Nachdem wir am Vortag die Dünen in Sossusvlei bestaunt haben, geht die Reise in Richtung Büllsport weiter. Der Name Büllsport ist afr entstammt dem Afrikaans und bedeutet in etwa: Bullenspur (Büll=Bulle/Ochse und sport=Spur). Das mag wohl mit den Transportmitteln (Ochsenkarren, usw.) aus vergangener Zeit zusammenhängen. Jedenfalls liegt die Gästefarm auch direkt an der C14-Pad. Um Büllsport zu erreichen, müssen wir die stellenweise ziemlich schlechte D854 befahren. Da die heutige Strecke nur ca.70 km beträgt, sind wir schon gegen 10 Uhr am Ziel. Wir werden von einer älteren Dame (Madelyn) begrüsst. Sie erklärt uns, dass die Besitzer - Familie Sauber - aufgrund eines Todesfalls in der Familie derzeit in Deutschland sind. Wir erhalten unser Zimmer, welches zweckmäßig mit Dusche/Bad/WC eingerichtet ist. Gut: Es gibt gegen die kalten Temperaturen einen Gasheizer im Zimmer. Neben dem Hauptgebäude gibt es auch einen Swimmingpool. Mittags wollen wir uns körperlich betätigen und entscheiden uns für einen der verschiedenen Trails in der Nähe der Gästefarm und legen den "Kudu-Trail" zurück. Hier bieten sich einige intressante Tierbeobachtungen. Wir sehen mehrfach eine ganze Horde Paviane (ca. 20 Tiere), viele Springböcke, Kudus und zahlreiche Vögel. Wenn man mehrere Tag in der Gästefarm verweilt, gibt es wohl tolle Ausflüge mit dem Allradfahrzeug in die Naukluft - u.a. auch eine Wanderung in die Köcherbaumschlucht. Da wir nur für eine Nacht gebucht haben, bleibt uns die Zeit dafür aber nicht. Das Abendessen (in der HP eingeschlossen) wird gemeinsam mit den Gastgebern im Hauptgebäude eingenommen - es gibt eine Suppe, Game-Stew (eine Art Wild-Gulasch) mit Reis und einen Nachtisch (Obstsalat). Zum Abendessen gesellt sich auch Peter - ein Nachbarfarmer - dazu. Wir diskutieren bei dem ein oder anderen Getränk bis in die Nacht über Gott und die Welt.
POSITIV: + Nette und persönliche Betreuung durch das Personal + Hilfsbereitschaft + Kudu-Trail + Zur Verfügung steht ein Farm-Shop, ein richtiger Tante-Emma-Laden der "alten Zeit", wo man wirklich fast alles kriegt. Hier kaufen auch viele Schwarze aus der näheren Umgebung ein. + Essen war o.k. + für Wanderbegeisterte und Reiter ein gutes Ziel
NEGATIV: - Zimmer sehr kalt (es gibt aber eine Heizung mit einer Gasflasche, die allerdings bei Gebrauch sehr stark nach Gas riecht) - Bad nicht beheizbar, nur mit Gasheizung - Inventar und Gebäude relativ alt
UNSER EINDRUCK: Eine Station, deren Buchung wir nicht bereuen. Die Büllsport Gästefarm wird in vielen Reiseführern positiv erwähnt. Diese Einschätzung können wir nun teilen, dennoch reicht es - v.a. dem persönlichen Empfinden nach - nicht nach ganz vorne.
