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ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200829. Jan. 2026 · #1
Hallo Fomis,
Komme gerade aus meinem Urlaub in Panama zurück. Eine wunderschöne Reise und ein sicheres geeignetes Land für Soloreisende.
Hier schon einmal meine Route: Panama City: Hotel Urban Riande Rainforest: Summit Rainforest Resort El Valle de Anton: Golden frog Inn Santa Catalina: Tiki Lodge Boca Chica: Gone Fishing Centre B&B Boquete: The Inn at Palo Alto Isla Bastimentos: The Lodge at Punta Rica Bocas del Toro: Casa Oceana Casco Viejo Panama City: The Central Hotel
Panama ist ein vielseitiges Land. Für jedermann geeignet. Der Reisebericht startet Ende der Woche. Bin gerade am Bilder sortieren. Ich freue mich schon auf alle Mitreisenden.
Hier schon einmal einige Eindrücke.
Bis bald Annick
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200801. Feb. 2026 · #2
Wie kam ich überhaupt auf Panama?
Guatemala hatte mir vor 2 Jahren sehr gut gefallen. Ich wollte unbedingt wieder nach Zentralamerika. Der erste Gedanke war aber Costa Rica. Ich las so viele tolle Reiseberichte hier im Forum. 😎 Aber dann kam auf einmal der Wunsch den Kanal von Panama zu besuchen und so beschloss ich dieses Land im Januar 2026 zu bereisen. Ich bereue es echt nicht.
In einem französischem Forum konnte ich viele Infos ergattern. Es gibt auch eine französiche Organisation an Ort und Stelle als Ansprechspartner www.toutpanama.com wo ich mein Auto günstiger mieten konnte. Bei dieser Organisation habe ich auch die Premium Karte gekauft. Sie ermöglichte viele Hotel und Touren Rabatte. Und bei irgend einem Problem konnte ich diese Organisation um Hilfe oder Rat bitten.
Donnerstag, den 1 Januar 2026
Um 07.10 hebt die KLM Maschine von Genf nach Amsterdam ab. Natürlich gab es am Abend zuvor keine Sylversterfeier. Ich musste um 03.30 aus den Federn. 😄 Der Anschlussflug um 11.20 mit KLM nach Panama ist zur Zeit.
Habe mir auch die Economy Premium Comfort Klasse gegönnt. Da hat es mehr Platz für die Beine.
Und da lasse ich mich ein wenig verwöhnen. 😛
Und so vergeht der Flug auch sehr schnell. Die Maschine landet wie angekündigt um 16.30.
Der Zeitunterschied beträgt 6 Stunden weniger. Ich staune denn die Formalitäten gehen zügig und das Gepäck lässt nicht sehr lange auf sich warten. Der Flughafen ist modern. Man fühlt sich ein wenig wie in Amerika. Draussen wartet schon Yohann von Toutpanama. Er fährt mich für 25 USD zu meinem gebuchten Hotel Urban Riande. Es liegt nicht weit von der Via Argentina, ein nettes Stadtteil in Panama City. Da bekomme ich Zimmer 420 auf der vierten Etage. Es ist zweckmässig eingerichtet
mit gutem Wifi, Balkon und Safe.
Das Badezimmer finde ich auch grosszügig
Nach dem Kofferauspacken, laufe ich noch zum nahgelegenen Chinesen.
Die Chinesen betreiben hier im Land meistens einen "mini mercado" wo man sich eine Tigo Sim Karte kaufen kann. Für 17 USD besorge ich mir Eine für 3 Wochen mit Unlimited Datas. Anschliessend bestelle ich mir noch ein Uber Taxi für den nächsten Morgen. Für 10 USD wird es mich zur Marina fahren. Da starte ich eine Katamaran Tour. Danach schaue ich mich noch ein wenig im Hotel um.
Gegen 19.30 falle ich todmüde ins Bett. Schlafen!
Preis pro Nacht in B&B für das Zimmer: 66 USD Da kann man nicht klagen.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200803. Feb. 2026 · #3
Freitag, den 2. Januar 2026
Hier noch eine Karte von Panama zur Orientierung.
Ich habe tatsächlich bis um 6 Uhr durchgeschlafen. Eine Stunde später eile ich zum Frühstücksbuffet. Nichts Besonderes aber frische Früchte und sehr guter Kaffee. Punkt um 07.40 erscheint vor dem Eingang mein Uber Taxi. Es fährt mich innerhalb von 25 Minuten zum Fuerte Amador Resort und Marina. Da startet auch die Fähre nach Taboga Island.
Kostet 30 USD Hin und Zürück.
Ich marschiere gleich zum Kerl mit der "Red Cat" Flagge. Meine Buchung ist OK und ich bekomme ein rotes Armband. Punkt um 9 Uhr soll ich am Pier erscheinen. Die heutige Katamarantour kostet 85 USD. Am ersten Tag hatte ich einfach Lust zum Baden und Faulenzen. Ich gucke mir anschliessend die Marina
sowie das Schiff an. Es ist spitze!
