Testsystem — zum Ausprobieren gedacht. Alle Beiträge und Änderungen hier werden beim offiziellen Start zurückgesetzt. Das echte Forum läuft weiter auf www.namibia-forum.ch.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200826. Feb. 2026 · #21
Fortsetzung
Innerhalb von 10 Minuten erreichen wir den Wasserfall.
Turisten sind schon am Baden. Wir brauchen nicht lange bis wir auch im Wasser sind. Es ist angenehm.
Wir amüsieren uns eine halbe Stunde dann geht es zum Dorf zurück. Die Embera warten schon auf uns,
sie spielen ihre traditionelle Musik mit Flöten, Trommeln, Maracas und Gesang.
Im Versammlungshaus werden wir vom Chief offiziell willkommen geheissen und danach erklärt er uns mehr zur Kultur und Geschichte der Embera. Die ersten Emberafamilien sind erst in den 1960er Jahren in den Chagres NP eingewandert, zu der Zeit wurde der Panamakanal und die Kanalzone von den USA verwaltet. Die USA holten sich die Embera als Ausbildner für Ueberlebenstraining im Dschungel für Soldaten in Vietnam und die Appolo-Astronauten.
Die Schnitzereien machen die Männer und die kunstvollen Flechtarbeiten erstellen die Frauen. Zum Färben werden ausschliesslich natürliche Elemente wie Pflanzen und Schwarzerde verwendet. Die Embera haben eine spezielle Webtechnik für Körbe, die diese so dicht arbeiten, dass man damit sogar Wasser aufbewahren kann, ohne dass es rausrinnt.
Im Anschluss führen uns die Embera ihre traditionellen Tänze auf. Tänze mit Flötenmusik und Trommeln werden nur von den Frauen getanzt und sind den Tieren des Regenwaldes gewidmet, wie zum Beispiel der Schmetterlingtanz oder der Kolibritanz.
Die Paartänze der Embera werden zu Cumbiamusik getanzt, ein Erbe ihres Herkunftslandes Kolombien, aus dem sie im 18. und 19. Jahrhundert nach Panama eingewandert sind.
Dann wird uns das Mittagessen gebracht. Es gibt frittierten Tilapia und Patacones (frittierte Kochbananen), einfach köstlich.
Serviert wird das in gefalteten Bananenblättern, der als Wegwerfteller dient.
Nach dem Essen werden sie in einem Bastkorb geworfen und danach als Dünger verwendet. Einfach genial.
Anschliessend marschiere ich allein durch das ganze Dorf.
ich bin virtuell natürlich mit Dir in Panama unterwegs, auch wenn ich zur gleichen Zeit lieber in Westafrika gereist währe. Es sollte halt nicht sein, aber inzwischen kenne ich die Ursache für die kleine Katastrophe kurz vor der geplanten Tour. Ich finde es immer interessant, wenn solche Reisen ein Mix aus Wildlife, Landschaft und Kultur sind.
LG Christa
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200828. Feb. 2026 · #23
@Christa: schön dass du dabei bist. 🙂
Fortsetzung
Die Embera sind eines von sieben indigenen Völkern Panamas. Bis in die siebzieger Jahre lebten sie in der Darien Region, jener Gegend des Landes die noch von tiefem Urwald überzogen und für Menschen fast völlig unzugänglich ist.
Acht Dörfer sind es, die sich aktuell am Rio Chagres angesiedelt haben. Vier haben beschlossen, sich für Besucher zu öffnen. Auch die Embera wurden von den Missionaren erreicht und sind evangelisch. Heute haben sie Besuch aus Panama City. Es handelt sich um einen religiösen Verein. Er organisiert für die Kinder des Stammes eine Weihnachtsfeier. Die Kinder freuen sich riesig. Sie bekommen Pop Corn
und Süssigkeiten.
Das Leben hier im Dorf ist schon besonders.
Langsam wird es auch Zeit den Ort zu verlassen.
Das selbe Holzboot bringt uns wieder rüber zum anderen Ufer. Da warten noch einige Embera auf Turisten.
Das Ufer wird von armierten Rangers bewacht.
Unser Minibus wartet auf uns, es kann losgehen. Gegen 15 Uhr lässt er mich vor meinem Hotel wieder heraus.