Hallo Vortrekker, mein Kompliment - Du hast das Zeug zum Reiseführer-Autor. Klare, nachvollziehbare Fakten, ausgewogenes Urteil und sehr viele Infos. Gefällt mir sehr gut. Weiter so. Ich bin schon gespannt. Gruß Joli
BABaliHai382 Beiträge · seit 200605. Juli 2007 · #23
voortrekker schrieb:
Es geht weiter:
3. Bewertung: Betesda Camp (ca. 40 km von Sesriem entfernt)
Wir fahren in Richtung Mariental und Maltahöhe auf der C19 in Richtung Sesriem. Ab Maltahöhe wird die Teerstraße zur Schotterpiste. Anfänglich noch ganz passabler Zustand - was auch gut zum Eingewöhnen ist - später wirds etwas schlechter. Von einem Besuch des Schloss Duwisib (wird z.B. bei Iwanowski als Besuchstipp genannt) sehen wir ab. Nach Information einiger Einheimischer soll das Schloss schon bessere Tage gesehen haben - und der "Umweg" schreckt uns auch etwas ab. Nach Maltahöhe fahren wir über die C14 in Richtung Solitaire. Absolute Vorsicht gilt beim Tanken!! Die C14 bietet vor Solitaire keinen Tankstopp mehr an. Iwanowski druckt zwar bei Büllsport eine Tankstelle ab - diese gibt es in der Form aber nicht! Die einzige Tankmöglichkeit dieser Ecke bietet sich in Sesriem/ Eingang Sossusvlei. Also in Maltahöhe oder Mariental Tank befüllen, ist wichtig! Auf Höhe Büllsport biegen wir in die Schotterpad D854 ein. Der Zustand war für einen Normal-PKW hier stellenweise mehr als grenzwertig. Viele Flussbetten und viele Steinhaufen stellen gewisse fahrerische Anforderungen. Auf halber Strecke passierts dann: wir haben einen Reifenplatzer (hinten rechts). Einen großen Stein nicht richtig gesehen und schon ist die Seitenwand des Reifens ca. 5 cm aufgeschlitzt. Dieser Reifen ist nicht mehr zu retten. Wir wechseln das Rad und fahren vorsichtig weiter zum Betesda Camp. Dort sind wir 2 Tage lang die einzigen Gäste. Was aber nicht weiter schlimm ist, denn man ist auch für 2 Personen sehr bemüht. Der nette Mann an der Reception (William) hilft uns bei der Reifenpanne gern weiter und telefoniert mit dem einzigen Reifenhändler im Umfeld. Dieser hat nur einen gebrauchten Reifen in unserer Größe da. Egal, besser als nix! Wir fahren 30 km zurück und lernen eine namibische Reifenwerkstatt kennen. Da der Second hand-Reifen auch ein Loch hat, wird kurzerhand ein Schlauch eingesetzt. Somit kann im Notfall wenigstens eine kurze Strecke gefahren werden. Ganz kosher ist uns das aber nicht und wir beschließen in Swakopmund die AVIS-Station anzufahren. Zum Betesda Camp: Dieses liegt ca. 40 km vom Gate Sesriem entfernt, direkt an der D854. Es gibt schätzungsweise ca. 15 Wohneinheiten in Form kleiner Reihenhäuschen. Die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet und sauber. Wasser kommt über Solarheizung- man also morgens nur kalt duschen. Es gibt keine zusätzliche Heizung fürs Zimmer. Ein Balkon mit Tisch und Stühlen steht zur Verfügung. Keine Grillstelle. Hinter den Häuschen befindet sich eine Art Koppel - hier "wohnen" ein Springbok (mit abgeknicktem Horn) und ein Oryx - beide sehr zutraulich. Sie wollen fotografiert und gefüttert werden (am liebsten Mistelzweige)- Weiterhin gibt es Campingplätze sowie hinter dem Hauptgebäude einen Swimmingpool. Man kann das Abendessen buchen (kostet ca. 120 N$) und ist in Buffetform. Einer der wenigen Minuspunkte des Camps: Die Küche kocht zwar für zwei, gibt sich dabei aber nicht sonderlich viel Mühe. Wir haben anderswo besser gegessen. Als zusätzliche Betätigung stehen 6 Yamaha-Quads zur Verfügung. Für 200 N$ kann eine 2-std. Tour gebucht werden. Wir haben mit Albert eine Sundowner-Tour gemacht: sehr lohnenswert!! Wanderungen bieten sich hier nicht wirklich an.
POSITIV: + Das Betesda Camp punktet v.a. mit seinem Personal: William und Albert sowie die Besitzer sind sehr hilfsbereit und freundlich + Service stimmt (auch wenn nur 2 Gäste da sind) + Quad-Biking-Touren + persönliche Atmosphäre
NEGATIV: - Abendessen sowie Frühstück keine Gourmetküche, aber o.k. - keine Heizung (im Winter schlecht, im Sommer kein Problem) - Lage etwas abgelegen (was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss), Erreichbarkeit über schlechte Schotterpad (unbedingt langsam fahren!)
UNSER EINDRUCK: Eine nette "Lodge", die durch ihr Personal für viele Sympathiepunkte sorgt, insgesamt mit der Ausstattung und dem mäßigen Essen aber dem Mittelfeld zuzuordnen ist. Preis-/ Leistung passt aber in jedem Fall. Lt. Aussage der Mitarbeiter ist das Betesda Camp nun bis Oktober so gut wie ausgebucht.
Hallo voortrecker, bin gespannt auf Deine Bewertung des Orange House, das wir im letzten Jahr auch besucht haben! (Mach schnell! ;-))
Könntest Du nur einmal noch generell sagen, was die Höchstpunktzahl ist und unter welchen Kriterien mit welcher Gewichtung Du Punkte vergibst?
