ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200829. Jan. 2026 · #1
Hallo Fomis,
Komme gerade aus meinem Urlaub in Panama zurück. Eine wunderschöne Reise und ein sicheres geeignetes Land für Soloreisende.
Hier schon einmal meine Route: Panama City: Hotel Urban Riande Rainforest: Summit Rainforest Resort El Valle de Anton: Golden frog Inn Santa Catalina: Tiki Lodge Boca Chica: Gone Fishing Centre B&B Boquete: The Inn at Palo Alto Isla Bastimentos: The Lodge at Punta Rica Bocas del Toro: Casa Oceana Casco Viejo Panama City: The Central Hotel
Panama ist ein vielseitiges Land. Für jedermann geeignet. Der Reisebericht startet Ende der Woche. Bin gerade am Bilder sortieren. Ich freue mich schon auf alle Mitreisenden.
Hier schon einmal einige Eindrücke.
Bis bald Annick
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201130. Jan. 2026 · #2
Hoi Annick
Soso, da kommen wir extra nach Mittelamerika um Dich zu besuchen und dann haust Du ab, tststs...na dann reisen wir ab Montag halt ohne Dich durch Costa Rica... 😉 😛 😎 Aber bis dahin und auch nach unserer Rückkehr begleite ich Dich gerne durch Panama, das ja ach so schön sein soll... Hau in die Tasten, Mädel! 😎
GAGabi-Muc2'188 Beiträge · seit 201630. Jan. 2026 · #3
Hallo Annick, da bin ich doch gerne dabei.
Lg Gabi
TRTrollkind242 Beiträge · seit 202130. Jan. 2026 · #4
Hallo Annik, auch ich freue mich sehr auf Deinen Bericht! Ich hoffe, dass es bald los geht. Liebe Grüße Kirsten
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200801. Feb. 2026 · #5
Wie kam ich überhaupt auf Panama?
Guatemala hatte mir vor 2 Jahren sehr gut gefallen. Ich wollte unbedingt wieder nach Zentralamerika. Der erste Gedanke war aber Costa Rica. Ich las so viele tolle Reiseberichte hier im Forum. 😎 Aber dann kam auf einmal der Wunsch den Kanal von Panama zu besuchen und so beschloss ich dieses Land im Januar 2026 zu bereisen. Ich bereue es echt nicht.
In einem französischem Forum konnte ich viele Infos ergattern. Es gibt auch eine französiche Organisation an Ort und Stelle als Ansprechspartner www.toutpanama.com wo ich mein Auto günstiger mieten konnte. Bei dieser Organisation habe ich auch die Premium Karte gekauft. Sie ermöglichte viele Hotel und Touren Rabatte. Und bei irgend einem Problem konnte ich diese Organisation um Hilfe oder Rat bitten.
Donnerstag, den 1 Januar 2026
Um 07.10 hebt die KLM Maschine von Genf nach Amsterdam ab. Natürlich gab es am Abend zuvor keine Sylversterfeier. Ich musste um 03.30 aus den Federn. 😄 Der Anschlussflug um 11.20 mit KLM nach Panama ist zur Zeit.
Habe mir auch die Economy Premium Comfort Klasse gegönnt. Da hat es mehr Platz für die Beine.
Und da lasse ich mich ein wenig verwöhnen. 😛
Und so vergeht der Flug auch sehr schnell. Die Maschine landet wie angekündigt um 16.30.
Der Zeitunterschied beträgt 6 Stunden weniger. Ich staune denn die Formalitäten gehen zügig und das Gepäck lässt nicht sehr lange auf sich warten. Der Flughafen ist modern. Man fühlt sich ein wenig wie in Amerika. Draussen wartet schon Yohann von Toutpanama. Er fährt mich für 25 USD zu meinem gebuchten Hotel Urban Riande. Es liegt nicht weit von der Via Argentina, ein nettes Stadtteil in Panama City. Da bekomme ich Zimmer 420 auf der vierten Etage. Es ist zweckmässig eingerichtet
mit gutem Wifi, Balkon und Safe.
Das Badezimmer finde ich auch grosszügig
Nach dem Kofferauspacken, laufe ich noch zum nahgelegenen Chinesen.