Den Rest des Nachmittages verbringe ich gemütlich am Pool beim Lesen. Gegen 19 Uhr laufe ich zur Via Argentina. Sie liegt ganz in der Nähe. Die Weihnachtsbeleuchtungen sind schon einmalig!
Mein Zeil: das El Trapiche Restaurant www.eltrapicherestaurante.com
Eine Institution was die Panamaküche anbelangt. Da gönne ich mir ein Ceviche mit Patacones
mit einem kühlen Balboa Bier.
Miam, miam, es schmeckt.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200803. März 2026 · #24
Fortsetzung
Das Ambiente im Lokal ist einmalig. Die Einheimischen sind sehr gesprächig.
Dann geht es später wieder ins Hotel zurück wo ich eine Weile auf meiner Zimmer Terrasse verbringe.
Montag, den 5. Januar 2026
Nach dem Frühstück treffe ich in der Lounge Yoann von Toutpanama. Er überreicht mir die Premium Karte. Mit dieser Karte bekomme ich Ermässigungen in bestimmten Hotels sowie für verschiedene Aktivitäten. Danach packe ich meinen Koffer und gebe ihn an der Rezeption ab. Zu Fuss laufe ich die 500 Meter bis zur Autovermietung Automarket Car Rental. Da übernehme ich meinen gebuchten Wagen. Es handelt sich um einen Hyundai Venue, praktisch neu (6500 km) .
Die Mitarbeiter geben sich keine grosse Mühe um mir die Karre zu erklären. Zum Glück ist es nicht das erste Mal dass ich ein Auto miete. Ich schaue mich nach dem Ersatzrad und dem Wekzeug um. Alles OK. Dann vergewissere ich mich dass ich Waze mit meinem Handy benutzen kann. Alles bestens.
Ich nehme noch ein paar Fotos vom Wagen und fahre anschliessend zum Hotel wo ich meinen Koffer lade. Es geht jetzt Richtung Summit Rainforest Resort. Ich brauche eine gute Stunde bis zum Resort. www.summitrainforestpanama.com Eine wahnsinns Anlage mit Golf Komplex. An der Rezeption macht mich die Dame auf verschiedene kostenlose Aktivitäten und Shuttles aufmerksam.
Ich bekomme Zimmer 413 mit Forest View.
Das Zimmer ist sehr geräumig und gut ausgestattet.
Das Bad finde ich super.
Anschliessend trinke ich ein kühles Bier auf der Restaurant Terrasse
und mache es mir am Pool gemütlich.
Um 15 Uhr nehme ich an der kostenlose Mariposario Tour teil. Sie führt uns zuerst in den wunderschönen Garten
wo es ab und zu Faultiere und verschiedene Echsen zu sehen gibt.
Leider zu weit entfernt.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200806. März 2026 · #25
Fortsetzung
Anschliessend laufen wir zur Mariposario. Da erklärt uns der Guide den Lebenszyklus der Schmetterlinge.
Nach dem Paarungsakt legt das Weibchen meistens an speziellen Pflanzen ihre Eier ab. Sie werden einzeln oder zu mehreren abgelegt. Bei manchen Arten schlüpfen die Raupen bald, bei anderen dauert es Monate. Die Raupen ernähren sich von der Pflanze und häuten sich mehrmals während der Entwicklung.
Ist die Entwicklung fortgeschritten genug, folgt die Verpuppung, welche hier meistens 10 bis 15 Tagen dauert.
Im Puppenstadium entwickeln sich die Raupenkörper zurück, die Gliedmassen bilden sich und es entsteht ein prachtvoller Schmetteling. Hier ein Owl Butterfly
da ein Heliconius Ismenius.
Die Tour ist echt interessant.
Anschliessend besuchen wir die Fröche. Auch da wird die Metamorphose der Fröche erklärt.
Es macht Spass sie zu beobachten.
Nach der Mariposario Tour begebe ich mich zum Hoteleingang. Da beginnt jetzt eine kleine Tour durch die Golfanlage mit einem Golf-Cart.
Den fahre ich selber.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200809. März 2026 · #26
Fortsetzung
Die Golfanlage ist schon wahnsinnig.
Bald erreichen wir einen Teich. Jeder steigt von seinem Cart aus. Da entdecken wir 2 Kaymane. Kaymane sind eng mit den Alligatoren verwandt und ähneln ihren optisch stark.