Grüße von Cora
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VOvoortrekkerThemenstarter32 Beiträge · seit 200705. Juli 2007 · #25
Die Höchstwertung ist die 10. Je nach Relevanz werden negativ bewertete Aspekte/Mängel von der Maximal-Punktzahl 10 abgezogen, das gibt dann die Bewertung. Kleinigkeiten werden logischerweise nicht so stark negativ gewichtet wie gravierende Mängel (z.B. fehlende Freundlichkeit). Das Punktesspektrum wurde im Laufe der Reise nach oben und unten fast komplett ausgereizt!
Daniela und ich haben je Unterkunft eine persönliche Wertung abgegeben, davon geht der gerundete Durchschnittswert dann in die Wertung. 😉
Hallo voortrecker und Daniela, es macht richtig Freude Eure Berichte zu lesen! Danke und sehr gespannt auf die nächsten bin... Grüsle von Elli aus dem Badenerland
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
VOvoortrekkerThemenstarter32 Beiträge · seit 200706. Juli 2007 · #27
Am achten Tag geht die Tour von der Büllsport Gästefarm weiter nach Swakopmund...
Goldmull795 Beiträge · seit 200706. Juli 2007 · #28
Hallo voortrekker,
sehr interessant, was ihr da schreibt! Wir sind besonders auf Swakopmund gespannt. Schafft Ihr es noch bis zu unserem Abflug (9.7.07)? Weiter so und großes Lob!
Gruß, Goldmull
VOvoortrekkerThemenstarter32 Beiträge · seit 200707. Juli 2007 · #29
Nach einer Nacht in der Büllsport Gästefarm geht unser Weg weiter in Richtung Atlantikküste. Das heutige Etappenziel ist Swakopmund und rund 350 km entfernt. Wir entscheiden uns für den direkten Weg via C14 und B2 nach Swakop. Da wir nur einen prophylaktischen Ersatzreifen im Kofferraum haben, wollen wir keine Experimente machen und sehen daher von einem genaueren Erkunden der Namib Section mit unserem Mietfahrzeug ab. Nach kurzer Fahrt erreichen wir Solitaire. Wer nach dem Studium der Landkarte glaubt, Solitaire sei eine Ortschaft, irrt. Es ist im eigentlichen Sinn eine Tankstelle samt Shop, ein Cafe sowie eine Art Gästehaus. Wir befüllen an der einzigen Tankmöglichkeit bis Walvis Bay unseren Tank und wollen natürlich auch vom berühmten Apfelstrudel (diesen kennen auch die Einheimischen) kosten. Wir stellen dabei allerdings fest, dass das dazugehörige Cafe erst um 12 Uhr seine Pforten öffnet und gehen daher leer aus. Einen Blick wert ist das Innenleben des General Store (direkt neben der Tankstelle). Von skurillen Typen in Easy-Rider-Outfit wird in ganz eigenem Ambiente alles verkauft, was der Durchreisende so brauchen kann. Man kann auch "nur" einen Kaffee trinken und das Treiben beobachten. Hinter der Tankstelle bieten sich einige fotogene Erdhörnchen und Mangusten zum Fotoshooting an. Anschließend setzen wir unsere Fahrt auf der C14 in Richtung Swakop fort. Die Straßenqualität kann als überwiegend gut bezeichnet werden, gibt es allerdings doch einige Passagen wo langsameres Fahren aufgrund größerer und spitzer Steine angesagt ist. Nach ca. 75 km erreichen wir den Gaub Pass und kurze Zeit später den Kuiseb-Pass. Dies sind zwei Passstraßen, die ohne Probleme befahrbar sind. Allerdings: An einigen Punkten wird die Straße relativ eng; Vorsicht bei entgegenkommendem Verkehr. Aus Gründen der besseren Befahrbarkeit sind sogar einige Stellen geteert worden. Nach der Bewältigung der beiden Pässe, fährt der Namibiareisende entlang der C14 quer durch die Wüste Namib. Der Straßenuntergrund Stein wird zunehmens durch Sand ersetzt. Das verlockt zum schnelleren Fahren, allerdings sollte man aufgrund der sehr reduzierten Bodenhaftung nicht zu sehr übertreiben. Wenn man die Namib auf der C14 durchquert, ohne auf eine der Tourist Roads (z.B. Richtung Tumasberg/Blutkoppe/o.