Punkt um 9 Uhr kann es losgehen. Immerhin 40 Passagiere.
Hier das Tagesprogramm.
Die Stadt Panama sieht schon wahnsinnig vom Boot aus.
Auf dem Katamaran trifft man verschiedene Nationalitäten aber die Amerikaner sind in der Mehrheit.
Der Alkohol fliesst à gogo. Is ja alles all in. Ich gönne mir einen Mojito. 45 Minuten später halten wir irgendwo hinter der Insel Taboga an. Da können wir ungestört schwimmen gehen.
Das Wasser ist echt der Hammer. Am liebsten möchte man drinbleiben. Anschliessend wird getanzt
und ich gönne mir einen zweiten Mojito. Gegen 11.20 erreichen wir das Ufer (Pier) von Taboga Island.
Hier die Karte von der Insel.
Die rund 230 Hektar grosse Insel liegt 20 Kilometer südlich von Panama City im Pazifischen Ozean. Sie ist ein perfekter Ort für einen Tagesausflug. Ich spaziere schon einmal auf dem Playa Honda Beach.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200804. Feb. 2026 · #4
Hallo Christian,
Ja ich habe auf die San Blas Inseln verzichtet und bereue es nicht.
Viele Reisende die ich unterwegs getroffen habe, waren von dieser Tour enttäuscht. Viel zu teuer für was es ist......Es gibt immer mehr Platik überall. Man weiss nicht wohin mit dem ganzen Müll. So idillisch ist es leider nicht.
Schön dass du dabei bist.
Es grüsst Annick
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200808. Feb. 2026 · #5
Fortsetzung
Anschliessend beschliesse ich Playa Restinga zu besuchen. Auf dem Weg dahin kommen mir schon ein Haufen Turisten entgegen.
Der Strand kann man echt vergessen. Man kommt sich vor wie auf der Côte d'Azur in Hochsaison. Da liegt eine Gestalt nach der Anderen und kein schöner Anblick. Die Einheimischen essen nicht gerade gesund. Das merkt man auch in Panama City wo es an Mc Donalds, King Burger wimmelt. Diese Fast Foods sind viel billiger als bei uns. Wenn man gescheit und gesund essen möchte, muss man schon in den Geldbeutel greifen. Ich kehre gleich um und entscheide den Ort San Pedro näher kennen zu lernen. Er hat viel Charme.
Im Zentrum liegt die Kirche San Pedro de Taboga.
Das Gebäude wurde 1550 errichtet und 1996 als historisches Monument erklärt. Sie gilt als die zweiälteste Kirche Lateinamerikas. Ihr Inneres ist beeindruckend: antike Schnitzereien und Inschriften an den Wänden, wunderschöne Verzierungen.
Ich marschiere weiter Richtung Punta Chivo. Unterwegs entdecke ich diese kleine Krippe
diese nette Bucht
und diesen Rabengeier.
Ich wäre gerne zum Cerro de La Cruz gelaufen. Die Zeit reicht leider nicht. Ich begebe mich langsam wieder zum Pier.
Es ist 13 Uhr und die Passagiere dürfen wieder Platz auf dem Katamaran nehmen. Das Mittagessen wird gleich serviert. Es besteht aus verschiedene Salate, Hähnchen und frische Früchte. Man kann nicht klagen und es schmeckt. Dazu gibt es Bier und Cocktails à gogo.
Langsam fährt dann das Schiff Richtung Panama City zurück. Auf dem Boot bestelle ich mir auch schon das Uber Taxi, dass mich zum Hotel zurück bringen wird. Panama Stadt nähert sich immer mehr.
Gegen 15 Uhr erreichen wir die Marina und um 15.10 steht mein Taxi wie vereinbart. Da es Freitag ist, fangen die Staus am Nachmittag früher an. Wir brauchen gute 45 Minuten bis wir das Urban Riande Hotel erblicken. Anschliessend mache ich es mir am Pool gemütlich. Das Abendessen nehme ich im Hotel ein. Keine Lust heute Abend gross auszugehen. Morgen muss ich nämlich um 05.30 aus den Federn......
Samstag, den 3. Januar 2026
Punkt um 05.30 rappelt mein Wecker. Ich mache mich sofort bereit für die Ocean to Ocean Panama Canal Adventure Tour. Auf das Frühstück muss ich verzichten. Es wird erst ab 7 Uhr serviert. Um 06.15 werde ich vor dem Hotel per Minibus von Panama Day Trips Tours abgeholt. Heute sind wir 12 Turisten. Der Minibus fährt uns zuerst bis nach Gamboa wo wir ein kleines Motorboot nehmen.
Wir nehmen Kurs auf den Kanal. Es ist schon wahnsinnig wenn man die grosse Schiffe aus unserem winzigen Boot sieht.