Sie werden maximal 4 Meter gross aber diese zwei werden deutlich kleiner bleiben.
Die Schnauze ist kurz und U-förmig im Gegensatz zu dem Krokodil (V-förmig).
Diese Form bietet extrem Beisskraft, ideal um harte Beute wie Schildkrötenpanzer zu knacken.
Im Teich sehen wir ebenfalls Schildkröten. Die Kaymane scheinen nicht darauf zu stehen.... 😄
Die Tour dauert leider nicht sehr lange. 30 Minuten später fahren wir schon zum Hotel zurück. Dann wird geduscht und später nehme ich dann mein Abendessen im Restaurant ein. Jeden Abend gibt es ein Buffet zu 27 USD. Kein kulinarisches Highlight aber ganz OK.
Preis für das Zimmer in B&B: 90 USD Preis/Leistung stimmt auf jeden Fall.
Dienstag, den 6 Januar 2026
Um 06.30 wird aufgestanden. Die Sonne geht langsam auf.
Gegen 07.15 begebe ich mich zum Frühstücksbuffet. Im Garten duftet es angenehm.
Viele Turisten sind noch nicht zu sehen.
Um 09.00 startet dann der kostenlose Summit Palm Tree Trail mit Guide. Er dauert 3 Stunden.
Ein wenig fitt muss man schon sein. Zuerst geht es schön bergauf.
Die Aussicht von da oben ist schon super.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200813. März 2026 · #27
Fortsetzung
Leider erblicken wir nicht sehr viele Tiere.
Ich bin mir sicher wir hätten mehr gesehen wenn wir früher unterwegs gewesen wären. Der Trail ist sehr gut beschildert. Man kann ihn auf eigene Faust ohne Problem unternehmen.
Kurz vor Ende der Wanderung entdecken wir diesen Nasenbär.
Er gehört zur Gattung der Kleinbären und wird auch Koatie genannt. Die Tagaktiven Tiere ernähren sich von Insekten und Obst, gelegentlich auch von Fröschen, Eidechsen und Mäusen.
Um 11.30 erreichen wir wieder das Hotel. Ich habe gerade noch Zeit mich umzuziehen. Dann begebe ich mich zur Lobby und gönne mir einen Drink.
Am Ausgang warten schon die Gäste auf den Shuttle.
5 Minuten später geht es dann zu den Miraflores Schleusen. Der Parkplatz ist voller Autos. Manche warten auf einen Platz. Mensch bin ich froh den Shuttle genommen zu haben. Die Eintrittskarte hatte ich im Voraus via Internet gekauft.
Und so brauche ich auch nicht bei der Kasse Schlange zu stehen. Eine Rolltreppe führt zu den Restaurants und zum Oberdeck. Da gönne ich mir ein Sandwich.
Momentan gibt es noch keine Schiffe. Ich beschliesse mir die Filmvorführung in 3D über den Kanal anzusehen. Echt grandios!
Nach dem Film, begeben sich alle Leute zum Oberdeck.
Der Panama Kanal ist nicht nur allein aufgrund seiner Grösse, sondern auch aufgrund seiner vielen ausgeklügelten Systeme eines der beeindruckendsten Meisterwerke der Ingenieurbaukunst.
So wird der Kanal mit Süsswasser aufgefüllt, um das Salzwasser und die Flora und Fauna der zwei Ozeane zu trennen. Ein künstlicher See, der Gatun See, dient als Becken durch das Regenwasser und Wasser aus dem umliegenden Regenwald in den Kanal eingespeist wird. Spezielle Elektro-Lokomotiven zu beiden Seiten der Schleuse sorgen dafür, dass die Schiffe in der korrekten Position in die Schleuse einfahren und während der gesamten Fahrt in der rechten Lage bleiben.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200817. März 2026 · #28
Fortsetzung
Zwei Katamarane warten gerade vor der Schleuse.
Langsam verschwinden sie aus der Oberfläche
und die Schleuse öffnet sich.
Das grosse Schiff kommt danach. Fotografieren wird jetzt ein echtes Horror. Die Turisten versperren einem die Sicht.
Jeder will das beste Bild, es geht um die Wurst......
Das Boot passiert langsam und die Schleuse schliesst sich.
