BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200629. Juli 2026 · #21
Falls man zu faul ist, unterwegs Klamotten zu waschen und oben am Fahrzeugheck (dort schaukelt es am meisten) noch Platz für eine Weithalstonne hat, kann die prima als Waschmaschine nutzen. Wasser rein, dreckige Klamotten und ein Stückchen Seife dazu und der Rest passiert unterwegs von selbst. Das Wasser heizt sich auf, das Gerüttel auf den Pisten macht den Rest und abends nur noch kurz mit klarem Wasser ausspülen. Wird nicht 100% sauber, aber völlig ausreichend.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Blende18.21'165 Beiträge · seit 201729. Juli 2026 · #22
BikeAfrica schrieb:Falls man ...... noch Platz für eine Weithalstonne hat, kann die prima als Waschmaschine nutzen. Gruß Wolfgang
100% - irgendwann riecht man zwar nur noch besser, aber genau so machen wir es auch. Da reichen dann ca. 3-4 TShirts für 3 Wochen. 👍
BikeAfrica schrieb:Falls man ...... noch Platz für eine Weithalstonne hat, kann die prima als Waschmaschine nutzen. Gruß Wolfgang
100% - irgendwann riecht man zwar nur noch besser, aber genau so machen wir es auch. Da reichen dann ca. 3-4 TShirts für 3 Wochen. 👍
Gruß, Robin
...und 1 Unterhose 🙂 Also ich gebe mittlerweile meine Klamotten zum Waschen ab. VG
Obersulmer35 Beiträge · seit 202530. Juli 2026 · #24
Hallo
Eines der besten Sachen die wir von daheim mitgebracht haben war dieser Thermo Becher Passt jede Bier Dose oder Flasche und Cola Dose rein. Außerdem habe ich immer eine 10 m lange robuste Schnur dabei als Wäscheleine oder Holz auf dem Dach verzurren oder Ähnliches
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200630. Juli 2026 · #25
R51 schrieb: Also ich gebe mittlerweile meine Klamotten zum Waschen ab.
Das mag bei den meisten Reiserouten so machbar sein, aber in unserem Fall nur selten möglich. Wir haben oft etwas unkonventionell übernachtet - wild, z.T. evtl. nicht immer legal (aber ohne Spuren zu hinterlassen), bei Privatpersonen, Polizeistationen, unbewirtschafteten Campsites und meistens nur für eine Nacht.
Die meisten Touristen können diese Möglichkeit natürlich nutzen.
Gruß Wolfgang
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Mach ich auch, nur hab ich Kamotten für 4 Wochen + ausreichend mit. Die meisten Mietwagen haben keinen Dachträger für so ne Tonne und im Canopy noch einen rumwirbelnden Behälter.Weiterhin brauch ich Unmengen Wasser zum Ausspülen vom Waschpulver. Mindestens 2x Spülen. Bei einer 10 Liter Tonne somit 20 -30 Liter Wasser nur für Klamotten.. glaubs, ich habs ausprobiert und nach 2 Versuchen schleunigst verworfen. Für Wildcamping vollkommen ungeeignet. Wenn Handwösche dann maximal auf Campsite, wenns unbedingt nötig wäre. Aber wer es aus rustikaler Abenteuerlust machen möchte, gern. Nach einigen Langzeitreisen winke ich da nur ab. Sauber wirds außerdem auch nicht. Selbst auf Wellblechpiste nicht, auf Teer gleich gar nicht. Da hilft auch der Hinweis nur halbvoll Wäsche und nur Wasser bis leicht über der Befüllung nicht.
VG
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202230. Juli 2026 · #27
rettih schrieb: .... Ich habe den Eintrag in der Signatur aber direkt gelöscht. Ich will hier im Forum auf keinen Fall als Werbe-Spammer rüberkommen oder jemanden nerven! ...
Du wärst hier nicht der einzige „Influencer mit Umwegrentabilität“ 😎 , was in einem Reiseforum durchaus üblich ist, sagte man mir 😄 und Grüße
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202230. Juli 2026 · #28
1. Gas-Injektordüse(n) (nozzle). Mit Glück braucht man’s nie. Aber wenn verlegt, ist man froh, wenn man eine dabei hat und dass man gleich kochen kann und nicht erst freimachen muss.
2. Körper- und „kleine“ Wäsche in einem „Aufwasch“ erledigen, nämlich unter der Dusche, so vorhanden, insbesondere wo Wasser rar. Ansonsten im Fluss odgl. X-fach so gemacht. Ausstattung für Wochen haben wir nie mitgenommen und auch davon immer einiges zurückgelassen. Blieb am letzten Platz auf (und mit ) der Leine und blieb dort nicht lange.
Aber, wie schon gesagt, auf den meisten der hier berichteten Touren hat man Zugang zu einer Waschmaschine oder kann waschen lassen, als Handwäsche sowieso. Die dienstbaren Geister freuen sich.
Ohhh nein tacitus, wie kannst du solch Ratschläge geben!....ansonsten im Fluss oder dergleichen! Um Himmelswillen! Geht gar nicht, Nachhaltigkeit, Fussabdruck Pefas, Tenside, Umwelt, geht für einen Europäer überhaupt nicht, Das Gewissen würde ihn nach der Reise umbringen. Die Landbevölkerung macht es zwar tausendfach und täglich, aber doch nicht der edle europäische Reisende. Schmunzelnd Grüße
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200630. Juli 2026 · #30
Die Landbevölkerung, die im Fluss wäscht, nimmt Kernseife. Die ist biologisch abbaubar, sollte natürlich trotzdem nicht direkt im Wasser verwendet werden.