Man kommt sich so klein vor.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200811. Feb. 2026 · #6
Fortsetzung
Anschliessend nehmen wir Kurs auf Monkey Island. Wir verlassen den Kanal.
Wir haben Glück. Einige Geoffrey-Perückenaffen lassen sich auf einmal blicken. Wir nähern uns langsam dem Ufer. Sie ernähren sich von Früchten, Blüten, Blättern, frische Trieben, Baummark, Nektar, Insekten, Krabben, Schnecken, Muscheln, Fröschen.....usw.
Der Durst wird oft durch kleine Wasservorkommen der sich in Astlöchern befindet gestillt.
Sie sind schon drolig.
Unweit bemerken wir auch diese winzigen Fledermäuse.
Auf einem Baum sehen wir auch diesen Bussard.
Es gibt immer wieder etwas zu beobachten.
Einige sind sehr neugierig.
Nach einer Weile geht es dann weiter.
Ich wusste nicht dass grüne Leguane so hoch auf Bäume klettern würden.
Die Bootsfahrt macht wirklich Spass. Hier ein Kapuzineraffe mit einer tollen Mahlzeit.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200819. Feb. 2026 · #7
@Picco: danke für deine Anmerkungen: Habe es geändert.
@Wolfgang: auch dir Merci
Fortsetzung
Die Zeit vergeht leider sehr schnell.
Unser Kapitän fährt langsam wieder Richtung Kanal. Ab und zu erblicken wir auf den Bäumen Rabengeier.
Am Ufer entdecken wir auch diesen Leguan. Was es genau ist, weiss ich leider nicht.
Kurz vor 9 Uhr erreichen wir Gamboa.
Wir steigen alle wieder in den Minibus ein. Dieser hält einige Minuten später vor dieser kleinen, netten Kneipe.
Da kann jeder seinen Durst und Hunger löschen.
20 Minuten später geht es weiter zu den Agua Clara Schleusen. Sie befinden sich in der Nähe der Stadt Colon an der Karibik Küste. Sie wurden 2016 eröffnet. Eigens dafür entwickelt, um grösseren Schiffen den Durchgang durch den Panamakanal zu ermöglichen. Aus diesem Grund sind sie die grössten Schleusen der Welt. 40 Minuten später kommen wir da an. Kurz vor dem Besucherzentrum spaziert ein Nasenbär herum.
Toll es sind nicht viele Turisten anwesend. Die meisten besuchen lieber die Miraflores Schleusen. Sie liegen unweit von Panama City. Man kann das Schleusensystem von einer Aussichtsplatform aus beobachten. Da bekommt man einen atemberaubenden Blick auf die riesigen Schiffe, die sanft durch das Wasser gleiten.
Die Schleusen haben eine Länge von 427 Metern, eine Breite von 55 Metern und eine beachtliche Tiefe von 18,3 Metern.
Wir haben Glück. Die Schleusen öffnen sich gerade.
Ein riesiges Schiff passiert den Kanal.
Wir schauen uns gespannt das Geschehen an.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200822. Feb. 2026 · #8
Fortsetzung
In den Schleusen von Agua Clara und Cocoli werden alle Schiffe von Schleppern begleitet, und zwar vorne
und hinten.
In den Schleusen, die während der ersten Bauphase gebaut wurden (Gatun, Pedro Miguel und Miraflores) werden keine Schlepper angesetzt. Das obligatorische Foto wird geschossen.
Es ist echt interessant das ganze Geschehen zu verfolgen. Hier kommt schon das nächste Schiff zu den Schleusen.
Langsam wird es auch Zeit Agua Clara zu verlassen. Es geht jetzt weiter zum Fort Lorenzo. Kurz davor halten wir an einer Picnic Stelle an.
Da wird unser Mittagessen serviert. Es gibt Hähnchen, Reis, Linsen und verschiedene Salate. Es schmeckt. Anschliessend nehmen wir Kurs auf die Festung San Lorenzo. Sie befindet sich 13 Kilometer westlich von Colon, an der Mündung des Rio Chagres. Der Ort Chagres, einst wichtiger Atlantikhafen, ist heute ein verlassenes Dorf an der Festung von San Lorenzo, die seit 1880 zum UNESCO Welterbe gehört. Bei Ankunft bemerken wir diesen Nasenbär auf Futtersuche.
Die Aussicht auf den Chagres Fluss ist schon klasse.
Um die Atlantik Landseite der Schiffsverbindung zu schützen, lies der spanische König Felipe II um 1598 an der Mündung des Chagres-Flusses die Festung San Lorenzo errichten, die 1601 fertig gestellt wurde. Diese für damalige Verhältnisse sichere Festung war allerdings aus Holz und konnte der tropischen Witterung und der sechsmonatigen Regenzeit kaum standhalten. Der britische Pirat Francis Drake setzte die Festung 1668 in Brand. Danach wurde sie wieder aufgebaut.