Um 15 Uhr hollt uns der Shuttle vor dem Visitor Centre wieder ab. Danach mache ich es mir am Pool gemütlich. Es ist besonders heiss heute. Gegen 17.30 unternehme ich einen Spaziergang um die Golfanlage. Ich bin praktisch allein, es gibt kaum noch Golfer. Auf einmal erblicke ich diesen Aguti. Es handelt sich um eine Nageltiergattung. Sie umfasst 13 Arten.
Die Agutis sind in Mittel und Suedamerika beheimatet und bewohnen Waelder, dichtes Buschland, Felder und Plantagen. Sie haben schlanke Koerper, die auf duennen, langen Beinen ruhen. Die Vorderbeine haben 4 Zehen, die Hinterbeine, die deutlich laenger sind, enden in 3 Zehen. Alle Zehen tragen hufartige Krallen und sind an eine laufende Fortbewegung angepasst.
Es sind Pflanzenfresser, die bei der Nahrungssuche nicht waehlerisch sind. So verzehren sie Fruechte, Nuesse, Blaetter, Staengel und auch Wurzeln.
Kiebitze gibt es auch viele hier.
Kenn Jemand diesen Vogel?
Eine Stunde spaeter kehre ich ins Hotel zurueck. Spaeter nehme ich wieder das Abendessen im Hotel. Eine franzoesische Birder Gruppe ist gerade angekommen. Und so unterhalte ich mich eine Weile mit ihr. Morgen geht es weiter nach El Valle de Anton.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200810. Apr. 2026 · #29
Mittwoch, den 7 Januar 2026
Um 07.30 wird gefrühstückt. Dann packe ich den Koffer und stelle ihn bei der Rezeption ab.
Um 9 Uhr nehme ich den kostenlosen Hotelshuttle der mich zum Discovery Rainforest Centre bringt. www.pipelineroad.org/en/. Es grenzt an den Soberania NP und liegt direkt an Panamas berühmter Pipeline Road. Der Shuttle lässt uns 1,6km vor dem Parkeingang.
Auf dem Weg dahin, erblicke ich diesen Nasenbär. Er macht sich sehr schnell aus dem Staub.
Der Eintritt kostet 30 USD und man bekommt diese Karte für einen Ueberblick.
Das Zentrum besteht aus einem offenen Hauptgebäude mit Kolibri-Futterstellen, umgeben von üppigem, grünem Regenwald. Da marschiere ich auch gleich hin.
Die einfachen Holzhocker und Tische bieten viel Platz zum Entspannen und Beobachten von Flora und Fauna.
Es macht echt Spass den Kolibris zuzuschauen.
Ein Geschenk für die Augen.
Ein Hin und Her.
Gegenüber dem Eingang zum Hauptgebäude befindet sich der Weg zur Aussichtsplattform. Da laufe ich anschliessend hin. Es ist ein optisch ansprechendes Bauwerk, das aus einer Wendeltreppe mit 174 Stufen und 4 Plattformen besteht, die einen Panoramablick auf den umliegenden Wald bieten.
Oben wird das obligatorische Foto geschossen.
Danach begebe ich mich zum Calamito See.
Man muss schon aufpassen wo man seine Füsse tut. Diese Ameisen sind sehr Fleischgierig.....
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200812. Apr. 2026 · #30
Fortsetzung
Der Park ist echt angenehm. Viele Leute gibt es auch nicht.
Dieser Aguti läuft mir noch über den Weg.
Langsam wird es Zeit das Zentrum zu verlassen.
Kurz vor Parkausgang, erblicke ich auch noch diesen Nasenbär
und Schmetterlinge.
Der Shuttle wartet schon. Er bringt mich zurück zum Summit Rainforest Resort. Von da aus nehme ich meinen Mietwagen und fahre Richtung El Valle de Anton. Die Panamericana die da hinführt ist voller Potholes. Es ist schwer über 60 Km/Stunde zu fahren. Es gibt auch viele Geschwindigkeitbegrenzungen und Polizisten die kassieren wollen...... Bei Las Uvas, verlasse ich die Panamericana und nehme die Abzweigung El Valle de Anton. 10 Kilometer später kommt eine Polizeikontrolle. Die 2 Wagen vor mir dürfen weiterfahren, ich aber nicht..... Meine Papiere interessieren die Beamten nicht. Sie wollen nur wissen ob ich nüchtern bin. Ich muss schön blasen..... 🤪 Da ich nichts falsches getrunken habe darf ich weiterfahren. Jetzt wird die Strasse kurviger und ide Luft kühler. Gegen 15 Uhr erreiche ich Golden Frog Inn wo ich für 2 Nächte gebucht habe. www.goldenfroginn.com An der Rezeption ist man sehr freundlich.
