TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202510. Nov. 2025 · #21OceanView schrieb:Tanne schrieb:@oceanview
Danke für deine Hinweise - das klingt richtig gut. 🙂
Über einen Flug haben wir noch nicht nachgedacht, aber ich bin sicher, dass das ein atemberaubendes Erlebnis ist. Deinen Worten entnehme ich, dass sich die Gebühren (Straßennutzung, Visa etc) lohnen könnten.
Wenn Ihr unbedingt nach VicFalls wollt, und zurück nach Livingstone, würde ich an Eurer Stelle das Auto auf der Zambia-Seite parken und rüber laufen, es sei denn Ihr wollt über Zimbabwe und/oder Botswana zurück.
Warnung: Leider ist es so, daß auf der Zambia-Seite des Grenzüberganges die Korruption grassiert. Es bieten sich sofort "Agenten" an, die Euch mit Eurem Auto für 50-100 US $ rüber bringen wollen. Die teilen das Geld offenbar mit den Grenzbeamten, und wenn Du die nicht engagierst, läßt man Dich ggf warten und der sog. Interpol-Beamte "befragt" einen wegen des Fahrzeugs. Dann ist er plötzlich in Pause. Schikane.
Ja, die VicFalls sind ein Muss. Vermutlich mit Aufenthalt in Sambia, dann geführte Tour nach Zimbabwe und mit dem Auto über Kasane nach Botswana. Aber das gilt es noch mit Mann und Sohn zu besprechen. Und zu überdenken und zu diskutieren. Aber ihr alle seid eine mega Hilfe!!!
Danke
OceanView241 Beiträge · seit 202510. Nov. 2025 · #22Kleiner ergänzender Hinweis bei mehrfachen Grenzübertritten:
Immer MULTIPLE BORDER CROSSINGS anmelden.
Beispiel; Wenn Ihr 2x nach Botswana einreist, spart Ihr dann für das 2. Mal die Versicherung, da diese immer 6 Monate gilt, und somit für die 2. Einreise.
Beispiel: Unsere Route nach Mana Pools in Zimbabwe führt uns zumeist von Windoek - Ghanzi - Maun - Kasane - Vic Falls - Livingstone - Kariba - Mana Pools und zurück. Da gibt es in jedem Land mindestens zwei Grenzübertritte, wo man jeweils eine Prämie spart.
HAHannied10 Beiträge · seit 202411. Nov. 2025 · #23Hallo Tanne,
wir reisen seit 3 Jahren durch ALLE Länder bis zum Kongo im südlichen Afrika mit eigenem Fahrzeug. Wir haben NIEMANDEN "schmieren" müssen und das müsst ihr auch nicht. Sämtlichen disbezüglichen "Anfragen" kann man widerstehen, wer damit anfängt sorgt nur dafür, das andere ebenfalls damit genervt werden.
Etwas anderes sind die "Runner" an den Grenzen. Die bieten eine Dienstleistung an, die je nach dem US$10 kosten kann, doch niemals 50 - 100! Das Grenzprozedere ist jedoch auch überall ohne "Runner" zu schaffen, einige Grenzen sind aber so chaotisch, das es teilweise schwierig ist, die richtigen Schalter mit den passenden Beamten zu finden (z.B. Mosambik-Malawi) - das dauert dann etwas länger.
Zu den Buchungen kann ich nur sagen, wir rufen hochfrquentierte Camps von unterwegs 1-2 Tage vorher an, ob etwas frei ist. Wir sind noch nie auf die Idee gekommen, irgend ein Camp vorzubuchen, gar von Deutschland aus. Das klappte selbst im Juli im Krügerpark - irgendwo ist immer etwas frei - und bei mittlerweile 40.000 km südliche Afrika gab es erst einmal die Antwort: "fully booked".
Grüße
Hannied
R5R51593 Beiträge · seit 202411. Nov. 2025 · #24Ich kann die von Hannied geschilderten Erfahrungen nur teilen. Ich habe noch kein Schmiergeld an Grenzen bezahlt und auch nicht müssen. Ich weiß nicht, wie hier manche unterwegs sind, das sie Erfahrung mit Korruption machen. Ich bin nun auch schon eine Welle dort unterwegs, aber Korruption? Nö.