Die Chinesen betreiben hier im Land meistens einen "mini mercado" wo man sich eine Tigo Sim Karte kaufen kann. Für 17 USD besorge ich mir Eine für 3 Wochen mit Unlimited Datas. Anschliessend bestelle ich mir noch ein Uber Taxi für den nächsten Morgen. Für 10 USD wird es mich zur Marina fahren. Da starte ich eine Katamaran Tour. Danach schaue ich mich noch ein wenig im Hotel um.
Gegen 19.30 falle ich todmüde ins Bett. Schlafen!
Preis pro Nacht in B&B für das Zimmer: 66 USD Da kann man nicht klagen.
HOHolger_W383 Beiträge · seit 201301. Feb. 2026 · #6
Panama, da bin ich gerne dabei. Freue mich auf Deinen Bericht.
Bin auch dabei. Boca de Toro interessiert mich sehr. Möchte ich aber mal con Costa Rica aus ansteuern. Welche Ausflüge man machen kann, wie viele Tage machen dort Sinn, Hauptinsel oder abseits, ... Aber das wirst du sicher hier noch erzählen.
da freue ich mich aber ganz besonders drüber und bin auf jeden Fall dabei. Liebe Grüße,
Moose.
ENEnilorac65762 Beiträge · seit 201702. Feb. 2026 · #9
Hallo Annick, da bin ich auch gerne dabei. Liebe Grüsse, Caroline
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200803. Feb. 2026 · #10
Freitag, den 2. Januar 2026
Hier noch eine Karte von Panama zur Orientierung.
Ich habe tatsächlich bis um 6 Uhr durchgeschlafen. Eine Stunde später eile ich zum Frühstücksbuffet. Nichts Besonderes aber frische Früchte und sehr guter Kaffee. Punkt um 07.40 erscheint vor dem Eingang mein Uber Taxi. Es fährt mich innerhalb von 25 Minuten zum Fuerte Amador Resort und Marina. Da startet auch die Fähre nach Taboga Island.
Kostet 30 USD Hin und Zürück.
Ich marschiere gleich zum Kerl mit der "Red Cat" Flagge. Meine Buchung ist OK und ich bekomme ein rotes Armband. Punkt um 9 Uhr soll ich am Pier erscheinen. Die heutige Katamarantour kostet 85 USD. Am ersten Tag hatte ich einfach Lust zum Baden und Faulenzen. Ich gucke mir anschliessend die Marina
sowie das Schiff an. Es ist spitze!
Punkt um 9 Uhr kann es losgehen. Immerhin 40 Passagiere.
Hier das Tagesprogramm.
Die Stadt Panama sieht schon wahnsinnig vom Boot aus.
Auf dem Katamaran trifft man verschiedene Nationalitäten aber die Amerikaner sind in der Mehrheit.
Der Alkohol fliesst à gogo. Is ja alles all in. Ich gönne mir einen Mojito. 45 Minuten später halten wir irgendwo hinter der Insel Taboga an. Da können wir ungestört schwimmen gehen.
Das Wasser ist echt der Hammer. Am liebsten möchte man drinbleiben. Anschliessend wird getanzt
und ich gönne mir einen zweiten Mojito. Gegen 11.20 erreichen wir das Ufer (Pier) von Taboga Island.
Hier die Karte von der Insel.
Die rund 230 Hektar grosse Insel liegt 20 Kilometer südlich von Panama City im Pazifischen Ozean. Sie ist ein perfekter Ort für einen Tagesausflug. Ich spaziere schon einmal auf dem Playa Honda Beach.
Fortsetzung folgt
ACAconcagua86 Beiträge · seit 201803. Feb. 2026 · #11
Hi,
viele alte Bekannte, da bin ich doch gern dabei, ich war im Januar 2024 in Panama und fand's klasse. Deine Route ähnelt meiner sehr. Aber warst Du gar nicht auf den San Blas Inseln? Die haben mir deutlich besser gefallen als Bocas del Toro (da war ich aber auch nur auf der Haupt-Boca).
Grüße Christian
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200804. Feb. 2026 · #12
Hallo Christian,
Ja ich habe auf die San Blas Inseln verzichtet und bereue es nicht.
Viele Reisende die ich unterwegs getroffen habe, waren von dieser Tour enttäuscht. Viel zu teuer für was es ist......Es gibt immer mehr Platik überall. Man weiss nicht wohin mit dem ganzen Müll. So idillisch ist es leider nicht.
Schön dass du dabei bist.
