Neu hier und bald im Dachzelt unterwegs!

34 Antworten · 1'756 Aufrufe · gestartet 27. Juli 2026 von rettih
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Themenstarter5 Beiträge · seit 202627. Juli 2026 · #1
Hi zusammen,
ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Reto, ich lebe in der Schweiz und plane aktuell mit meiner Partnerin unsere erste große Selbstfahrer-Reise durch Namibia für nächstes Jahr. Da wir komplett im Dachzelt unterwegs sein werden, beschäftige ich mich im Moment intensiv mit der Packliste und der richtigen Ausrüstung. Von der passenden Stirnlampe über Powerbanks bis hin zu praktischen Gadgets für die Campingküche gibt es ja unendlich viele Dinge zu bedenken. Bei meiner Suche nach Packlisten und Erfahrungsberichten bin ich auf euer tolles Forum gestoßen. Ich freue mich auf den Austausch, die Routen-Tipps und werde hier sicher viel Inspiration für unsere Vorbereitung mitnehmen.
Liebe Grüße
In der Reisevorbereitung
7'296 Beiträge · seit 200627. Juli 2026 · #2
Hallo Reto,
ein ganz unscheinbarer Gegenstand ist ein Universalstöpsel, der für verschiedene Abflussbreiten von Wasch- bzw. Spülbecken passt oder -noch besser- so eine runde Silikonfolie, die den gleichen Zweck erfüllt.
Auf etwa 90% der Campingplätze fehlen die Stöpsel, was manchmal doof ist ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'165 Beiträge · seit 201727. Juli 2026 · #3
Herzlich willkommen im Forum.

Es gibt so viele Kleinigkeiten die man gebrauchen kann... den Universalstöpsel habe ich gerade schon in den Einkaufswagen gepackt, so oft schon habe ich immer ne Socke reingestopft in den Abfluss. Danke @BikeAfrica

Auch ein paar unscheinbare Dinge, die das Leben vereinfachen.
- Waschmittel anstelle flüssig als Waschblätter, nix läuft aus und easy mitzunehmen schon ab zu Hause (die Sauerei mit auslaufen hatten wir einmal... richtig fies) 😏

Gruß,
Robin
Unsere Reisen: Uganda 2026 | Im grünen Herzen Afrikas ||| NAMIBIA 2024 | Wolkenlos Glücklich im Kaokoveld ||| KTP & MOREMI 2022 | Erstmal sitzen! ||| BOTSWANA 2021 | Wo ein Wille ist, ist oft KEIN Weg! ||| KRÜGER 2020 | Im hohen Gras, gibt's keine Katzen?! ||| BOTSWANA 2018 | ABER, irgendwas ist ja immer! ||| NAMIBIA 2017 | Been there. Done it! Got it?
107 Beiträge · seit 201727. Juli 2026 · #4
Die Waschmittelblättchen sind so lange super, bis du versuchst, mit nassen Fingern ein Blättchen herauszuholen. Dann verwandelt sich alles in einen seifigen Klumpen 😄
Also bloß nur mit trockenen Händen anfassen.

Aber eigentlich wollte ich ganz was anderes schreiben: ich empfehle, eine Verteilersteckdose mitzunehmen. Auf den Campingplätzen ist oft nur 1 Steckdose.

Eine Stirnlampe mit Rotlicht ist ganz fein, wenn man abends zusammensitzt und kein so helles Licht benötigt. Das rote Licht zieht auch keine Insekten an.

Mögt ihr Bücher, die im Reiseland spielen? Dann holt euch das Buch "Wenn es Krieg gibt gehen wir in die Wüste" und/oder "Hummeldum", und lest euch bei langen Autofahrten gegenseitig daraus vor.
378 Beiträge · seit 201227. Juli 2026 · #5
rettih schrieb:Hi zusammen,
ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen. ...

...Da wir komplett im Dachzelt unterwegs sein werden, beschäftige ich mich im Moment intensiv mit der Packliste und der richtigen Ausrüstung. Von der passenden Stirnlampe über Powerbanks bis hin zu praktischen Gadgets für die Campingküche gibt es ja unendlich viele Dinge zu bedenken. ...
Ich glaube du machst dir da viel zu viele Gedanken und willst am Ende viel zu viel mitnehmen.