1671 griff der Pirat Joseph Bradley die Festung an und zerstörte sie. Um 1680 errichteten die Spanier eine neue Festung, welche 24m über dem Meer auf einem Felsen lag und die Hafeneinfahrt gut überblicken liess. In dieser Zeit entstand die Stadt Chagres.
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts nutzten die Spanier die Panama Route kaum noch, denn sie bevorzugten nun den Weg um das Kap Horn. So verlor die Festung ihre ursprüngliche Bedeutung und diente dann etwa 100 Jahre als Gefängnis. Mit der Entdeckung von Gold in Kalifornien und der benötigten Transatlantikroute erlebte Chagres eine Wiedergeburt, doch war diese Phase spätestens mit der Errichtung der Eisenbahnverbindung von Panama nach Colon im Jahr 1855 beendet, denn dadurch wurde der Hafen Chagres von Colon verdrängt. Chagres lag bei Baubeginn des Panamakanals ausserhalb der Panamakanalzone, aber mit dem Bau der gewaltigen Gatun-Schleuse wurden die Grenzen 1916 erweitert und beeinhalteten nun auch den Rio Chagres. Die Einwohner des Ortes wurden in den Ort Nuevo Chagres umgesiedelt und an das ursprüngliche Chagres erinnern heute nur Ruinen.
Wir verbringen eine gute Stunde hier. Gegen 15 Uhr wird es Zeit nach Panama City zurück zu kehren. Unterwegs bekommen wir einen netten Blick auf den Panama Kanal.
Gegen 17 Uhr erreiche ich wieder mein Hotel. Der Tag war echt interessant.
Morgen werde ich die Emberas besuchen.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200824. Feb. 2026 · #9
Sonntag, den 4. Januar 2026
Punkt um 08.15 werde ich vor dem Hotel für die Embera Indian Village Tour abgeholt. Insgesamt sind wir 6 Leute plus unser Guide Lucia. Wir kommen sehr schnell aus der Stadt
und nehmen Kurs auf den Chagres NP. Unterwegs kommen wir am Panama Kanal vorbei und fahren durch immer dichter und verlassener Wälder. Lucia erzählt uns vieles über das Land und das Leben der Embera. Am Eingang des Chagres NP heisst es erst einmal aussteigen und Eintrittsgebühren zahlen.
Im Visitor Centre warten schon andere Turisten.
Dann geht es weiter bis zum Chagres Fluss. Am Ufer warten bereits einige Embera mit ihren Booten.
Mit einem Holzboot werden wir bis zum Tusipono Embera Puru Village gebracht.
Nach 30 Minuten nähern wir uns dem Ziel.
Vom Ufer aus entdecken wir die typischen Embera Hütten.
Wir sind angekommen. Als wir aussteigen werden wir von ein paar Einwohnern des Stammes erwartet. Was zuerst auffällt: die Embera sind nur spärlich bekleidet
und es gibt keine Hungersnot.
Ich gucke diesem Embera eine Weile zu, er schnitzt gerade eine Flöte.
Der Aussblick hier ist schon besonders.
Es wird beschlossen uns zuerst zu dem Mono Wasserfall zu bringen. Wir steigen wieder in das Holzboot ein.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200826. Feb. 2026 · #10
Fortsetzung
Innerhalb von 10 Minuten erreichen wir den Wasserfall.
Turisten sind schon am Baden. Wir brauchen nicht lange bis wir auch im Wasser sind. Es ist angenehm.
Wir amüsieren uns eine halbe Stunde dann geht es zum Dorf zurück. Die Embera warten schon auf uns,
sie spielen ihre traditionelle Musik mit Flöten, Trommeln, Maracas und Gesang.
Im Versammlungshaus werden wir vom Chief offiziell willkommen geheissen und danach erklärt er uns mehr zur Kultur und Geschichte der Embera. Die ersten Emberafamilien sind erst in den 1960er Jahren in den Chagres NP eingewandert, zu der Zeit wurde der Panamakanal und die Kanalzone von den USA verwaltet. Die USA holten sich die Embera als Ausbildner für Ueberlebenstraining im Dschungel für Soldaten in Vietnam und die Appolo-Astronauten.
Die Schnitzereien machen die Männer und die kunstvollen Flechtarbeiten erstellen die Frauen. Zum Färben werden ausschliesslich natürliche Elemente wie Pflanzen und Schwarzerde verwendet. Die Embera haben eine spezielle Webtechnik für Körbe, die diese so dicht arbeiten, dass man damit sogar Wasser aufbewahren kann, ohne dass es rausrinnt.
Im Anschluss führen uns die Embera ihre traditionellen Tänze auf. Tänze mit Flötenmusik und Trommeln werden nur von den Frauen getanzt und sind den Tieren des Regenwaldes gewidmet, wie zum Beispiel der Schmetterlingtanz oder der Kolibritanz.