ä.) abzubiegen, ist die Fahrt mit der Zeit sehr monoton. Damit uns nicht ganz so langweilig wurde, haben sich ein paar Kamele erbarmt und sind in unser Blickfeld gelaufen. Kurz vor Walvis Bay wird die C14 dann zu einer geteerten Straße und geht wenn man in Richtung Swakopmund fährt, in die B2 über. Hier bieten sich einem tolle Anblicke der Sanddünen bei Walvis Bay sowie entlang der B2 ein irres Kontrastprogramm zwischen Sanddünen (rechts) und Meer (links). Schon bei der ersten Orientierungsfahrt durch Swakopmund sind wir von dieser Stadt ganz fasziniert. Das bunte, fast geschäftige Treiben stellt doch einen großen Unterschied zur Ruhe der letzten Tage dar. Die Menschen in Swakopmund sind aber keinesfall gestresst oder hektisch, sondern entspannt und freundlich. Und so nimmt uns Swakopmund, v.a. auch das tolle Stadtbild mit den vielen alten Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit, vom ersten Augenblick an gefangen. In der Richthofenstr. befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Atlantik unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte: das Orange House. Wir werden sehr freundlich von der Gastgeberin Anja (deutschsprachig) empfangen. Das Orange House bietet 5 große und gut ausgestattete Doppelzimmer (es gibt sogar Fußbodenheizung). Alle Zimmer haben einen direkten Ausgang zum wunderschön angelegten Garten inkl. Palmen und Teich. Vom Orange House sind es etwa nur zwei Minuten zur Strandpromenade; innerhalb von 15-20 Gehminuten erreicht man die "Mole". Ein Spaziergang entlang des Strands ist auch (nach Rückfrage bei Anja) nachts kein Problem. Wir haben nach dem Essen in den verschiedensten Restaurants abends immer den Heimweg über die Promenade gewählt. Das spart Taxikosten und erleichtert auch die Verdauung des tollen Essens. 😉 Im Orange House steht Anja gerne für Fragen, Tipps und Reservierungen zur Verfügung.
POSITIV: + Sehr neuwertiges Gästehaus mit großen Zimmern (alles sauber) + ruhig gelegen, direkt am Meer + Betreuung durch die nette Gastgeberin + Preis-/ Leistungsverhältnis sehr gut; vor Ort zahlt man für Ü/F im DZ nur 250 N$. + im Gästehaus stehen viele Informationsmöglichkeiten zur Verfügung + alle "Attraktivitäten" sind in Fußweg-Distanz zu erreichen + tolle Gartenanlage
NEGATIV: - es steht auf dem Grundstück nur 1 Gästeparkplatz zur Verfügung (wer den nicht kriegt, muss auf der Straße parken)
UNSER EINDRUCK: Das Orange House ist ein sehr freundliches und neuwertiges Gästehaus mit viel persönlichem Service. Für wenig Geld wird viel geboten. Aus unserer Sicht sollte man mindestens 3 Nächte für Swakopmund einplanen: im Orange House ist man gut aufgehoben.
Hallo Voortrekker! Schön, dass Dir das Orangehouse so gut gefallen hat. Uns nämlich auch! Anbei mal ein Bild vom rechten Bereich des Schlafzimmers (der linke Bereich folgt im nächsten Posting) Vor dem Raum lag noch eine kleine Diele mit Riesen-Einbauschrank. Man hat viel Platz um seine Sachen dort unterzubringen! Das Badezimmer ist auch noch schön groß und warm! (Wir waren im Winter da!)
Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich nicht zu toppen. Wir werden immer wieder dahin fahren!<br><br>Post geändert von: Parnassia, am: 07/07/2007 12:36
Hallo Voortrecker, danke für den detaillierten Bericht über das Orange House in Swapokmund. Wir werden dort im Oktober für vier Nächte sein. Ich freue mich schon riesig - und Deine Bewertung hat die Vorfreude noch gesteigert. Ich bin gespannt auf Deine nächsten Bewertungen. Ein paar Überschneidungen mit unseren geplanten Unterkünften gibt es noch. Danke für Deine Mühe!!! Gruß Susi
VOvoortrekkerThemenstarter32 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · #33
Die Beschreibung von Swakopmund sowie unser nächster Stopp "Dinosaurs Tracks" kommt baldmöglichst. Versprochen! Ich bin bereits am Schreiben. Ein klein wenig Geduld noch.B)
Wir entscheiden uns für den direkten Weg via C14 und B2 nach Swakop.
Wer nach dem Studium der Landkarte glaubt, Solitaire sei eine Ortschaft, irrt. Es ist im eigentlichen Sinn eine Tankstelle samt Shop
Die Straßenqualität kann als überwiegend gut bezeichnet werden, gibt es allerdings doch einige Passagen wo langsameres Fahren aufgrund größerer und spitzer Steine angesagt ist. Nach ca. 75 km erreichen wir den Gaub Pass und kurze Zeit später den Kuiseb-Pass. Dies sind zwei Passstraßen, die ohne Probleme befahrbar sind.