Das Zeug, das "wir" verwenden, ist voll von Chemie und Mikroplastik.
Gruß Wolfgang
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Wolfgang ich weiß nicht, wann du das letzte mal in Afrika warst. Ich sehe im Caprivi am Fluss fast immer OMO Waschpulver für Handwäsche. Guck das nächste Mal in die Einkaufskorbe der Einheimischen.....nix mit Kernseife. VG
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200631. Juli 2026 · #32
Das ist eine Art Rhetorik, die ich gar nicht mag, aber dann frage ich auf dieser Ebene mal zurück, wann du das letzte Mal im „richtigen“ Afrika warst?
Falls du überhaupt schon mal dort warst, wirst du dich erinnern, dass man mangels Supermärkten auf dem Markt einkauft und da gibt es an jedem dritten Stand Kernseife und an einem von 50 Ständen OMO. Und dort, wo es Supermärkte gibt, gehen nur die Besserverdienenden hin.
Abgesehen davon wird das Wasser auch verbraucht, wenn du die Wäsche waschen lässt. Nur weil du waschen lässt, verbrauchst du ja nicht weniger Wasser. Und das Abwasser von der Waschmaschine deiner Unterkunft landet genauso im Fluss wie das derer, die direkt darin waschen. Nur mal so …
Im Fluss wäscht aber immerhin ein Teil (regional alle) mit Kernseife, in der Waschmaschine benutzt aber jeder die Chemie.
Gruß Wolfgang
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Hallo Wolfgang Auch wenn es das Ursprungsthema verlässt. Ich kann nichts daran finden, wenn ich dich frage, wann du das letzte Mal in Afrika warst. Denn auch in Afrika bleibt die Zeit nicht stehen und entwickelt sich weiter. Und auch die Leute dort entdecken, dass es heute wesentlich bessere Möglichleiten gibt. Du hast Recht, im.richtigen Afrika war ich noch nicht , Zentralafrika, Sahelzone, oder Kongo fehlt in meinen Erfahrungen. Meine Erfahrungen beschränken sich auf Südafrika bis Kenia über Sambia, Malawi, Zimbabwe., also dem nicht richtigen Afrika. Aber selbst vor Jahren haben die Leute am Malawisee schon chemisches Waschmittel für ihre die Wäsche verwendet. (Hab daneben gesessen, als die Frauen meine Sachen im See gewaschen haben) Die Seifenstangen in den Läden haben sie eher für den Körper genommen. Aber wenn du da andere Erfahrungen hast, auch gut. Mit dem Wasser und deiner Tonne... Es geht nicht um den Wasserverbrauch. Es geht darum, wenn ich diese Tonne für Wäsche verwende und dafür 20- 30 Liter Wasser für Wäschewaschen brauche ,dann muss ich im Fahrzeug auch diese Menge Wasser zusätzlich mitnehmen, Beii 2x Waschen in 14 Tagen dann 60 Liter. Wer schleppt das im Mietwagen mit? Ok die mit Zusatztank für Wasser können das vielleicht machen ansonsten unpraktisch. Die Antwort auf tacitus Ratschlag war auch eher ironisch gemeint.. So ganz hast du trotzdem nicht recht. Seit einigen Jahren dürfen selbst im Capriv keine Abwässer mehr in den Fluss abgeleitet werden. Sie sind verpflichtet, es in eine Sickergrube zu leiten. Somit geht das Waschmittel meiner Waschmaschine on einer Lodge nicht direkt in den Fluss. Hoffe es etwas erläutert zu haben. Mehr fällt mir gerade nicht ein. VG
Mogambo566 Beiträge · seit 201331. Juli 2026 · #34
Mal relativierend gesagt:
der Themen-Ersteller beabsichtigt die Namibia-Einsteiger-Runde mit Dachzelt zu fahren. Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, auf dieser Strecke ist man weder "lost in the middle of nowhere" noch "out of jeglicher Option von Einkauf, Reparaturen oder sonstigen notwendigen Kontakten" 😉
Daher dürften viele der hier zu lesenden Tipps sicherlich ganz nett sein, aber vermutlich die Durchführung der geplanten Reise nicht auf ein neues Level heben. 😉
LG Mogambo 🙂
RErettihThemenstarter5 Beiträge · seit 202604. Aug. 2026 · #35
Hallo Mogambo, vielen Dank für das erfrischende Relativieren! Genau das holt mich wieder ein bisschen auf den Teppich. 😉Als Neuling liest man so viel über die Einsamkeit und Weite Namibias, dass man im Kopf schnell eine halbe Mount-Everest-Expedition plant. Zu hören, dass man auf der Einsteiger-Route nicht komplett aus der Welt ist und im Notfall Optionen hat, beruhigt mich ungemein .Ich werde mir eure Ratschläge zu Herzen nehmen, einen Gang runterhalten und die Detail-Ausrüstung minimalistischer angehen. Vielen Dank an alle für den herzlichen Empfang und die ehrlichen Worte – das hat mir jetzt schon extrem geholfen! Ich verziehe mich dann mal ins Routen-Unterforum und freue mich auf den weiteren Austausch. Herzliche Grüße