Schreibe doch mal, wo es genau hingehen soll und wie lange ihr unterwegs seid. Dann können wir gezieltere Tipps geben.
Und schreibe auch in welchem Monat ihr verreisen wollt, wegen Temperaturen und so.

- Stirnlampe:
Ja, unbedingt mitnehmen. Am besten was man auch gut über USB-C oder so laden kann. Und je nach dem wo es hingeht, kann auch eine UV-Taschenlampe sinnvoll sein. Es gehen aber auch normale Stirnlampen mit AA-Batterien oder so.

- Powerbank: Zuhause lassen!!!
Im Flieger musst du das Ding nämlich besser bewachen wie deine Geldbörse, wegen Feuergefahr. Generell dürfen auch keine Akkus mehr ins Hauptgepäck. Und in eurem Mietwagen/Camper kann es Tagsüber auch verdammt heiss im Innern werden, wenn ihr das Auto mal in der Sonne abstellen müsst. Da wäre mir nicht wohl, wenn dann auch noch eine Powerbank im Auto liegen würde.
Ich würde statt dessen einen 12V-220V Konverter fürs Auto (Zigarettenanzünder-Anschluss) mitnehmen. Damit kann man Handy, Kamera und Co während der Fahrt laden (oder auch vorübergehend im Stand mit eingeschalteter Zündung).

- Camping-Equipment:
Das bekommst du in der Regel direkt vom Autovermieter. Da ist eigentlich alles dabei was du brauchst.

Und generell bin ich auch der Meinung: Weniger ist mehr!
Man hat auch viel mehr Abenteuer-Feeling, wenn man mal etwas improvisieren muss. 😉
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
98 Beiträge · seit 202028. Juli 2026 · #6
Lieber rettih,
herzlich willkommen im Forum. Hier wirst du fast für alles Lösungen angeboten bekommen. Du bist in einem tollen Forum gelandet. Wie über all auf der Welt haben unterschiedliche Menschen unterschiedliche Zugänge zu den Themen...Black Lion findet weniger ist mehr...absolut nachvollziehbar (ich empfehle dir, seinen hervorragenden, unterhaltsamen Reisebericht mal zu lesen...besser als jedes Buch;)) Für uns ist zum Beispiel die laaaange Liste von Dingen, die wir vielleicht brauchen werden Teil der Vorfreude auf so besondere Reisen. Wir sitzen abends zusammen und stellen uns vor, wie es sein wird und packen und basteln entsprechend... gehen die Reiseroute durch, rescherschieren die Camps, ich lese hier im Forum usw... Es ist ein wenig, als würde man die Reise doppelt machen 😉 ...die Reise selbst und die Dinge die wir vielleicht gebraucht hätten ist dann eine andere Geschichte :))... uns gefällt das so, aber das muss jeder für sich entscheiden. In Namibia in Windhoek kannst du die meisten Sachen noch besorgen am Anfang deiner Reise. Viel entscheidender ist es, dafür Zeit einzuplanen und bei der Einführung in euren Wagen gut zuzuhören. Ich habe mir angewöhnt manchmal Videos zu machen, weil ich mir nie alles merken kann und die Tücke im Detail liegt, wenn man die Dinge dann wirklich braucht. Solltest du also Interesse an einer wirklich sehr detaillierten Liste haben, schick ich sie dir gerne privat 😉. Vielleicht stellst du auch mal die Route hier ein, die Tipps, die du dann bekommst sind oft wirklich sehr hilfreich, auch wenn man sie nicht immer hören mal, weil man ja schon geplant hat...die Experten hier kennen sich aber wirklich gut aus.
Wir sind nächstes Jahr auch wieder vor Ort. Für uns geht es nochmal in den Caprivi...was macht ihr?
Herzliche Grüße Ulla
2'497 Beiträge · seit 201128. Juli 2026 · #7
Hallo,

ich nehme immer Panzerband und Kabelbinder mit und habe beides auch schon oft benutzt zur Befestigung und für kleine Notreparaturen.
Ein gutes Kochmesser ist auch immer dabei, der Fahrzeugvermieter hat zwar alles Nötige an Campingequipment im Auto, aber mit den Messern bin ich nicht so glücklich.
Zusätzliche Vorratsdosen ect. sind einfach Geschmackssache, Stöpsel und Stirnlampe sind schon beschrieben.
Anzünder und eine Drahtbürste für den Grillrost kaufen wir immer zu Beginn im Supermarkt.