Die Paartänze der Embera werden zu Cumbiamusik getanzt, ein Erbe ihres Herkunftslandes Kolombien, aus dem sie im 18. und 19. Jahrhundert nach Panama eingewandert sind.
Dann wird uns das Mittagessen gebracht. Es gibt frittierten Tilapia und Patacones (frittierte Kochbananen), einfach köstlich.
Serviert wird das in gefalteten Bananenblättern, der als Wegwerfteller dient.
Nach dem Essen werden sie in einem Bastkorb geworfen und danach als Dünger verwendet. Einfach genial.
Anschliessend marschiere ich allein durch das ganze Dorf.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200828. Feb. 2026 · #11
@Christa: schön dass du dabei bist. 🙂
Fortsetzung
Die Embera sind eines von sieben indigenen Völkern Panamas. Bis in die siebzieger Jahre lebten sie in der Darien Region, jener Gegend des Landes die noch von tiefem Urwald überzogen und für Menschen fast völlig unzugänglich ist.
Acht Dörfer sind es, die sich aktuell am Rio Chagres angesiedelt haben. Vier haben beschlossen, sich für Besucher zu öffnen. Auch die Embera wurden von den Missionaren erreicht und sind evangelisch. Heute haben sie Besuch aus Panama City. Es handelt sich um einen religiösen Verein. Er organisiert für die Kinder des Stammes eine Weihnachtsfeier. Die Kinder freuen sich riesig. Sie bekommen Pop Corn
und Süssigkeiten.
Das Leben hier im Dorf ist schon besonders.
Langsam wird es auch Zeit den Ort zu verlassen.
Das selbe Holzboot bringt uns wieder rüber zum anderen Ufer. Da warten noch einige Embera auf Turisten.
Das Ufer wird von armierten Rangers bewacht.
Unser Minibus wartet auf uns, es kann losgehen. Gegen 15 Uhr lässt er mich vor meinem Hotel wieder heraus.
Den Rest des Nachmittages verbringe ich gemütlich am Pool beim Lesen. Gegen 19 Uhr laufe ich zur Via Argentina. Sie liegt ganz in der Nähe. Die Weihnachtsbeleuchtungen sind schon einmalig!
Mein Zeil: das El Trapiche Restaurant www.eltrapicherestaurante.com
Eine Institution was die Panamaküche anbelangt. Da gönne ich mir ein Ceviche mit Patacones
mit einem kühlen Balboa Bier.
Miam, miam, es schmeckt.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200803. März 2026 · #12
Fortsetzung
Das Ambiente im Lokal ist einmalig. Die Einheimischen sind sehr gesprächig.
Dann geht es später wieder ins Hotel zurück wo ich eine Weile auf meiner Zimmer Terrasse verbringe.
Montag, den 5. Januar 2026
Nach dem Frühstück treffe ich in der Lounge Yoann von Toutpanama. Er überreicht mir die Premium Karte. Mit dieser Karte bekomme ich Ermässigungen in bestimmten Hotels sowie für verschiedene Aktivitäten. Danach packe ich meinen Koffer und gebe ihn an der Rezeption ab. Zu Fuss laufe ich die 500 Meter bis zur Autovermietung Automarket Car Rental. Da übernehme ich meinen gebuchten Wagen. Es handelt sich um einen Hyundai Venue, praktisch neu (6500 km) .
Die Mitarbeiter geben sich keine grosse Mühe um mir die Karre zu erklären. Zum Glück ist es nicht das erste Mal dass ich ein Auto miete. Ich schaue mich nach dem Ersatzrad und dem Wekzeug um. Alles OK. Dann vergewissere ich mich dass ich Waze mit meinem Handy benutzen kann. Alles bestens.
Ich nehme noch ein paar Fotos vom Wagen und fahre anschliessend zum Hotel wo ich meinen Koffer lade. Es geht jetzt Richtung Summit Rainforest Resort. Ich brauche eine gute Stunde bis zum Resort. www.summitrainforestpanama.com Eine wahnsinns Anlage mit Golf Komplex. An der Rezeption macht mich die Dame auf verschiedene kostenlose Aktivitäten und Shuttles aufmerksam.
Ich bekomme Zimmer 413 mit Forest View.
Das Zimmer ist sehr geräumig und gut ausgestattet.
Das Bad finde ich super.
Anschliessend trinke ich ein kühles Bier auf der Restaurant Terrasse
und mache es mir am Pool gemütlich.
Um 15 Uhr nehme ich an der kostenlose Mariposario Tour teil. Sie führt uns zuerst in den wunderschönen Garten
wo es ab und zu Faultiere und verschiedene Echsen zu sehen gibt.
Leider zu weit entfernt.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200806. März 2026 · #13
Fortsetzung
Anschliessend laufen wir zur Mariposario. Da erklärt uns der Guide den Lebenszyklus der Schmetterlinge.