Ich bekomme Zimmer 4. Der Garten ist wunderschön.
Hier meine Zimmerterrasse.
Das Zimmer ist klein aber fein.
Nach dem Auspacken, schaue ich mir die Anlage genauer an. Das Schwimmbad finde ich sehr gepflegt.
Hallo Annick, da habe ich es wohl gerade noch geschafft! Bin schnell noch aufgesprungen und freue mich auf die Fortsetzung deines Reiseberichtes. 🙂
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200814. Apr. 2026 · #32
@Reinhard: schön dass du dabei bist!
Fortsetzung
Anschliessend beschliesse ich die Stadt zu besuchen. Sie liegt in der flachen weiten Caldera des 6 km breiten Vulkans El Valle, der inaktiv ist. Aufgrund seiner Höhe (600 m) ist das Gebiet kühler als die panamaischen Tiefebenen. Sie zählt 7600 Einwohner. Ich schaue mir zuerst den kleinen Markt an. Da gibt es leckere Früchte.
Eine Regenschauer kommt auf einmal auf die Stadt zu. Zum Glueck regnet es nicht sehr lange. Huebsch sind auch die Kirche San Jose an der Avenida Central
und das Turist Zentrum.
Gegen 18 Uhr kehre ich zum Hotel zurueck. Spaeter lasse ich es mir im Restaurant schmecken. Mexikanische Spezialitaeten werden da angeboten. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit einem hollaendischen Ehepaar. Es kommt seit 8 Jahren regelmaessig nach Panama. Um 22 Uhr gehen wir dann alle schlafen.
Donnerstag, den 8 Januar 2026
Um 8 Uhr geniesse ich ein leckeres Fruestueck. Die frische Fruechte (Mangos, Ananas und Papaya) sind ein Geschenk Gottes. Dann mache ich mich auf den Weg zum "Butterfly Haven" (Mariposario del Valle). Es befindet sich in der Naehe des Stadtzentrums. Der Eintritt kostet 7 USD pro Person. Da kann man sich zuerst einen informativen Film ansehen. Am besten kommt man am morgen, wenn die Schmetterlinge am aktivsten sind. Hier leben viele Schmetterlingsarten, darunter sind einige der schoensten und seltensten Arten Panamas. Zum Beispiel diesen leuchtend blau Morpho Schmetterling: Er hat blaue Fluegel mit metqllischem Schimmer.
Beeindruckend sind auch die Caligo Schmetterlinge oder Eulenfalter. Die riesigen Augenflecken auf ihren Fluegeln sehen aus wie Eulenaugen und sollen Fressfeinde wie Voegel verwirren.
Juno Falter haben leuchtend orange Fluegel mit schwarzen Markierungen.
Der Garten ist hier speziell gestaltet, um die natuerlichen Lebensbedingungen der Schmetterlinge nachzubilden. Hier kann man sie beobachten, wie sie Nektar trinken und sich paaren.
Im Gegensatz zu einigen anderen bereits besuchten Schmetterlingsgaerten gibt es hier besonders viele Arten. Einige lassen sich auch mal auf den Besuchern nieder, anfasssen ist natuerlich streng verboten.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200817. Apr. 2026 · #33
Fortsetzung
So viele Schmetterlingsarten habe ich noch nie auf einmal gesehen.
In einem separaten Bereich werden die verschiedenen Stadien der Metamorphose gezeigt.
Anschliessend fahre ich zum Sendero del Chorro Macho.
Es handelt sich um einen wunderschönen Weg durch den Regenwald und über Hängebrücken.
Man wird da auch mit einem spektakulären Blick auf den 35 Meter tiefen Wasserfall belohnt.
Am Ende des Weges lädt ein natürliches Becken zum Baden ein.
Das Ganze dauert 45 Minuten und ist leicht. Das Wetter ist herrlich und angenehm. Ich entscheide mich noch einen Teil der India Dormida (die schlafende Indianerin) zu laufen. Man kann direkt vor dem Eingang parken . Eintritt 3 USD und man erhält ein Armband welches während des Aufenthaltes getragen werden muss.