Viel Spass beim Planen
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2026
7'296 Beiträge · seit 200628. Juli 2026 · #8
Black Lion schrieb:
- Powerbank: Zuhause lassen!!!
Im Flieger musst du das Ding nämlich besser bewachen wie deine Geldbörse, wegen Feuergefahr. Generell dürfen auch keine Akkus mehr ins Hauptgepäck. Und in eurem Mietwagen/Camper kann es Tagsüber auch verdammt heiss im Innern werden, wenn ihr das Auto mal in der Sonne abstellen müsst. Da wäre mir nicht wohl, wenn dann auch noch eine Powerbank im Auto liegen würde.

Es gibt für Powerbanks feuerfeste Sicherheitsbehälter.
Ich würde statt dessen einen 12V-220V Konverter fürs Auto (Zigarettenanzünder-Anschluss) mitnehmen. Damit kann man Handy, Kamera und Co während der Fahrt laden (oder auch vorübergehend im Stand mit eingeschalteter Zündung).

Da würde ich vorher lieber mal schauen, welche Geräte sich direkt über Zigarettenanzünder oder USB laden lassen und dann eine Mehrfachsteckdose für den Zigarettenanzünder mitnehmen. Ich so ein Ding permanent im Auto. Das ist rund und passt genau in die Getränkedosenhalterung in der Mittelkonsole. Die gibt es auch zusätzlich mit USB-Anschlüssen.
Wenn das ausreicht, ist ein 12/220-Volt-Wandler überflüssig, weil man anschließend wieder per Netzteil auf 12 Volt runterregelt.
- Camping-Equipment:
Das bekommst du in der Regel direkt vom Autovermieter. Da ist eigentlich alles dabei was du brauchst.

Ein billiges Stabfeuerzeug ist noch hilfreich zum Anzünden von Grillanzündern, die man ja sinnvollerweise etwas unter Holz bzw. Kohle legt und mit einem Stabfeuerzeug leichter anzünden kann.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'534 Beiträge · seit 200728. Juli 2026 · #9
Hi,
BikeAfrica schrieb:
Black Lion schrieb:
Ich würde statt dessen einen 12V-220V Konverter fürs Auto (Zigarettenanzünder-Anschluss) mitnehmen. Damit kann man Handy, Kamera und Co während der Fahrt laden (oder auch vorübergehend im Stand mit eingeschalteter Zündung).

Da würde ich vorher lieber mal schauen, welche Geräte sich direkt über Zigarettenanzünder oder USB laden lassen und dann eine Mehrfachsteckdose für den Zigarettenanzünder mitnehmen. Ich so ein Ding permanent im Auto. Das ist rund und passt genau in die Getränkedosenhalterung in der Mittelkonsole. Die gibt es auch zusätzlich mit USB-Anschlüssen.
Wenn das ausreicht, ist ein 12/220-Volt-Wandler überflüssig, weil man anschließend wieder per Netzteil auf 12 Volt runterregelt.
Bei mir geht's da zB. um meine Kamera (die leider ein Akku-Ladegerät hat, das nicht über USB aufgeladen werden kann) und meinen Laptop. Zudem sind da auch vier USB Stecker drin, da kann man also dann alles laden. Und ja, ist generell blöd, weil man eben zuerst auf 220 umwandelt und danach wieder runterregelt. 🤨

lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
543 Beiträge · seit 201428. Juli 2026 · #10
Moin,

viele gute Tipps, die auch für andere interessant sind aber schaut Euch ruhig mal die Signatur des TE an. 😉