Nach dem Paarungsakt legt das Weibchen meistens an speziellen Pflanzen ihre Eier ab. Sie werden einzeln oder zu mehreren abgelegt. Bei manchen Arten schlüpfen die Raupen bald, bei anderen dauert es Monate. Die Raupen ernähren sich von der Pflanze und häuten sich mehrmals während der Entwicklung.
Ist die Entwicklung fortgeschritten genug, folgt die Verpuppung, welche hier meistens 10 bis 15 Tagen dauert.
Im Puppenstadium entwickeln sich die Raupenkörper zurück, die Gliedmassen bilden sich und es entsteht ein prachtvoller Schmetteling. Hier ein Owl Butterfly
da ein Heliconius Ismenius.
Die Tour ist echt interessant.
Anschliessend besuchen wir die Fröche. Auch da wird die Metamorphose der Fröche erklärt.
Es macht Spass sie zu beobachten.
Nach der Mariposario Tour begebe ich mich zum Hoteleingang. Da beginnt jetzt eine kleine Tour durch die Golfanlage mit einem Golf-Cart.
Den fahre ich selber.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200809. März 2026 · #14
Fortsetzung
Die Golfanlage ist schon wahnsinnig.
Bald erreichen wir einen Teich. Jeder steigt von seinem Cart aus. Da entdecken wir 2 Kaymane. Kaymane sind eng mit den Alligatoren verwandt und ähneln ihren optisch stark.
Sie werden maximal 4 Meter gross aber diese zwei werden deutlich kleiner bleiben.
Die Schnauze ist kurz und U-förmig im Gegensatz zu dem Krokodil (V-förmig).
Diese Form bietet extrem Beisskraft, ideal um harte Beute wie Schildkrötenpanzer zu knacken.
Im Teich sehen wir ebenfalls Schildkröten. Die Kaymane scheinen nicht darauf zu stehen.... 😄
Die Tour dauert leider nicht sehr lange. 30 Minuten später fahren wir schon zum Hotel zurück. Dann wird geduscht und später nehme ich dann mein Abendessen im Restaurant ein. Jeden Abend gibt es ein Buffet zu 27 USD. Kein kulinarisches Highlight aber ganz OK.
Preis für das Zimmer in B&B: 90 USD Preis/Leistung stimmt auf jeden Fall.
Dienstag, den 6 Januar 2026
Um 06.30 wird aufgestanden. Die Sonne geht langsam auf.
Gegen 07.15 begebe ich mich zum Frühstücksbuffet. Im Garten duftet es angenehm.
Viele Turisten sind noch nicht zu sehen.
Um 09.00 startet dann der kostenlose Summit Palm Tree Trail mit Guide. Er dauert 3 Stunden.
Ein wenig fitt muss man schon sein. Zuerst geht es schön bergauf.
Die Aussicht von da oben ist schon super.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200813. März 2026 · #15
Fortsetzung
Leider erblicken wir nicht sehr viele Tiere.
Ich bin mir sicher wir hätten mehr gesehen wenn wir früher unterwegs gewesen wären. Der Trail ist sehr gut beschildert. Man kann ihn auf eigene Faust ohne Problem unternehmen.
Kurz vor Ende der Wanderung entdecken wir diesen Nasenbär.
Er gehört zur Gattung der Kleinbären und wird auch Koatie genannt. Die Tagaktiven Tiere ernähren sich von Insekten und Obst, gelegentlich auch von Fröschen, Eidechsen und Mäusen.
Um 11.30 erreichen wir wieder das Hotel. Ich habe gerade noch Zeit mich umzuziehen. Dann begebe ich mich zur Lobby und gönne mir einen Drink.
Am Ausgang warten schon die Gäste auf den Shuttle.
5 Minuten später geht es dann zu den Miraflores Schleusen. Der Parkplatz ist voller Autos. Manche warten auf einen Platz. Mensch bin ich froh den Shuttle genommen zu haben. Die Eintrittskarte hatte ich im Voraus via Internet gekauft.
Und so brauche ich auch nicht bei der Kasse Schlange zu stehen. Eine Rolltreppe führt zu den Restaurants und zum Oberdeck. Da gönne ich mir ein Sandwich.
Momentan gibt es noch keine Schiffe. Ich beschliesse mir die Filmvorführung in 3D über den Kanal anzusehen. Echt grandios!
Nach dem Film, begeben sich alle Leute zum Oberdeck.
Der Panama Kanal ist nicht nur allein aufgrund seiner Grösse, sondern auch aufgrund seiner vielen ausgeklügelten Systeme eines der beeindruckendsten Meisterwerke der Ingenieurbaukunst.