Der Wanderweg führt zunächst entlang eines Baches
und kleinen Wasserfällen. Auf dem Pfad kann man auch die letzten Spuren der Indianer, die einst in diesem Tal heimisch waren, in Form von Schriftzeichen auf einem Felsen erkennen.
Das Alter und die Bedeutung der Hyeroglyphen ist allerdings bis heute nicht ganz geklärt.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200820. Apr. 2026 · #34
Fortsetzung
Auf einmal geht es eine gute halbe Stunde steil aufwärts. Ich bin froh den Gipfel zu erreichen.
Der Rest der Wanderung verlaueft dann am Kraterrand des riesigen Vulkans entlang. Hier bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf das Tal und die Stadt.
Dann geht es zurueck zum Parkeingang. Es geht steil hinunter und man muss schon vorsichtig sein.
Hier die Wegweiser um sich nicht zu verlieren.
Gegen 14.30 erreiche ich wieder meinen Wagen und bin sehr hungrig. Ich beschliesse das beruehmte Restaurant LAS NUBES (die Wolken) zu besuchen. Es bietet einen wunderschoenen Blick auf die majestaetische Bergwelt des Valle de Anton.
Die Kueche soll auch sehr gut sein.
Da bestelle ich mir einen Chef's Salad. Miam, miam. Der Salat ist gut gewuerzt. In Panama kann man zum Glueck in den verschiedenen Restaurants den ganzen Tag etwas essen. Ich bin der letzte Gast.
Ich geniesse den Ort in vollen Zuegen.
Die Angestellte sind auch sehr nett. Anschliessend fahre ich zu meiner Unterkunft zurueck. Den Rest des Nachmittags verbringe ich am gemuetlichen Pool.
Zum Abendessen setze ich mich zu dem hollaendischen Ehepaar. Da goenne ich mir einen Fisch Taco. Es schmeckt.
Morgen geht es weiter nach Santa Catalina.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200822. Apr. 2026 · #35
Freitag, den 9 Januar 2026
Um 7 Uhr wird gepackt. Ich bin nicht die Einzige. Nach dem Frühstück verabschiede ich mich von El Valle de Anton.
FAZIT GOLDEN FROG INN - tolle Unterkunft - im voraus buchen denn praktisch immer ausgebucht - sehr nette Lage - wunderschöner Garten mit Pool - gute Küche - ein wenig ausserhalb der Stadt - Preis/Leistung OK
Da ich nicht genau weiss welche Route ich nach Santa Catalina nehmen soll, verlasse ich mich ganz auf WAZE. Und so fahre ich durch Alto de la Estancia - San Juan de Dios - Churruquita - Chiquita.
Die Strasse wurde renoviert und fährt sich sehr gut. In Penonomé lande ich wieder auf der Panamericana. Dann fahre ich durch Aguadulce. Immer wieder gibt es Geschwindigkeitskontrollen. Und so viele Polzisten habe ich auch noch nie gesehen...... Man muss echt aufpassen. Es wird häufig einkassiert..... In Santiago nehme ich die Abzweigung für Sona. 2 Kilometer später gibt es eine Strassensperre. Da wird geschaut ob man nicht etwas schmuggelt....Koffer auf....usw Ich brauche praktisch 4,5 Stunden für die Strecke. Hier der Beginn der Ortschaft von Santa Catalina.
Die Tiki Lodge finde ich 2 Kilometer weiter am Strassenrand. Da werde ich recht herzlich vom französischen Besitzer begrüsst.
Hier das Restaurant.
Ich bekomme Zimmer 5.
Es gibt direkt auf das kleine Schwimmbad.
Das Zimmer ist klein aber fein.
Ich packe schon einmal meine Sachen aus und ziehe mich um. Es ist verdammt heiss hier. Anschliessend klappere ich die verschiene "activities" Anbieter ab. Im Zentrum ist Leben. Viele Jugendliche und einige "Peace and Love". Mich interessieren die Touren nach Coiba und Cebaco.
Bei Unlimited Adventure Coiba buche ich für den Sonntag (für morgen ist alles ausgebucht) die snorkeling Coiba Tour. Sie kostet 65 USD + 20 USD park fees. Der Preis ist inklusiv Mittagessen und Schnorchelausrüstung.