Gruß
Henning
Themenstarter5 Beiträge · seit 202628. Juli 2026 · #11
Hallo Ulla,
vielen Dank für das herzliche Willkommen und die tollen Tipps! Du sprichst mir absolut aus der Seele: Die lange Packliste und das Tüfteln im Vorfeld sind für mich auch der halbe Spaß. Ich sitze aktuell fast jeden Abend vor dem Rechner, vergleiche Equipment und überlege, was uns den Alltag im Dachzelt erleichtern könnte. Den Reisebericht von Black Lion werde ich mir auf jeden Fall durchlesen, danke für die Empfehlung! Dein Tipp mit den Videos bei der Fahrzeugübergabe ist Gold wert – das merke ich mir direkt.Unsere Route steht in den Grundzügen schon (wir wollen die klassische Einsteiger-Runde über Sossusvlei, Swakopmund und Etosha machen), aber ich werde sie demnächst sehr gerne mal im entsprechenden Unterforum posten. Der Caprivi-Streifen klingt übrigens auch traumhaft, das wird dann hoffentlich unsere zweite Reise!
Herzliche Grüße
In der Reisevorbereitung
Themenstarter5 Beiträge · seit 202628. Juli 2026 · #12
Hallo Black Lion!
vielen Dank für deine ehrliche Einschätzung! Genau wegen solcher Erfahrungswerte bin ich hier.
Das Argument mit der Hitze im Auto und den Richtlinien im Flieger bei Powerbanks ist ein extrem guter Punkt, den ich so noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Das leuchtet mir absolut ein. Die Idee mit dem 12V-220V Konverter (Wechselrichter) für den Zigarettenanzünder finde ich genial! Da wir doch einige Akkus für Kamera, Drohne und Smartphones dabeihaben, ist das Laden während der Fahrt wahrscheinlich die sicherste und beste Lösung. Ich habe mir dazu online schon ein paar kompakte Geräte angeschaut – das kommt definitiv auf die Liste.
Was die Stirnlampe angeht, bin ich ganz bei dir: USB-C ist Pflicht, wir wollen so gut es geht auf Einwegbatterien verzichten. Der Tipp mit der UV-Taschenlampe (wahrscheinlich wegen der Skorpione abends, oder? 😉) ist super, danke!Du hast recht, wahrscheinlich neigt man beim ersten Mal dazu, den halben Hausstand einzupacken. Ich werde in den nächsten Tagen mal unsere geplant
Viele Grüße
In der Reisevorbereitung
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2026
Themenstarter5 Beiträge · seit 202628. Juli 2026 · #13
Moin Henning,erwischt! 😉 Du hast völlig recht, die Seite hatte ich kurz drin
.Ich habe den Shop erst vor Kurzem für mich entdeckt und stöbere da aktuell total begeistert durch, um zu schauen, was man für so eine Reise alles gebrauchen könnte. Weil ich als absoluter Afrika-Neuling im Moment im totalen Planungsfieber bin, dachte ich naiverweise, das wäre vielleicht ein cooler Tipp für die Allgemeinheit.
Ich habe den Eintrag in der Signatur aber direkt gelöscht. Ich will hier im Forum auf keinen Fall als Werbe-Spammer rüberkommen oder jemanden nerven! Mir geht es hier wirklich rein um den privaten Austausch und eure echten Praxistipps für unsere Namibia-Reise
.Die kritischen Anmerkungen oben zu den Powerbanks waren übrigens genau die Sorte Realitätscheck, die ich als "theoretischer Planer" dringend gebraucht habe. Danke dafür!
Viele Grüße
In der Reisevorbereitung
566 Beiträge · seit 201328. Juli 2026 · #14
Du solltest Dir nicht zu viele Gedanken über Dinge machen, die Du mitnehmen "musst".

Prüfe zunächst mal die Inventar-Liste Deines Auto-Vermieters, was dort alles bei ist. Viele Dinge, wie beispielsweise Wechselrichter (hab ich noch nie gebraucht, es hat immer ein USB-Verteiler im Auto für mehrfaches bzw. gleichzeitiges Aufladen komplett ausgereicht), kannst Du zudem bei den meisten Vermietern anfragen, musst es also nicht extra selbst mitschleppen.

