Schutz vor Staub und Sand

30 Antworten · 11,8k Aufrufe · gestartet 07. Aug. 2007 von Binen
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272 Beiträge · seit 200701. Sept. 2007 · #21
Ich bin grad aus Namibia zurück und mein frisch gereinigter Sensor schaut aus wie Sau !
Sensorreinigung unterwegs halte ich für schwierig, da es in Namibia nicht wirklich staubfreie Zonen gibt.
Wobei ich sagen muss, dass ich immer und überall meine Objetive gewechselt habe. Ich fahre nicht nach Namibia um alle Aufnahmen mit einem Standard-Objektiv zu machen. Das muss die Technik aushalten und heute abend werde ich den Staubkörnern mit Dust Aid zu Leibe rücken !
;-) Alex www.alexanderheinrichs.com
962 Beiträge · seit 200701. Sept. 2007 · #22
Hallo, Binen,
du bekommst einen Zig.-Anzünderadapter für 2 Anschlüsse
( für Batterieladegerät und GPS z.B.) bei Autoteile Unger für ca. 18.-Euro.
Ich habe mir bei ebay ein Fotobank=Speichermedium 40GB für 37.-Euro ersteigert, damit bist du unabhängig und kannst bei 10Mio Pixl-Fotos über 2000 Stk. abspeichern.
Du bekommst ein spezielles Ladegerät -Kombi für Auto ud 220 V im Mediamarkt.
Viel Spass wünscht dir Frank(myrio)
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
48 Beiträge · seit 200717. Dez. 2007 · #23
matth schrieb:
Hallo Binen,

ich habe mir auch einige Staubkörner 😠 eingefangen.
Einige hundert Fotos habe ich so verschönert.

LbG
Matthias

[bild: 69795]
Tja, ich setze da auf 20MP-Wechselsensoren.
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1'910 Beiträge · seit 200617. Dez. 2007 · #24
Dagut schrieb:
In den FAQ´s steckt übrigens ein Tippfehler drin:
...
(Im Abschnitt: Digital: Welche Speicherkarten muss ich mitnehmen, kann ich die Daten sichern (Imagetanks)?)
...

LG
Daniel
Danke für den Hinweis, Fehler berichtigt, bestimmt sind's insgesammt noch ein paar mehr, wie Jens schon sagte.

PMSt mich an wer welche findet, dann dauerts nicht mehr so lange, war eher Zufall das ich es sah...:S
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
425 Beiträge · seit 200718. Dez. 2007 · #25
Lieber Fank01,

und was ist das? 🤨

LbG
Matthias
www.matthias-goessmann.de
48 Beiträge · seit 200718. Dez. 2007 · #26
matth schrieb:
Lieber Fank01,

und was ist das? 🤨

LbG
Matthias
Filme 😉
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982 Beiträge · seit 200618. Dez. 2007 · #27
Ich will auch mal meine 2 Cent loswerden...

Wie schütze ich meine DSLRs in Namibia/Botswana? Ganz einfach: gar nicht.

Ich gehe natürlich pflegsam mit ihnen um und ziehe sie nicht an einer Kette im Sand hinter mir her. In der Sossusvlei achte ich natürlich darauf, dass mir die Kamera nicht in den Sand fällt und wenn der Wind merklich Sand mit sich führt, schütze ich sie an meinem Körper. Im Auto liegen beide Kameras stets offen auf dem Rücksitz, wenn ich in Botswana oder in Etosha unterwegs bin. Schließlich sollen beide Kameras möglichst direkt einsatzbereit sein, wenn es nötig ist.

Das habe ich 2003 in Namibia ebenfalls ohne Probleme so gehandhabt.

Zum leidigen Thema "Objektivwechsel und Staub": Egal, was du machst und wie vorsichtig du bist, dein Sensor wird verstauben. Ich habe ein Giotto Rocket Blasebalg im Gepäck. Sehr viele Verschmutzungen bekommst du mit so einem Blasebalg in den Griff.

Zur Sensorreinigung: Ich habe sehr (!) lange gezögert, um genau zu sein 5 Jahre, bis ich erstmals meinen Sensor alleine gereinigt habe. Inzwischen frage ich mich, wieso ich so lange so schissig gewesen bin 🙂 Es gibt teure und preiswerte Lösungen. Ich bin inzwischen bei der Preiswerten angekommen, die nach Meiner Erfahrung gleich gut funktioniert:
gehe in die nächste Apotheke und hole dir 100%iges (wichtig) Isopropanol. In deinem Drogeriemarkt bekommst du echte Q-Tips (wichtig: die Marke kaufen, weil die nicht fusselt).
1. Q-Tip mit der Spitze in Isopropanol tauchen, Sensor abwischen, Q-Tip wegwerfen.
2. neuen Q-Tip nehmen und Sensor trocken wischen.
Das funktioniert genauso gut wie die wirklich teuren Lösungen, die der Markt bereit stellt.