Hallo voortekker, Pit will diese Strecke in der 1. Januarwoche mit dem Bike fahren und ich begleite ihn mit dem 4x4 mit Dachzelt. 1. Frage: Da wir am 1. Januar in WDH ankommen, werden dort bestimmt alle Supermärkte zuhaben. So wollten wir nach Solitaire fahren und dort am 2. Januar für 1 Woche einkaufen. Geht das in dem Shop in der Tanke?
2. Frage: die spitzen Steine: hälst du die Strecke mit dem Bike (Mountainbike) für machbar?
Danke für deine tollen Berichte!!!
Grüsle von Elli & Pit
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
VOvoortrekkerThemenstarter32 Beiträge · seit 200711. Juli 2007 · #35
zu 1.) Das Angebot sah ganz ordentlich aus. Was es halt nicht gibt, ist frisches Fleisch o.ä. Würde im Zweifel aber nen Supermarkt in WDH vorziehen, von denen sollten einige wenige auch am Feiertag offen sein (wenn auch meistens nur bis 13 Uhr).
zu 2.) Pit braucht auf jeden Fall ne Menge Puste um die Strecke zu bewältigen. 😉 Ich halte es für gewagt diese Straße mit dem Rad zu bewältigen, aber nicht für unmöglich.
Hallo Daniela und Markus, ich gratuliere Euch für Euren Einsatz und Aufwand um diese Informationen weiter zu leiten. (Hoffentlich lesen es auch jene die es nötig haben). Ihr habt in den Bisher erschienen Beiträgen gewollt oder ungewollt diverse Punkte kritisch beobachtet welche auch mir bei den letzten Besuchen zu denken gegeben haben.
Da wäre mal die Bemerkung dass in mehr als 100 km um Mariental herum vermutlich kein Supermarkt mehr zu finden ist. Das ist ein Punkt den viele Europäer bei der Reiseplanung vergessen oder gar nicht wissen. Nicht jeder Ortsname auf der Namibiakarte ist garant dafür dass da auch nur ein Haus steht, geschweige denn eine Tankstelle oder ein Laden.
Ein anderer Punkt sind die Gruppenreisen, ich persönlich achte bei der Planung immer, dass ich kleinere Unterkünfte finde. Denn da hat man meistens 1. mehr Ruhe - 2. Vermeide ich die Schlacht am Buffet - 3. Ich geniesse die persönliche und freundliche Betreuung, hinzu kommt dass sich mit den Besitzer oder dem Personal sehr interessante Gespräche ergeben können.
Ein weiterer wichtiger Punkt, die Fahrzeuge. Ich persönlich finde es grobfahrlässig von den Einheimische Autovermieter, dass sie in Kentniss der Strassenverhältnisse noch immer normale PKWs mit normal Bereifung ausmieten. Ich habe sogar schon Mietwagen mit Niederquerschnittreifen gesehen. Da ist doch der Platte zum vornherein programmiert.( In dem Punkt stimme ich voll BaliHai zu.)
Ich habe seit meiner ersten von bisher 5 Reisen immer den gleichen Vermieter (www.leopardtours.com). Er ist vermutlich etwas teurer als diverse andere, aber er rüstet seine Condor 2x4 oder auch 4x4 nur mit 15 Zoll Räder und Gelädereifen (8 Ply) aus. Dazu bekomme ich jeweils noch 2 gratis Ersatzräder. Ich bin zu den Epupa Fällen im Norden genauso wie zum Kalahari Gemsbock Park im Süden überall herumgekurvt, meistens nur auf Nebenstrassen und hatte noch nie eine Panne oder einen Platten.
A propos Betesda, das ist eines von zwei von Euch genannten Camps die ich kenne. Wir waren etwas entäuscht, denn dort landen auch hie und da Gruppenreisen. Wir fühlten uns neben denen gar nicht willkommen. Aber eben so kanns mal gehen.
Bin sehr gespannt auf Eure weiteren Berichte. Besten Dank Thedy
voortrekker, geht es nicht mehr weiter ? ... mal leise anfragen mag
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
Hanne6'152 Beiträge · seit 200624. Aug. 2007 · #38
Hallo Elli, warte auch dass es weitergeht .... finde den Bericht einfach super. Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Ist schon komsich Hanne - habe vor 2 wochen auch pm geschickt, aber diese wurde nie geöffnet. Hoffentlich ist voortekker nicht krank geworden... Gruß Elli
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
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