So wird der Kanal mit Süsswasser aufgefüllt, um das Salzwasser und die Flora und Fauna der zwei Ozeane zu trennen. Ein künstlicher See, der Gatun See, dient als Becken durch das Regenwasser und Wasser aus dem umliegenden Regenwald in den Kanal eingespeist wird. Spezielle Elektro-Lokomotiven zu beiden Seiten der Schleuse sorgen dafür, dass die Schiffe in der korrekten Position in die Schleuse einfahren und während der gesamten Fahrt in der rechten Lage bleiben.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200817. März 2026 · #16
Fortsetzung
Zwei Katamarane warten gerade vor der Schleuse.
Langsam verschwinden sie aus der Oberfläche
und die Schleuse öffnet sich.
Das grosse Schiff kommt danach. Fotografieren wird jetzt ein echtes Horror. Die Turisten versperren einem die Sicht.
Jeder will das beste Bild, es geht um die Wurst......
Das Boot passiert langsam und die Schleuse schliesst sich.
Um 15 Uhr hollt uns der Shuttle vor dem Visitor Centre wieder ab. Danach mache ich es mir am Pool gemütlich. Es ist besonders heiss heute. Gegen 17.30 unternehme ich einen Spaziergang um die Golfanlage. Ich bin praktisch allein, es gibt kaum noch Golfer. Auf einmal erblicke ich diesen Aguti. Es handelt sich um eine Nageltiergattung. Sie umfasst 13 Arten.
Die Agutis sind in Mittel und Suedamerika beheimatet und bewohnen Waelder, dichtes Buschland, Felder und Plantagen. Sie haben schlanke Koerper, die auf duennen, langen Beinen ruhen. Die Vorderbeine haben 4 Zehen, die Hinterbeine, die deutlich laenger sind, enden in 3 Zehen. Alle Zehen tragen hufartige Krallen und sind an eine laufende Fortbewegung angepasst.
Es sind Pflanzenfresser, die bei der Nahrungssuche nicht waehlerisch sind. So verzehren sie Fruechte, Nuesse, Blaetter, Staengel und auch Wurzeln.
Kiebitze gibt es auch viele hier.
Kenn Jemand diesen Vogel?
Eine Stunde spaeter kehre ich ins Hotel zurueck. Spaeter nehme ich wieder das Abendessen im Hotel. Eine franzoesische Birder Gruppe ist gerade angekommen. Und so unterhalte ich mich eine Weile mit ihr. Morgen geht es weiter nach El Valle de Anton.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200810. Apr. 2026 · #17
Mittwoch, den 7 Januar 2026
Um 07.30 wird gefrühstückt. Dann packe ich den Koffer und stelle ihn bei der Rezeption ab.
Um 9 Uhr nehme ich den kostenlosen Hotelshuttle der mich zum Discovery Rainforest Centre bringt. www.pipelineroad.org/en/. Es grenzt an den Soberania NP und liegt direkt an Panamas berühmter Pipeline Road. Der Shuttle lässt uns 1,6km vor dem Parkeingang.
Auf dem Weg dahin, erblicke ich diesen Nasenbär. Er macht sich sehr schnell aus dem Staub.
Der Eintritt kostet 30 USD und man bekommt diese Karte für einen Ueberblick.
Das Zentrum besteht aus einem offenen Hauptgebäude mit Kolibri-Futterstellen, umgeben von üppigem, grünem Regenwald. Da marschiere ich auch gleich hin.
Die einfachen Holzhocker und Tische bieten viel Platz zum Entspannen und Beobachten von Flora und Fauna.
Es macht echt Spass den Kolibris zuzuschauen.
Ein Geschenk für die Augen.
Ein Hin und Her.
Gegenüber dem Eingang zum Hauptgebäude befindet sich der Weg zur Aussichtsplattform. Da laufe ich anschliessend hin. Es ist ein optisch ansprechendes Bauwerk, das aus einer Wendeltreppe mit 174 Stufen und 4 Plattformen besteht, die einen Panoramablick auf den umliegenden Wald bieten.
Oben wird das obligatorische Foto geschossen.
Danach begebe ich mich zum Calamito See.
Man muss schon aufpassen wo man seine Füsse tut. Diese Ameisen sind sehr Fleischgierig.....
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200812. Apr. 2026 · #18
Fortsetzung
Der Park ist echt angenehm. Viele Leute gibt es auch nicht.
Dieser Aguti läuft mir noch über den Weg.
Langsam wird es Zeit das Zentrum zu verlassen.
Kurz vor Parkausgang, erblicke ich auch noch diesen Nasenbär
und Schmetterlinge.
Der Shuttle wartet schon. Er bringt mich zurück zum Summit Rainforest Resort. Von da aus nehme ich meinen Mietwagen und fahre Richtung El Valle de Anton. Die Panamericana die da hinführt ist voller Potholes. Es ist schwer über 60 Km/Stunde zu fahren. Es gibt auch viele Geschwindigkeitbegrenzungen und Polizisten die kassieren wollen...... Bei Las Uvas, verlasse ich die Panamericana und nehme die Abzweigung El Valle de Anton. 10 Kilometer später kommt eine Polizeikontrolle. Die 2 Wagen vor mir dürfen weiterfahren, ich aber nicht..... Meine Papiere interessieren die Beamten nicht. Sie wollen nur wissen ob ich nüchtern bin. Ich muss schön blasen..... 🤪 Da ich nichts falsches getrunken habe darf ich weiterfahren. Jetzt wird die Strasse kurviger und ide Luft kühler. Gegen 15 Uhr erreiche ich Golden Frog Inn wo ich für 2 Nächte gebucht habe. www.goldenfroginn.com An der Rezeption ist man sehr freundlich.