Es grüsst Annick
TItina76793 Beiträge · seit 200705. Feb. 2026 · #13
Liebe Annick,
toll, dass Du wieder berichtest! Da bin ich gerne dabei. Panama hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm und lasse mich gerne überraschen. Neue Reise-Ideen weltweit sind immer toll. Der Anfang sieht schon mal paradiesisch aus. Danke fürs Teilhaben lassen!
Liebe Grüße Tina
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200808. Feb. 2026 · #14
Fortsetzung
Anschliessend beschliesse ich Playa Restinga zu besuchen. Auf dem Weg dahin kommen mir schon ein Haufen Turisten entgegen.
Der Strand kann man echt vergessen. Man kommt sich vor wie auf der Côte d'Azur in Hochsaison. Da liegt eine Gestalt nach der Anderen und kein schöner Anblick. Die Einheimischen essen nicht gerade gesund. Das merkt man auch in Panama City wo es an Mc Donalds, King Burger wimmelt. Diese Fast Foods sind viel billiger als bei uns. Wenn man gescheit und gesund essen möchte, muss man schon in den Geldbeutel greifen. Ich kehre gleich um und entscheide den Ort San Pedro näher kennen zu lernen. Er hat viel Charme.
Im Zentrum liegt die Kirche San Pedro de Taboga.
Das Gebäude wurde 1550 errichtet und 1996 als historisches Monument erklärt. Sie gilt als die zweiälteste Kirche Lateinamerikas. Ihr Inneres ist beeindruckend: antike Schnitzereien und Inschriften an den Wänden, wunderschöne Verzierungen.
Ich marschiere weiter Richtung Punta Chivo. Unterwegs entdecke ich diese kleine Krippe
diese nette Bucht
und diesen Rabengeier.
Ich wäre gerne zum Cerro de La Cruz gelaufen. Die Zeit reicht leider nicht. Ich begebe mich langsam wieder zum Pier.
Es ist 13 Uhr und die Passagiere dürfen wieder Platz auf dem Katamaran nehmen. Das Mittagessen wird gleich serviert. Es besteht aus verschiedene Salate, Hähnchen und frische Früchte. Man kann nicht klagen und es schmeckt. Dazu gibt es Bier und Cocktails à gogo.
Langsam fährt dann das Schiff Richtung Panama City zurück. Auf dem Boot bestelle ich mir auch schon das Uber Taxi, dass mich zum Hotel zurück bringen wird. Panama Stadt nähert sich immer mehr.
Gegen 15 Uhr erreichen wir die Marina und um 15.10 steht mein Taxi wie vereinbart. Da es Freitag ist, fangen die Staus am Nachmittag früher an. Wir brauchen gute 45 Minuten bis wir das Urban Riande Hotel erblicken. Anschliessend mache ich es mir am Pool gemütlich. Das Abendessen nehme ich im Hotel ein. Keine Lust heute Abend gross auszugehen. Morgen muss ich nämlich um 05.30 aus den Federn......
Samstag, den 3. Januar 2026
Punkt um 05.30 rappelt mein Wecker. Ich mache mich sofort bereit für die Ocean to Ocean Panama Canal Adventure Tour. Auf das Frühstück muss ich verzichten. Es wird erst ab 7 Uhr serviert. Um 06.15 werde ich vor dem Hotel per Minibus von Panama Day Trips Tours abgeholt. Heute sind wir 12 Turisten. Der Minibus fährt uns zuerst bis nach Gamboa wo wir ein kleines Motorboot nehmen.
Wir nehmen Kurs auf den Kanal. Es ist schon wahnsinnig wenn man die grosse Schiffe aus unserem winzigen Boot sieht.
Man kommt sich so klein vor.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200811. Feb. 2026 · #15
Fortsetzung
Anschliessend nehmen wir Kurs auf Monkey Island. Wir verlassen den Kanal.
Wir haben Glück. Einige Geoffrey-Perückenaffen lassen sich auf einmal blicken. Wir nähern uns langsam dem Ufer. Sie ernähren sich von Früchten, Blüten, Blättern, frische Trieben, Baummark, Nektar, Insekten, Krabben, Schnecken, Muscheln, Fröschen.....usw.
Der Durst wird oft durch kleine Wasservorkommen der sich in Astlöchern befindet gestillt.
Sie sind schon drolig.
Unweit bemerken wir auch diese winzigen Fledermäuse.
Auf einem Baum sehen wir auch diesen Bussard.
Es gibt immer wieder etwas zu beobachten.
Einige sind sehr neugierig.
Nach einer Weile geht es dann weiter.