Wichtig sind eher all die vielen kleinen Dinge, die Du aber nicht mitnehmen musst, sondern problemlos in Windhoek kaufen kannst. Klassiker bei uns immer: diverse kleinere Küchenutensilien wie ein vernünftiges Schneide-/ Obstmesser, Küchenhandtuch, ggf. kleine Tischdecke, alles Dinge die Du vor Ort für kleines Geld bekommst.

Aus meiner Sicht daher deutlich wichtiger als die Packliste: macht Euch unbedingt eine Liste von Dingen, die Ihr beim ersten Aufstocken im Supermarkt vor Ort kauft/ kaufen müsst. Da ist fix mal das Feuerzeug/ Streichhölzer vergessen, was spätestens am ersten Abend beim Angrillen doch recht ärgerlich sein dürfte. Daher: legt mehr Wert auf die erste Einkaufsliste als auf eine riesige Packliste.

Aber auch wenn Euch dann in den ersten ein oder zwei Tagen einfällt, dass irgendwas fehlt: irgendein Supermarkt findet sich auf der Einsteiger-Route mit Sicherheit.

Ebenso: die gängigen Campsites in Namibia sind eher Glamping-Sites, da ist eine komplette Expeditionsausrüstung meist vollkommen überflüssig.

Was ich aber dennoch empfehlen würde mitzunehmen bzw. was ich persönlich immer mitnehme (auch wenn es in Namibia meist nicht notwendig ist:
- dicke Leder-Arbeitshandschuhe aus dem Baumarkt. Spätestens beim Werkeln mit Feuerholz wirst Du es danken 😉
- große strapazierfähige IKEA-Tüte. Sehr hilfreich, um darin im Auto Grillkohle/ Feuerholz aufzubewahren und so neben dem ganzen Staub nicht noch solchen Käse im Auto zu verteilen
- Gaffa-Tape und ein paar Kabelbinder sind bei mit immer mit dabei. Erstaunlich, was man damit alles reparieren kann, selbst Autos konnte ich damit schon provisorisch reparieren 😄
- USB-Verteiler mit Anschluss für den Zigarettenanzünder im Auto. Hab einen mit 4 Verteileranschlüssen, reicht allemale zum Laden von Handys und Kamera-Akkus oder LED-Leuchten
- und genau letztere wären auch noch eine Sache, die ich mitnehmen würde: Akku-betriebene Campingleuchten. Gibts bei Decathlon für nen Zehner in flach und in etwas größer. Davon 2 oder 3 und gut is. Bedenke, es wird in Namibia relativ fix und früh dunkel.

Am Ende wirst Du mit Sicherheit sehen und erleben: vieles is nice to have aber im Normalfall komplett unnötig 😉
162 Beiträge · seit 202028. Juli 2026 · #15
Herzlich willkommen, Reto!
Da sind so viele gute Empfehlungen! Sogar ich habe etwas für mich herausgelesen 😉
Zu allem, was schon erwähnt wurde, nehme ich noch die Solarleuchte mit Bewegungsmelder dazu. So ähnlich, wie manche Leute sie im Garten haben. Sie sind leicht, nicht sehr groß und nicht teuer. Man kann sie in den Boden stecken oder einfach irgendwohin legen.
Wir haben immer ein Bodenzelt, und für mich ist es wichtig zu wissen, wer herumschleicht. Einmal wollte eine Löwin ins Zelt ...
Wir verwenden auch starke Magnete mit Gewinde, um eine GoPro-Kamera vorne zu befestigen oder eine Trail-Kamera (so etwas wie ein Stativ).
Ich mache mir auch eine lange Liste, was vor Ort zu kaufen ist. Aber es gibt Sachen, die man nicht in jedem Land so einfach und schnell kaufen kann. Und die sind wichtig.
LG Elena
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
7'296 Beiträge · seit 200628. Juli 2026 · #16
ElenaHanak schrieb:
Ich mache mir auch eine lange Liste, was vor Ort zu kaufen ist. Aber es gibt Sachen, die man nicht in jedem Land so einfach und schnell kaufen kann. Und die sind wichtig.

