Hallo Thierry,
Thierry schrieb:
Sind wir "erfahren" ?: Nein, was heisst es denn im Allgemeinen? Kaum hat man etwas gelernt, ändern sich die Umstände (Technik, Klima, Geo-Politik, körperliche Leistung...) und die guten alten Kenntnisse und Erfahrungen sind dahin. Sagen wir, wo sollten lernwillig und -fähig, dazu geistig flexible bleiben, solange es geht.
Ja, klar, aber "selbst erfahrene" Grundsätze ändern sich wenig und sicher muss man sich immer an die Gegebenheiten anpassen. Wir sind jetzt auch keine Profis, aber nach 5 Mal Kaokoveld wahrscheinlich "erfahrener" als jemand, der zum ersten Mal dort oben ist.
Thierry schrieb:
*Damaraland:
...klingt alles nicht besonders "einladend und angenehm zu fahren" 🙁 , insb. mit einer Begleiterin, die "Urlaub" machen will. 🙁
Hängt immer davon ab, was als "Urlaub" verstanden wird 😉
Es ist im Kaokoveld nicht viel besser. Dort wechselt sich der Untergrund halt ab und zu mit sandigeren Pisten (etwa in den Giribes Plains ab. Ich finde das Damaraland schon alleine wegen der relativ schnell wechselnden Szenerie wirklich spannend und interessant zu fahren. Zudem ist es weniger von Schäden betroffen, wie die beiden D-Straßen im Kaokoveld. Und im Fall des Falles kann man eher Hilfe organisieren. Zudem ist das Kaokoveld bei den meisten Mietwagenanbietern mittlerweile nur mehr "auf eigenes Risiko" befahrbar. Falls also etwas sein sollte, bleibst du auf den Bergekosten und eventuell anderen Ausgaben sitzen.
Thierry schrieb:
* Orupembe - Etanga
DU:... 5 Minuten steil bergauf inkludiert mit Untersetzung und 1. Gang gesperrt... Würden d.M.n. hier 200 PS mit Doppelt-Turbo reichen?
Es hängt dort weniger von der Power als von der Linie und dem stetigen Fahren ab. Da kann man auch mit 100 PS rauffahren, wenn das Auto nicht zu schwer ist.
Hier ist der Beginn und gleichzeitig das längste Stück auf einem GoPro Video:
Bei YouTube ansehen ↗
Dass es dort ständig und durchaus ordentlich bergauf geht, kommt - wie immer - bei dem Video nicht wirklich heraus, aber man sieht deutlich die ausgewaschenen Stellen. Gleich zu Beginn ist eigentlich links der Haupttrack, der nur mehr aus einer sehr tiefen und breiten, ausgewaschenen Rinne besteht, die man im weiteren Verlauf laufend kreuzt. Ist jetzt wie gesagt kein Ding der Unmöglichkeit zu fahren. Wenn's dort aber wieder ein Gewitter mit viel Niederschlag gibt, kann das alles wieder anders aussehen.
Man sieht links und rechts am Bewuchs, dass es in der letzten Saison durchaus heftig geregnet haben muss.
Ich muss zudem meinen vorherigen Eintrag noch korrigieren, zwischen unserem Übernachtungsplatz und Etanga lagen 80 Kilometer, für die wir 5:15 Stunden gebraucht hatten. Nicht 40. Die sind's etwa bis zum Pass, der hier im Video sichtbar ist.
Thierry schrieb:
* Kunene - Ruacana - Opuwo:
Wie wollten nach einem Detour über Ruacana zurück nach Opuwo über die D3701 (ab Swartbooisdrift) dann die C43 fahren, um die langweilige geteerte C35 zu vermeiden. Kennst Du die D3701?
Ich bin die D3701 vor einigen Jahren gefahren, kann mich an keine großen Probleme erinnern. Das ist eigentlich die "Hauptstrecke", wenn am Kunene zwischen Epupa und Kunene River Lodge wegen des Hochwassers nichts geht.
Thierry schrieb:
* Wie konntest Du mich im Forum "zitieren"?
Am Smartphone im Hochformat sieht man den Button nicht, aber im Querformat oder am Bildschirm gibt es rechts unten einen Button "Zitieren". Dort klickst du drauf und hast den vorherigen Beitrag im Antwortfeld. Dann musst du nur die Teile löschen, auf die du nicht antworten willst und alles, worauf du antworten möchtest zwischen die "Quote" Felder setzen. Das geht - wie man sieht - auch mehrfach.
Summa Summarum:
Da Butterfly dankenswerterweise nochmal bestätigt hat, dass die D3707 von Opuwo weg nicht befahrbar ist, wäre als Alternative, falls du die D3703 auch nicht fahren möchtest, nur möglich, von Purros zurück über Sesfontein und dann die C43 nach Opuwo zu fahren. Geht jedenfalls sicherlich schneller als über die D-3703. Beachte auch, dass Sprit in Sesfontein ein Glücksspiel ist und die letzte sicher gewährleistete Möglichkeit zu Tanken in Palmwag ist. In Purros gibt's auch immer wieder Sprit, allerdings zu höheren Kosten (wir haben heuer 35 NAD pro Liter bezahlt (statt ~ 21 in Opuwo).
lg Wolfgang