Bei Coiba Snorkel und Fishing Centre finde ich für morgen eine Cebaco Tour. Sie kostet 70 USD. Ich buche sie. Danach laufe ich zum Santa Catalina Hauptstrand. Er liegt 2 Kilometer von der Ortschaft. Es ist Ebbe.
Ich mag sofort die Atmosphäre. Viele Einheimische verbringen hier ihr Wochenende.
Tolle Stimmung!
Später laufe ich die Strecke wieder zurück. Gegen 19 Uhr bestelle ich mir im Tiki Restaurant Spaghetti alle Vongole (14 USD). Einfach himmlisch. Die Portion ist riesig und die Pasta al dente und gut gewürzt. Ich verstehe warum das Restaurant gut besucht ist. Anschliessend unterhalte ich mich mit einem Belgier aus Brugge. Da es keinen Platz mehr im restaurant gab, hat er sich zu mir hingesetzt. Er reist auch solo und verlässt Santa Catalina morgen früh mit dem Bus.
Kurz vor 22 Uhr geht es dann in die Heia.
Preis pro Nacht inkl. Frühstück: 90 USD Die Unterkunft ist ausgebucht.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200824. Apr. 2026 · #36
Samstag, den 10. Januar 2026
Hier noch eine Karte zur Orientierung.
Santa Catalina ist ein kleines beschauliches Fischerdorf an der Pazifikküste Panama's. Doch obwohl der Ort ein wenig isoliert liegt, hat er seine Bekanntheit vor allem der erstklassigen Surf und Tauchmöglichkeiten zu verdanken. Um 7 Uhr wird gefrühstückt und eine Stunde später stehe ich vor dem Coiba Snorkeling und Fishing Centre. Wir sind nur 3 Leute für diese Tour, super. Ich und ein einheimisches Pärchen aus David. Zu Fuss begeben wir uns zur Bootanlegestelle.
Es kann losgehen. Der erste Stop erfolgt auf eine winzige Insel gegenüber von Cebaco.
Die Insel haben wir für uns ganz allein.
Da profitieren wir um zu baden.
Die Wassertemperatur ist herrlisch und der Strand der Hammer.
Danach geht es weiter zu einer einsamen Bucht auf der Insel Cebaco.
Da entdecken wir auf einmal ein Häusschen aus Holz.
Da lebt tatsächlich Jemand.
Auf einmal kommt uns ein Bleichgesicht mit Kleinkind entgegen. Es erklärt uns es würde hier wohnen und es wäre Privateigentum. Der Kerl spricht ein Ami Englisch. Der Sohn muss ungefähr 2 Jahre alt sein. Wir entfernen uns vom Haus und setzen uns um unser Mittagessen zu geniessen. Die Hunde vom Amerikaner leeren zum Schluss unsere Teller.
Sie sind sehr freundlich. Auf dem Strand sehen wir einige Einsiedlerkrebse.
Unser Kapitän erzählt uns dass der Amerikaner hier illegal sein Häusschen gebaut hat. Er würde es den Behörden auf jeden Fall melden. Es geht anschliessend weiter Richtung El Salto Wasserfall.
Fortsetzung folgt
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201125. Apr. 2026 · #37
Hoi Annick
Erstmal ein kleines 'Dankeschön' dafür dass Du hier immer weiter schreibst, ich hab mir schon einiges abgespeichert! Vielleicht gehts ja auch mal nach Panama...
ANNICK schrieb:Auf einmal kommt uns ein Bleichgesicht mit Kleinkind entgegen. Es erklärt uns es würde hier wohnen und es wäre Privateigentum. Der Kerl spricht ein Ami Englisch.
Hmmm....Bleichgesicht....hmmm...normalerweise sind Amis (nicht französisch zu verstehen) die ein Stück Land besetzen wollen und dabei unrechtmässig handeln ja nicht bleich sondern orange...
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200828. Apr. 2026 · #38
Fortsetzung
Das Türkiswasser hier ist eine echte Freude für die Augen.
Unser Kapitän beschliesst auch auf dem Weg dorthin zu fischen.
Er wird aber nichts fangen.... Der El Salta Wasserfall finde ich sehr enttäuschend. Habe mir da etwas ganz anderes vorgestellt.....