Ich verwende seit 20 Jahren weder Packliste noch Einkaufsliste. Je nach Land muss Sonnenschutz und Wasserfilter mit (und ggf. Fahrradersatzteile).
Alles andere kann ich kaufen. Was man nicht kaufen kann, können Einheimische auch nicht kaufen. Dann kommen sie offensichtlich ohne aus. Dann brauche ich es wohl auch nicht wirklich. Ich bin da ziemlich entspannt ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
98 Beiträge · seit 202028. Juli 2026 · #17
Mogambo hat völlig recht...die Liste für die Dinge vor Ort ist superwichtig...auch wenn du immer mal was nachkaufst, den Hauptteil besorgst und bekommst du auch teilweise nur dort in Windhoek. Dazu kommen jetzt ein paar Tipps, weil du geschrieben hast, dass du auch gerne vorplanst 😉
Wir sind gerne sehr früh morgens schon draußen, weil man da am meisten sieht. Also gibt es trockene Kekse und eine große Tüte Äpfel (halten sich gut) auf dem Rücksitz für die Fahrt neben einem schnellen Instantkaffee. Von Deutschland nehmen wir Salatkrönung mit, damit wir abends schnell mit Öl etwas über die Tomaten, Gurken und Avokados gießen können...die halten sich gut eine oder auch mal zwei Wochen, denn man bekommt nicht immer frisches Gemüse...kochen tun wir kaum, wir grillen und nehmen Fleisch aus Windhoek mit (Vorbestellen vor allem Wildfleisch) und nicht sehr leckeres Brot, das wir dann auf den Grill legen.Überleg dir vorher gut, was du in den Kühlschrank legen musst, der ist nämlich klein! Manchmal kann man einen zusätzlich mieten, zur Kühlung vom Fleisch, der braucht dann aber Platz...Alkohol gibt es in Namibia nur zu bestimmten Zeiten im Verkauf.Wird sehr genau eingehalten also muss man sich informieren, sonst gibts nur Wasser im Nirgendwo 😮 für uns abends dann die Katastrophe 😄 😄
Für ein ausführliches Frühstück nehme ich Nutella von Deutschland aus mit, in Namibia ist die Retzeptur irgendwie anders 😄
Ich plane immer so, dass wir ab und an auf einer Campsite einer Lodge campen, dann essen wir gerne dort oder frühstücken mal ausführlich...auch die buchbaren Angebote dort zu kennen ist sinnvoll, weil man sie auch als Camper nutzen darf und will.
Geschirrhandtücher von zuhause braucht man für alles...Licht abends auch...wichtig ist, dass man es gut montieren kann (Haken an der Lampe finden wir prima)...bucht wenn möglich ein Hardtop Dachzelt, geht mega schnell auf und abzubauen...lohnt sich.. Im Sommer hier/Winter dort sind die Nächte dort manchmal seeehr kalt...Mütze und Schal und dicke Socken ... wir nehmen immer noch einen dünnen Doppelschlafsack mit...entweder als zusätzliche Unterlage für die weiblichen Formen (Hüfte) oder bei Kälte für die Wärme beim Einschlafen... Außerdem haben wir eine Wildtierkamera dabei...dann kann man sehen, wer einen nachts besucht...klasse 🙂
Klamotten wenig und nach dem Zwiebelprinzip...schön sind wir dann wieder zuhause 🤪 ...keinen interessiert, wie man aussieht... also keinen Schmuck, keine Schminke...Selfiestick ...sieht blöd aus, macht aber tolle Fotos an besonderen Orten...zuhause freuen wir uns drüber...wir haben für die Klamotten verschließbare Reisebeutel...hilft, die Übersicht zu behalten und hält den Staub ein wenig draußen...auf der Rückbank hat jeder dann seine Seite für seine Reisetasche mit allem...sehr praktisch und man kommt sich nicht ständig in die Quere...darum ein Viersitzer... Uns macht es Freude, sich den Ablauf der Reisetage vorzustellen egal ob es das Essen oder die Aktivitäten betrifft...alles kann, nichts muss...vor Ort ist eh alles manchmal dann anders...das kann ich auf jeden Fall empfehlen... und Camper helfen sich im Notfall immer gerne...ihr seid zwar auf euch gestellt aber nicht ganz alleine 😁
So, ich hoffe, du hast einen kurzen Einblick erhalten und kannst mit dem ein oder anderen Tipp was anfangen...wenn nicht, einfach ignorieren 😗
liebe Grüße