VG
Sanne2'462 Beiträge · seit 200611. Nov. 2025 · #25"Anfragen" habe ich in 20 Jahren südliches Afrika häufiger erlebt - meist von Polizei oder an den Grenzen. Wir teilen durchaus mal Cola oder Obst etc., wenn die Anfrage höflich und freundlich ist. Geld mussten wir nie zahlen, ich habe da aber auch ein dickes Fell und sitze es im wortwörtlichen Sinn aus. In Sambia und Simbabwe habe ich schon ein paar Mal auf offener Strecke die Stühle rausgeholt und auf den Vorgesetzten gewartet. Bislang wurden wir dann irgendwann aufgefordert, zu verschwinden. 😛
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200611. Nov. 2025 · #26Sanne schrieb:In Sambia und Simbabwe habe ich schon ein paar Mal auf offener Strecke die Stühle rausgeholt und auf den Vorgesetzten gewartet. Bislang wurden wir dann irgendwann aufgefordert, zu verschwinden. 😛
Genauso kenne ich es auch. Einfach mit dem Stuhl neben die Polizei setzen. Meist kommst du nicht mal dazu den Stuhl aufzuklappen bevor du weggeschickt wirst. Dabei immer schön freundlich bleiben.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201111. Nov. 2025 · #27Solche "Anfragen" hatten wir tatsächlich noch nicht in nunmehr 13 Urlauben im südlichen Afrika. Die aufgerufenen Preise bei den Grenzübergängen wurden immer quittiert und die 10$ für einen Helfer/Runner nach Simbabwe würde ich jetzt nicht als Korruption bezeichnen, denn der Mann hat für uns viel erledigt und damit eine Dienstleistung erbracht, die wir freiwillig angenommen haben.
An der Grenze nach Sambia hat der zuständige Mensch uns trotz fehlender Papiere geduldig weitergeholfen und Ersatzquzittungen handschriftlich ausgefüllt und abgestempelt, weil er gerade keine Computer-Connection hatte. Das ging alles ohne Schmiergeld, nur mit einem Lächeln.
Die Sache mit den Stühlen werde ich mir aber vorsichtshalber trotzdem merken. 😄
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200612. Nov. 2025 · #28Ich möchte auf keinen Fall den Eindruck erwecken, das wäre Standard. In rd 25 Urlauben in NAM, ZIM, ZAM, BOT, SA waren das immer Ausnahmen, aber es kam vor. Die meisten Menschen, die wir bei Polizei, Grenzbeamten und Co. kennengelernt haben, haben sich gefreut, dass wir ihr Land besuchen, waren total freundlich und hilfsbereit. Das Tolle ist, dass viele vor Ort wirklich alles versuchen, Lösungen zu finden, da sind sie oft viel weniger bürokratisch als wir.
"Anfragen" dieser Art gründen sich ja überwiegend aus der Not und der Erkenntnis, dass es gelegentlich zum Erfolg führt. Das nehme ich niemandem übel. Oft akzeptieren Touristen diese "Anfragen", weil sie unter Zeitdruck sind, ein Ziel erreichen müssen, es eine Sprachbarriere gibt und sich daraus Unsicherheiten ergeben.
Ich wehre mich nur gegen Aussagen, die eigenen Erlebnisse, man hätte XY Euro zahlen müssen, wären allgemeingültig. Wir kennen natürlich nicht, dass bei einer Polizeikontrolle hier jemand verlangt, eine Kiste Bier zu "spenden" oder der Polizist gern Euro 100 hätte für die Weiterfahrt, aber das ist auch in den genannten Ländern nicht erlaubt - mancher Tourist akzeptiert es leider.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
OceanView241 Beiträge · seit 202512. Nov. 2025 · #29Negativerlebnisse prägen sich halt ein.
Besonders in Zimbabwe wird man häufig an Grenzübergängen oder Roadblocks um eine Coke angebettelt.
Das sehe ich nicht als Problem an, denn ich weiß diese Menschen verdienen Minigehälter, und es ist halt Afrika,
Wirklich negativ aufgestoßen ist mir ein Mal der zambische Grenzübergang nach Vic Falls mit hoher Geldforderung, die zwei Mal erfolgte, und die ich ablehnte. Dafür durfte ich dann eine Stunde warten bis der "Interpol-Beamte" aus der Mittagspause zurück kam und mich eine weitere halbe Stunde mit "Vernehmung" über das Auto aufhielt. Eindeutig Schikane wegen der abgelehnten horrenden Schlepper- oder Runnergebühr. Und ich bin icht der Einzige dem das passiert ist.
Ein weiteres Problem ist ein Polizist, der an der Brücke am Kafue River steht, kurz vor Verlassen der Teerstraße in den Kafue Park (Strecke von Lusaka kommend). Der hält Autos an, die kurz auf der Brücke halten. Dann will er 2.000-3.000 Kwacha haben, aber ein Quittungsbuch hat er nicht dabei. Diese solle man sich holen in seiner Polizeistation 80km entfernt.
Wer fährt wegen einer Quittung zurück? Da weiß man genau. daß das Geld in seiner Tasche landet.