Ich wusste nicht dass grüne Leguane so hoch auf Bäume klettern würden.
Die Bootsfahrt macht wirklich Spass. Hier ein Kapuzineraffe mit einer tollen Mahlzeit.
Fortsetzung folgt
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201117. Feb. 2026 · #16
Hoi Annick
Noch immer in CR unterwegs hab ich mir mal die Zeit genommen hier zu lesen...danke schon mal bis hierher! (Besserwissermodus 'on') Im letzten Teil sind mir jedoch drei Unstimmigkeiten aufgefallen, ich hoffe Du nimmst mir das nicht übel... Das ist kein Kapuzineraffe sondern wohl ein Geoffroy-Perückenaffe (Saguinus geoffroyi), auch Panamaperückenaffe genannt. Siehe auch Wikipedia. Und das ist kein Chamäleon, ich glaube die gibts nicht in den Amerikas. Das müsste ein grüner Leguan (Iguana iguana) sein. Und das dürfte dann ein Kapuzineraffe mit einem grünen Leguan als Mahlzeit sein. (Besserwissermodus 'off')
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200617. Feb. 2026 · #17
ANNICK schrieb: Ich wusste nicht dass Chamäleone so hoch auf Bäume klettern würden.
Die meisten Arten Chamäleons leben auf Bäumen und dort auch häufig ganz oben. Wie Picco schon anmerkte, gibt es in Amerika keine Chamäleons, wenn man von eingeschleppten Tieren in Florida absieht. Das ist ein Leguan (vermutlich Iguana iguana rhinolopha) und die werden bis über 2 m lang und erreichen gerne 10 kg. Sie werden auch gerne als Lebensmittel genutzt und teilweise dafür in Farmen gehalten.
Gruß Wolfgang
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200819. Feb. 2026 · #18
@Picco: danke für deine Anmerkungen: Habe es geändert.
@Wolfgang: auch dir Merci
Fortsetzung
Die Zeit vergeht leider sehr schnell.
Unser Kapitän fährt langsam wieder Richtung Kanal. Ab und zu erblicken wir auf den Bäumen Rabengeier.
Am Ufer entdecken wir auch diesen Leguan. Was es genau ist, weiss ich leider nicht.
Kurz vor 9 Uhr erreichen wir Gamboa.
Wir steigen alle wieder in den Minibus ein. Dieser hält einige Minuten später vor dieser kleinen, netten Kneipe.
Da kann jeder seinen Durst und Hunger löschen.
20 Minuten später geht es weiter zu den Agua Clara Schleusen. Sie befinden sich in der Nähe der Stadt Colon an der Karibik Küste. Sie wurden 2016 eröffnet. Eigens dafür entwickelt, um grösseren Schiffen den Durchgang durch den Panamakanal zu ermöglichen. Aus diesem Grund sind sie die grössten Schleusen der Welt. 40 Minuten später kommen wir da an. Kurz vor dem Besucherzentrum spaziert ein Nasenbär herum.
Toll es sind nicht viele Turisten anwesend. Die meisten besuchen lieber die Miraflores Schleusen. Sie liegen unweit von Panama City. Man kann das Schleusensystem von einer Aussichtsplatform aus beobachten. Da bekommt man einen atemberaubenden Blick auf die riesigen Schiffe, die sanft durch das Wasser gleiten.
Die Schleusen haben eine Länge von 427 Metern, eine Breite von 55 Metern und eine beachtliche Tiefe von 18,3 Metern.
Wir haben Glück. Die Schleusen öffnen sich gerade.
Ein riesiges Schiff passiert den Kanal.
Wir schauen uns gespannt das Geschehen an.
Fortsetzung folgt
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200822. Feb. 2026 · #19
Fortsetzung
In den Schleusen von Agua Clara und Cocoli werden alle Schiffe von Schleppern begleitet, und zwar vorne
und hinten.
In den Schleusen, die während der ersten Bauphase gebaut wurden (Gatun, Pedro Miguel und Miraflores) werden keine Schlepper angesetzt. Das obligatorische Foto wird geschossen.
Es ist echt interessant das ganze Geschehen zu verfolgen. Hier kommt schon das nächste Schiff zu den Schleusen.
Langsam wird es auch Zeit Agua Clara zu verlassen. Es geht jetzt weiter zum Fort Lorenzo. Kurz davor halten wir an einer Picnic Stelle an.