Achja... ich nutze eine 5D und eine 1D MarkII. Selbst die "empfindlichere" 5D hat die letzte Reise problemlos überstanden.

Grüße,

Holger
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Gast18. Dez. 2007 · #28
Hallo,
holger schrieb:
Wie schütze ich meine DSLRs in Namibia/Botswana? Ganz einfach: gar nicht.
So ähnlich habe ich das auch gehandhabt. Alle neueren Modelle haben ja auch irgendein Sensor-Staubentfernungs-Feature eingebaut. Deren Wirksamkeit ist umstritten, aber bisher habe ich bei den Bildern meiner 40D trotz häufiger Objektivwechsel keine Staubschatten vom Sensor auf Bildern entdeckt.

Ich hatte eher mit Staub auf der Frontlinse des Objektives zu kämpfen. Einen Polfilter habe ich letztlich auch schön zerkratzt. Mit großem Blasebalg wollte der Staub nicht weichen und Reinigungsflüssigkeit plus Papier waren dann tödlich...

Beste Grüße

Guido
425 Beiträge · seit 200718. Dez. 2007 · #29
Hallo

Ja, Staub ist das leidige Problem bei DSLRs vor allen in Namibia.
Alle guten Vorsätze hefen nicht, denn der Staub findet seinen Weg.
Ich habe auch immer einen Blasebalg (Stichwort: Ohrendusche) mit, und puste damit den Chip halbwegs sauber.
Bei Aufnahmen, an denen mir viel liegt, bzw. bei Panoramen mache ich mir die Mühe, mit dem gleichen Blendenwert der Aufnahme noch ein sogenanntes Flat zu machen.
Dabei wird eine gleichmäßig helle Fläche abfotografiert (Himmel im Zenit bzw. ein Blatt Papier oder eine Stelle an der Autokarosserie)
Zu Hause am Rechner wird dann vom Motivbild das Flat dividiert. Und schwups sind die Flecke verschwunden. Allerdings muss man dann noch Farbkorrekturen am Motivbild vornehmen.
Wenn es nicht ganz so sehr darauf ankommt, dann wird in Photoshop der Dreck einfach weggestempelt oder der Himmel maskiert und mit einem Gaussfilter glattgebügelt.

Nach dem Namibiaurlaub erfolgt dann eine Radikalreinigung des Chips, indem ich Discofilm vorsichtig auf die Filterscheibe vorm Sensor aufbringe und nach dem aushärten Abziehe. Funktioniert tadellos.
Siehe Link

Gibt es eigentlich Erfahrungen, inwieweit die automatische Sensorreinigung (z.B. bei der EOS400D) funktioniert?
Grüße Stephan www.skyimages.de Reisebericht Namibia 2002 - Wie alles begann..." Reisebericht Namibia 2007 Astronomie in Namibia 2009 Ins Land der Skipetaren 2010 "Kommt ein Kudu geflogen" - Namibia 2013 Timelapse Video "Southern Skies" Namibia 2016 - oder auf Zebrapfaden durch den Busch
Gast18. Dez. 2007 · #30
Hallo,
Stephan M schrieb:
Gibt es eigentlich Erfahrungen, inwieweit die automatische Sensorreinigung (z.B. bei der EOS400D) funktioniert?
Die subjektiven Äußerungen reichen von "funktioniert gut" bis "reiner Marketing-Gag". Objektive Tests sind auch etwas schwierig, denn Staub ist ein Sammelbegriff für alles Mögliche. Ich bezweifel, dass Testergebnisse mit "deutschem Hausstaub" u.ä. auf das übertragbar sind, was man sich in Namibia möglicherweise einfängt (tendenziell weniger hartnäckig). Wenn ich einen Fleck aus einer Hose waschen will, macht es ja auch einen entscheidenden Unterschied, ob ich ein Glas Milch oder ein Glas Rotwein drüber gekippt habe.

http://www.chip-fotowelt.de/index.cfm?pid=1458&pk=245
http://www.gletscherbruch.de/foto/test/reinigung/staub.html

Beste Grüße

Guido
48 Beiträge · seit 200718. Dez. 2007 · #31
Sensorstaub läßt sich simpelst auch unterwegs entfernen, das ist kein Problem. Auch Staub auf Linsen und Filtern ist kein Problem (Kamelhaarpinsel, fließend Wasser). Staub bei Analogkameras auf der Filmandruckplatte und am Patronenmaul (-->Telegraphendrähte auf dem Film) läßt sich auch durch entsprechende Vorsicht vermeiden. Das eigentliche Problem ist Staub in AF-Motoren bei nicht abgedichteten Objektiven (AF-Tod) und innen im Objektiv auf den Linsen (mindert eher den Wiederverkaufswert als die Abbildungsleistung), speziell bei konstruktiv bedingten Staubsaugern (aka Schiebezoom) wie dem 100-400 L IS.
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