SUSunshineThemenstarter7 Beiträge · seit 200702. Okt. 2007 · #1
Hallo liebe Fomis,
ich habe von dem Penduka Projekt in Katutura gelesen, auch daß man dort übernachten kann. Hat das schon mal jemand gemacht? Ist es empfehlenswert? Ich weiß, daß es hier kontorverse Meinungen gibt, ob man sich Katutura "ansehen" soll oder nicht. Solch eine Diskussion möchte ich hier nicht wieder auslösen. Ich denke, es gehört zu Namibia dazu und jeder muß selbst entscheiden, ob er dorthin will oder nicht.
Einfach ausprobieren, weglaufen kann man noch immer. Wir könnten über Katutura nichts negatives berichten, war alles ok. ( Ohne Führer oder sonstiges).
Grüße tracsl
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200602. Okt. 2007 · #3
ja, das Penduka Projekt bietet Uebernachtungsmoeglichkeiten an, allerdings nicht "in Katutura" sondern einigermassen ausserhalb an den Ufern eines Stausees. Es handelt sich um schlichte aber schoene Rundhuetten, ich war zwar selbst einmal dort, habe aber nicht uebernachtet. Das war vor 4 Jahren. Alles strahlte eine gemuetliche und relaxte Atmosphaere aus, die Werkstaetten sind um die Ecke, der Blick auf den See ist inklusive.
Probiers aus und berichte hier im Forum darueber. Sicher eine tolle Moeglichkeit Geld aus dem Tourismussektor da zu lassen, wo es hingehoert !
Hallo sunshine, habe im August dort übernachtet. Es gibt 5 Rundhütten und 3 Mehrbettbungalows. Jede Rundhütte besitzt Dusche WC, Waschbecken. Es machte einen sehr sauberen Eindruck. Es gab keine Sicherheitsprobleme und die Angestellten sind sehr nett. Vollpension ist auch möglich. Wir sind mit dem Taxi mehrmals in die City und zurück gefahren, da ohne Mietwagen. Es sind ca 7 km, 2,50 Euro für 2 Personen. Man fährt die Independenc stadtauswärts, dann kommen auch schon die ersten Hinweisschilder. Natürlich fährt man durch Katutura, erschien mir jedenfalls sicherer als die Innenstadt von Prag. Die Unterkunft ist wirklich zu empfehlen. Der Übernachtungspreis pro Bungalow beträgt glaube ich 210 nams. Grüße Gunther
JAjaninatho38 Beiträge · seit 201526. Jan. 2016 · #5
Hallo an alle,
hat denn außer Gunther in der letzten Zeit noch jemand bei Penduka übernachtet und kann darüber berichten?
Danke und liebe Grüße!
food-safari72 Beiträge · seit 201528. Jan. 2016 · #6
hallo Janinatho, ich habe vor 10 Tagen Penduka besucht ,allerdings nur die Werkstatt und den Shop und das Restaurant, die Rundhütten habe ich fotographiert, die Athmosphäre war freundlich und relaxed , wir haben schon daran gedacht das nächstemal dort zu übernachten ,und nicht irgendwo wo hinter Securitymauern.... obwohl auch dieses Gelände ist eingezäunt mit Natodraht ..... herzliche Grüße Rüdiger
food-safari72 Beiträge · seit 201528. Jan. 2016 · #7
jetzt nochmal mit Fotos, sorry hallo Janinatho, ich habe vor 10 Tagen Penduka besucht ,allerdings nur die Werkstatt und den Shop und das Restaurant die Rundhütten und drumherum habe ich fotographiert, die Athmosphäre
war freundlich und relaxed , wir haben schon daran gedacht das nächstemal dort zu übernachten ,und nicht irgendwo wo hinter Securitymauern.... obwohl auch dieses Gelände ist eingezäunt mit Natodrath ..... herzliche Grüße Rüdiger
JAjaninatho38 Beiträge · seit 201528. Jan. 2016 · #8
Vielen Dank Rüdiger für die Informationen und die Fotos!
Liebe Grüße Janina
Fortuna77839 Beiträge · seit 201428. Jan. 2016 · #9
Hallo Janina,
wir waren Anfang Januar zu Besuch beim Penduka Projekt. Wie Rüdiger bereits schrieb, ist es sehr idyllisch gelegen... leider konnten wir die Rundhütten auch nicht von innen begutachten, aber die Lage ist toll und ruhig - aufgrund des Stausees kann es jedoch manchmal zu erhöhtem Moskitoaufkommen kommen, wie unsere Begleiterin meinte.