Ich bekomme Zimmer 4. Der Garten ist wunderschön.
Hier meine Zimmerterrasse.
Das Zimmer ist klein aber fein.
Nach dem Auspacken, schaue ich mir die Anlage genauer an. Das Schwimmbad finde ich sehr gepflegt.
Hier das Restaurant.
Die Anlage gefällt mir auf Anhieb.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200814. Apr. 2026 · #19
@Reinhard: schön dass du dabei bist!
Fortsetzung
Anschliessend beschliesse ich die Stadt zu besuchen. Sie liegt in der flachen weiten Caldera des 6 km breiten Vulkans El Valle, der inaktiv ist. Aufgrund seiner Höhe (600 m) ist das Gebiet kühler als die panamaischen Tiefebenen. Sie zählt 7600 Einwohner. Ich schaue mir zuerst den kleinen Markt an. Da gibt es leckere Früchte.
Eine Regenschauer kommt auf einmal auf die Stadt zu. Zum Glueck regnet es nicht sehr lange. Huebsch sind auch die Kirche San Jose an der Avenida Central
und das Turist Zentrum.
Gegen 18 Uhr kehre ich zum Hotel zurueck. Spaeter lasse ich es mir im Restaurant schmecken. Mexikanische Spezialitaeten werden da angeboten. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit einem hollaendischen Ehepaar. Es kommt seit 8 Jahren regelmaessig nach Panama. Um 22 Uhr gehen wir dann alle schlafen.
Donnerstag, den 8 Januar 2026
Um 8 Uhr geniesse ich ein leckeres Fruestueck. Die frische Fruechte (Mangos, Ananas und Papaya) sind ein Geschenk Gottes. Dann mache ich mich auf den Weg zum "Butterfly Haven" (Mariposario del Valle). Es befindet sich in der Naehe des Stadtzentrums. Der Eintritt kostet 7 USD pro Person. Da kann man sich zuerst einen informativen Film ansehen. Am besten kommt man am morgen, wenn die Schmetterlinge am aktivsten sind. Hier leben viele Schmetterlingsarten, darunter sind einige der schoensten und seltensten Arten Panamas. Zum Beispiel diesen leuchtend blau Morpho Schmetterling: Er hat blaue Fluegel mit metqllischem Schimmer.
Beeindruckend sind auch die Caligo Schmetterlinge oder Eulenfalter. Die riesigen Augenflecken auf ihren Fluegeln sehen aus wie Eulenaugen und sollen Fressfeinde wie Voegel verwirren.
Juno Falter haben leuchtend orange Fluegel mit schwarzen Markierungen.
Der Garten ist hier speziell gestaltet, um die natuerlichen Lebensbedingungen der Schmetterlinge nachzubilden. Hier kann man sie beobachten, wie sie Nektar trinken und sich paaren.
Im Gegensatz zu einigen anderen bereits besuchten Schmetterlingsgaerten gibt es hier besonders viele Arten. Einige lassen sich auch mal auf den Besuchern nieder, anfasssen ist natuerlich streng verboten.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200817. Apr. 2026 · #20
Fortsetzung
So viele Schmetterlingsarten habe ich noch nie auf einmal gesehen.
In einem separaten Bereich werden die verschiedenen Stadien der Metamorphose gezeigt.
Anschliessend fahre ich zum Sendero del Chorro Macho.
Es handelt sich um einen wunderschönen Weg durch den Regenwald und über Hängebrücken.
Man wird da auch mit einem spektakulären Blick auf den 35 Meter tiefen Wasserfall belohnt.
Am Ende des Weges lädt ein natürliches Becken zum Baden ein.
Das Ganze dauert 45 Minuten und ist leicht. Das Wetter ist herrlich und angenehm. Ich entscheide mich noch einen Teil der India Dormida (die schlafende Indianerin) zu laufen. Man kann direkt vor dem Eingang parken . Eintritt 3 USD und man erhält ein Armband welches während des Aufenthaltes getragen werden muss.
Der Wanderweg führt zunächst entlang eines Baches
und kleinen Wasserfällen. Auf dem Pfad kann man auch die letzten Spuren der Indianer, die einst in diesem Tal heimisch waren, in Form von Schriftzeichen auf einem Felsen erkennen.
Das Alter und die Bedeutung der Hyeroglyphen ist allerdings bis heute nicht ganz geklärt.