Den letzten Stop machen wir auf der kleinen Insel gegenüber von Santa Catalina.
Das Meer ist hier ruhig. Da sind wir natürlich nicht mehr allein.
Gegen 15 Uhr geht die Tour zu Ende. Ich verabschiede mich vom einheimischen Ehepaar. Ich hatte sehr nette Gespräche mit ihr. Anschliessend gönne ich mir beim "Café Panachocolat" auf der Calle Principal einen Expresso mit Crêpes. Miam, miam. Das Ambiente Peace and Love gefällt mir sehr. Später mache ich es mir am Hotelpool gemütlich. Zum Abendessen bestelle ich mir Tuna Steak mit Salat.
Das Restaurant ist praktisch voll. Den Rest des Abends verbringe ich mit 2 Französinnen die kein Spanisch und Englisch reden. Sie beklagen sich dass es so kompliziert sei hier im Land zu reisen..... 😄
Sonntag, den 11. Januar 2026
Nach dem Frühstück laufe ich zur Agentur "Unlimited Adventures Coiba". Mensch sind da viele Leute! Genau 22 Touristen. Wir begeben uns alle zur Bootsanlagestelle. Da werden wir in 2 Gruppen verteilt.
Es kann losgehen.
Wir halten zuerst an 2 Schnorchel Spots an. Ich muss gestehen die Wasserwelt kann sich sehen lassen.
Fortsetzung folgt.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200801. Mai 2026 · #39
Fortsetzung
Anschliessend machen wir einen Stop auf der Insel Coiba. Da gibt es eine Rangerstation und verschiedene Wanderwege. Da sind uns aber zu viele Leute. Nach dem Toilettenbesuch verschwinden wir gleich Richtung Isla Rancheria . Delphine begleiten uns.
Die Insel ist sehr einladend.
An Land werde ich gleich auf diese 2 Rangers aufmerksam. Sie schauen sich etwas an.
Ich nähere mich. Oh und da Welcome to Rancheria! Ein nettes Tier.
Unser Guide ist leider nicht sehr gesprächig. Ein langweiliger Typ. Er serviert uns anschliessend unser Mittagessen. Es besteht aus Nudelsalat mit Tunafisch und verschiedene Früchte. Da bekommen wir auch gleich Besuch!
Danach erkunde ich ein wenig die Insel.
Später besuchen wir unseren letzten Schnorchelstop. Das Wasser ist leider zu trüb. Schade denn es gibt einige kleine Haie. Gegen 16 Uhr sind wir dann wieder in Santa Catalina zurück. In der Stadt treffe ich zufällig die 2 Französinnen von gestern. Sie verlassen auch morgen die Ortschaft. Zum Abendessen gönne ich mir ein Chicken Curry. Es ist gut gewürzt. Miam, miam.
Morgen geht es weiter nach Boca Chica.
Montag, den 12. Januar 2026
Gleich nach dem Frühstück, gegen 9 Uhr, verlasse ich Santa Catalina. Die Strasse die nach Boca Chica fühjrt ist in einem guten Zustand. Sie bringt mich durch hügelige Landschaften.
Hier wird viel Landwirtschaft betrieben und das Hauptverkehrsmittel bleibt das Pferd.
Bald erblicke ich wieder das Meer.
Gegen 13 Uhr erreiche ich Boca Chica und das Gone Fishing Panama Resort. Hier der Eingang mit Rezeption.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200804. Mai 2026 · #40
Fortsetzung
Brad, der amerikanische Besitzer, bringt mich nach einem Welcome Drink zu meinem Zimmer.
Es ist einfach aber sauber und geräumig.
Hier das Badezimmer.
Nach dem Auspacken schaue ich mir das Resort genauer an.
Die Anlage besitzt viel Charme.
Der Garten ist wunderschön.
Im Pool befinden sich Gäste.
Ich laufe danach zur Jetty.
Da setze ich mich eine Weile hin und geniesse die Sonne und die Ruhe. Ich bekomme auf einmal Besuch.
Es ist schon 16 Uhr als ich beschliesse den Rest des Nachmittags am Pool zu verbringen. Und da erblicke ich ganz zufällig diesen Leguan.
Er marschiert en paar Meter an mir vorbei. Was für ein Prachtexemplar!