe · gestartet 05. Feb. 2008 von lucasbasel
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Gast08. Feb. 2008 · #21
Hallo Armin,

Armin schrieb:
DEs ist schon erstaunlich, wieviel Verständnis für subjektiv zu hohe Preise aufgebracht wird. Da fange ich manchmal an zu träumen und wünsche mir, dass das in Deutschland auch so wäre. Dass "meine" Kunden auch jeden Preis akzeptieren und sich sogar noch als meine "Steigbügelhalter" anbieten, um Kritiker auf meine vermeintlich besondere Kostensituation aufmerksam und damit mundtot zu machen.
Derartige Diskussionen sind genauso ergiebig wie die, ob ein Michael Schumachers mit 50 Millionen nicht viel zu viel Gehalt erhält. Angebot und Nachfrage. Letztlich ist nur relevant, ob entsprechend dem Angebot genügend Leute bereit sind, den aufgerufenen Preis zu bezahlen. Das ist in Namibia ganz offensichtlich überwiegend der Fall.

Wenn einer von uns in Namibia eine tolle Lodge betreiben würde, dann würde er die Nacht auch nicht zum Mutter-Theresa-Gedächtnis-Preis anbieten, sondern zu dem Preis, den der Markt hergibt. In Deinem Geschäft sieht die Angebots-Nachfrage-Situation vermutlich einfach etwas anders aus.

Beste Grüße

Guido
2'346 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #22
@ Guido

Im Grunde genommen bin ich der gleichen Meinung wie du. Ich stelle nämlich das Grundprinzip der freien Marktwirtschaft generell nicht in Frage. Was mich nur wundert, ist die Tatsache, dass so viele die (marktwirtschaftlich sicher immer vertretbaren) Preise nicht einfach nur mit schmerzverzerrtem Gesicht hinnehmen, sondern auch noch alle möglichen Argumente suchen, warum die Preise so hoch sein müssen. Bei weitem nicht für jeden marktwirtschaftlich gerechtfertigten Preis gibt es sachliche Begründungen.

@ Stephan M

Wenn du mit deiner Meinung auf den in Botswana staatlich gelenkten Hochpreis-Tourismus zum Schutz der Natur anspielst, kann ich das durchaus nachvollziehen. Da ist dann ja System drin. Solange die Preisgestaltung (von Etosha & Co. mal abgesehen) aber in Privathand liegt, kann ich mir solche hehren Gedanken nicht vorstellen, also "das gleiche Geld mit weniger Touristen verdienen". Nach dem Prinzip der Marktwirtschaft müsste es da doch eher heißen: "noch mehr Geld mit noch mehr Touristen verdienen."


So, genug philosphiert. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Namibia-Urlaub. In gut vier Wochen geht´s los und der aktuelle Wechselkurs wird alle gerechtfertigten und ungerechtfertigten Preiserhöhungen der letzen Monate einfach wegwischen. 😎

Viele Grüße
Armin