fast vergessen...wenn ihr Fleisch dabei habt, informiert euch genau über die Vet Grenze, sonst seid ihr es ganz schnell wieder los 🙄
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2026
4'382 Beiträge · seit 201528. Juli 2026 · #18
Beim Stichwort“Geschirrhandtücher“ (Ultraulla) fällt mir ein: Gewaschene von zuhause mitnehmen - die neuen vom Autovermieter oder vor Ort im Supermarkt trocknen sehr schlecht.
Viel Spaß weiter noch beim Planen!
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
543 Beiträge · seit 201429. Juli 2026 · #19
rettih schrieb:Moin Henning,erwischt! 😉 Du hast völlig recht, die Seite hatte ich kurz drin
...
Hallo Reto,

kein Problem. 🙂
Grundsätzlich bin ich ja auch großer Fan von allen möglichen Gadgets aber auch wir stellen fest, dass man vieles im Alltag dann doch eher nicht oder selten braucht. Insofern fahren wir auch so manchen Fehlkauf spazieren. Daher nur ein paar Kommentare zu bereits genanntem:

Geschirrhandtücher: Kann man nicht oft genug wiederholen, die gebrauchten, mitgebrachten trocknen um Längen besser,als die Handtücher aus NAM, ZA (selbst wenn die gewaschen, gebraucht) sind.

Wechselrichter: Fahren seit nahezu 10 Jahren unten in der Gegend rum, brauchen wir nur für den Laptop, wenn der wirklich mal benutzt werden muss, wo es keinen Stromanschluss gibt. Ansonsten alles über USB zu laden.

Silikonstöpsel für das Abwaschbecken:
Haben wir zwar auch dabei, wir nutzen stattdessen eine faltbare Schüssel (ursprünglich aus DE vom Kaffeeröster aber exakt das Modell gibt es auch vor Ort). Die stellen wir ins Waschbecken rein und benötigen vor allem viel weniger Wasser zum Abwaschen. Das ist dort ein Aspekt, wo man das Wasser vorher selbst warm/heiß machen muss.

Powerbank: Klar, Telefon und Co kann man auch während der Fahrt am USB laden. Wir haben aber z. B. einen Starthilfebooster dabei (ist ja in dem Sinne auch eine Powerbank) und der hat uns im 'off' schon zwei Mal den Allerwertesten gerettet. Muss man sicherlich nicht zwingend dabei haben, wenn man mit Dualbatterie und Starthilfekabel improvisieren kann ... aber der ist bei uns gesetzt.

Wie immer im Leben sind die Ansprüche total individuell, was für den einen unverzichtbar ist, findet ein anderer absolut entbehrlich.

Und da komme ich zu einem noch nicht genannten Tipp:
Wir haben ein Vakuumiergerät dabei. 🤩 Ein kleines in der Größe einer Dose Rasierschaum nebst passenden Tüten und Dosen mit entsprechendem Ventil. Vorgekochtes Gulasch, insbesondere aber der Salatkopf halten sich im Kühlschrank sensationell lang, wenn man die Sachen einvakuumiert.

Viel Spaß bei der weiteren Planung.

Gruß
Henning
241 Beiträge · seit 201629. Juli 2026 · #20
Vielleicht etwas altersabhängig: Aber wir sind inzwischen in einem Alter, in dem wir uns unsere Kopfkissen mitnehmen. Nehmen im Koffer zwar ordentlich Platz ein, aber ohne ordentlichen Schlaf genießen wir den Urlaub nur halb so gut.
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