KLklausul283 Beiträge · seit 200631. Mai 2007 · #21Liebe Rebecca,
Ich lese mit Spannung die Posts zu dem Thema.
Ich denke es gibt nichts was Euch abhalten sollte die Reise zu machen. Du solltest neben den erledigten gesundheitlichen Überlegungen Dir im Klaren sein was Du machen wirst falls der Fall der Fälle eintreten sollte, oder noch besser wenn möglich mit Deiner Oma darüber reden.
Mit 87 ist der letzte Tag in erreichbarer Nähe.
Ich kenne einen Fall in der Bekanntschaft der sich nichts mehr wünscht sein Leben anläßlich einer schönen Begebenheit zu beenden, so gesehen für den Betroffenen eine schöne Sache, für die Hinterbliebenen eine Situation vor der man sich gerne drückt.
Aber die Frage: "Oma was machen wir wenn Du krank wirst - Rücktransport, Krankenhaus in Südafrika???? kann die Chance nach noch weiterreichenden Konsequenzen zu Ende zu denken eröffnen, das macht im Ernstfall das Leben sehr viel leichter und läßt den Betroffenen die Situation leichter ertragen.
Ein Thema das ich für wichtiger halte wie die wichtige Thromboseprophylaxe oder das Blutdruckmessgerät im Gepäck.
Nichts für Ungut
Klaus
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
rebeccaThemenstarter935 Beiträge · seit 200631. Mai 2007 · #22Hallo zusammen!
Ich bin erstaunt, wie hoch die Teilnahme an der eventuellen Reise meiner Großmutter ist.
Vielen Dank an ALLE.
Zurzeit ist meine Familie in der „Beratungsphase“ und wenn die Entscheidung getroffen ist, werde ich hier berichten wie das Ergebnis aussieht.
Meiner Großmutter habe ich jedenfalls die Postings als pdf zukommen lassen und nun ist sie erst mal eifrig am lesen!!
rebeccaThemenstarter935 Beiträge · seit 200625. Juni 2007 · #23Hier mal ein kleiner Zwischenstand:
Nach der Beratungsphase und der gesundheitlichen Überprüfung wird meine Großmutter am 1. September Richtung Windhuk fliegen. Der Hin- und Rückflug ist gebucht und auch der Caddy, der sie vom Eincheckschalter zum Gate bringt ist reserviert. Somit ist erstens der weite Weg am Frankfurter Flughafen kein Problem und wir hoffen, dass das Bodenpersonal sie auch zum richtigen Gate bringt.
Die Plätze im Flieger sind ebenfalls reserviert.
Zum Flughafen wird sie selbstverständlich von der Familie gebracht und dann ich Windhuk auch abgeholt. Somit werden auch keine FoMis zum Kofferschleppen gebraucht 😄 😄 😄
KAKanzler573 Beiträge · seit 200725. Juni 2007 · #24Dann hoffen wir jetzt aber mal alle, dass die Oma auch in den richtigen Flieger gesetzt wird und nicht in der Mongolei landet.
Viele Grüße, Kanzler
ANanetteGast25. Juni 2007 · #25hallo rebecca,
wenn die physis eine solche reise zulässt - warum denn nicht!?
allerdings solltet ihr der alten dame ein businessclassticket gönnen und genau die vorerkrankung besonders des herzens/herzkranzgefässe abklären, da im flieger eine athmosphäre wie auf 3000 m herrscht und dies gerade bei herzkranzgefässerkrankungen zu gehörigen problemen führen kann - bis hin zum verschluss und somit infarkt! in einem solchen fall würde die krankenversicherung sogar die leistung verweigern, fals eine solche erkrankung schon vor abreise diagnostiziert wurde!
bzgl. auslandsreisekrankenversicherng: die DKV versichert gegen einen beitrag in höhe von rd. 35€ auch menschen jenseits der 75. kenne allerdings nicht die höchstaltersbeschränkung.
da in namibia eine sehr trockene hitze herrscht, die älteren leuten eher weniger ausmacht als die tropische feuchthitze würde ich die reise auf den sep. planen wollen oder aber in den wintermonaten durchführen. gegen kälte kann man sich entsprechend kleiden. hitze ist da schon schwerer zu händeln..........
sollte das alles nicht zutreffen - auch was schon vorher gepostet wurde - würde ich der alten dame diese reise keinesfalls ausreden wollen! so kann auch späteres "bedauern der verpassten chancen" vermieden werden!
ich wünsche euch eine schöne planung und vorfreude auf die reise und kommt gesund zurück!
lg - anette
rebeccaThemenstarter935 Beiträge · seit 200604. Sept. 2007 · #26Hallo zusammen!
So manch einer hat ja das Thema "Mit 87 Jahren nach Namibia fliegen?" verfolgt.
Nach etlichen Untersuchungen und Absprache mit den Ärzten ist meine Großmutter am Samstag nun Richtung Windhoek abgeflogen.
Am Flughafen hat alles wunderbar geklappt. Beim Check-in wusste das Bodenpersonal schon Bescheid und ein Caddy für den Transfer vom Schalter bis zum Gate stand bereit. Somit hat meine Großmutter im richtigen Flieger gesessen 😉
Der Sitzplatz war in der Nähe der Toiletten reserviert, so dass während des Fluges keine lange Wege durch die Sitzreihen notwendig waren.
Das Boardpersonal hat sich rührend um meine Großmutter gekümmert. So ist sie gut gelaunt in Windhoek gelandet und wurde von ihrer Tochter in Empfang genommen.
Vielen Dank in Sachen Organisation ans DSAR-Reisebüro, die alles im Vorfeld veranlasst haben.
Über den weiteren Verlauf, und was sie so alles unternehmen wird, werde ich bestimmt berichten.