Da wird unser Mittagessen serviert. Es gibt Hähnchen, Reis, Linsen und verschiedene Salate. Es schmeckt. Anschliessend nehmen wir Kurs auf die Festung San Lorenzo. Sie befindet sich 13 Kilometer westlich von Colon, an der Mündung des Rio Chagres. Der Ort Chagres, einst wichtiger Atlantikhafen, ist heute ein verlassenes Dorf an der Festung von San Lorenzo, die seit 1880 zum UNESCO Welterbe gehört. Bei Ankunft bemerken wir diesen Nasenbär auf Futtersuche.
Die Aussicht auf den Chagres Fluss ist schon klasse.
Um die Atlantik Landseite der Schiffsverbindung zu schützen, lies der spanische König Felipe II um 1598 an der Mündung des Chagres-Flusses die Festung San Lorenzo errichten, die 1601 fertig gestellt wurde. Diese für damalige Verhältnisse sichere Festung war allerdings aus Holz und konnte der tropischen Witterung und der sechsmonatigen Regenzeit kaum standhalten. Der britische Pirat Francis Drake setzte die Festung 1668 in Brand. Danach wurde sie wieder aufgebaut.
1671 griff der Pirat Joseph Bradley die Festung an und zerstörte sie. Um 1680 errichteten die Spanier eine neue Festung, welche 24m über dem Meer auf einem Felsen lag und die Hafeneinfahrt gut überblicken liess. In dieser Zeit entstand die Stadt Chagres.
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts nutzten die Spanier die Panama Route kaum noch, denn sie bevorzugten nun den Weg um das Kap Horn. So verlor die Festung ihre ursprüngliche Bedeutung und diente dann etwa 100 Jahre als Gefängnis. Mit der Entdeckung von Gold in Kalifornien und der benötigten Transatlantikroute erlebte Chagres eine Wiedergeburt, doch war diese Phase spätestens mit der Errichtung der Eisenbahnverbindung von Panama nach Colon im Jahr 1855 beendet, denn dadurch wurde der Hafen Chagres von Colon verdrängt. Chagres lag bei Baubeginn des Panamakanals ausserhalb der Panamakanalzone, aber mit dem Bau der gewaltigen Gatun-Schleuse wurden die Grenzen 1916 erweitert und beeinhalteten nun auch den Rio Chagres. Die Einwohner des Ortes wurden in den Ort Nuevo Chagres umgesiedelt und an das ursprüngliche Chagres erinnern heute nur Ruinen.
Wir verbringen eine gute Stunde hier. Gegen 15 Uhr wird es Zeit nach Panama City zurück zu kehren. Unterwegs bekommen wir einen netten Blick auf den Panama Kanal.
Gegen 17 Uhr erreiche ich wieder mein Hotel. Der Tag war echt interessant.
Morgen werde ich die Emberas besuchen.
ANANNICKThemenstarter8'049 Beiträge · seit 200824. Feb. 2026 · #20
Sonntag, den 4. Januar 2026
Punkt um 08.15 werde ich vor dem Hotel für die Embera Indian Village Tour abgeholt. Insgesamt sind wir 6 Leute plus unser Guide Lucia. Wir kommen sehr schnell aus der Stadt
und nehmen Kurs auf den Chagres NP. Unterwegs kommen wir am Panama Kanal vorbei und fahren durch immer dichter und verlassener Wälder. Lucia erzählt uns vieles über das Land und das Leben der Embera. Am Eingang des Chagres NP heisst es erst einmal aussteigen und Eintrittsgebühren zahlen.
Im Visitor Centre warten schon andere Turisten.
Dann geht es weiter bis zum Chagres Fluss. Am Ufer warten bereits einige Embera mit ihren Booten.
Mit einem Holzboot werden wir bis zum Tusipono Embera Puru Village gebracht.
Nach 30 Minuten nähern wir uns dem Ziel.
Vom Ufer aus entdecken wir die typischen Embera Hütten.
Wir sind angekommen. Als wir aussteigen werden wir von ein paar Einwohnern des Stammes erwartet. Was zuerst auffällt: die Embera sind nur spärlich bekleidet
und es gibt keine Hungersnot.
Ich gucke diesem Embera eine Weile zu, er schnitzt gerade eine Flöte.
Der Aussblick hier ist schon besonders.
Es wird beschlossen uns zuerst zu dem Mono Wasserfall zu bringen. Wir steigen wieder in das Holzboot ein.