Der Shop ist toll und unabhängig von einer Übernachtung auf alle Fälle einen Besuch wert! Sehr viele schöne Sachen gibt es dort!!! 🤩
Liebe Leute, wir sind gerade von unserer ersten Namibia-Reise zurückgekehrt. Bei Penduka haben wir drei Nächte übernachtet, am Anfang zwei Nächte und am Schluss eine. Und ich kann es euch allerwärmstens empfehlen!!! Man wird dort mit echter Herzlichkeit empfangen und verwöhnt! Die Frauen und Männer die dort arbeiten sind sehr offen und kommunikativ und humorvoll. Die Lage ist ganz wunderbar am Stausee gelegen. Verschiedenste Vögel kommen zu Besuch. Eine echte Oase, ein kleines Paradies!
Es ist wie oben schon erwähnt möglich, in Rundhütten (Bungalows) mit jeweils eigenem Bad oder in den einfacheren Backpacker-Unterkünften zu übernachten. Es gibt "Luxus-Bungalows" mit Kühlschrank und TV (700N$) und einfache Bungalows ohne diese beiden Schnickschnacks (545 N$ - jeweils drei Personen und ohne Garantie). Frühstück jeweils inklusive. Campen ist auch möglich. Wir haben uns aber dort immer eine Rundhütte gegönnt, da wir den Rest der Reise ausschließlich im Bodenzelt geschlafen haben. Wir sind spontan ohne Buchung hingefahren, aber keine Garantie, dass dann immer was frei ist!
Das zugehörige Restaurant serviert sowohl traditionelle Speisen als auch internationalere Speisen - sehr lecker! Es hat aber meines Wissens nach nur Freitag und Samstag geöffnet, bin mir aber darüber nicht ganz sicher. Einfach per Mail nachfragen: bookings@penduka.org Gelegentlich werden auch traditionelle Tänze und Lieder aufgeführt, wir haben das aber leider versäumt.
Es werden auch Township-Touren mit Shopping-Gelegenheit auf dem Markt angeboten, von einem Einwohner von Penduka, der weiß wovon er spricht.
Zum Thema Sicherheit: die Anfahrt erfolgt durch Katatura, und da soll man ja Türen versperrt und Fenster geschlossen haben und als "Bleichgesicht" nicht aussteigen. Wir sind mit unserem Mietauto durchgefahren, unser Vermieter hatte keine Einwände. Aber das Township wuselt gerade so vor Leben und ist kunterbunt, wenn auch teilweise sehr armselig und staubig. Daher echt sehenswert. Das ganze Gelände ist ein paar hundert Meter von Katatura entfernt und eingezäunt und von Security-Männern bewacht. Wir haben uns dort sehr sicher gefühlt.
Bei Penduka zu übernachten ist also zu empfehlen für: - alle, die vor oder nach der Rundreise ein entspanntes Plätzchen zum übernachten wünschen, - alle, die lecker essen wollen, - alle, die auf perfekte Einrichtung und Möblierung verzichten können - da zwickt mal eine Klootür oder ist nicht jedes Stäubchen weggeputzt, - alle, die nicht kreischen, wenn ihnen ein süßes Streifenmäuschen über den Weg läuft (kommen aber nicht in die Bungalows rein) - alle, die auf WLAN verzichten können, - alle, die eine wunderbare Gastfreundschaft erleben wollen!
Also wenn ihr plant, dort hinzufahren, lasst es mich bitte per PN wissen, vielleicht brauch ich mal einen Boten für ein Geschenk für unsere liebgewonnenen Freunde dort!
Schöne Grüße, Rosi
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. Sept. 2016 · #11
Gmias schrieb: Zum Thema Sicherheit: die Anfahrt erfolgt durch Katatura, und da soll man ja Türen versperrt und Fenster geschlossen haben und als "Bleichgesicht" nicht aussteigen. Wir sind mit unserem Mietauto durchgefahren, unser Vermieter hatte keine Einwände.
... ich wüsste nicht, warum der Autovermieter etwas dagegen haben sollte oder man nicht aussteigen sollte. Ich war öfter in Katutura und Goreangab mit dem Rad und zu Fuß unterwegs. Gerade dort habe ich mit die nettesten Menschen in Namibia getroffen.
Nachtrag: Willkommen im Forum, Rosi. Habe erst hinterher gesehen, dass es Dein erster Beitrag war.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallo Wolfgang, ja das hätte ich am liebsten auch gemacht, raus aus dem Auto und zu Fuß durch Katatura. Aber uns wurde von allen Einheimischen davon abgeraten. Und welches Risiko man eingehen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Für meine Familienmitglieder wollte ich bei aller Abenteuerlust kein unnötiges Risiko eingehen. Schließlich sind wir Afrikaneulinge und altersmäßig sehr gemischt (13w, 35w und 73m) und hätten allein durch unser Auftreten keinen Gangster abgeschreckt 😉